Technik-Lexikon

Technik ohne Stress · Nachschlagen statt rätseln

Technik-Lexikon: Begriffe einfach erklärt.

Was bedeuten DNS, VPN, RAM oder Passkey? Hier findet ihr kurze, verständliche Erklärungen mit praktischen Beispielen – ohne unnötiges Fachchinesisch.

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0-9

5 Begriffe

3-2-1-Backup-Regel

Sicherheit & Datenschutz

Die 3-2-1-Regel empfiehlt drei Datenkopien auf zwei unterschiedlichen Medien oder Speicherarten, davon eine räumlich getrennt. Sie ist eine Orientierung, kein automatisch fertiges Sicherungskonzept. Wiederherstellungstests, Versionen und Schutz vor gemeinsamem Löschen sind zusätzlich entscheidend.

Im Alltag: Fotos liegen lokal, auf einem Sicherungslaufwerk und in einer getrennten externen Sicherung.

3MF

Software & Dateien

3MF ist ein Format für additive Fertigung mit Möglichkeiten für Geometrie, Einheiten und weitere Druckinformationen. Die unterstützten Inhalte hängen von der Software ab. Ein gespeichertes Projekt kann herstellerspezifische Einstellungen enthalten; vor Nutzung auf einem anderen Drucker müssen Profile und Maße geprüft werden.

Im Alltag: Du übergibst ein Druckprojekt mit klar definierten Maßeinheiten an einen passenden Slicer.

5G NSA

Smartphone & Mobilgeräte

Non-Standalone-5G nutzt zusätzlich Infrastruktur des LTE-Netzes, etwa für die Verbindungssteuerung. Deshalb kann ein Gerät trotz 5G-Anzeige weiterhin auf LTE angewiesen sein. Geschwindigkeit und verfügbare Funktionen hängen von Netzausbau, Frequenzen, Gerät und Tarif ab.

Im Alltag: Das Smartphone nutzt 5G-Daten zusammen mit einer LTE-Ankerverbindung.

5G SA

Smartphone & Mobilgeräte

Standalone-5G verwendet einen eigenständigen 5G-Netzkern statt einer erforderlichen LTE-Ankerstruktur. Das ermöglicht zusätzliche Netzfunktionen. Endgerät, Software, Tarif und Netz müssen zusammenpassen; eine 5G-SA-Verbindung garantiert dennoch weder eine bestimmte Datenrate noch überall niedrigste Latenzen.

Im Alltag: Ein unterstütztes Handy verbindet sich in einem freigeschalteten Tarif mit dem eigenständigen 5G-Netz.

7z

Software & Dateien

7z ist ein Archivformat mit verschiedenen Kompressions- und Verschlüsselungsmöglichkeiten. Es kann mehrere Dateien zusammenfassen. Zum Öffnen braucht das Zielgerät geeignete Software; ein verschlüsseltes Archiv schützt nur mit passendem Kennwort und sinnvoller Konfiguration, nicht allein wegen seiner Dateiendung.

Im Alltag: Du packst einen Projektordner für eine kompakte Weitergabe in ein Archiv.

A

71 Begriffe

AAAA-Record

Netzwerk & Internet

Ein AAAA-Record ordnet einem Domainnamen eine IPv6-Adresse zu. Er ist das IPv6-Gegenstück zum A-Record. Ein vorhandener Eintrag allein garantiert noch keine funktionierende Webseite, denn Server, Routing und Firewall müssen die IPv6-Verbindung ebenfalls unterstützen.

Im Alltag: Deine Website erhält einen zusätzlichen DNS-Eintrag für IPv6-Besucher.

AAC

Software & Dateien

Advanced Audio Coding ist ein verlustbehaftetes Audiokompressionsverfahren, das häufig in Mobilgeräten und Videos verwendet wird. Qualität hängt von Encoder und Bitrate ab. AAC ist kein einzelner Container; die Daten können beispielsweise in einer M4A- oder MP4-Datei enthalten sein.

Im Alltag: Ein exportiertes Video enthält eine AAC-Tonspur.

Abgesicherter Modus

Computer & Windows

Der abgesicherte Modus startet Windows mit einer eingeschränkten Auswahl an Treibern und Diensten. Das hilft, Probleme mit Zusatzsoftware einzugrenzen. Nicht alle Funktionen stehen zur Verfügung; bei verschlüsselten Systemen sollten wichtige Anmeldedaten und Wiederherstellungsschlüssel vorab verfügbar sein.

Im Alltag: Ein problematischer Grafiktreiber lässt sich in einer reduzierten Startumgebung entfernen.

Abhängigkeit (Software)

Software & Dateien

Eine Softwareabhängigkeit ist eine Komponente, die ein anderes Programm zum Funktionieren benötigt. Das können Bibliotheken oder Laufzeitumgebungen sein. Unpassende Versionen führen zu Fehlern; fehlende Dateien sollten nicht wahllos aus unbekannten Downloadportalen nachgeladen, sondern über vertrauenswürdige Installationswege bereitgestellt werden.

Im Alltag: Ein Programm benötigt eine bestimmte offizielle Laufzeitbibliothek.

Abtastrate

Software & Dateien

Die Abtastrate gibt an, wie oft ein Signal pro Sekunde digital erfasst wird. Audio verwendet häufig Kilohertz als Einheit. Höhere Werte bedeuten nicht automatisch hörbar bessere Aufnahmen; Quelle, Verarbeitung und sinnvolle Umwandlung zwischen Projekt und Ausgabemedium sind ebenfalls wichtig.

Im Alltag: Ein Videoprojekt verwendet für seine Tonspuren eine einheitliche Abtastrate.

Accelerometer

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Beschleunigungssensor misst Beschleunigungen entlang einer oder mehrerer Achsen. Geräte nutzen ihn für Lageerkennung und Bewegungsauswertung. Er misst nicht direkt eine zuverlässige absolute Position; dafür werden weitere Sensoren und Berechnungen benötigt, die ebenfalls Grenzen haben.

Im Alltag: Das Smartphone erkennt das Drehen vom Hoch- ins Querformat.

Access Point

Netzwerk & Internet

Ein Access Point stellt ein WLAN bereit und ist üblicherweise über ein Netzwerkkabel mit dem bestehenden Netzwerk verbunden. Er erweitert so die Funkabdeckung, ohne selbst zwingend als Router zu arbeiten.

Im Alltag: In einem Büro sorgt ein Access Point im Obergeschoss für WLAN, obwohl der Router im Erdgeschoss steht.

ACL

Netzwerk & Internet

Eine Access Control List enthält einzelne Zugriffsregeln für Nutzer oder Gruppen. Sie kann genauer als einfache Besitzerrechte steuern. Vererbung und ausdrückliche Sperren machen die Auswertung komplex; bei unerwartetem Zugriff ist die tatsächlich wirksame Regelkombination entscheidend, nicht nur ein einzelnes sichtbares Häkchen.

Im Alltag: Ein Unterordner hat zusätzliche Regeln gegenüber der allgemeinen Freigabe.

Adaptive Bildwiederholrate

Smartphone & Mobilgeräte

Eine adaptive Bildwiederholrate passt die Aktualisierung des Displays an Inhalt und Nutzung an. Dadurch kann ein Gerät bei statischen Bildern Energie sparen und bei Bewegung flüssig bleiben. Bereich und Steuerung hängen von Display und Software ab.

Im Alltag: Beim Lesen aktualisiert das Handy seltener als beim schnellen Scrollen.

Adaptive Helligkeit

Smartphone & Mobilgeräte

Adaptive Helligkeit passt die Displaybeleuchtung anhand von Umgebungslicht und gegebenenfalls Nutzungsverhalten an. Das kann Ablesbarkeit und Verbrauch verbessern. Die Automatik trifft nicht immer die gewünschte Stufe; Sensorabdeckung oder manuelle Korrekturen können das Verhalten beeinflussen.

Im Alltag: Draußen wird das Display heller, im dunklen Zimmer dunkler.

ADB

Smartphone & Mobilgeräte

Android Debug Bridge ist ein Werkzeug zur Kommunikation mit Android-Geräten für Entwicklung und Diagnose. Dafür sind passende Freigaben erforderlich. Befehle können Daten verändern; USB-Debugging sollte nur gezielt und gegenüber vertrauenswürdigen Computern autorisiert werden, statt dauerhaft unkontrolliert offen zu bleiben.

Im Alltag: Ein Entwickler liest Diagnoseinformationen eines angeschlossenen Testhandys aus.

ADF

Computer & Windows

Ein Automatic Document Feeder zieht mehrere Vorlagen nacheinander in einen Scanner oder Multifunktionsdrucker ein. Ob beide Seiten erfasst werden, hängt vom Gerät ab. Geklammerte, beschädigte oder ungeeignete Originale sollten nicht ungeprüft in den Einzug gelegt werden.

Im Alltag: Du digitalisierst einen mehrseitigen Briefstapel ohne jedes Blatt einzeln aufzulegen.

Administratorrechte

Computer & Windows

Administratorrechte erlauben weitreichende Änderungen an einem System. Sie sollten nur für Aufgaben eingesetzt werden, die sie benötigen. Ein Programm wird durch erhöhte Rechte nicht vertrauenswürdiger; schädliche Software kann mit solchen Rechten im Gegenteil größeren Schaden verursachen.

Im Alltag: Für eine Treiberinstallation bestätigst du eine geprüfte Systemänderung.

ADSL

Netzwerk & Internet

ADSL überträgt Internetdaten über Kupferleitungen und bietet mehr Geschwindigkeit beim Empfang als beim Senden. Die erreichbare Datenrate hängt unter anderem von Leitungslänge und Störungen ab. Es ist eine ältere Form von DSL.

Im Alltag: Ein alter Anschluss lädt Webseiten schneller herunter, als er große Fotos hochlädt.

Adware

Sicherheit & Datenschutz

Adware zeigt Werbung oder verändert das Werbeverhalten eines Systems, teilweise ohne klare Zustimmung. Sie kann zusammen mit anderen Programmen installiert werden. Nicht jede werbefinanzierte Anwendung ist Adware im problematischen Sinn; entscheidend sind Transparenz, Einwilligung und unerwünschte Veränderungen.

Im Alltag: Nach einer Installation erscheinen zusätzliche Werbefenster im Browser.

AES

Sicherheit & Datenschutz

Advanced Encryption Standard ist ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren. Derselbe geheime Schlüssel wird für Ver- und Entschlüsselung verwendet. Die praktische Sicherheit hängt zusätzlich von Betriebsart, Schlüsselverwaltung und korrekter Umsetzung ab; die bloße Nennung von AES garantiert keine vollständig sichere Anwendung.

Im Alltag: Ein verschlüsseltes Archiv schützt seinen Inhalt mit einem aus dem Kennwort abgeleiteten Schlüssel.

AirDrop

Smartphone & Mobilgeräte

AirDrop überträgt Dateien zwischen kompatiblen Apple-Geräten mithilfe lokaler Funkverbindungen. Sichtbarkeit und Annahme müssen passend eingestellt sein. Es ist kein beliebiger plattformübergreifender Cloudordner; unbekannte Anfragen sollten abgelehnt und freigegebene Inhalte vor der Annahme kritisch betrachtet werden.

Im Alltag: Du schickst ein Foto direkt vom iPhone an deinen Mac.

Air Gap

Sicherheit & Datenschutz

Ein Air Gap trennt ein System physisch von anderen Netzen. Das kann bestimmte Fernangriffe verhindern, schützt aber nicht gegen alle Risiken. Wechselmedien, Wartungszugänge und menschliche Fehler bleiben mögliche Wege; die Trennung muss tatsächlich eingehalten und organisatorisch abgesichert werden.

Im Alltag: Ein besonders sensibles Archivsystem hat keine Netzwerkverbindung und kontrollierten Datenaustausch.

AirPlay

Smartphone & Mobilgeräte

AirPlay ist Apples Technik zur Übertragung von Audio, Video oder Bildschirminhalten auf kompatible Empfänger. Die Funktionen unterscheiden sich nach Gerät und App. Netztrennung kann die Erkennung verhindern; eine gemeinsame WLAN-Verbindung garantiert nicht automatisch Unterstützung aller Übertragungsarten.

Im Alltag: Du gibst einen unterstützten Inhalt vom iPhone auf einem geeigneten Fernseher wieder.

Akkugesundheit

Smartphone & Mobilgeräte

Akkugesundheit beschreibt den geschätzten Zustand eines Akkus, häufig als verbleibende Kapazität im Vergleich zum Neuzustand. Die Anzeige ist keine exakte Labormessung. Temperatur und Kalibrierung können Werte beeinflussen; tatsächliche Laufzeit hängt zusätzlich von Einstellungen und Nutzung ab.

Im Alltag: Das Handy zeigt nach längerer Nutzung eine geringere maximale Kapazität an.

Akku-Kalibrierung

Smartphone & Mobilgeräte

Akku-Kalibrierung soll die Anzeige des Ladezustands besser an die tatsächlich nutzbare Kapazität anpassen. Sie stellt keine verlorene Zellkapazität wieder her. Ob und wie sie sinnvoll ist, hängt vom Gerät ab; regelmäßiges erzwungenes vollständiges Entladen ist keine allgemeine Pflegeregel.

Im Alltag: Eine unplausibel springende Prozentanzeige wird nach Herstelleranleitung überprüft.

Akkukapazität

Smartphone & Mobilgeräte

Die Akkukapazität beschreibt, wie viel elektrische Ladung ein Akku speichern kann; bei Smartphones wird sie meist in Milliamperestunden (mAh) angegeben. Der tatsächliche Stromverbrauch hängt aber auch von Bildschirm, Apps und Funkverbindungen ab.

Im Alltag: Zwei Handys mit 5.000 mAh können im Alltag unterschiedlich lange durchhalten.

Aktion (Automation)

KI & Digitales

Eine Aktion ist der ausgeführte Schritt einer Automation, etwa eine Nachricht oder Gerätesteuerung. Sie folgt auf Auslöser und gegebenenfalls Bedingungen. Wiederholbarkeit und Nebenwirkungen sind wichtig; ein erneuter Versuch darf nicht versehentlich doppelt bestellen, mehrfach senden oder einen gefährlichen Zustand erzeugen.

Im Alltag: Eine bestätigte Regel schaltet eine bestimmte Lampe ein.

Aktiver Eingabestift

Smartphone & Mobilgeräte

Ein aktiver Eingabestift kommuniziert mit einem geeigneten Digitizer und unterstützt je nach System Druck, Neigung oder Zusatztasten. Stift und Bildschirm müssen kompatibel sein. Die gleiche Steckerform oder Marke garantiert keine Unterstützung über verschiedene Stifttechniken hinweg.

Im Alltag: Du zeichnest auf einem Tablet mit variierender Strichbreite durch unterschiedlichen Druck.

Aktivierungssperre

Smartphone & Mobilgeräte

Eine Aktivierungssperre bindet ein Gerät an ein Konto und erschwert unberechtigte Wiederinbetriebnahme nach Verlust oder Zurücksetzen. Vor einer legitimen Weitergabe muss die Bindung korrekt aufgehoben werden. Ein Werksreset allein entfernt die Sperre nicht in jeder Situation.

Im Alltag: Ein gebraucht gekauftes Handy verlangt weiterhin die Zugangsdaten des Vorbesitzers.

All-in-One-PC

Computer & Windows

Ein All-in-One-PC integriert den Computer weitgehend in das Bildschirmgehäuse. Das spart separate Geräte und Kabel, kann aber Reparaturen und Aufrüstung erschweren. Display und Rechner lassen sich nicht bei jedem Modell unabhängig weiterverwenden; Anschlüsse sollten vor dem Kauf geprüft werden.

Im Alltag: Ein Arbeitsplatz besteht aus einem kombinierten Bildschirmrechner und wenigen Peripheriegeräten.

Allowlist

Sicherheit & Datenschutz

Eine Allowlist erlaubt ausdrücklich bestimmte Programme, Ziele oder Aktionen. Alles andere kann je nach Regel ausgeschlossen werden. Sie muss sorgfältig gepflegt werden; ein erlaubter Herausgeber oder Speicherort garantiert nicht automatisch, dass jede spätere Änderung oder jedes dort abgelegte Programm unbedenklich ist.

Im Alltag: Eine Anwendung darf nur auf festgelegte vertrauenswürdige Server zugreifen.

Alpha-Kanal

Software & Dateien

Ein Alpha-Kanal speichert Transparenzinformationen zusätzlich zu Farbwerten. Nur geeignete Formate und Codecs erhalten diese Informationen. Ein schwarzer Vorschauhintergrund bedeutet nicht zwingend fehlende Transparenz; entscheidend ist, wie die Datei gespeichert und vom Zielprogramm interpretiert wird.

Im Alltag: Ein transparentes Logo liegt ohne rechteckigen Hintergrund über einem Video.

Alt-Text

KI & Digitales

Ein Alt-Text beschreibt den Zweck oder Inhalt eines Bildes für Situationen ohne sichtbares Bild und für Bedienungshilfen. Er sollte zum Zusammenhang passen. Reine Dekoration braucht oft keinen ausführlichen Text; eine lange Liste von Suchwörtern hilft weder Verständnis noch zugänglicher Bedienung.

Im Alltag: Ein Anleitungsscreenshot bekommt eine kurze Beschreibung der gezeigten Einstellung.

Always-On-Display

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Always-On-Display zeigt auch bei gesperrtem Gerät ausgewählte Informationen an. Wie viel Energie es benötigt, hängt von Displaytechnik, Inhalt und Steuerung ab. Es ist nicht vollständig verbrauchsfrei; Zeitplan oder Abschalten können je nach Nutzung die Laufzeit verbessern.

Im Alltag: Die Uhr bleibt auf dem dunklen Smartphonebildschirm sichtbar.

Android

Smartphone & Mobilgeräte

Android ist ein Betriebssystem für Smartphones, Tablets und weitere Geräte. Hersteller wie Samsung oder Google ergänzen eigene Oberflächen, weshalb Menüs je nach Modell unterschiedlich aussehen können.

Im Alltag: Eine Einstellung kann auf einem Pixel anders heißen oder liegen als auf einem Galaxy.

Ankerlink

Software & Dateien

Ein Ankerlink verweist auf eine markierte Stelle innerhalb einer Webseite, meist über eine eindeutige ID. Er ermöglicht direkte Sprünge zu Abschnitten. IDs müssen stabil und einmalig sein; bei ausgeblendeten Zielinhalten sollte eine Filterung den direkten Zugriff nicht unbeabsichtigt verhindern.

Im Alltag: Ein Link führt direkt zur Begriffskarte für VPN.

Anonymisierung

Sicherheit & Datenschutz

Anonymisierung verändert Daten so, dass Personen unter den maßgeblichen Bedingungen nicht mehr identifizierbar sind. Einfaches Entfernen eines Namens genügt oft nicht. Kombinationen anderer Merkmale können eine Zuordnung ermöglichen; für sensible Veröffentlichungen müssen Kontext und mögliche Zusatzinformationen berücksichtigt werden.

Im Alltag: Eine Auswertung veröffentlicht ausreichend zusammengefasste Werte statt einzelner personenbeziehbarer Datensätze.

Anrufbeantworter

Netzwerk & Internet

Ein Anrufbeantworter nimmt Gespräche entgegen und speichert Nachrichten, wenn niemand abhebt oder eine Regel greift. Er kann im Router, Telefon oder beim Anbieter laufen. Ansage, Zeitsteuerung und Rufnummernzuordnung müssen zur gewünschten Nutzung passen.

Im Alltag: Du lässt Sprachnachrichten des Router-Anrufbeantworters als Audiodatei weiterleiten.

Antivirus

Sicherheit & Datenschutz

Ein Antivirusprogramm erkennt und blockiert bestimmte Schadsoftware und verdächtiges Verhalten. Es benötigt aktuelle Schutzinformationen und geeignete Berechtigungen. Kein Produkt erkennt jeden Angriff; mehrere gleichzeitig aktive Echtzeitscanner können Konflikte verursachen und ersetzen keinen vorsichtigen Umgang mit Downloads und Anhängen.

Im Alltag: Ein Echtzeitschutz blockiert eine bekannte schädliche Datei beim Herunterladen.

API

Software & Dateien

Eine Application Programming Interface ist eine definierte Schnittstelle für den Austausch zwischen Softwareteilen. Sie legt Aufrufe und Datenstrukturen fest. Nutzung kann Berechtigungen, Schlüssel oder Kosten erfordern; eine vorhandene API bedeutet nicht automatisch unbegrenzten oder öffentlich freien Zugriff auf alle Daten.

Im Alltag: Ein Programm ruft Wetterinformationen über eine dokumentierte Schnittstelle ab.

APIPA

Netzwerk & Internet

APIPA bezeichnet die automatische Vergabe einer lokalen IPv4-Adresse aus 169.254.0.0/16, wenn keine reguläre Konfiguration verfügbar ist. Unter Windows deutet das oft auf fehlenden DHCP-Kontakt hin. Für normalen Internetzugang reicht diese Ersatzadresse in der Regel nicht.

Im Alltag: Der PC erhält 169.254.12.8 statt einer Adresse des Heimrouters.

API-Schlüssel

KI & Digitales

Ein API-Schlüssel kennzeichnet oder berechtigt Zugriffe auf eine Programmierschnittstelle. Seine Möglichkeiten hängen vom Dienst ab. Er gehört nicht in öffentlich sichtbaren Quellcode oder Screenshots; begrenzte Rechte, sichere Ablage und rechtzeitiger Austausch nach Offenlegung verringern Missbrauch und mögliche Kosten.

Im Alltag: Ein eigener Dienst liest seinen Zugangsschlüssel aus einer geschützten Konfiguration.

APK

Smartphone & Mobilgeräte

APK ist ein Paketformat für Android-Anwendungen. Die Datei enthält Komponenten einer App und kann je nach System installiert werden. Herkunft und Signatur sind entscheidend; ein bekannter Dateiname oder ein passendes Symbol schützt nicht vor veränderten oder schädlichen Paketen.

Im Alltag: Ein Entwickler stellt eine signierte Android-Testversion als APK bereit.

APN

Smartphone & Mobilgeräte

Der Access Point Name legt den Zugang eines Mobilgeräts zum Datennetz des Anbieters fest. Häufig wird er automatisch eingerichtet. Falsche Werte können mobile Daten verhindern, obwohl Telefonie funktioniert; verwendet werden sollten die für den Tarif vorgesehenen Anbieterangaben.

Im Alltag: Nach einem SIM-Wechsel prüfst du die APN-Einstellungen bei fehlendem mobilen Internet.

App

Smartphone & Mobilgeräte

Eine App ist ein Programm für Smartphone, Tablet oder andere Geräte. Apps können zusätzliche Berechtigungen benötigen, etwa für Kamera, Kontakte oder Standort.

Im Alltag: Eine Navigations-App braucht normalerweise Zugriff auf den Standort, aber nicht unbedingt auf Kontakte.

App auslagern

Smartphone & Mobilgeräte

Beim Auslagern wird je nach Betriebssystem ein Teil der App entfernt, während bestimmte Daten erhalten bleiben. Zur erneuten Nutzung kann ein Download nötig sein. Das spart Speicher, garantiert aber keine dauerhafte Offlineverfügbarkeit oder spätere Verfügbarkeit im App-Store.

Im Alltag: Eine selten genutzte App belegt weniger Platz und wird bei Bedarf nachgeladen.

App-Berechtigung

Smartphone & Mobilgeräte

Eine App-Berechtigung erlaubt den Zugriff auf bestimmte Gerätefunktionen oder Daten. Manche Freigaben gelten nur während der Nutzung. Der Bedarf sollte zur Aufgabe passen; eine verweigerte Berechtigung kann eine einzelne Funktion einschränken, ohne die gesamte App unbrauchbar zu machen.

Im Alltag: Eine Karten-App erhält Standortzugriff nur beim Verwenden.

App-Daten löschen

Smartphone & Mobilgeräte

Das Löschen von App-Daten setzt lokale Einstellungen und gespeicherte Inhalte einer Anwendung weitgehend zurück. Das geht weiter als Cache-Leeren. Nicht synchronisierte Daten können verloren gehen; vor dem Schritt sollten Sicherung, Anmeldung und mögliche Auswirkungen geprüft werden.

Im Alltag: Eine App startet danach wieder wie bei der ersten Einrichtung.

AP Steering

Netzwerk & Internet

AP Steering unterstützt die Wahl eines geeigneten WLAN-Zugangspunkts. Ein Mesh-System kann einen Wechsel anregen, wenn ein anderer Knoten besser erreichbar ist. Die Entscheidung und das Verhalten hängen auch vom Endgerät ab; ein sofortiger Wechsel ist nicht garantiert.

Im Alltag: Beim Gang ins Obergeschoss verbindet sich dein Handy mit dem näheren Mesh-Knoten.

Arbeitsprofil

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Arbeitsprofil trennt auf geeigneten Mobilgeräten berufliche Apps und Daten von persönlichen Inhalten. Verwaltung und Richtlinien hängen von der Einrichtung ab. Die betreuende Organisation kann bestimmte Bereiche steuern; vor Nutzung sollten Umfang und Auswirkungen der Verwaltung nachvollziehbar sein.

Im Alltag: Berufliche Apps erscheinen mit eigener Kennzeichnung neben privaten Anwendungen.

Arbeitsspeicher (RAM)

Computer & Windows

Der Arbeitsspeicher hält Daten bereit, die Programme gerade benötigen. Anders als SSD oder Festplatte dient er nicht zur dauerhaften Aufbewahrung von Dateien. RAM steht für Random Access Memory; nach dem Ausschalten gehen diese Inhalte üblicherweise verloren.

Im Alltag: Sind viele Browser-Tabs geöffnet, hilft ausreichend RAM dabei, dass der Rechner flüssig bleibt.

A-Record

Netzwerk & Internet

Ein A-Record ist ein DNS-Eintrag, der einen Namen einer IPv4-Adresse zuordnet. Ein Name kann mehrere solche Einträge haben. Änderungen werden wegen Zwischenspeichern nicht überall sofort wirksam; andere DNS-Eintragstypen erfüllen zusätzliche Aufgaben.

Im Alltag: Die Domain deines Webservers verweist auf dessen öffentliche IPv4-Adresse.

ARIA

KI & Digitales

Accessible Rich Internet Applications ergänzt HTML um Informationen für assistive Technologien. Rollen und Zustände können dynamische Oberflächen verständlicher machen. Falsches ARIA verschlechtert jedoch die Nutzung; native passende HTML-Elemente und korrekte sichtbare Bedienung sollten zuerst genutzt werden, bevor zusätzliche Attribute gesetzt werden.

Im Alltag: Ein Filterknopf gibt seinen gedrückten Zustand für einen Screenreader an.

ARM64

Computer & Windows

ARM64 bezeichnet die 64-Bit-Ausprägung der ARM-Prozessorarchitektur. Programme müssen dafür passend erstellt oder über eine unterstützte Übersetzung ausgeführt werden. Gleiche Betriebssystemnamen garantieren keine identische Programmunterstützung; besonders Treiber benötigen eine zur Plattform passende Ausführung.

Im Alltag: Vor dem Kauf eines ARM-Notebooks prüfst du Druckertreiber und Spezialsoftware.

ARP

Netzwerk & Internet

Address Resolution Protocol ermittelt bei IPv4 die lokale Hardwareadresse zu einer IP-Adresse. Die Anfrage bleibt innerhalb des jeweiligen lokalen Netzes. Zwischengespeicherte Zuordnungen beschleunigen spätere Übertragungen, können bei Änderungen aber vorübergehend veraltet sein.

Im Alltag: Vor dem Senden an den Drucker sucht der PC dessen MAC-Adresse.

Attack Surface

Sicherheit & Datenschutz

Die Angriffsfläche umfasst erreichbare Funktionen und Schnittstellen, über die ein System angegriffen werden kann. Nicht benötigte Dienste und Rechte zu begrenzen reduziert Möglichkeiten. Vollständige Unerreichbarkeit ist im Alltag selten praktikabel; sinnvoll sind bewusst freigegebene und aktuell gehaltene Funktionen.

Im Alltag: Ein NAS stellt seine Verwaltungsoberfläche nur im internen Netz und per VPN bereit.

Attention (KI)

KI & Digitales

Attention gewichtet, welche Teile einer Eingabe für einen Verarbeitungsschritt besonders relevant sind. Der Begriff bezeichnet einen Rechenmechanismus und kein bewusstes Aufpassen. Die Gewichtungen helfen bei der Verarbeitung von Beziehungen, liefern aber nicht automatisch eine vollständige nachvollziehbare Erklärung jeder Modellentscheidung.

Im Alltag: Ein Sprachmodell verarbeitet Bezüge zwischen weit auseinanderliegenden Textstellen.

ATX

Computer & Windows

ATX beschreibt unter anderem verbreitete Abmessungen und Anschlüsse für Desktop-Mainboards und Netzteile. Verschiedene Unterformen passen nicht in jedes Gehäuse. Beim Zusammenstellen eines PCs sollten neben dem Formfaktor auch Kabellängen, Kühlerhöhe und Platz für Erweiterungskarten geprüft werden.

Im Alltag: Ein großes ATX-Mainboard passt nicht in ein reines Mini-ITX-Gehäuse.

Audiointerface

Computer & Windows

Ein Audiointerface verbindet Mikrofone, Instrumente und Lautsprecher mit einem Computer. Es wandelt analoge und digitale Signale und bietet passende Ein- und Ausgänge. Treiber, Anschlussart und Abhörfunktionen beeinflussen die Nutzbarkeit; mehr Anschlüsse bedeuten nicht automatisch besseren Klang.

Im Alltag: Ein XLR-Mikrofon nimmt über das Interface einen Sprechertext auf.

Audio-Kompressor

Software & Dateien

Ein Audio-Kompressor verringert Pegelunterschiede nach eingestellten Regeln. Schwelle, Verhältnis und Zeitverhalten beeinflussen den Klang. Er ist keine Dateikompression und entfernt nicht automatisch Hintergrundgeräusche; starke Einstellungen können Atmen, Pumpen oder einen unnatürlich gedrückten Eindruck erzeugen.

Im Alltag: Laute Sprechstellen werden gezähmt, damit die Stimme gleichmäßiger wirkt.

Audio-Normalisierung

Software & Dateien

Audio-Normalisierung passt den Pegel anhand eines gewählten Zielwerts an. Spitzenpegel- und Lautheitsnormalisierung arbeiten unterschiedlich. Sie entfernt keine Störgeräusche und gleicht nicht zwingend einzelne laute und leise Wörter aus; dafür können weitere gezielte Bearbeitungsschritte nötig sein.

Im Alltag: Du bringst einen fertigen Sprecherclip auf eine passende Ziel-Lautheit.

Aufbewahrungsregel

Sicherheit & Datenschutz

Eine Aufbewahrungsregel legt fest, welche Sicherungsstände wie lange erhalten bleiben. Sie begrenzt Speicherbedarf und bestimmt den verfügbaren Rückblick. Zu kurze Fristen können spät bemerkte Schäden einschließen; Regeln sollten sich an Wiederherstellungsbedarf und verfügbaren Kapazitäten orientieren, nicht nur am jüngsten Stand.

Im Alltag: Tägliche Sicherungen bleiben kurz, Monatsstände deutlich länger gespeichert.

Auracast

Smartphone & Mobilgeräte

Auracast ermöglicht geeignete Bluetooth-Audioübertragungen an mehrere Empfänger nach einem Broadcast-Prinzip. Sender und Empfänger müssen es unterstützen. Die Verfügbarkeit hängt von Hardware und Software ab; ein normaler Bluetooth-Lautsprecher wird nicht automatisch durch seine Versionsnummer zum passenden Empfänger.

Im Alltag: Mehrere kompatible Kopfhörer hören denselben bereitgestellten Audiokanal.

Ausfallschutz

Netzwerk & Internet

Ausfallschutz stellt bei einer Störung eine alternative Verbindung oder Komponente bereit. Bei Internetroutern ist das häufig eine zweite Zugangsart. Bestehende Sitzungen können beim Wechsel trotzdem abbrechen; Mobilfunkabdeckung, Datenvolumen und Stromversorgung bleiben wichtige Voraussetzungen.

Im Alltag: Während einer DSL-Störung nutzt dein Router eine vorbereitete Mobilfunkverbindung.

Internet-Ausfallschutz einrichten ↗

Auslagerungsdatei

Computer & Windows

Die Auslagerungsdatei stellt Windows zusätzlichen virtuellen Speicherplatz auf einem Laufwerk bereit. Sie ist langsamer als RAM, hilft aber bei Speicherverwaltung und bestimmten Fehlerabbildern. Pauschales Abschalten kann Abstürze oder Speicherfehler verursachen und ist keine allgemeine Leistungsoptimierung.

Im Alltag: Bei vielen geöffneten Programmen lagert Windows weniger aktive Speicherseiten aus.

Authenticator-App

Sicherheit & Datenschutz

Eine Authenticator-App erzeugt oder bestätigt zusätzliche Anmeldenachweise. Manche verwenden zeitbasierte Codes, andere Push-Freigaben. Wiederherstellung und Gerätewechsel sollten vorbereitet werden; eine unerwartete Bestätigungsanfrage ist kein Anlass zur Zustimmung, sondern ein möglicher Hinweis auf einen fremden Anmeldeversuch.

Im Alltag: Du übernimmst einen aktuellen Code in die Anmeldung eines bekannten Dienstes.

Authentifizierung

Sicherheit & Datenschutz

Authentifizierung prüft einen behaupteten Identitätsnachweis, etwa ein Passwort oder einen kryptografischen Schlüssel. Sie beantwortet nicht automatisch die Frage nach erlaubten Aktionen. Dafür folgt die Autorisierung; eine erfolgreiche Anmeldung kann deshalb weiterhin nur eingeschränkten Zugriff auf bestimmte Inhalte geben.

Im Alltag: Ein Dienst prüft deine Anmeldung, bevor er die Kontoberechtigungen auswertet.

Autofokus

Software & Dateien

Autofokus stellt die Schärfe automatisch auf ein erkanntes oder ausgewähltes Ziel ein. Verfahren und Zuverlässigkeit unterscheiden sich nach Kamera und Motiv. Wenig Kontrast, Spiegelungen oder schwaches Licht können Probleme verursachen; eine erkannte Person bedeutet nicht immer Schärfe genau auf dem gewünschten Detail.

Im Alltag: Vor einer Produktaufnahme setzt du den Fokus gezielt auf die Beschriftung.

Automatisches WLAN-Verbinden

Smartphone & Mobilgeräte

Automatisches Verbinden meldet ein Gerät ohne erneute Auswahl an bekannten Funknetzen an. Das ist bequem, sollte für ungeeignete öffentliche Netze aber bewusst verwaltet werden. Ein gespeicherter Name allein ist kein sicherer Identitätsnachweis für ein offenes WLAN.

Im Alltag: Du deaktivierst das automatische Wiederverbinden mit einem alten öffentlichen Hotspot.

Automatisierung

KI & Digitales

Automatisierung führt festgelegte oder berechnete Arbeitsschritte mit wenig manueller Wiederholung aus. Sie kann einfach regelbasiert oder komplex sein und benötigt nicht zwingend KI. Fehler können sich schnell vervielfachen; klare Grenzen, Protokolle und geeignete Prüfungen gehören besonders bei wichtigen Änderungen dazu.

Im Alltag: Ein geplantes Skript erstellt regelmäßig eine Datensicherung.

Autonegotiation

Netzwerk & Internet

Autonegotiation handelt bei Ethernet passende Verbindungsparameter zwischen zwei Schnittstellen aus. Beide Seiten wählen gemeinsame Möglichkeiten wie Datenrate und Duplexbetrieb. Bei unerwartet niedriger Geschwindigkeit können Kabelprobleme oder Einstellungen verantwortlich sein, obwohl ein Link weiterhin angezeigt wird.

Im Alltag: Ein Gigabit-Port verbindet sich wegen eines beschädigten Kabels nur mit 100 Mbit/s.

Autorisierung

Sicherheit & Datenschutz

Autorisierung entscheidet, welche Aktionen einer identifizierten Person oder Anwendung erlaubt sind. Sie ist von der eigentlichen Anmeldung zu unterscheiden. Rollen, Gruppen und einzelne Freigaben können zusammenwirken; ein eingeloggter Nutzer darf daher nicht automatisch jede Datei lesen oder jede Einstellung verändern.

Im Alltag: Ein angemeldetes Familienmitglied sieht nur den freigegebenen NAS-Ordner.

Autostart

Computer & Windows

Autostart bezeichnet Programme oder Aufgaben, die beim Anmelden oder Systemstart automatisch ausgeführt werden. Weniger unnötige Einträge können den Start entlasten. Sicherheitssoftware, Treiberkomponenten und Synchronisierung sollten jedoch nicht ohne Verständnis deaktiviert werden, nur weil sie Ressourcen benötigen.

Im Alltag: Du verhinderst, dass ein selten genutzter Spielelauncher bei jeder Anmeldung startet.

AV1

Software & Dateien

AV1 ist ein offener Videokompressionsstandard für effiziente Übertragung. Gute Ergebnisse hängen von Encoder und Einstellungen ab. Ältere Geräte ohne passende Hardwaredekodierung können mehr Rechenleistung benötigen; die Verwendung von AV1 garantiert deshalb nicht auf jedem Endgerät sparsames oder ruckelfreies Abspielen.

Im Alltag: Ein Videodienst liefert auf kompatiblen Geräten einen AV1-Stream.

AVIF

Software & Dateien

AVIF ist ein Bildformat auf Grundlage der AV1-Kompression und unterstützt unter anderem hohe Farbtiefen. Es kann sehr effiziente Dateien erzeugen. Kodierung und Kompatibilität sind zu beachten; für bestimmte Inhalte oder ältere Programme kann ein anderes Austauschformat praktischer sein.

Im Alltag: Eine Website liefert unterstützenden Browsern kompakte AVIF-Fotos aus.

B

61 Begriffe

Backdoor

Sicherheit & Datenschutz

Eine Backdoor ist ein vorgesehener oder unberechtigt eingebauter Zugang, der reguläre Schutzwege umgeht. Sie kann in Software, Konfiguration oder Hardware liegen. Ein bloßer Passwortwechsel entfernt nicht zwingend den Zugang; Ursache, Reichweite und betroffene Komponenten müssen untersucht werden.

Im Alltag: Ein Angreifer hinterlässt nach einem Einbruch einen zusätzlichen Fernzugriff.

Backhaul

Netzwerk & Internet

Backhaul bezeichnet die Verbindung zwischen einem Zugangspunkt und dem übergeordneten Netz. Im Mesh kann sie über LAN oder Funk laufen. Ihre Kapazität begrenzt die nachgelagerten Geräte mit, auch wenn die sichtbare WLAN-Verbindung zum Smartphone sehr gut aussieht.

Im Alltag: Ein Mesh-Knoten hat guten Handyempfang, aber eine schwache Funkverbindung zum Hauptrouter.

Backup

Sicherheit & Datenschutz

Ein Backup ist eine zusätzliche Sicherung wichtiger Daten, die unabhängig vom Original aufbewahrt wird. Es schützt unter anderem bei Defekt, versehentlichem Löschen oder Schadsoftware.

Im Alltag: Fotos auf dem Laptop sollten zusätzlich auf einer externen Festplatte oder einem anderen zuverlässigen Speicher liegen.

Backup-Verschlüsselung

Sicherheit & Datenschutz

Backup-Verschlüsselung schützt die Inhalte einer Sicherung vor unberechtigtem Lesen. Sie ist besonders bei externen oder cloudbasierten Speichern sinnvoll. Schlüssel und Wiederherstellungsverfahren müssen unabhängig verfügbar bleiben; ein vollständig gesichertes Archiv ist wertlos, wenn sein einziges Kennwort verloren geht.

Im Alltag: Eine außerhalb des Hauses gelagerte Sicherungsplatte enthält nur verschlüsselte Sicherungsdaten.

Bad Sector

Computer & Windows

Ein fehlerhafter Sektor ist ein Speicherbereich, der nicht zuverlässig gelesen oder beschrieben werden kann. Laufwerke versuchen solche Bereiche teilweise zu ersetzen. Zunehmende Fehler sind ein Anlass zur Sicherung und Diagnose, nicht nur zum wiederholten Starten von Reparaturprogrammen.

Im Alltag: Ein Kopiervorgang scheitert wiederholt an derselben Stelle einer alten Festplatte.

Bandbreite

Netzwerk & Internet

Bandbreite beschreibt, wie viele Daten eine Verbindung unter guten Bedingungen pro Zeit übertragen kann. Sie ist nicht dasselbe wie die Reaktionszeit einer Verbindung.

Im Alltag: Ein schneller Internetanschluss hilft bei großen Downloads, kann aber bei hohem Ping trotzdem ungeeignet fürs Onlinegaming sein.

Band Steering

Netzwerk & Internet

Band Steering versucht WLAN-Geräte auf ein geeignetes Frequenzband zu lenken. Der Zugangspunkt kann etwa einen Wechsel von 2,4 auf 5 GHz anregen. Das Endgerät trifft jedoch weiterhin eigene Verbindungsentscheidungen; nicht jedes Gerät folgt den Empfehlungen gleich.

Im Alltag: Dein Smartphone wechselt bei guter Nähe zum Router ins schnellere Frequenzband.

Barebone

Computer & Windows

Ein Barebone ist ein teilweise ausgestatteter Computer, bei dem bestimmte Komponenten selbst ergänzt werden müssen. Häufig fehlen Arbeitsspeicher, Laufwerk oder Betriebssystem. Der Lieferumfang unterscheidet sich je nach Angebot; der Kaufpreis ist deshalb nicht automatisch der Endpreis eines einsatzbereiten PCs.

Im Alltag: Ein Mini-PC-Angebot benötigt zusätzlich RAM, SSD und eine Betriebssysteminstallation.

Barrierefreiheit

KI & Digitales

Digitale Barrierefreiheit ermöglicht möglichst vielen Menschen die Nutzung von Inhalten und Funktionen. Dazu gehören klare Struktur, Tastaturzugriff und passende Beschriftungen. Ein hoher Kontrast allein reicht nicht; auch Fokusführung, verständliche Texte und die Bedienbarkeit dynamischer Inhalte müssen sinnvoll zusammenspielen.

Im Alltag: Die Lexikonsuche lässt sich ohne Maus bedienen und meldet ihre Trefferzahl zugänglich.

Beamforming

Netzwerk & Internet

Beamforming stimmt Antennensignale so aufeinander ab, dass ein Empfänger unter geeigneten Bedingungen besser versorgt wird. Es erzeugt keinen beliebig gerichteten Funkstrahl und überwindet keine grundlegenden Hindernisse. Geräteunterstützung und räumliche Situation begrenzen den Nutzen.

Im Alltag: Ein Router verbessert die Verbindung zu einem kompatiblen Notebook im Zimmer.

Bedienungshilfe

Smartphone & Mobilgeräte

Bedienungshilfen erleichtern die Nutzung eines Geräts bei unterschiedlichen Fähigkeiten und Anforderungen. Dazu gehören Vergrößerung, Sprachsteuerung und angepasste Eingaben. Manche App-Zugriffe über Bedienungshilfen sind weitreichend; nur nachvollziehbar vertrauenswürdige Anwendungen sollten entsprechende Berechtigungen erhalten.

Im Alltag: Du lässt kleine Displaytexte vergrößern oder vorlesen.

Bedingung (Automation)

KI & Digitales

Eine Bedingung prüft, ob ein automatisierter Schritt in der aktuellen Situation ausgeführt werden soll. Sie ist vom auslösenden Ereignis zu unterscheiden. Ungenaue Zeit- oder Zustandsregeln können unerwartetes Verhalten erzeugen; besonders bei mehreren Bedingungen sollte die logische Verknüpfung nachvollziehbar sein.

Im Alltag: Das Licht geht nur bei Bewegung und ausreichender Dunkelheit an.

Belichtung

Software & Dateien

Belichtung bestimmt, wie viel Licht der Sensor während einer Aufnahme erhält. Blende, Belichtungszeit und Beleuchtung wirken zusammen; ISO beeinflusst die weitere Signalverarbeitung. Zu helle ausgefressene Bildteile enthalten nicht automatisch wiederherstellbare Details, auch wenn sie nachträglich dunkler dargestellt werden.

Im Alltag: Du verringerst die Belichtung, damit ein helles Fenster nicht vollständig weiß wird.

Belichtungszeit

Software & Dateien

Die Belichtungszeit legt fest, wie lange Licht zu einem Einzelbild beiträgt. Kurze Zeiten frieren Bewegungen eher ein, lange erlauben mehr Licht und Bewegungsunschärfe. Bei Video muss die Wirkung zum gewünschten Bewegungseindruck passen; Stabilisierung stoppt keine Bewegung des Motivs selbst.

Im Alltag: Ein schnell bewegter Gegenstand wird mit kürzerer Zeit weniger verwischt aufgenommen.

Benachrichtigungskanal

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Benachrichtigungskanal ordnet unter Android Hinweise einer App verschiedenen Arten zu. Diese können oft getrennt stummgeschaltet oder angepasst werden. Die App muss entsprechende Kanäle bereitstellen; eine pauschale App-Sperre ist dann nicht nötig, um nur Werbung auszublenden.

Im Alltag: Du behältst Bestellhinweise, schaltest aber Werbebenachrichtigungen derselben App aus.

Benchmark

Computer & Windows

Ein Benchmark misst Leistung mit einer festgelegten Aufgabe. Ergebnisse sind nur bei vergleichbaren Bedingungen sinnvoll. Ein hoher Gesamtwert garantiert keine Vorteile in jeder Anwendung; für eine Kaufentscheidung sind möglichst ähnliche Aufgaben zur eigenen Nutzung besonders aussagekräftig.

Im Alltag: Du vergleichst die Exportdauer desselben Videos auf zwei Rechnern.

Benutzerkontensteuerung (UAC)

Computer & Windows

Die Benutzerkontensteuerung fragt unter Windows vor bestimmten erhöhten Systemänderungen nach Bestätigung oder Zugangsdaten. Sie trennt normale Arbeit von administrativen Aktionen. Die Meldung ist kein Gütesiegel; Herausgeber und Anlass sollten vor der Zustimmung geprüft werden.

Im Alltag: Ein unerwartetes Installationsprogramm fordert administrative Freigabe an.

Beta-Version

Software & Dateien

Eine Beta-Version ist eine vorläufige Softwareausgabe für breiteres Testen. Sie kann neue Funktionen und noch ungelöste Fehler enthalten. Für wichtige Produktionssysteme sind Sicherungen und Rückkehrmöglichkeiten besonders wichtig; eine höhere Versionsnummer garantiert in dieser Phase keine bessere Stabilität als die freigegebene Ausgabe.

Im Alltag: Du probierst eine neue Funktion auf einem getrennten Testgerät aus.

Betriebssystem

Computer & Windows

Das Betriebssystem ist die grundlegende Software, die Gerätefunktionen verwaltet und Programme ausführt. Beispiele sind Windows, Android, iOS und macOS.

Im Alltag: Nach dem Einschalten startet das Betriebssystem und ermöglicht die Nutzung von Apps und Dateien.

Bewegungsmelder

KI & Digitales

Ein Bewegungsmelder erkennt Veränderungen in seinem Erfassungsbereich. Verfahren wie Passiv-Infrarot und Radar reagieren unterschiedlich. Reichweite und Montage beeinflussen die Erkennung; ein bewegungsloser Mensch wird nicht von jedem Gerät zuverlässig erkannt, weshalb Bewegungsmeldung nicht mit sicherer Anwesenheitserkennung gleichzusetzen ist.

Im Alltag: Im Flur geht das Licht an, wenn jemand vorbeigeht.

Bias (KI)

KI & Digitales

Bias bezeichnet systematische Verzerrungen in Daten, Modellen oder Bewertungen. Sie können etwa bestimmte Gruppen oder typische Fälle ungleich behandeln. Ein Modell ohne ausdrücklich sensible Eingabe ist nicht automatisch frei davon; geeignete Tests und die Betrachtung des konkreten Einsatzes sind notwendig.

Im Alltag: Ein Erkennungssystem arbeitet mit manchen Aufnahmesituationen deutlich schlechter als mit anderen.

Bildgenerierung

KI & Digitales

Bildgenerierung erzeugt neue Bilder anhand von Eingaben und gelernten Mustern. Sie ist keine verlässliche Dokumentation tatsächlich existierender Geräteoberflächen. Details und Schrift können falsch sein; für Anleitungen sind echte Screenshots geeigneter, wenn konkrete Bedienelemente und technische Eigenschaften gezeigt werden sollen.

Im Alltag: Ein Modell erstellt eine illustrative Hintergrundgrafik für ein Technikthema.

Bild-in-Bild

Smartphone & Mobilgeräte

Bild-in-Bild zeigt unterstützte Videoinhalte in einem kleinen schwebenden Fenster über einer anderen Ansicht. Verfügbarkeit hängt von Betriebssystem, App und teilweise Inhalt ab. Das Fenster ist nicht automatisch eine zweite unabhängige Wiedergabesitzung oder eine Möglichkeit, geschützte Inhalte aufzunehmen.

Im Alltag: Eine Videoanleitung bleibt klein sichtbar, während du die Einstellungen öffnest.

Bildrate (fps)

Software & Dateien

Frames per Second beschreibt die Zahl der Videobilder pro Sekunde. Höhere Werte können Bewegung flüssiger zeigen, benötigen aber passende Aufnahme und Wiedergabe. Sie sind von der Bildwiederholrate des Displays zu unterscheiden; ein Export kann fehlende Originalbewegungsinformationen nicht beliebig erzeugen.

Im Alltag: Ein Clip mit fünfzig Bildern pro Sekunde wird in einer passenden Zeitleiste geschnitten.

Bildschirmaufnahme

Smartphone & Mobilgeräte

Eine Bildschirmaufnahme zeichnet den sichtbaren Geräteinhalt als Video auf. Je nach System können Mikrofon oder interne Töne einbezogen werden. Geschützte Inhalte und sensible Apps können die Aufnahme begrenzen; Benachrichtigungen und persönliche Daten sollten vor einer Veröffentlichung geprüft werden.

Im Alltag: Du zeichnest eine Smartphoneanleitung auf und blendest private Mitteilungen vorher aus.

Bildschirmskalierung

Computer & Windows

Bildschirmskalierung vergrößert Elemente wie Schrift und Schaltflächen, ohne zwingend die native Auflösung zu reduzieren. Das erleichtert die Bedienung hochauflösender Displays. Ältere Programme können dabei unscharf wirken, wenn sie hohe Pixeldichten nicht sauber unterstützen.

Im Alltag: Auf einem 4K-Monitor stellst du eine größere Textdarstellung ein.

Bildschirmtastatur

Computer & Windows

Eine Bildschirmtastatur stellt Eingabetasten auf dem Display bereit. Sie hilft bei Touchbedienung und bestimmten Bedienungseinschränkungen. Sie ist nicht automatisch ein Schutz gegen Schadsoftware; Programme mit weitreichenden Zugriffsrechten können unter Umständen auch Bildschirminhalte oder andere Eingaben erfassen.

Im Alltag: Du gibst Text ein, wenn die physische Tastatur vorübergehend nicht funktioniert.

Bildschirm-Timeout

Smartphone & Mobilgeräte

Das Bildschirm-Timeout legt fest, nach welcher Inaktivität das Display ausgeschaltet wird. Kürzere Zeiten können Energie sparen und unbeaufsichtigte Nutzung begrenzen. Manche Apps halten den Bildschirm bewusst aktiv; die Gerätesperre kann zusätzlich einen eigenen Zeitabstand verwenden.

Im Alltag: Nach dreißig Sekunden ohne Bedienung geht der Bildschirm aus.

Bildschirmübertragung

Smartphone & Mobilgeräte

Bildschirmübertragung zeigt den Inhalt eines Geräts auf einem anderen Bildschirm oder in einer Sitzung. Sie kann drahtlos oder kabelgebunden erfolgen. Auflösung, Verzögerung und Schutzinhalte hängen vom Verfahren ab; eine Übertragung ist nicht automatisch zugleich eine gespeicherte Aufnahme.

Im Alltag: Du zeigst eine Appbedienung auf dem Computerbildschirm für eine Vorführung.

Bildwiederholrate

Smartphone & Mobilgeräte

Die Bildwiederholrate gibt an, wie oft ein Bildschirm pro Sekunde ein neues Bild anzeigen kann und wird in Hertz gemessen. Höhere Werte wirken bei Bewegung flüssiger, können je nach Displaytechnik aber mehr Strom benötigen.

Im Alltag: Ein Smartphone kann beispielsweise zwischen 60 Hz und 120 Hz umschalten.

Binärdatei

Software & Dateien

Eine Binärdatei speichert Daten in einer Struktur, die nicht als gewöhnlicher lesbarer Text gedacht ist. Dazu gehören viele Bilder und Programme. Öffnen im Texteditor zeigt meist unverständliche Zeichen; zum Bearbeiten braucht es ein Programm, das die Struktur korrekt versteht.

Im Alltag: Ein Bildbetrachter zeigt ein Foto sinnvoll an, ein einfacher Texteditor dagegen nicht.

Biometrie

Smartphone & Mobilgeräte

Biometrie verwendet körperliche Merkmale für Erkennung oder Authentifizierung. Dazu gehören Fingerabdruck und bestimmte Gesichtserkennungsverfahren. Qualität und Schutz unterscheiden sich deutlich nach Umsetzung; Biometrie ersetzt nicht jeden zusätzlichen Nachweis und benötigt meist eine alternative Entsperrmethode.

Im Alltag: Du entsperrst das Handy mit einem registrierten Fingerabdruck.

BIOS

Computer & Windows

BIOS bezeichnet die ältere Firmwareumgebung klassischer PCs; umgangssprachlich wird der Name auch für moderne UEFI-Einstellungen verwendet. Die Firmware initialisiert Hardware und startet den Bootvorgang. Einstellungsänderungen sollten dokumentiert werden, weil sie Startfähigkeit und Gerätekonfiguration beeinflussen können.

Im Alltag: Du öffnest beim Einschalten die Firmwareeinstellungen des Mainboards.

BIOS-Update

Computer & Windows

Ein BIOS- beziehungsweise UEFI-Update aktualisiert die Mainboard-Firmware. Es kann Fehler beheben und Komponentenunterstützung ergänzen. Die Datei muss genau zum Modell passen; ein Stromausfall während des Vorgangs kann problematisch sein, weshalb Herstelleranleitung und Wiederherstellungsoptionen wichtig sind.

Im Alltag: Vor dem CPU-Wechsel installierst du die vom Mainboardhersteller geforderte Firmware.

BitLocker

Sicherheit & Datenschutz

BitLocker ist eine Windows-Funktion zur Verschlüsselung geeigneter Laufwerke. Umfang und Verwaltung hängen von der Windows-Ausgabe und dem Gerät ab. Der Wiederherstellungsschlüssel muss unabhängig sicher aufbewahrt werden; Verschlüsselung verhindert weder versehentliches Löschen noch Datenverlust durch einen defekten Datenträger.

Im Alltag: Nach einer unerwarteten Startänderung verlangt Windows den gesicherten Wiederherstellungsschlüssel.

Bitrate

Software & Dateien

Die Bitrate gibt die Datenmenge pro Zeit an, etwa bei Audio oder Video. Sie beeinflusst Speicherbedarf und mögliche Qualität. Verschiedene Codecs arbeiten unterschiedlich effizient; derselbe Zahlenwert lässt deshalb keine direkte Qualitätsgleichheit zwischen beliebigen Formaten oder Aufnahmen erwarten.

Im Alltag: Du senkst die Videobitrate für eine kleinere Upload-Datei.

Bittiefe

Software & Dateien

Die Bittiefe beschreibt die Anzahl der Bits zur Darstellung einzelner Werte, etwa eines Audio-Abtastwerts oder Farbkanals. Mehr Bits erlauben feinere Abstufungen. Das erhöht nicht automatisch die Qualität einer schlechten Quelle; Anzeige, Verarbeitung und Export müssen die zusätzlichen Informationen erhalten können.

Im Alltag: Eine Aufnahme mit höherer Wortbreite bietet mehr Spielraum beim Bearbeiten des Pegels.

Bit und Byte

Software & Dateien

Ein Bit ist die kleinste digitale Informationseinheit; acht Bit ergeben ein Byte. Internetgeschwindigkeiten werden meist in Bit pro Sekunde, Dateigrößen in Byte angegeben.

Im Alltag: 100 Mbit/s entsprechen rechnerisch höchstens 12,5 MB/s, bevor Übertragungsverluste berücksichtigt werden.

Blende

Software & Dateien

Die Blende ist die veränderbare Öffnung einer Optik. Sie beeinflusst Lichtmenge und Schärfentiefe. Eine kleinere Blendenzahl bedeutet üblicherweise eine größere Öffnung; die Wirkung hängt zusätzlich von Sensorgröße, Brennweite und Motivabstand ab, weshalb Zahlen verschiedener Systeme nicht alles beschreiben.

Im Alltag: Du öffnest die Blende für einen unschärferen Hintergrund hinter einer Person.

Blocklist

Sicherheit & Datenschutz

Eine Blocklist sperrt bekannte unerwünschte Ziele oder Merkmale. Sie kann Werbung, Angriffe oder bestimmte Inhalte begrenzen. Neue Domains und wechselnde Kennungen umgehen die Liste möglicherweise; eine längere Liste bedeutet deshalb nicht automatisch besseren Schutz und kann erwünschte Funktionen stören.

Im Alltag: Ein DNS-Filter blockiert bekannte Trackingdomains.

Bluescreen (BSOD)

Computer & Windows

Ein Bluescreen ist eine Windows-Stoppmeldung nach einem schwerwiegenden Systemfehler. Ursachen können Treiber, Hardware oder andere tiefe Systemprobleme sein. Stoppcode und Speicherabbild helfen bei der Eingrenzung; die Hintergrundfarbe oder ein einzelner Dateiname beweisen noch keine eindeutige Ursache.

Im Alltag: Ein fehlerhafter Treiber löst beim Start eines Geräts einen Systemstopp aus.

Bluetooth

Smartphone & Mobilgeräte

Bluetooth verbindet Geräte drahtlos über kurze Entfernungen, beispielsweise Kopfhörer, Mäuse oder Tastaturen. Die Reichweite hängt von Gerät, Umgebung und Bluetooth-Version ab.

Im Alltag: Kabellose Kopfhörer werden über Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt.

Bluetooth Low Energy (BLE)

Smartphone & Mobilgeräte

Bluetooth Low Energy ist ein stromsparender Teil der Bluetooth-Familie für passende Datenverbindungen. Er wird häufig bei Sensoren und kleinen Geräten eingesetzt. Eine BLE-Verbindung unterstützt nicht automatisch klassische Bluetooth-Audioprofile; Funktionen ergeben sich aus gemeinsam unterstützten Diensten.

Im Alltag: Ein kleiner Temperatursensor sendet gelegentlich Messwerte ans Smartphone.

Bluetooth-Multipoint

Smartphone & Mobilgeräte

Multipoint erlaubt geeigneten Bluetooth-Geräten Verbindungen zu mehreren Quellen. Das bedeutet nicht zwingend gleichzeitige Audiowiedergabe beider Quellen. Unterstützte Gerätezahl und Umschaltverhalten sind modellabhängig; einzelne Funktionen können bestimmte Verbindungsarten oder Codecs einschränken.

Im Alltag: Dein Headset wechselt zwischen Notebookton und einem eingehenden Handyanruf.

Bluetooth-Pairing

Smartphone & Mobilgeräte

Pairing richtet eine Vertrauensbeziehung zwischen Bluetooth-Geräten ein. Je nach Verfahren werden Codes verglichen oder Bestätigungen erteilt. Eine sichtbare Gerätenennung allein beweist die Identität nicht; unerwartete Kopplungsanfragen sollten abgewiesen und alte Verbindungen bei Bedarf entfernt werden.

Im Alltag: Du bestätigst denselben Zahlencode auf Handy und Autoradio.

Bluetooth-Tracker

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Bluetooth-Tracker sendet Funksignale, damit ein nahes Gerät oder unterstütztes Suchnetzwerk ihn wiederfindet. Er enthält nicht zwingend GPS oder Mobilfunk. Ohne passende Geräte in Reichweite kann keine aktuelle Position gemeldet werden; Missbrauchsschutz und Batteriestand sind wichtige Eigenschaften.

Im Alltag: Du findest einen verlegten Schlüsselbund über einen kleinen Suchanhänger.

Bonjour

Netzwerk & Internet

Bonjour ist Apples Technik zur automatischen Erkennung von Geräten und Diensten im lokalen Netz. Sie nutzt unter anderem mDNS und DNS-basierte Diensterkennung. Netztrennung oder blockierter Multicast-Verkehr können verhindern, dass eigentlich erreichbare Geräte automatisch angezeigt werden.

Im Alltag: Ein Mac findet einen Drucker ohne manuelle Eingabe seiner IP-Adresse.

Boost-Takt

Computer & Windows

Der Boost-Takt ist eine zeitweise erhöhte Taktfrequenz, die unter geeigneten Bedingungen erreicht werden kann. Temperatur, Leistungsgrenzen und Zahl belasteter Kerne beeinflussen ihn. Der beworbene Höchstwert ist deshalb nicht als dauerhafter Takt aller Kerne zu verstehen.

Im Alltag: Bei einer kurzen Aufgabe taktet ein CPU-Kern höher als bei dauerhaftem Volllastbetrieb.

Bootloader

Computer & Windows

Ein Bootloader lädt beim Start das Betriebssystem beziehungsweise dessen nächsten Startschritt. Er arbeitet vor der normalen Benutzeroberfläche. Beschädigte Startdateien oder falsche Firmwareeinstellungen können den Start verhindern, ohne dass persönliche Dateien auf dem Laufwerk gelöscht wurden.

Im Alltag: Nach einer missglückten Systemänderung erscheint eine Fehlermeldung vor dem Windows-Logo.

Bootreihenfolge

Computer & Windows

Die Bootreihenfolge legt fest, von welchen Medien ein Computer zuerst zu starten versucht. Sie wird in der Firmware oder über ein Startmenü gewählt. Ein dauerhaft bevorzugter USB-Stick kann zu unerwarteten Starts führen, obwohl das installierte System weiterhin intakt ist.

Im Alltag: Für eine Neuinstallation wählst du einmalig den vorbereiteten Installationsstick.

Bootschleife

Computer & Windows

Eine Bootschleife ist ein wiederholter Startversuch ohne erfolgreichen Übergang in den normalen Betrieb. Ursachen reichen von Updates und Treibern bis zu Hardwareproblemen. Zeitpunkt und Fehlermeldungen helfen bei der Diagnose; ein sofortiges Zurücksetzen ist nicht immer die sinnvollste erste Maßnahme.

Im Alltag: Der Rechner startet nach dem Herstellerlogo immer wieder neu.

Botnet

Sicherheit & Datenschutz

Ein Botnet ist ein Verbund fernsteuerbarer kompromittierter Geräte. Angreifer können es etwa für Spam oder Überlastungsangriffe verwenden. Auch unscheinbare vernetzte Geräte kommen infrage; sichere Kennwörter, aktuelle Software und begrenzte Erreichbarkeit verringern das Risiko einer Übernahme.

Im Alltag: Ein schlecht geschütztes IoT-Gerät sendet unbemerkt Angriffsverkehr.

Brennweite

Software & Dateien

Die Brennweite ist eine optische Kenngröße, die zusammen mit der Sensorgröße den Bildwinkel beeinflusst. Äquivalenzangaben erleichtern Vergleiche verschiedener Systeme. Die Perspektive hängt vor allem vom Aufnahmestandpunkt ab; eine andere Brennweite allein verschiebt die Kamera nicht näher ans Motiv.

Im Alltag: Du wählst eine kürzere Brennweite für mehr Umgebung im Bild.

Bridge-Modus

Netzwerk & Internet

Im Bridge-Modus leitet ein Gerät Verkehr zwischen Anschlüssen auf einer unteren Netzwerkebene weiter, statt selbst das übliche Routing mit Adressübersetzung zu übernehmen. Der Begriff wird je nach Gerät unterschiedlich verwendet. Vor Änderungen sollten Anschlussbeschreibung und Folgen geprüft werden.

Im Alltag: Ein Kabelgerät arbeitet nur als Übergang für einen nachgeschalteten eigenen Router.

Broadcast

Netzwerk & Internet

Ein Broadcast ist eine Nachricht an alle Teilnehmer einer lokalen Broadcast-Domäne. Bestimmte Erkennungs- und Konfigurationsprotokolle nutzen das. Router leiten solche Nachrichten normalerweise nicht beliebig weiter; zu viele Broadcasts können jedoch ein lokales Netz belasten.

Im Alltag: Ein Gerät sucht per DHCP-Broadcast nach einem Server für seine Netzwerkeinstellungen.

Browser

Software & Dateien

Ein Browser ist ein Programm zum Öffnen von Webseiten und Webanwendungen. Dazu gehören Firefox, Chrome, Edge und Safari.

Im Alltag: Du öffnest einen Browser, um deine Bankseite oder eine Online-Anleitung aufzurufen.

Browser-Erweiterung

Software & Dateien

Eine Browser-Erweiterung ergänzt Funktionen des Browsers und kann dafür Zugriff auf Webseiten erhalten. Die angeforderten Berechtigungen sind deshalb wichtig. Weniger vertrauenswürdige Erweiterungen können sensible Inhalte auslesen; Bewertungen allein ersetzen keine Prüfung von Herausgeber, Zweck und tatsächlich benötigtem Zugriff.

Im Alltag: Ein Passwortmanager ergänzt die sichere Zuordnung von Zugangsdaten im Browser.

Browser-Fingerprinting

Sicherheit & Datenschutz

Browser-Fingerprinting kombiniert technische Merkmale eines Browsers oder Geräts zur Wiedererkennung. Es kann auch ohne klassische Cookies funktionieren. Einzelne Schutzoptionen verhindern nicht jede Kombination; besonders ungewöhnliche Konfigurationen können selbst wieder ein auffälliges Profil ergeben, weshalb pauschale Versprechen irreführend sind.

Im Alltag: Eine Website vergleicht Darstellungsmerkmale und Systemeigenschaften über mehrere Besuche.

Brute-Force-Angriff

Sicherheit & Datenschutz

Ein Brute-Force-Angriff probiert viele mögliche Anmeldenachweise systematisch aus. Erfolg hängt von Suchraum und Begrenzungen ab. Lange einzigartige Kennwörter, geeignete Passwortspeicherung und Anmeldebegrenzungen erschweren solche Versuche; die wirksamste Maßnahme hängt davon ab, ob online oder gegen erbeutete Prüfwerte getestet wird.

Im Alltag: Ein Dienst bremst wiederholte falsche Anmeldungen desselben Kontos.

BSSID

Netzwerk & Internet

Die BSSID identifiziert einen konkreten WLAN-Zugangspunkt beziehungsweise dessen Funknetzschnittstelle. Mehrere Zugangspunkte können denselben sichtbaren WLAN-Namen haben, aber unterschiedliche BSSIDs. So lässt sich prüfen, mit welchem Knoten ein Gerät tatsächlich verbunden ist.

Im Alltag: Eine WLAN-Analyse zeigt, ob dein Handy am Router oder Repeater hängt.

Btrfs

Netzwerk & Internet

Btrfs ist ein Linux-Dateisystem mit Funktionen wie Prüfsummen und Snapshots. Verfügbare Nutzung und Verwaltung hängen vom konkreten System ab. Selbstheilung benötigt passende redundante Daten und Konfiguration; das Dateisystem ersetzt keine unabhängige Sicherung gegen Hardwareausfall oder unbeabsichtigte Datenänderungen.

Im Alltag: Ein geeignetes NAS bewahrt frühere Ordnerstände über Snapshots auf.

C

48 Begriffe

Cache

Software & Dateien

Ein Cache ist ein Zwischenspeicher für häufig benötigte Daten. Er kann Webseiten und Programme beschleunigen, gelegentlich aber auch veraltete Inhalte anzeigen.

Im Alltag: Nach einer Webseitenänderung kann ein Neuladen ohne Cache die aktuelle Version sichtbar machen.

Caching

KI & Digitales

Caching bewahrt berechnete oder geladene Ergebnisse zur erneuten Nutzung auf. Das kann Rechenzeit und Übertragungen sparen. Gültigkeit und Aktualisierung müssen geregelt sein; ein Cache mit veralteten Daten liefert schnell falsche Ergebnisse, wenn Änderungen an der ursprünglichen Quelle nicht berücksichtigt werden.

Im Alltag: Die Lexikonsuche bereitet normalisierte Suchtexte einmal vor statt bei jedem Tastendruck erneut.

Canonical-URL

KI & Digitales

Eine Canonical-URL benennt für Suchmaschinen die bevorzugte Adresse eines Inhalts. Sie hilft bei ähnlichen oder mehrfach erreichbaren Seiten. Sie ist ein Hinweis und keine garantierte Umleitung; widersprüchliche Angaben oder unpassende Ziele können die gewünschte Zusammenfassung erschweren und müssen vermieden werden.

Im Alltag: Eine Seite kennzeichnet ihre dauerhafte Hauptadresse trotz zusätzlicher Parameter.

Captive Portal

Netzwerk & Internet

Ein Captive Portal ist eine vorgeschaltete Webseite in einem Netzwerk, etwa für Anmeldung oder Nutzungsbedingungen. Es ist keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Eine erfolgte Anmeldung sagt deshalb nichts darüber aus, ob die später aufgerufenen Webseiten sicher übertragen werden.

Im Alltag: Im Hotel bestätigst du zuerst die WLAN-Nutzungsbedingungen im Browser.

Carrier Aggregation

Smartphone & Mobilgeräte

Carrier Aggregation bündelt mehrere Funkträger für eine Mobilfunkverbindung. Das kann die verfügbare Datenrate erhöhen. Unterstützte Kombinationen unterscheiden sich zwischen Modems und Netzen; viele Frequenzbänder auf dem Datenblatt garantieren nicht die passende gleichzeitige Bündelung am jeweiligen Standort.

Im Alltag: Ein Smartphone nutzt mehrere LTE-Träger parallel für einen Download.

Cat 5e

Netzwerk & Internet

Cat 5e bezeichnet eine Verkabelungskategorie für symmetrische Kupferdatenkabel. Sie eignet sich bei normgerechter Installation für Gigabit-Ethernet bis zur vorgesehenen Streckenlänge. Tatsächliche Leistung hängt vom gesamten Übertragungskanal ab, einschließlich Dosen, Stecker, Länge und Montagequalität.

Im Alltag: Eine vorhandene Cat-5e-Verkabelung liefert zuverlässig Gigabit im Haus.

Cat 6A

Netzwerk & Internet

Cat 6A ist eine Verkabelungskategorie, die für 10-Gigabit-Ethernet über normgerechte Kupferstrecken bis 100 Meter vorgesehen ist. Dafür müssen alle beteiligten Komponenten und die Installation geeignet sein. Ein einzelnes passendes Patchkabel wertet ältere Hausverkabelung nicht automatisch auf.

Im Alltag: Beim Umbau werden Kabel, Dosen und Patchpanel gemeinsam für 10 Gigabit geplant.

CDN

Netzwerk & Internet

Ein Content Delivery Network verteilt Inhalte über viele Serverstandorte. Besucher können Daten dadurch von einer geeigneten nahen oder gut erreichbaren Stelle erhalten. Ein CDN verbessert nicht jede Anwendung automatisch; dynamische Inhalte, Auslastung und Zwischenspeicherregeln spielen mit hinein.

Im Alltag: Ein Video wird von einem regionalen Auslieferungsserver statt vom ursprünglichen Hauptserver geladen.

CGNAT

Netzwerk & Internet

Carrier Grade NAT übersetzt die privaten beziehungsweise gemeinsamen IPv4-Adressen vieler Kunden auf öffentliche Anbieteradressen. Das spart IPv4-Adressen, erschwert aber eingehende Verbindungen. Eine lokale Portfreigabe am eigenen Router überwindet die zusätzliche Übersetzung beim Anbieter nicht.

Im Alltag: Eine Überwachungskamera braucht einen Vermittlungsdienst statt einer direkten IPv4-Verbindung.

Chatbot

KI & Digitales

Ein Chatbot ist ein Programm, mit dem man über Text oder Sprache kommuniziert. Manche Chatbots folgen festen Regeln, andere nutzen KI-Sprachmodelle für flexible Antworten.

Im Alltag: Ein Support-Chatbot hilft bei häufigen Fragen, während ChatGPT auch freie Texte formulieren kann.

Child-Theme

Software & Dateien

Ein Child-Theme ergänzt oder überschreibt Teile eines übergeordneten WordPress-Themes. Dadurch können eigene Anpassungen getrennt von dessen Aktualisierungen verwaltet werden. Es verhindert nicht jede Inkompatibilität; Änderungen am Eltern-Theme können weiterhin die Gestaltung und Funktionen des Child-Themes beeinflussen.

Im Alltag: Eigene Darstellungsanpassungen bleiben bei einem regulären Themeupdate besser getrennt erhalten.

Chipsatz

Computer & Windows

Der Chipsatz verwaltet auf einem Mainboard verschiedene Verbindungen und Zusatzfunktionen. Ein Teil früherer Aufgaben steckt heute direkt im Prozessor. Die Ausstattung beeinflusst etwa verfügbare USB-Ports und Erweiterungsmöglichkeiten, sagt aber allein wenig über die gesamte Rechnerleistung aus.

Im Alltag: Zwei Mainboards für denselben Prozessor bieten unterschiedlich viele Anschlüsse.

CHKDSK

Computer & Windows

CHKDSK prüft Dateisystemstrukturen und kann je nach Option Fehler bearbeiten. Es ersetzt kein Backup und keine vollständige Hardwarediagnose. Bei verdächtigen Laufwerksgeräuschen oder wichtigen ungesicherten Daten sollten schreibende Reparaturen nicht der erste unüberlegte Versuch sein.

Im Alltag: Du prüfst einen Datenträger nach einer Dateisystemfehlermeldung.

Chroma Key

Software & Dateien

Chroma Key entfernt einen ausgewählten Farbbereich, um ein Motiv vor einem anderen Hintergrund zu zeigen. Gleichmäßiges Licht und Farbtrennung helfen bei sauberen Kanten. Ähnliche Farben im Motiv können versehentlich verschwinden; das Verfahren ist nicht dasselbe wie allgemeine KI-Freistellung.

Im Alltag: Ein grüner Hintergrund wird im Schnitt durch eine Grafik ersetzt.

CIDR

Netzwerk & Internet

Classless Inter-Domain Routing beschreibt IP-Netze mit einer Präfixlänge hinter einem Schrägstrich. Die Zahl gibt die Anzahl der Netzbits an. Damit lassen sich Netzgrößen genauer angeben als mit alten festen Adressklassen; IPv4 und IPv6 verwenden diese Schreibweise.

Im Alltag: 192.168.1.0/24 beschreibt ein IPv4-Netz mit 24 Netzbits.

Client

Netzwerk & Internet

Ein Client nutzt einen Dienst, den ein Server bereitstellt. Das kann ein Programm oder das zugreifende Gerät sein. Ein Rechner kann gleichzeitig Client und Server für verschiedene Aufgaben sein; die Begriffe beschreiben die jeweilige Rolle in einer bestimmten Verbindung statt eine feste Geräteklasse.

Im Alltag: Dein Browser fragt als Client eine Webseite beim Webserver an.

Client-Isolation

Netzwerk & Internet

Client-Isolation verhindert je nach Umsetzung direkte Verbindungen zwischen Teilnehmern desselben WLANs. Das kann Gäste voneinander abschirmen. Es ersetzt keine vollständige Netztrennung; Auswirkungen auf kabelgebundene Geräte oder andere Zugangspunkte müssen anhand der Routerfunktionen geprüft werden.

Im Alltag: Zwei Besucher im Gast-WLAN können ihre Geräte nicht direkt gegenseitig öffnen.

CLIP

Netzwerk & Internet

Calling Line Identification Presentation bezeichnet die Anzeige einer übermittelten Anrufernummer. Sie hilft bei der Zuordnung eines Anrufs. Die angezeigte Nummer ist aber kein sicherer Identitätsnachweis, weil Übermittlung unterdrückt oder durch Missbrauch verändert werden kann.

Im Alltag: Das Telefon zeigt vor dem Abheben die Nummer des Anrufers an.

Clipping

Software & Dateien

Clipping entsteht, wenn ein Signal eine verfügbare Grenze überschreitet und abgeschnitten wird. Bei Audio kann das hörbar verzerren, bei Bildern Details zerstören. Späteres Leiser- oder Dunklerstellen stellt die verlorene Information nicht automatisch wieder her; ausreichend Reserve bei der Aufnahme hilft.

Im Alltag: Eine zu laut aufgenommene Stimme klingt trotz nachträglicher Pegelsenkung kratzig.

CLIR

Netzwerk & Internet

Calling Line Identification Restriction unterdrückt die Anzeige der eigenen Rufnummer beim angerufenen Teilnehmer. Die Einstellung kann dauerhaft oder pro Anruf erfolgen. Sie macht einen Anruf nicht vollständig anonym gegenüber dem Netzbetreiber oder berechtigten Stellen.

Im Alltag: Du rufst einmalig mit unterdrückter Rufnummer an.

Cloud

Software & Dateien

Mit Cloud-Diensten werden Daten oder Programme auf Servern eines Anbieters bereitgestellt und über das Internet genutzt. Die Daten liegen dabei nicht ausschließlich auf deinem eigenen Gerät.

Im Alltag: Ein Dokument lässt sich am PC speichern und später über einen Cloud-Dienst am Smartphone öffnen.

Cloud-Backup

Software & Dateien

Ein Cloud-Backup sichert Daten bei einem externen Dienst für eine spätere Wiederherstellung. Es ist von einer bloßen Dateisynchronisierung zu unterscheiden. Versionen, Löschschutz und Wiederherstellungsfunktionen müssen geprüft werden; auch Verschlüsselung, Zugangsschutz und verfügbare Uploadgeschwindigkeit beeinflussen die Eignung für wichtige Daten.

Im Alltag: Eine zusätzliche verschlüsselte Sicherung wichtiger Dokumente liegt außerhalb des Hauses.

Cloud-KI

KI & Digitales

Cloud-KI führt die Modellverarbeitung auf externen Servern durch. Das ermöglicht umfangreiche Rechenleistung ohne passende lokale Hardware. Datenverarbeitung, Aufbewahrung und Zugriffe richten sich nach Dienst und Einstellungen; vertrauliche Inhalte sollten nur mit einem dafür geeigneten und geprüften Dienst verarbeitet werden.

Im Alltag: Ein Webdienst erstellt aus deiner Eingabe eine Antwort auf seinen Servern.

CMOS-Batterie

Computer & Windows

Die CMOS- beziehungsweise RTC-Batterie versorgt bei vielen PCs die Echtzeituhr und bestimmte Firmwarefunktionen ohne Netzstrom. Eine leere Batterie kann Uhrzeitprobleme verursachen. Gespeicherte Einstellungen werden je nach Gerät unterschiedlich behandelt; nicht jeder Startfehler liegt an dieser Batterie.

Im Alltag: Nach längerer Stromtrennung steht die PC-Uhr wieder auf einem falschen Datum.

CMR-Festplatte

Netzwerk & Internet

Conventional Magnetic Recording verwendet getrennte konventionelle Magnetspuren. Es kann bei vielen wiederholten Schreibvorgängen vorhersehbarer arbeiten als bestimmte SMR-Verfahren. Trotzdem entscheiden Modell, Freigabe und Arbeitslast über die Eignung; CMR allein garantiert keine besondere Zuverlässigkeit oder unbegrenzte Dauerbelastbarkeit.

Im Alltag: Für einen Speicherverbund vergleichst du freigegebene Modelle und deren Aufzeichnungstechnik.

CNAME-Record

Netzwerk & Internet

Ein CNAME-Record verweist einen DNS-Namen auf einen anderen Namen statt direkt auf eine IP-Adresse. Die eigentliche Adresse wird anschließend über das Ziel ermittelt. Für denselben Namen gelten Einschränkungen bei der Kombination mit anderen Einträgen.

Im Alltag: www verweist als Alias auf den eigentlichen Webservernamen.

CO₂-Sensor

KI & Digitales

Ein CO₂-Sensor misst die Kohlendioxidkonzentration mit einem geeigneten Messverfahren. Manche günstigen Geräte zeigen stattdessen nur berechnete Ersatzwerte. Für Lüftungshinweise sollten Sensortyp und Kalibrierung bekannt sein; CO₂-Messung ist nicht identisch mit der Erkennung von Kohlenmonoxid oder allen Schadstoffen.

Im Alltag: Im besetzten Arbeitszimmer steigt der gemessene CO₂-Wert und erinnert ans Lüften.

Codec

Software & Dateien

Ein Codec kodiert und dekodiert Audio- oder Videodaten nach einem bestimmten Verfahren. Er ist vom Container zu unterscheiden. Ein bekanntes Dateiformat garantiert deshalb keine Wiedergabe; das Abspielgerät muss auch den darin verwendeten Codec und dessen konkrete Profile unterstützen.

Im Alltag: Eine MP4-Datei enthält H.265-Video und eine separate Audiospur.

Computational Photography

Smartphone & Mobilgeräte

Computational Photography ergänzt die optische Aufnahme durch Berechnungen, etwa aus mehreren Einzelbildern. Das ermöglicht Funktionen wie Nachtmodus oder angepassten Dynamikumfang. Die Verarbeitung kann Details verändern und Artefakte erzeugen; das Ergebnis ist nicht immer eine einzelne unveränderte Belichtung.

Im Alltag: Das Smartphone kombiniert mehrere Aufnahmen zu einem helleren Nachtfoto.

Computervirus

Sicherheit & Datenschutz

Ein Computervirus ist Schadcode, der sich an andere Dateien oder Strukturen anheftet und sich bei deren Nutzung verbreiten kann. Nicht jede Schadsoftware ist ein Virus. Updates, geprüfte Quellen und Schutzfunktionen helfen; verdächtige Dateien sollten nicht zum bloßen Ausprobieren geöffnet werden.

Im Alltag: Eine manipulierte ausführbare Datei infiziert weitere geeignete Dateien.

Computerwurm

Sicherheit & Datenschutz

Ein Computerwurm verbreitet sich selbstständig über geeignete Verbindungen oder Schwachstellen. Anders als klassische Viren muss er nicht immer eine andere Datei als Träger infizieren. Aktuelle Systeme und begrenzte Netzwerkzugriffe sind wichtig, um automatische Ausbreitungsmöglichkeiten zu verringern.

Im Alltag: Ein ungepatchtes Gerät infiziert weitere verwundbare Systeme im selben Netz.

Consent-Banner

Sicherheit & Datenschutz

Ein Consent-Banner holt je nach Einrichtung Entscheidungen zu optionalen Datenverarbeitungen ein. Seine bloße Anzeige beweist keine korrekte technische Umsetzung. Die tatsächlich geladenen Dienste müssen zur Auswahl passen; Ablehnung sollte wirksam sein, statt nur eine optische Meldung zu schließen.

Im Alltag: Optionale Analysedienste starten erst nach einer passenden Freigabe.

Content-Management-System (CMS)

Software & Dateien

Ein CMS verwaltet Websiteinhalte über eine strukturierte Oberfläche. Es trennt häufig redaktionelle Inhalte von technischer Darstellung. Pflege und Sicherheitskonfiguration bleiben trotzdem nötig; ein CMS ersetzt weder nachvollziehbare Rechtevergabe noch Backups und passende Updates für seine Erweiterungen.

Im Alltag: Du veröffentlichst einen neuen Artikel, ohne jede HTML-Seite manuell neu aufzubauen.

Content Security Policy (CSP)

Sicherheit & Datenschutz

Eine Content Security Policy legt für unterstützende Browser fest, aus welchen Quellen bestimmte Webinhalte geladen oder ausgeführt werden dürfen. Sie kann Folgen eingeschleuster Inhalte begrenzen. Eine ungenaue Richtlinie ist wenig wirksam; CSP ersetzt keine sichere Verarbeitung von Benutzereingaben auf dem Server.

Im Alltag: Eine Website erlaubt Skripte nur aus bewusst festgelegten Quellen.

Cookie

Sicherheit & Datenschutz

Cookies sind kleine Informationen, die Webseiten im Browser speichern können. Manche sind für Sitzungen nötig, andere werden zum Wiedererkennen oder für Analyse und Werbung eingesetzt.

Im Alltag: Ein Cookie kann dafür sorgen, dass du beim Wechsel zwischen Unterseiten angemeldet bleibst.

CPU-Auslastung

Computer & Windows

CPU-Auslastung beschreibt, wie stark die Rechenzeit des Prozessors im betrachteten Zeitraum genutzt wird. Durchschnittswerte können einen einzelnen überlasteten Kern verbergen. Hohe Auslastung ist bei Berechnungen normal; niedrige Gesamtauslastung schließt einen Prozessorengpass nicht sicher aus.

Im Alltag: Ein älteres Programm nutzt nur einen Kern vollständig.

CPU (Prozessor)

Computer & Windows

Die CPU verarbeitet Anweisungen und Berechnungen und ist damit ein zentraler Teil des Computers. Wie schnell ein PC arbeitet, hängt zusätzlich von RAM, Speicher und Software ab.

Im Alltag: Beim Entpacken eines großen Archivs muss die CPU viele Arbeitsschritte erledigen.

CPU-Sockel

Computer & Windows

Der CPU-Sockel ist die Aufnahme für einen austauschbaren Prozessor auf dem Mainboard. Mechanische Passform ist nur eine Voraussetzung. Chipsatz, Stromversorgung und Firmware müssen den Prozessor ebenfalls unterstützen; bei vielen Notebooks ist der Prozessor stattdessen fest verlötet.

Im Alltag: Du kontrollierst Sockel und BIOS-Freigabe vor dem CPU-Wechsel.

CRC-Fehler

Netzwerk & Internet

CRC-Fehler zeigen an, dass eine Prüfsumme bei der Übertragung nicht passt. Sie weisen auf beschädigte Daten hin, nennen aber nicht automatisch die Ursache. Häufigkeit, Zeitraum und Verbindungstyp entscheiden darüber, ob Handlungsbedarf besteht.

Im Alltag: Der Router zählt viele Übertragungsfehler während wiederholter DSL-Abbrüche.

Credential Stuffing

Sicherheit & Datenschutz

Credential Stuffing verwendet bereits geleakte Zugangsdaten automatisiert bei anderen Diensten. Es nutzt vor allem wiederverwendete Passwörter aus. Einzigartige Kennwörter pro Konto und zusätzliche sichere Anmeldefaktoren verringern das Risiko; ein Passwortwechsel sollte auch andere betroffene Wiederverwendungen einschließen.

Im Alltag: Ein fremder Login gelingt, weil dasselbe Passwort zuvor bei einem anderen Dienst abgeflossen ist.

Crop

Software & Dateien

Cropping beschneidet den sichtbaren Bildausschnitt. Es entfernt Bereiche am Rand, statt sie nur kleiner anzuzeigen. Wenn der Rest anschließend vergrößert wird, sinkt die verfügbare Originaldetailmenge; wichtige Inhalte sollten deshalb bereits bei Aufnahme und Ausschnittplanung berücksichtigt werden.

Im Alltag: Du schneidest den Browserrahmen weg, sodass nur die Smartphoneansicht übrig bleibt.

Cross-Site-Scripting (XSS)

Sicherheit & Datenschutz

XSS schleust ausführbare Inhalte in eine Webseite ein, die im Browser anderer Nutzer laufen. Ursachen liegen häufig in unsicherer Verarbeitung fremder Inhalte. Korrekte kontextabhängige Ausgabe und weitere Schutzmaßnahmen sind wichtig; bloßes Verstecken eines Formulars verhindert den Angriff nicht.

Im Alltag: Ein unzureichend gesicherter Kommentarbereich führt fremden Skriptcode aus.

CSRF

Sicherheit & Datenschutz

Cross-Site Request Forgery versucht, eine bereits angemeldete Browsersitzung zu unerwünschten Aktionen zu veranlassen. Der Nutzer muss sein Passwort dafür nicht erneut eingeben. Geeignete Token, Cookie-Einstellungen und serverseitige Prüfungen helfen; eine verschlüsselte Verbindung allein verhindert solche Angriffe nicht.

Im Alltag: Eine fremde Seite versucht eine ungewollte Kontoeinstellung mit deiner laufenden Sitzung zu ändern.

CSS

Software & Dateien

Cascading Style Sheets bestimmen die Darstellung von HTML-Inhalten. Regeln steuern unter anderem Farben, Abstände und responsive Anordnung. Bei mehreren Regeln wirken Prioritäten und Vererbung zusammen; eng begrenzte Selektoren helfen, unerwünschte Wechselwirkungen mit einem WordPress-Theme zu reduzieren.

Im Alltag: Die Begriffskarten erscheinen am Desktop zweispaltig und am Handy untereinander.

CSV

Software & Dateien

Comma-Separated Values speichert tabellarische Werte als Text mit Trennzeichen. In deutschen Umgebungen ist häufig ein Semikolon statt Komma üblich. Zeichencodierung, Dezimalzeichen und Feldbegrenzung müssen beim Import passen; CSV enthält keine vollständige Tabellenformatierung wie eine Arbeitsmappe.

Im Alltag: Du exportierst Kontakte oder Messwerte für die Weiterverarbeitung in einer Tabelle.

Custom-ROM

Smartphone & Mobilgeräte

Eine Custom-ROM ist eine alternative Systemsoftware, häufig für Android-Geräte. Sie muss exakt zum unterstützten Modell passen. Funktionsumfang und Updatepflege unterscheiden sich; eine neue Android-Version allein garantiert weder funktionierende Hardware noch einen vollständigen Sicherheitsstand aller Geräteteile.

Im Alltag: Ein älteres unterstütztes Handy erhält ein sorgfältig ausgewähltes alternatives System.

CVE

Sicherheit & Datenschutz

Common Vulnerabilities and Exposures vergibt Kennungen für öffentlich dokumentierte Schwachstellen. Eine CVE-Nummer hilft bei eindeutiger Zuordnung. Sie beschreibt allein noch nicht die praktische Gefährdung eines konkreten Geräts; Version, Konfiguration und verfügbare Korrekturen müssen zusätzlich geprüft werden.

Im Alltag: Du vergleichst eine Herstellerwarnung mit der tatsächlich installierten Softwareversion.

CVSS

Sicherheit & Datenschutz

Common Vulnerability Scoring System bewertet technische Eigenschaften und Schweregrade von Schwachstellen nach einem definierten Schema. Der Wert ist keine exakte persönliche Risikoprognose. Erreichbarkeit, tatsächliche Ausnutzung und lokale Schutzmaßnahmen beeinflussen die Priorität einer Behebung zusätzlich.

Im Alltag: Ein öffentlich erreichbarer verwundbarer Dienst wird dringender aktualisiert als ein ungenutztes isoliertes Testsystem.

D

85 Begriffe

Dark Mode

Smartphone & Mobilgeräte

Dark Mode bezeichnet eine Benutzeroberfläche mit dunklen statt hellen Flächen. Auf OLED-Displays kann das bei geeigneten Inhalten Strom sparen; auf LCDs ist der Effekt anders.

Im Alltag: Du stellst Apps abends auf Dunkelmodus, weil dir die Oberfläche angenehmer erscheint.

Dashboard

KI & Digitales

Ein Dashboard fasst ausgewählte Kennzahlen und Zustände übersichtlich zusammen. Es kann Daten verschiedener Quellen darstellen. Aktualität und Bedeutung der Werte müssen erkennbar sein; eine grüne Anzeige ohne nachvollziehbare Messgrundlage ist kein verlässlicher Nachweis, dass sämtliche Funktionen tatsächlich störungsfrei arbeiten.

Im Alltag: Eine Heimnetzübersicht zeigt Speicherplatz, Temperaturen und Sicherungsstatus.

Dateiberechtigung

Computer & Windows

Dateiberechtigungen legen fest, wer Daten lesen, ändern oder ausführen darf. Lokale Rechte und Freigaberechte können gemeinsam wirken. Eine Anmeldung als Administrator umgeht nicht automatisch jede Einschränkung; Besitz, Verschlüsselung und geerbte Regeln sind zusätzlich zu berücksichtigen.

Im Alltag: Ein gemeinsamer Ordner erlaubt Gästen das Lesen, aber nicht das Löschen.

Dateiendung

Software & Dateien

Eine Dateiendung ist der Namenszusatz nach dem letzten Punkt und dient häufig zur Zuordnung eines Dateityps. Sie kann ausgeblendet oder verändert sein. Zur sicheren Erkennung zählen auch Dateiinhalte und Herkunft; ein vertrautes Symbol allein ist keine verlässliche Prüfung.

Im Alltag: Du erkennst an .pdf, welches Programm normalerweise zum Öffnen vorgesehen ist.

Datei-Explorer

Computer & Windows

Der Datei-Explorer ist die Windows-Oberfläche zur Verwaltung von Dateien, Ordnern und Laufwerken. Er kann lokale und eingebundene Netzspeicher anzeigen. Ein angezeigter Cloudordner enthält nicht zwingend alle Dateien offline; Statussymbole helfen bei der Unterscheidung.

Im Alltag: Du verschiebst Fotos von einem USB-Stick in einen lokalen Ordner.

Dateiformat

Software & Dateien

Ein Dateiformat legt fest, wie Informationen innerhalb einer Datei strukturiert sind. Die Dateiendung gibt häufig einen Hinweis darauf, ist aber kein Beweis. Ein Programm muss das tatsächliche Format unterstützen; bloßes Umbenennen wandelt den Inhalt nicht in ein anderes Format um.

Im Alltag: Eine umbenannte PNG-Datei wird durch die Endung JPG nicht zum JPEG-Bild.

Dateikonflikt

Software & Dateien

Ein Dateikonflikt entsteht, wenn mehrere Änderungen nicht eindeutig zusammengeführt werden können oder derselbe Name bereits belegt ist. Programme behandeln das unterschiedlich. Vor Überschreiben sollte geklärt werden, welche Fassung benötigt wird; vorschnelles Löschen einer Konfliktkopie kann echte Änderungen verlieren lassen.

Im Alltag: Zwei offline bearbeitete Versionen desselben Cloud-Dokuments müssen verglichen werden.

Dateisignatur (Kryptografie)

Sicherheit & Datenschutz

Eine kryptografische Dateisignatur ermöglicht die Prüfung von Herkunftszuordnung und Unverändertheit mit einem passenden öffentlichen Schlüssel. Vertrauen in den Signaturschlüssel bleibt nötig. Eine gültige Signatur beweist nicht, dass ein Programm fehlerfrei oder generell harmlos ist, sondern nur die geprüfte Verbindung zum Unterzeichner.

Im Alltag: Du kontrollierst den Herausgeber einer signierten Installationsdatei.

Dateisystem-Journal

Netzwerk & Internet

Ein Journal protokolliert bestimmte Änderungen, damit ein Dateisystem nach Unterbrechungen einen konsistenten Zustand wiederherstellen kann. Was genau erfasst wird, unterscheidet sich nach Verfahren. Journaling ist keine vollständige Versionsgeschichte und kein Backup; zuletzt bearbeitete Nutzdaten können trotz konsistenter Struktur verloren gehen.

Im Alltag: Nach einem Stromausfall prüft das System noch nicht abgeschlossene Dateisystemänderungen.

Datenannotation

KI & Digitales

Datenannotation ergänzt Beispiele um strukturierte Kennzeichnungen, etwa Objektgrenzen oder richtige Antworten. Modelle können daraus lernen oder daran geprüft werden. Uneinheitliche Regeln und Fehler wirken sich auf die Qualität aus; klare Richtlinien und geeignete Stichprobenkontrollen sind wichtiger als bloß möglichst schnelle Beschriftung.

Im Alltag: Menschen markieren in Fotos, welche Bildbereiche ein bestimmtes Objekt zeigen.

Datenexport

Sicherheit & Datenschutz

Ein Datenexport stellt Informationen aus einem Dienst oder Programm in einem herausgebbaren Format bereit. Vollständigkeit und Weiterverwendbarkeit unterscheiden sich. Exportdateien können sensible Inhalte enthalten und sollten geschützt werden; ein Export ist nicht automatisch eine vollständig wiederherstellbare Systemsicherung.

Im Alltag: Du lädst deine Kontakte in einem geeigneten Austauschformat herunter.

Datenintegrität

Sicherheit & Datenschutz

Datenintegrität bedeutet, dass Daten vollständig und unverändert im vorgesehenen Zustand bleiben. Prüfsummen und geeignete Speicherverfahren können Fehler erkennbar machen. Integrität ist von Vertraulichkeit zu unterscheiden; auch unverschlüsselte Daten können integer sein, und verschlüsselte Daten benötigen weiterhin geeignete Prüfmechanismen.

Im Alltag: Eine Prüfsumme zeigt, dass eine übertragene Datei unterwegs verändert wurde.

Datenleck

Sicherheit & Datenschutz

Ein Datenleck macht Informationen unberechtigt zugänglich oder bringt sie aus einem geschützten Bereich heraus. Ursachen können Angriffe, Fehlkonfiguration oder versehentliche Veröffentlichungen sein. Die Folgen hängen von Datenart und Umfang ab; nicht jede Meldung bedeutet automatisch, dass ein Klartextpasswort betroffen ist.

Im Alltag: Ein Anbieter informiert über offengelegte E-Mail-Adressen und weitere Kontodaten.

Datenminimierung

Sicherheit & Datenschutz

Datenminimierung beschränkt Erhebung und Nutzung auf die für einen konkreten Zweck benötigten Informationen. Das verringert mögliche Folgen von Fehlern und Lecks. Weniger Felder allein reichen nicht; Speicherfristen, Zugriff und Weitergabe sollten ebenfalls zum nachvollziehbaren Zweck der Verarbeitung passen.

Im Alltag: Ein einfacher Newsletter fragt keine unnötige Wohnadresse ab.

Datennutzungswarnung

Smartphone & Mobilgeräte

Eine Datennutzungswarnung meldet einen selbst festgelegten Verbrauchswert im Mobilgerät. Die lokale Zählung kann vom Anbieterstand abweichen. Zeitraum und beteiligte SIM sollten korrekt eingestellt sein; eine Warnung stoppt Datenverkehr nicht zwingend und ersetzt keine verbindliche Tarifauskunft.

Im Alltag: Das Handy erinnert dich vor dem vermuteten Ende des monatlichen Datenvolumens.

Datenpipeline

KI & Digitales

Eine Datenpipeline verbindet Schritte zum Einlesen, Umformen und Bereitstellen von Daten. Sie kann verschiedene Quellen und Werkzeuge verwenden. Fehlerbehandlung und Qualitätsprüfungen sind wichtig; ein erfolgreich ausgeführter Schritt garantiert nicht, dass die fachliche Bedeutung der Daten bei jeder Umwandlung erhalten bleibt.

Im Alltag: Messwerte werden eingelesen, auf Einheiten geprüft und anschließend im Dashboard angezeigt.

Datenroaming

Smartphone & Mobilgeräte

Datenroaming erlaubt mobile Datenübertragung in einem fremden Netz. Es ist getrennt von grundsätzlicher Telefonerreichbarkeit zu betrachten. Abschalten verhindert je nach Gerät gewöhnliche Roamingdaten, nicht unbedingt jede kostenpflichtige Verbindung; Tarifinformationen bleiben für Anrufe und Sondernetze wichtig.

Im Alltag: Vor einer Reise prüfst du, ob Daten im Zielland enthalten sind.

Datenschutz

Sicherheit & Datenschutz

Datenschutz bedeutet, personenbezogene Daten vor unzulässiger oder unerwünschter Nutzung zu schützen. Wichtig sind unter anderem sparsame Datenweitergabe, sichere Einstellungen und verständliche Einwilligungen.

Im Alltag: Vor der Installation einer App prüfst du, welche Zugriffe sie tatsächlich benötigt.

Datensparmodus

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Datensparmodus begrenzt bestimmte Hintergrundübertragungen und kann Apps zu sparsamerer Nutzung anhalten. Er garantiert kein festes Datenlimit. Ausnahmen und Verhalten sind systemabhängig; große manuell gestartete Downloads können weiterhin Datenvolumen verbrauchen, wenn sie nicht separat eingeschränkt werden.

Im Alltag: Du reduzierst automatische Übertragungen bei knappem Mobilfunkvolumen.

Datenträgerauslastung

Computer & Windows

Datenträgerauslastung beschreibt häufig, wie lange ein Laufwerk mit Anfragen beschäftigt ist. Sie ist nicht gleich der übertragenen Datenmenge. Viele kleine Zugriffe können ein Laufwerk vollständig beschäftigen, obwohl nur wenige Megabyte pro Sekunde übertragen werden.

Im Alltag: Eine alte Festplatte zeigt hundert Prozent Aktivität bei vielen kleinen Systemdateien.

Datenträgerverwaltung

Computer & Windows

Die Datenträgerverwaltung ist ein Windows-Werkzeug zum Anzeigen und Verwalten von Laufwerken, Partitionen und Volumes. Sie kann Buchstaben zuweisen und Speicherbereiche verändern. Lösch- oder Formatierungsaktionen können Daten zerstören; vor Änderungen müssen Datenträger und Sicherung eindeutig geprüft sein.

Im Alltag: Du kontrollierst, ob eine angeschlossene SSD erkannt wird und einen Buchstaben hat.

dBm

Netzwerk & Internet

dBm ist eine logarithmische Leistungsangabe bezogen auf ein Milliwatt. Bei WLAN werden Empfangswerte meist negativ angezeigt; ein Wert näher an null bedeutet dabei stärkeren Empfang. Der Wert ist keine direkte Angabe für Datenrate oder Verbindungsqualität.

Im Alltag: Minus 50 dBm bedeutet stärkeren WLAN-Empfang als minus 80 dBm.

DDoS

Sicherheit & Datenschutz

Distributed Denial of Service greift die Verfügbarkeit eines Dienstes aus vielen Quellen gleichzeitig an. Die Verteilung erschwert einfaches Blockieren. Schutzdienste können helfen, ersetzen aber keine robuste Architektur; ein Ausfall allein beweist noch keinen Angriff, weil technische Störungen ähnlich wirken können.

Im Alltag: Viele kompromittierte Geräte überlasten gemeinsam einen Onlinedienst.

DDR4

Computer & Windows

DDR4 ist eine Generation von Arbeitsspeicher. Module unterscheiden sich unter anderem in Kapazität, Datenrate und Bauform. DDR4 passt nicht in DDR5-Sockel; auch innerhalb einer Generation sind Mainboardfreigabe und unterstützte Modulbestückung für zuverlässigen Betrieb wichtig.

Im Alltag: Ein älterer Desktop wird mit zusätzlichen passenden DDR4-Modulen ausgestattet.

DDR5

Computer & Windows

DDR5 ist eine neuere Arbeitsspeichergeneration mit veränderter elektrischer Auslegung gegenüber DDR4. Passende Plattformen können höhere Datenraten nutzen. Ein Upgrade erfordert kompatible Speichersteckplätze; vorhandene DDR4-Module lassen sich nicht einfach gegen DDR5 in demselben Mainboard austauschen.

Im Alltag: Beim neuen Mainboard entscheidest du dich ausdrücklich für die DDR5-Ausführung.

Debouncing

KI & Digitales

Debouncing bündelt schnell aufeinanderfolgende Ereignisse und führt eine Aktion erst nach einer kurzen Ruhephase aus. Das kann unnötige Berechnungen reduzieren. Eine zu lange Wartezeit beeinträchtigt direkte Rückmeldung; je nach Aufgabe ist eine Aktualisierung pro Bildaufbau oder eine andere Begrenzung geeigneter.

Im Alltag: Eine aufwendige Suche wartet kurz, bis mehrere rasche Tasteneingaben abgeschlossen sind.

DECT

Netzwerk & Internet

Digital Enhanced Cordless Telecommunications ist eine Funktechnik, die unter anderem schnurlose Festnetztelefone verwenden. Basisstation und Mobilteil müssen passende Funktionen unterstützen. DECT ist von WLAN und Bluetooth zu unterscheiden, auch wenn ein Router mehrere dieser Techniken gleichzeitig bereitstellt.

Im Alltag: Ein schnurloses Telefon wird direkt an der DECT-Basis der FRITZ!Box angemeldet.

DECT ULE

Netzwerk & Internet

DECT Ultra Low Energy erweitert DECT für stromsparende Gerätekommunikation, etwa im Smart Home. Geräte und Zentrale müssen kompatibel sein. Eine vorhandene DECT-Telefonbasis unterstützt deshalb nicht automatisch jeden Sensor oder jede Steckdose mit dieser Funktechnik.

Im Alltag: Eine geeignete smarte Steckdose kommuniziert mit dem Router über DECT ULE.

Dedizierte Grafikkarte

Computer & Windows

Eine dedizierte Grafikkarte besitzt eigene Grafikprozessoren und normalerweise eigenen Grafikspeicher. Sie kann Spiele, Videoschnitt und andere Berechnungen beschleunigen. Strombedarf, Gehäuseplatz und Softwareunterstützung müssen passen; nicht jede Aufgabe profitiert von einer leistungsstarken Karte.

Im Alltag: Ein Schnittprogramm nutzt die eingebaute Grafikkarte für geeignete Effekte.

Deepfake

KI & Digitales

Ein Deepfake verändert oder erzeugt Medien so, dass Personen oder Ereignisse scheinbar echt dargestellt werden. Dazu können Bild, Video und Stimme gehören. Einzelne auffällige Artefakte sind kein zuverlässiger Erkennungstest; Quelle und unabhängige Bestätigung sind besonders bei überraschenden Aussagen entscheidend.

Im Alltag: Ein täuschend echtes Video zeigt eine Person mit nie tatsächlich gesprochenen Worten.

Deep Learning

KI & Digitales

Deep Learning verwendet neuronale Netze mit vielen Verarbeitungsschichten. Damit lassen sich komplexe Muster in Sprache, Bildern und anderen Daten verarbeiten. Das erfordert geeignete Daten und Rechenressourcen; die Methode garantiert weder fehlerfreie Ergebnisse noch menschliches Verständnis der bearbeiteten Inhalte.

Im Alltag: Ein Bildmodell erkennt Objekte anhand gelernter Merkmale.

De-Esser

Software & Dateien

Ein De-Esser reduziert auffällige Zischlaute in einer Sprachaufnahme gezielt nach Frequenz und Pegel. Er ersetzt keine insgesamt passende Mikrofonposition. Zu starke Bearbeitung kann Sprache dumpf oder lispelnd wirken lassen; die Einstellung sollte am tatsächlichen Sprecher kontrolliert werden.

Im Alltag: Ein scharf klingendes S wird im Sprechertext vorsichtig abgemildert.

Defragmentierung

Computer & Windows

Defragmentierung ordnet zusammengehörige Dateiteile auf mechanischen Festplatten möglichst günstig an. Das kann Zugriffsbewegungen verringern. SSDs benötigen keine klassische manuelle Defragmentierung zur Beschleunigung; moderne Betriebssysteme verwenden für unterschiedliche Medien passende Optimierungsverfahren statt derselben Behandlung für alle Laufwerke.

Im Alltag: Windows optimiert die mechanische Datenfestplatte nach einem Zeitplan.

Deinstallation

Software & Dateien

Deinstallation entfernt ein Programm über den vorgesehenen Mechanismus. Persönliche Daten und Einstellungen können erhalten bleiben. Ein manuelles Löschen des Programmordners ist nicht immer gleichwertig, weil Dienste und Zuordnungen zurückbleiben; wichtige Projektdateien sollten vor einer Bereinigung zusätzlich gesichert werden.

Im Alltag: Du entfernst ungenutzte Software über die Systemverwaltung für installierte Apps.

Denial of Service (DoS)

Sicherheit & Datenschutz

Ein DoS-Angriff beeinträchtigt die Verfügbarkeit eines Dienstes durch Überlastung oder gezielte Fehlerauslösung. Es müssen dabei keine Daten gestohlen werden. Schutz erfordert passende Kapazitätsplanung und Filter; ein gewöhnlicher Heimrouter kann eine überlastete vorgelagerte Internetleitung nicht allein wieder freimachen.

Im Alltag: Eine Website ist durch sehr viele Anfragen vorübergehend nicht erreichbar.

DFS

Netzwerk & Internet

Dynamic Frequency Selection schützt bestimmte Radarsysteme vor WLAN-Störungen im 5-GHz-Band. Ein Zugangspunkt muss auf betroffenen Kanälen prüfen und gegebenenfalls wechseln. Dabei können Wartezeiten oder kurze Unterbrechungen entstehen, ohne dass der Router defekt ist.

Im Alltag: Nach erkanntem Radar verschwindet ein 5-GHz-WLAN kurzzeitig vom bisherigen Kanal.

DHCP

Netzwerk & Internet

DHCP weist Geräten in einem Netzwerk automatisch Einstellungen wie ihre lokale IP-Adresse zu. Dadurch musst du diese Angaben nicht auf jedem Gerät selbst eintragen.

Im Alltag: Dein Laptop erhält beim Verbinden mit dem Heim-WLAN automatisch eine Adresse von der FRITZ!Box.

DHCP-Lease

Netzwerk & Internet

Ein DHCP-Lease ist die zeitlich begrenzte Vergabe einer Netzwerkkonfiguration durch einen DHCP-Server. Das Gerät versucht rechtzeitig zu verlängern. Die Lease-Dauer ist keine feste Internetlaufzeit und führt normalerweise nicht regelmäßig zur Unterbrechung einer funktionierenden Verbindung.

Im Alltag: Der Router zeigt an, wie lange eine vergebene IP-Adresse noch reserviert ist.

DHCP-Reservierung

Netzwerk & Internet

Eine DHCP-Reservierung weist einem erkannten Gerät über den DHCP-Server regelmäßig dieselbe Adresse zu. Das Gerät darf weiter automatische Netzwerkeinstellungen verwenden. Die Zuordnung erfolgt häufig anhand seiner MAC-Adresse und ist von manueller IP-Konfiguration zu unterscheiden.

Im Alltag: Die FRITZ!Box vergibt dem NAS immer dieselbe lokale IPv4-Adresse.

DHCPv6

Netzwerk & Internet

DHCPv6 verteilt Konfiguration für IPv6-Netze, beispielsweise DNS-Server oder Adressen. Es ersetzt nicht sämtliche Aufgaben der Routerankündigungen. Welche Kombination verwendet wird, hängt vom Netz und der Unterstützung des jeweiligen Betriebssystems ab.

Im Alltag: Ein Firmennetz verteilt zentrale IPv6-Einstellungen an seine Arbeitsplatzrechner.

Differenzielles Backup

Sicherheit & Datenschutz

Ein differenzielles Backup sichert Änderungen seit dem letzten Vollbackup. Der Umfang wächst typischerweise bis zum nächsten Vollstand. Zur Wiederherstellung werden meist das Vollbackup und der passende Differenzstand benötigt; genaue Abläufe hängen von der verwendeten Sicherungssoftware ab.

Im Alltag: Die Donnerstagssicherung enthält alle seit Sonntag geänderten Dokumente.

Diffusionsmodell

KI & Digitales

Ein Diffusionsmodell lernt, aus verrauschten Daten schrittweise strukturierte Inhalte zu rekonstruieren beziehungsweise zu erzeugen. Es wird häufig für Bilder verwendet. Das Ergebnis ist keine fotografische Tatsachendokumentation; Qualität, Konsistenz und Steuerbarkeit hängen von Modell, Eingabe und Erzeugungsverfahren ab.

Im Alltag: Eine Bildanwendung erzeugt aus einem beschriebenen Motiv schrittweise eine Illustration.

Digitale Lizenz

Computer & Windows

Eine digitale Lizenz verknüpft eine Nutzungsberechtigung mit einem Gerät beziehungsweise einer verwalteten Aktivierungszuordnung. Ein Produktschlüssel muss dann nicht immer neu eingegeben werden. Übertragbarkeit und Wiederaktivierung hängen von Lizenzart und Bedingungen ab, nicht nur von einem verbundenen Konto.

Im Alltag: Nach einer passenden Neuinstallation aktiviert sich Windows auf demselben Gerät erneut.

Digitaler Zwilling

KI & Digitales

Ein digitaler Zwilling bildet Eigenschaften und Zustände eines realen Gegenstands oder Systems digital ab. Genauigkeit und Aktualisierung hängen vom Einsatzzweck ab. Ein hübsches 3D-Modell allein ist noch keine verlässliche laufende Zustandsabbildung; Datenquellen und Grenzen müssen klar dokumentiert sein.

Im Alltag: Eine Anlagenübersicht zeigt aktuelle Messwerte an passenden digitalen Bauteilen.

Digitalzoom

Smartphone & Mobilgeräte

Digitalzoom vergrößert einen Ausschnitt des vorhandenen Bildes rechnerisch. Dabei entstehen nicht automatisch neue echte Motivdetails. Qualität hängt von Auflösung, Verarbeitung und Licht ab; optischer Zoom oder ein geeignetes zusätzliches Kameramodul können andere Ergebnisse liefern.

Im Alltag: Beim starken Vergrößern eines entfernten Schilds werden Kanten weich.

Diktierfunktion

Smartphone & Mobilgeräte

Eine Diktierfunktion wandelt Sprache in geschriebenen Text um. Sie kann lokal oder serverbasiert arbeiten. Fachwörter, Namen und Hintergrundgeräusche beeinflussen die Erkennung; der Text sollte vor dem Versenden geprüft werden, besonders wenn Zahlen oder vertrauliche Informationen enthalten sind.

Im Alltag: Du diktierst eine Nachricht und kontrollierst danach Namen und Satzzeichen.

DIMM

Computer & Windows

Ein DIMM ist eine Modulbauform für Arbeitsspeicher, wie sie häufig in Desktopcomputern verwendet wird. Generation, Kontaktbelegung und elektrische Eigenschaften müssen passen. Ähnlich aussehende Module sind deshalb nicht beliebig austauschbar, und die maximale Gesamtkapazität ist systemabhängig.

Im Alltag: Du setzt zwei passende RAM-Module in die im Handbuch empfohlenen Steckplätze.

DISM

Computer & Windows

Deployment Image Servicing and Management ist ein Windows-Werkzeug zur Wartung von Systemabbildern und Komponenten. Es kann bei bestimmten Beschädigungen des Komponentenspeichers helfen. Die passende Option und gegebenenfalls eine geeignete Reparaturquelle sind wichtig; es ist kein universeller PC-Beschleuniger.

Im Alltag: Vor einer erneuten Systemdateiprüfung wird der Windows-Komponentenspeicher repariert.

DisplayPort

Computer & Windows

DisplayPort ist eine digitale Schnittstelle für Bild und Ton. Auflösung und Bildrate hängen von Version, Gerät, Kabel und gegebenenfalls Adapter ab. Auch eine Übertragung über USB-C ist möglich, wenn der Anschluss einen passenden Bildmodus ausdrücklich unterstützt.

Im Alltag: Ein Monitor hängt per DisplayPort an der Grafikkarte.

DisplayPort Alt Mode

Computer & Windows

DisplayPort Alternate Mode überträgt DisplayPort-Signale über geeignete USB-C-Verbindungen. Der Anschluss muss diese Funktion unterstützen. Nicht jeder USB-C-Port liefert Bildsignale; außerdem können Kabel und Dock die verfügbare Bandbreite und damit Auflösung oder Bildrate begrenzen.

Im Alltag: Ein USB-C-Monitor zeigt erst am dafür vorgesehenen Notebookport ein Bild.

DKIM

Sicherheit & Datenschutz

DomainKeys Identified Mail versieht E-Mails mit einer überprüfbaren digitalen Signatur einer Domain. Empfänger können ausgewählte Inhalte und die Domainzuordnung prüfen. Eine gültige Signatur beweist nicht die Harmlosigkeit der Nachricht; auch missbrauchte oder betrügerische Domains können korrekt signieren.

Im Alltag: Ein Mailserver erkennt, ob signierte Nachrichtenteile nach dem Versand verändert wurden.

DLL

Software & Dateien

Eine Dynamic Link Library enthält Programmkomponenten, die Windows-Anwendungen bei Bedarf laden können. Sie ist keine gewöhnliche Dokumentdatei. Fehlermeldungen können auf Versionen oder beschädigte Installationen hinweisen; einzelne DLLs sollten nicht aus beliebigen Quellen heruntergeladen und in Systemordner kopiert werden.

Im Alltag: Eine Reparaturinstallation stellt eine fehlende originale Programmbibliothek wieder her.

DLNA

Netzwerk & Internet

DLNA beschreibt Interoperabilitätsvorgaben für die Medienwiedergabe zwischen Netzwerkgeräten. Ein Medienserver stellt geeignete Inhalte bereit. Nicht jede Datei spielt auf jedem Fernseher, weil Container, Videoformat und Audioformat zusätzlich unterstützt werden müssen.

Im Alltag: Dein Fernseher spielt unterstützte Fotos und Videos vom NAS ab.

DMARC

Sicherheit & Datenschutz

DMARC verknüpft Prüfungen von SPF und DKIM mit der sichtbaren Absenderdomain und einer veröffentlichten Richtlinie. Es kann Nachahmungen der eigenen Domain erschweren. Ähnliche fremde Domains und Anzeigenamen bleiben möglich; Einrichtung und Berichte sollten sorgfältig geprüft werden, um legitime Mails nicht auszuschließen.

Im Alltag: Eine Domain legt fest, wie Empfänger mit nicht passend authentifizierten Nachrichten umgehen sollen.

DNS

Netzwerk & Internet

Das Domain Name System übersetzt Namen wie beispiel.de in IP-Adressen, mit denen Geräte im Netzwerk kommunizieren können. DNS ist also gewissermaßen ein Adressverzeichnis für das Internet.

Im Alltag: Du gibst eine Webadresse ein, und DNS hilft dem Browser, den richtigen Server zu finden.

DNS-Cache

Netzwerk & Internet

Ein DNS-Cache speichert bereits ermittelte Namensauflösungen vorübergehend. Das spart wiederholte Anfragen. Nach einem Serverumzug kann deshalb kurzzeitig noch eine alte Adresse verwendet werden, bis der Eintrag abläuft oder der Zwischenspeicher geleert wird.

Im Alltag: Eine Webseite öffnet nach einer DNS-Änderung auf zwei Geräten unterschiedlich.

DNS-Filterliste

Sicherheit & Datenschutz

Eine DNS-Filterliste sperrt oder erlaubt Domains beim Auflösen ihrer Namen. Sie kann manche Werbung und Trackingverbindungen reduzieren. Inhalte unter derselben Domain oder andere Auflösungswege bleiben mögliche Grenzen; fehlerhafte Sperren sollten gezielt untersucht statt durch vollständige Schutzabschaltung umgangen werden.

Im Alltag: Ein Smart-TV erreicht eine gelistete Trackingdomain nicht mehr über den Routerresolver.

DNS-Leak

Sicherheit & Datenschutz

Ein DNS-Leak liegt vor, wenn Namensanfragen entgegen der beabsichtigten Konfiguration außerhalb eines geschützten Pfads laufen. Bei VPNs kann das Informationen über Ziele preisgeben. Tests müssen zur tatsächlichen Tunnelstrategie passen; bewusstes Split Tunneling ist nicht automatisch ein unbeabsichtigter Fehler.

Im Alltag: Trotz Volltunnel-VPN fragt der Rechner weiterhin den lokalen Anbieterresolver ab.

DNS over HTTPS (DoH)

Netzwerk & Internet

DNS over HTTPS überträgt DNS-Anfragen verschlüsselt innerhalb von HTTPS. Browser können dabei einen eigenen Resolver verwenden. Das schützt den Übertragungsweg, kann aber lokale DNS-Filter und interne Namensauflösung umgehen, wenn die Einstellungen nicht zusammenpassen.

Im Alltag: Der Browser nutzt einen anderen DNS-Dienst als dein Heimrouter.

DNS over TLS (DoT)

Netzwerk & Internet

DNS over TLS verschlüsselt DNS-Anfragen zwischen Gerät beziehungsweise Router und einem geeigneten Resolver. Dadurch können Zwischenstellen diesen Teil der Übertragung nicht einfach mitlesen. Der gewählte Resolver kennt die Anfragen weiterhin; vollständige Anonymität entsteht damit nicht.

Im Alltag: Dein Router verwendet einen verschlüsselten Kanal zum DNS-Anbieter.

DNS-Rebind-Schutz

Sicherheit & Datenschutz

DNS-Rebind-Schutz verhindert bestimmte DNS-Antworten, die externe Namen auf interne Adressen umlenken. Dadurch werden Angriffe auf lokale Dienste erschwert. Für legitime interne Anwendungen können gezielte Ausnahmen nötig sein; pauschales Abschalten entfernt den Schutz auch für andere unerwünschte Fälle.

Im Alltag: Du erlaubst nur den verifizierten eigenen Dienst als Ausnahme im Router.

DNSSEC

Netzwerk & Internet

DNSSEC ergänzt DNS um digitale Signaturen, mit denen unterstützende Resolver die Herkunft und Unverändertheit von Antworten prüfen können. Die DNS-Inhalte werden dadurch nicht verschlüsselt. DNSSEC und verschlüsselter DNS-Transport erfüllen deshalb unterschiedliche Aufgaben und können sich ergänzen.

Im Alltag: Ein Resolver verwirft manipulierte DNS-Daten statt eine falsche Adresse auszuliefern.

DNS-Server

Netzwerk & Internet

Ein DNS-Server beantwortet Anfragen zu Domainnamen und weiteren DNS-Daten. Ein rekursiver Resolver sucht Antworten bei Bedarf über andere Server. Seine Wahl kann Auflösung und Filterung beeinflussen, verändert aber nicht automatisch die Geschwindigkeit der eigentlichen Internetleitung.

Im Alltag: Du trägst einen anderen DNS-Resolver im Router ein.

Dockingstation

Computer & Windows

Eine Dockingstation verbindet ein Notebook über einen zentralen Anschluss mit Monitoren, Netzwerk und weiteren Geräten. Funktionen hängen von Laptop, Verbindungstechnik und Dock ab. Ein passender USB-C-Stecker garantiert weder Bildausgabe noch ausreichende Ladeleistung oder die gewünschte Anzahl von Bildschirmen.

Im Alltag: Du schließt den Arbeitsplatz mit einem Kabel an das Notebook an.

DOCSIS

Netzwerk & Internet

DOCSIS ermöglicht Internetzugänge über das Fernsehkabelnetz. Mehrere Anschlüsse teilen sich dabei Netzkapazität in einem Segment. Für einen passenden Kabelrouter sind neben der DOCSIS-Version auch Anbieterfreigabe, Anschlussbedingungen und unterstützte Übertragungsverfahren wichtig.

Im Alltag: Dein Internetrouter steckt an der Multimedia-Kabeldose statt an der Telefondose.

DOCX

Software & Dateien

DOCX ist ein verbreitetes Textverarbeitungsformat auf Grundlage von Office Open XML. Es speichert Text, Layout und weitere Dokumentelemente. Verschiedene Programme können komplexe Gestaltung unterschiedlich darstellen; vor einer festen Weitergabe sollte das Ergebnis im Zielprogramm oder als geprüftes PDF kontrolliert werden.

Im Alltag: Ein bearbeitbarer Anleitungstext wird in Word als DOCX gespeichert.

Domain

Netzwerk & Internet

Eine Domain ist ein lesbarer Name innerhalb des hierarchischen Domain Name Systems. Sie kann zu Webseiten, Maildiensten und anderen Ressourcen gehören. Domain, Website und Hosting sind unterschiedliche Dinge; der registrierte Name allein enthält noch keine fertige Seite und keinen automatisch eingerichteten Mailzugang.

Im Alltag: Du gibst technik-ohne-stress.com ein, statt dir eine Serveradresse zu merken.

Do Not Track

Sicherheit & Datenschutz

Do Not Track ist ein Browserhinweis, der den Wunsch nach weniger Nachverfolgung übermitteln kann. Er ist keine technische Blockade und wird nicht überall beachtet. Für tatsächliche Begrenzungen sind zusätzlich wirksame Browserfunktionen und passende Datenschutzeinstellungen erforderlich.

Im Alltag: Eine aktivierte Einstellung sendet einen Wunsch, verhindert aber nicht automatisch alle Tracker.

Doppeltes NAT

Netzwerk & Internet

Doppeltes NAT entsteht, wenn zwei Router hintereinander Adressen übersetzen. Normales Surfen funktioniert häufig trotzdem. Eingehende Verbindungen, manche Spiele und VPN-Verbindungen können komplizierter werden, weil Weiterleitungen und Netzbereiche an beiden Geräten berücksichtigt werden müssen.

Im Alltag: Ein eigener Router steht hinter einem zweiten Router des Anbieters.

Download

Software & Dateien

Beim Download werden Daten aus dem Internet oder einem anderen Netzwerk auf dein Gerät übertragen. Wie schnell das geht, hängt auch von Server, Verbindung und Dateigröße ab.

Im Alltag: Du lädst ein Windows-Installationsprogramm von der offiziellen Herstellerseite herunter.

DPI

Computer & Windows

Dots per Inch gibt Punkte pro Zoll an, etwa bei Druckern und Scannern. Es ist nicht mit Bildpixeln oder automatisch mit sichtbarer Detailqualität gleichzusetzen. Interpolierte Scannerauflösungen ergänzen berechnete Werte und schaffen keine neuen optisch erfassten Details.

Im Alltag: Für einen normalen Dokumentenscan wählst du eine zur späteren Nutzung passende Auflösung.

DRAM-Cache

Computer & Windows

Ein DRAM-Cache ist schneller flüchtiger Zwischenspeicher innerhalb eines Geräts. Bei SSDs hält er häufig Verwaltungsdaten bereit. Nach dem Ausschalten geht sein Inhalt verloren; Stromausfallschutz und Firmware bestimmen, wie sicher noch nicht dauerhaft geschriebene Daten behandelt werden.

Im Alltag: Eine SSD verwendet eigenen DRAM für ihre Zuordnungstabellen.

Drittanbieter-Cookie

Sicherheit & Datenschutz

Ein Drittanbieter-Cookie stammt im jeweiligen Nutzungskontext von einer anderen Website als der direkt besuchten. Es kann für eingebettete Funktionen oder Wiedererkennung verwendet werden. Browser schränken solche Cookies unterschiedlich ein; Blockieren verhindert deshalb nicht automatisch jede Form von Tracking im Internet.

Im Alltag: Ein eingebetteter Werbedienst versucht Besucher über mehrere Websites wiederzuerkennen.

Druckertreiber

Computer & Windows

Ein Druckertreiber übersetzt Druckaufträge in eine Form, die ein bestimmter Drucker verarbeiten kann. Unterschiedliche Treiber bieten verschiedene Funktionen. Ein automatisch installierter Basistreiber ermöglicht manchmal Drucken, stellt aber nicht alle Optionen für Papierfächer, Scan oder Spezialmedien bereit.

Im Alltag: Nach Installation des passenden Treibers erscheint die Einstellung für das zweite Papierfach.

Druckwarteschlange

Computer & Windows

Die Druckwarteschlange sammelt Druckaufträge, bevor oder während sie an einen Drucker übertragen werden. Ein blockierter Auftrag kann nachfolgende Arbeiten aufhalten. Die Ursache kann im Dienst, Treiber oder Gerät liegen; wiederholtes Senden erzeugt unter Umständen viele spätere Ausdrucke.

Im Alltag: Du entfernst einen hängen gebliebenen Auftrag, bevor du das Dokument erneut druckst.

DSL

Netzwerk & Internet

DSL überträgt Internetdaten über die vorhandene Telefonleitung aus Kupfer. Die mögliche Geschwindigkeit hängt unter anderem von der Technik und der Leitungslänge ab.

Im Alltag: Ein DSL-Router wird am vorgesehenen Anschluss der Telefondose betrieben.

FRITZ!Box mit DSL einrichten ↗

DS-Lite

Netzwerk & Internet

Dual Stack Lite stellt IPv4-Zugriff über eine IPv6-Verbindung und eine gemeinsame IPv4-Übersetzung beim Anbieter bereit. Klassische eingehende IPv4-Portfreigaben funktionieren dadurch meist nicht direkt. Erreichbarkeit über IPv6 bleibt bei passender Freigabe grundsätzlich möglich.

Im Alltag: Der eigene Spieleserver ist trotz Routerfreigabe von außen über IPv4 nicht erreichbar.

DSL-Synchronisation

Netzwerk & Internet

Bei der DSL-Synchronisation handeln Modem und Gegenstelle eine Übertragungsverbindung aus. Erst danach kann die eigentliche Internetanmeldung erfolgen. Eine bestehende Synchronisation beweist deshalb noch nicht, dass Zugangsdaten, Anbieterfreischaltung und Internetverbindung funktionieren.

Im Alltag: Die DSL-Leuchte leuchtet dauerhaft, trotzdem ist die Internetanmeldung fehlgeschlagen.

DTMF

Netzwerk & Internet

Dual Tone Multi Frequency übermittelt Tastendrücke als definierte Tonkombinationen oder entsprechende Signalisierung. Telefonanlagen und Sprachmenüs werten sie aus. Bei Internettelefonie müssen die beteiligten Geräte ein kompatibles Verfahren verwenden, damit die Eingaben zuverlässig ankommen.

Im Alltag: Du drückst beim Telefonmenü die Taste zwei für den Kundenservice.

Dual Channel

Computer & Windows

Dual Channel nutzt zwei Speicherkanäle parallel und erhöht dadurch die mögliche Speicherbandbreite. Passende Bestückung ist wichtiger als die bloße Zahl der Module. Wie stark Programme profitieren, hängt unter anderem von ihrer Speicherlast und einer integrierten Grafikeinheit ab.

Im Alltag: Zwei passend eingesetzte RAM-Module helfen einer integrierten Grafik bei Spielen.

Dual-SIM

Smartphone & Mobilgeräte

Dual-SIM erlaubt die Nutzung zweier Mobilfunkanschlüsse auf einem Gerät. Kombination und gleichzeitige Erreichbarkeit hängen vom Modell ab. Zwei gespeicherte Profile bedeuten nicht automatisch zwei gleichzeitig aktive Datenverbindungen; Standardleitungen für Anrufe, Nachrichten und Daten müssen gewählt werden.

Im Alltag: Privatnummer und Geschäftsnummer sind auf demselben Smartphone eingerichtet.

Dual Stack

Netzwerk & Internet

Dual Stack bedeutet, dass ein Gerät oder Anschluss IPv4 und IPv6 parallel verwendet. Programme wählen je nach Ziel und Verfügbarkeit einen Weg. Das ist von Übergangstechniken zu unterscheiden, die IPv4 nur getunnelt oder über eine gemeinsame Anbieteradresse bereitstellen.

Im Alltag: Eine Webseite öffnet sich über IPv6, eine ältere Anwendung nutzt IPv4.

Duplexdruck

Computer & Windows

Duplexdruck bedruckt beide Seiten eines Blatts. Das kann automatisch durch den Drucker oder durch manuelles Wenden erfolgen. Bindekante und Papierausrichtung müssen stimmen, sonst steht die Rückseite auf dem Kopf; nicht jedes Papier eignet sich für automatischen Duplexbetrieb.

Im Alltag: Ein mehrseitiges Dokument wird beidseitig mit Bindung an der langen Kante ausgegeben.

DXF

Software & Dateien

Drawing Exchange Format tauscht Zeichnungsdaten zwischen CAD-Programmen aus. Es kann unterschiedliche zwei- und dreidimensionale Inhalte enthalten. Einheiten, Version und unterstützte Objekttypen sind wichtig; nach dem Import sollten Größe, geschlossene Konturen und mögliche Doppel-Linien kontrolliert werden.

Im Alltag: Du importierst eine Kontur für einen maßhaltigen Laserschnitt.

DynDNS

Netzwerk & Internet

Dynamisches DNS aktualisiert einen Domainnamen auf eine wechselnde öffentliche IP-Adresse. Dadurch bleibt der Name gleich, auch wenn sich der Anschluss neu verbindet. Der Dienst ersetzt keine Firewallfreigabe und umgeht keine anbieterseitige Adressteilung.

Im Alltag: Du erreichst deinen Heimserver über denselben Namen nach einer Routerneuverbindung.

E

28 Begriffe

Ebenen

Software & Dateien

Ebenen trennen Elemente innerhalb eines Bild- oder Medienprojekts. Sie ermöglichen Änderungen, ohne sofort alle Inhalte zusammenzurechnen. Das Ausgabeformat erhält Ebenen nicht immer; für spätere Anpassungen sollte zusätzlich eine geeignete bearbeitbare Projektdatei statt nur eines fertigen Bildexports aufbewahrt werden.

Im Alltag: Du änderst die Überschrift, ohne das darunterliegende Foto neu bearbeiten zu müssen.

ECC-Speicher

Computer & Windows

Error Correcting Code Memory kann bestimmte Speicherfehler erkennen und korrigieren. Die wirksame Unterstützung erfordert eine geeignete Kombination aus Prozessor, Mainboard und Speichermodulen. ECC ersetzt keine Datensicherung und verhindert keine Fehler durch Software, defekte Laufwerke oder falsche Bedienung.

Im Alltag: Ein Server nutzt ECC-RAM für zusätzliche Absicherung gegen bestimmte Bitfehler.

Edge Computing

KI & Digitales

Edge Computing verarbeitet Daten nahe ihrer Entstehung statt ausschließlich in einem entfernten Rechenzentrum. Das kann Übertragungsmenge und Reaktionszeit verringern. Es bedeutet nicht automatisch vollständige Offlinefunktion oder Sicherheit; lokale Geräte brauchen ebenfalls Pflege, Zugriffsschutz und eine passende Ausfallplanung.

Im Alltag: Eine Kamera wertet Bewegung lokal aus und sendet nur passende Ereignisse weiter.

Eingabeaufforderung

Computer & Windows

Die Eingabeaufforderung ist die klassische Windows-Befehlsumgebung, oft als cmd bezeichnet. Sie führt textbasierte Befehle und Stapeldateien aus. Sie ist nicht identisch mit PowerShell, auch wenn sich einige Befehle in beiden Umgebungen verwenden lassen.

Im Alltag: Du öffnest cmd und prüfst mit einem Diagnosebefehl die Netzwerkverbindung.

Einhandmodus

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Einhandmodus verkleinert oder verschiebt Bedienbereiche auf großen Mobilbildschirmen. Das erleichtert die Erreichbarkeit mit einer Hand. Die genaue Umsetzung ist systemabhängig; sie verändert nicht die physische Displaygröße und ist von größeren Schrift- oder Zoomstufen zu unterscheiden.

Im Alltag: Du holst obere Schaltflächen näher an den Daumen.

Elektronische Bildstabilisierung (EIS)

Smartphone & Mobilgeräte

Elektronische Bildstabilisierung korrigiert Verwacklungen rechnerisch anhand von Bilddaten und gegebenenfalls Sensorinformationen. Dafür wird häufig ein Bildausschnitt benötigt. Sie ersetzt nicht jede optische Stabilisierung und kann bei wenig Licht oder starken Bewegungen sichtbare Artefakte erzeugen.

Im Alltag: Eine Smartphoneaufnahme wirkt beim Gehen ruhiger, zeigt aber einen engeren Bildausschnitt.

Elliptische-Kurven-Kryptografie

Sicherheit & Datenschutz

Elliptische-Kurven-Kryptografie umfasst asymmetrische Verfahren auf Grundlage mathematischer Kurven. Sie ermöglicht unter anderem Signaturen und Schlüsselaustausch mit vergleichsweise kompakten Schlüsseln. Sicherheit hängt von geeigneten Kurven, Parametern und korrekter Implementierung ab; der Begriff beschreibt keine einzelne universelle Verschlüsselungsmethode.

Im Alltag: Eine sichere Verbindung verwendet ein geeignetes Kurvenverfahren beim Schlüsselaustausch.

E-Mail-Alias

Software & Dateien

Ein E-Mail-Alias ist eine zusätzliche Adresse, die einem vorhandenen Postfach oder Zustellziel zugeordnet wird. Er ist nicht automatisch ein eigenständiges Konto. Empfang und erlaubter Versand hängen vom Anbieter ab; getrennte Adressen bedeuten deshalb nicht zwingend getrennte Speicherbereiche oder Anmeldedaten.

Im Alltag: Eine zusätzliche Kontaktadresse landet im bereits vorhandenen Hauptpostfach.

E-Mail-Anhang

Software & Dateien

Ein E-Mail-Anhang ist eine Datei, die zusammen mit einer Nachricht verschickt wird. Anhänge unbekannter Absender können gefährliche Inhalte enthalten.

Im Alltag: Eine Rechnung als PDF kann ein normaler Anhang sein, sollte bei unerwarteter Zusendung aber geprüft werden.

E-Mail-Postfach

Software & Dateien

Ein E-Mail-Postfach speichert eingehende und je nach Einrichtung weitere Nachrichten bei einem Dienst oder lokal. Es ist von der bloßen Adresse zu unterscheiden. Speichergrenzen und Aufbewahrungsregeln können den Betrieb beeinflussen; eine volle Ablage kann den Empfang neuer Nachrichten verhindern.

Im Alltag: Du kontrollierst den belegten Speicher, wenn neue E-Mails nicht mehr ankommen.

E-Mail-Weiterleitung

Software & Dateien

Eine E-Mail-Weiterleitung schickt eingehende Nachrichten automatisch an eine andere Adresse. Ob zusätzlich eine lokale Kopie bleibt, ist einstellungsabhängig. Filter und Absenderprüfungen können Zustellung beeinflussen; für wichtige Nachrichten sollte der tatsächliche Weg getestet und nicht nur die gespeicherte Regel angesehen werden.

Im Alltag: Nachrichten einer Projektadresse kommen im zentralen Arbeitskonto an.

Embedding

KI & Digitales

Ein Embedding stellt Inhalte als Zahlenvektor dar, sodass ähnliche Inhalte im Modellraum nahe liegen können. Es wird etwa für Suche verwendet. Nähe bedeutet statistische Ähnlichkeit und keine garantierte inhaltliche Gleichheit; das verwendete Modell und die Datenaufbereitung beeinflussen die Trefferqualität deutlich.

Im Alltag: Eine Suchfunktion findet einen passenden Absatz trotz anderer Formulierung der Frage.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Sicherheit & Datenschutz

Bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselung können die Inhalte einer Nachricht grundsätzlich nur die beteiligten Endgeräte entschlüsseln. Der Dienstanbieter kann den Nachrichteninhalt bei korrekt umgesetzter Technik normalerweise nicht mitlesen.

Im Alltag: Viele Messenger schützen Nachrichten so auf dem Weg zwischen Sender und Empfänger.

Endpunktschutz

Sicherheit & Datenschutz

Endpunktschutz sichert einzelne Geräte mit Funktionen wie Schadsoftwareerkennung, Richtlinien und Überwachung. Der Umfang unterscheidet sich nach Lösung. Er ergänzt Netzwerkmaßnahmen, ersetzt aber keine sicheren Konten und Backups; ein verwaltetes Gerät muss weiterhin aktuell und passend konfiguriert sein.

Im Alltag: Ein Firmenlaptop meldet verdächtige Programme an die zuständige Sicherheitsverwaltung.

Energieprofil

Computer & Windows

Ein Energieprofil legt fest, wie ein System Leistung und Stromverbrauch gewichtet. Es kann Prozessortakt, Bildschirm und Schlafverhalten beeinflussen. Mehr Leistung erhöht unter Umständen Wärme und Lüftergeräusche; bei einfachen Aufgaben bringt das aggressivste Profil häufig keinen sichtbaren Vorteil.

Im Alltag: Auf Akkubetrieb wählst du einen sparsameren Modus für das Notebook.

Energiesparmodus

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Energiesparmodus begrenzt bestimmte Funktionen eines Geräts, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Je nach Smartphone können etwa Hintergrundaktivität, Leistung oder Bildschirmfunktionen eingeschränkt werden.

Im Alltag: Auf einer langen Zugfahrt aktivierst du den Energiesparmodus, damit der Akku länger hält.

Entprellung

KI & Digitales

Entprellung unterdrückt sehr schnelle Mehrfachsignale, die etwa bei mechanischen Schaltern entstehen können. Das kann technisch oder in Software erfolgen. Die Wartezeit muss zum Eingang passen; zu starke Filterung verschluckt echte kurze Aktionen, während zu geringe Filterung unerwünschte Mehrfachauslösungen bestehen lässt.

Im Alltag: Ein Tastendruck wird trotz kurz schwankendem Kontakt nur einmal gezählt.

Entwickleroptionen

Smartphone & Mobilgeräte

Entwickleroptionen stellen zusätzliche Diagnose- und Testeinstellungen eines Mobilbetriebssystems bereit. Sie sind nicht als Sammlung pauschaler Beschleuniger gedacht. Änderungen können Darstellung und Geräteverhalten beeinflussen; vor einer Anpassung sollten ursprüngliche Werte und Zweck der jeweiligen Option bekannt sein.

Im Alltag: Du aktivierst gezielt eine Anzeige für Berührungspunkte bei einer Bildschirmaufnahme.

EPUB

Software & Dateien

EPUB ist ein verbreitetes E-Book-Format mit strukturierten Inhalten und meist anpassbarem Textfluss. Darstellung hängt vom Lesegerät ab. Kopierschutz und feste Layoutvarianten können die Nutzung einschränken; eine vorhandene EPUB-Datei ist daher nicht automatisch auf jedem Reader frei lesbar.

Im Alltag: Du vergrößerst die Schrift eines passenden E-Books ohne feste Seitenbreite.

Equalizer

Software & Dateien

Ein Equalizer verändert Lautstärkeanteile bestimmter Frequenzbereiche. Damit lassen sich Klangbalance und manche Störungen bearbeiten. Er ersetzt weder ein geeignetes Mikrofon noch einen ruhigen Raum; starke Anhebungen können Rauschen verstärken und den verfügbaren Pegelspielraum verringern.

Im Alltag: Du senkst störendes tiefes Rumpeln in einer Sprachaufnahme ab.

Ereignisanzeige

Computer & Windows

Die Ereignisanzeige sammelt Windows-Protokolle zu System, Anwendungen und Sicherheit. Viele Einträge sind Hinweise statt eindeutiger Fehlerursachen. Zeitliche Zusammenhänge und konkrete Meldungen sind wichtiger als die bloße Anzahl roter Symbole; fremde Ereigniskennungen sollten nicht ungeprüft übernommen werden.

Im Alltag: Du suchst kurz nach einem Absturz nach passenden Systemmeldungen.

Ethernet

Netzwerk & Internet

Ethernet ist die verbreitete Technik für kabelgebundene lokale Netzwerke. Eine Verbindung per Netzwerkkabel ist häufig stabiler und berechenbarer als WLAN.

Im Alltag: Ein Desktop-PC oder NAS hängt per LAN-Kabel direkt am Router oder Switch.

EXE-Datei

Software & Dateien

Eine EXE-Datei ist unter Windows gewöhnlich ein ausführbares Programm. Sie ist kein normales Text- oder Bilddokument. Quelle, Signatur und Zweck sollten vor dem Start geprüft werden; eine vertraute Bezeichnung wie Rechnung macht den enthaltenen Programmcode nicht harmlos oder zum PDF.

Im Alltag: Du startest nur den verifiziert heruntergeladenen Installer eines benötigten Programms.

exFAT

Computer & Windows

exFAT ist ein Dateisystem, das häufig auf mobilen Datenträgern für den Austausch großer Dateien verwendet wird. Viele Betriebssysteme unterstützen es. Trotzdem sollten Zielgeräte geprüft werden; seine Funktionen zur Rechteverwaltung und Ausfallsicherheit unterscheiden sich von typischen Systemdateisystemen.

Im Alltag: Du kopierst eine Videodatei über vier Gigabyte auf einen exFAT-USB-Stick.

EXIF-Datenschutz

Sicherheit & Datenschutz

EXIF-Datenschutz prüft und begrenzt persönliche Zusatzinformationen in Fotodateien. Dazu können Zeit, Kameramodell und Standort gehören. Plattformen behandeln diese Daten unterschiedlich; vor einer Veröffentlichung sollte der tatsächliche Export geprüft werden, statt auf automatische Entfernung durch einen Dienst zu vertrauen.

Im Alltag: Du entfernst Standortinformationen vor dem öffentlichen Teilen eines privaten Fotos.

Exploit

Sicherheit & Datenschutz

Ein Exploit nutzt eine Schwachstelle gezielt aus, um nicht vorgesehene Aktionen auszuführen. Er ist von der Schwachstelle selbst zu unterscheiden. Sicherheitsupdates und begrenzte Rechte reduzieren Risiken; allein die Bekanntheit einer Lücke sagt noch nicht, ob jedes Gerät betroffen ist.

Im Alltag: Ein manipuliertes Dokument greift einen Fehler in einer veralteten Anwendung an.

Export

Software & Dateien

Ein Export erzeugt aus einem bearbeitbaren Projekt eine Datei für einen vorgesehenen Zweck. Format, Qualität und Abmessungen müssen zum Ziel passen. Die exportierte Datei enthält oft keine vollständige Bearbeitungsstruktur; deshalb sollte das ursprüngliche Projekt zusätzlich mit allen benötigten Quellen aufbewahrt werden.

Im Alltag: Du exportierst das fertige Hochkantvideo für die Veröffentlichung.

ext4

Netzwerk & Internet

ext4 ist ein verbreitetes Linux-Dateisystem mit Journaling. Es wird auf vielen Rechnern und Speichergeräten eingesetzt. Windows liest es nicht in jeder normalen Installation direkt; für den Austausch sind passende Zugriffswerkzeuge oder Netzwerkfreigaben nötig, statt einfach einen anderen Laufwerksbuchstaben zu vergeben.

Im Alltag: Eine Linux-Datenplatte erscheint am Windows-PC nicht als direkt lesbares Standardlaufwerk.

F

31 Begriffe

Fallback

KI & Digitales

Ein Fallback ist ein geplanter Ersatzweg, wenn eine bevorzugte Funktion nicht verfügbar ist. Er sollte vorab klar definiert und geprüft werden. Eine schlechte Ersatzlösung kann neue Risiken erzeugen; wichtige Aktionen dürfen bei fehlenden Daten nicht einfach auf ungesicherte Annahmen zurückfallen.

Im Alltag: Ohne JavaScript bleiben die vollständigen Lexikontexte weiterhin lesbar.

False Negative

Sicherheit & Datenschutz

Ein False Negative ist ein übersehener tatsächlicher Befund. Beim Virenschutz bleibt dadurch eine schädliche Datei unerkannt. Ein unauffälliges Prüfergebnis ist deshalb keine absolute Garantie; Herkunft, Verhalten und weitere Schutzmaßnahmen bleiben wichtig, besonders bei unerwarteten Anhängen oder Installationsaufforderungen.

Im Alltag: Eine neue Schadsoftware passiert einen einzelnen Scan ohne Warnung.

False Positive

Sicherheit & Datenschutz

Ein False Positive ist eine fälschlich positive Erkennung, etwa eine harmlose Datei als Schadsoftware. Solche Meldungen können bei automatischen Schutzverfahren auftreten. Eine vermutete Fehlmeldung sollte unabhängig geprüft werden; pauschales Abschalten des Schutzes ist keine geeignete Bestätigung der Harmlosigkeit.

Im Alltag: Ein seriöses neues Hilfsprogramm wird irrtümlich vom Schutzsystem blockiert.

Farbprofil

Computer & Windows

Ein Farbprofil beschreibt die Farbdarstellung eines Geräts oder Bilddokuments für das Farbmanagement. Es ermöglicht passende Umrechnungen zwischen unterschiedlichen Farbräumen. Ein beliebig ausgewähltes Profil verbessert die Genauigkeit nicht; es muss zur tatsächlichen Charakteristik beziehungsweise zum vorgesehenen Inhalt passen.

Im Alltag: Ein kalibrierter Monitor verwendet ein zu ihm passendes ICC-Profil.

Farbraum

Software & Dateien

Ein Farbraum definiert einen darstellbaren beziehungsweise beschreibbaren Bereich von Farben mit festgelegten Eigenschaften. Aufnahme, Bearbeitung und Ausgabe können unterschiedliche Räume nutzen. Unpassende Interpretation verändert die Darstellung; ein größerer Farbraum allein erzeugt keine korrekteren Farben auf einem ungeeigneten Display.

Im Alltag: Ein Webbild wird für eine passende sRGB-Darstellung exportiert.

FAT32

Computer & Windows

FAT32 ist ein älteres, weit verbreitetes Dateisystem. Es wird von vielen Geräten unterstützt, begrenzt einzelne Dateien aber auf knapp vier Gigabyte. Deshalb kann ein ausreichend großer USB-Stick eine große Videodatei trotzdem nicht aufnehmen, solange er FAT32 verwendet.

Im Alltag: Ein Fernseher verlangt einen FAT32-Stick für seine Aktualisierungsdatei.

Fax over IP (T.38)

Netzwerk & Internet

T.38 ist ein Verfahren zur Übertragung von Faxinformationen über IP-Netze. Es versucht Probleme zu vermeiden, die Faxsignale bei gewöhnlicher Sprachübertragung haben können. Unterstützung entlang des Übertragungswegs ist wichtig; eine aktivierte Routeroption allein garantiert keinen erfolgreichen Faxversand.

Im Alltag: Ein Router sendet ein Dokument per Fax über einen geeigneten Internettelefonieanschluss.

Fensterkontakt

KI & Digitales

Ein Fensterkontakt meldet einen erkannten Öffnungszustand, häufig über Magnet und Sensor. Er ist kein vollständiger Einbruchschutz und erkennt nicht jede Beschädigung. Montageposition, Batterie und Funkreichweite müssen passen; eine Meldung sollte in der Automation sinnvoll gegen kurzzeitige Zustandswechsel abgesichert sein.

Im Alltag: Beim längeren Lüften wird die passende Heizungsregel vorübergehend angepasst.

Fernwartung

Computer & Windows

Fernwartung ermöglicht Unterstützung oder Verwaltung eines entfernten Geräts. Je nach Werkzeug wird eine Sitzung bestätigt oder dauerhaft eingerichtet. Zugang sollte nur bewusst und nachvollziehbar erteilt werden; unerwartete Anrufe mit angeblichen Computerproblemen sind kein vertrauenswürdiger Anlass für eine Freigabe.

Im Alltag: Du bestätigst einer bekannten Fachperson eine einmalige Hilfesitzung.

Fernzugriffs-Relay

Netzwerk & Internet

Ein Relay vermittelt Datenverkehr zwischen Geräten, wenn keine geeignete direkte Verbindung zustande kommt. Das erleichtert bestimmte Fernzugriffe. Geschwindigkeit und Datenschutz hängen vom Dienst und der Ende-zu-Ende-Absicherung ab; eine erfolgreiche Vermittlung bedeutet nicht automatisch eine direkte Verbindung zum Heimanschluss.

Im Alltag: Eine NAS-App erreicht den Speicher über einen Vermittlungsserver trotz eingeschränkter Anschluss-Erreichbarkeit.

Few-Shot-Prompting

KI & Digitales

Few-Shot-Prompting gibt dem Modell wenige Beispiele für die gewünschte Aufgabe oder Antwortform. Das kann die Ausgabe besser ausrichten. Es trainiert nicht automatisch dauerhaft neue Gewichte; unpassende Beispiele können Fehler und unerwünschte Muster sogar besonders deutlich auf die Antwort übertragen.

Im Alltag: Du zeigst zwei gute Lexikonkarten als Muster für weitere Definitionen.

FIDO2

Sicherheit & Datenschutz

FIDO2 umfasst Standards für starke Authentifizierung mit kryptografischen Schlüsseln. Passkeys und geeignete Sicherheitsschlüssel können darauf aufbauen. Kontowiederherstellung bleibt wichtig; ein Verfahren ist nur so gut wie seine Umsetzung einschließlich Registrierung, Ersatznachweisen und Schutz des authentifizierenden Geräts.

Im Alltag: Ein kompatibler Dienst akzeptiert eine kryptografische Anmeldung ohne übermitteltes Passwort.

FileVault

Sicherheit & Datenschutz

FileVault verschlüsselt die Daten auf geeigneten Mac-Systemlaufwerken. Die Einrichtung und technische Umsetzung hängen vom Gerät und System ab. Ein sicherer Wiederherstellungsweg ist wichtig; die Verschlüsselung schützt nicht vor Datenverlust oder einem Angreifer, der bereits eine entsperrte Sitzung kontrolliert.

Im Alltag: Ein ausgeschalteter verlorener Mac gibt seine gespeicherten Dateien nicht einfach frei.

Fine-Tuning

KI & Digitales

Fine-Tuning passt ein vortrainiertes Modell mit weiteren Beispielen an eine Aufgabe oder ein Verhalten an. Es ist nicht dasselbe wie bloß zusätzliche Dokumente in einen Prompt zu geben. Nutzen und Risiken hängen von Datenqualität und Verfahren ab; neue Fakten werden dadurch nicht garantiert zuverlässig abrufbar.

Im Alltag: Ein Modell wird mit geprüften Beispielen für ein spezielles Ausgabeformat nachtrainiert.

Fingerabdrucksensor

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Fingerabdrucksensor erfasst Merkmale eines Fingers für eine unterstützte Authentifizierung. Optische, kapazitive und Ultraschallverfahren unterscheiden sich. Feuchtigkeit, Schutzfolien oder Verschmutzung können die Erkennung beeinflussen; ein hinterlegter Ersatzcode bleibt für bestimmte Situationen erforderlich.

Im Alltag: Nach einem Neustart verlangt das Smartphone zunächst den Gerätecode statt des Fingers.

Firewall

Sicherheit & Datenschutz

Eine Firewall kontrolliert Netzwerkverbindungen nach festgelegten Regeln. Sie kann unerwünschte Zugriffe blockieren, ersetzt aber weder Updates noch sichere Passwörter.

Im Alltag: Die Firewall deines Routers schützt Geräte im Heimnetz vor vielen unaufgeforderten Zugriffen aus dem Internet.

Firmware

Computer & Windows

Firmware ist Software, die direkt in einem Gerät steckt und grundlegende Funktionen steuert. Aktualisierungen können Sicherheitslücken schließen und Fehler beheben.

Im Alltag: Auch Router, Drucker oder Kameras können Firmware-Updates erhalten.

FLAC

Software & Dateien

Free Lossless Audio Codec komprimiert Audiodaten verlustfrei. Nach dem Dekodieren bleibt das ursprüngliche digitale Signal erhalten. Eine Umwandlung aus einer bereits verlustbehafteten Quelle stellt verlorene Details nicht wieder her; sie erzeugt dann nur eine verlustfrei gespeicherte Kopie dieses Ausgangsstands.

Im Alltag: Du archivierst eine hochwertige Musikaufnahme ohne zusätzliche Kompressionsverluste.

Flaschenhals

Computer & Windows

Ein Flaschenhals ist die Komponente oder Bedingung, die eine konkrete Aufgabe am stärksten begrenzt. Das kann sich je nach Programm ändern. Pauschale Prozentangaben ohne Arbeitslast sind wenig hilfreich; Messungen während der tatsächlich langsamen Aufgabe liefern bessere Hinweise.

Im Alltag: Beim Kopieren begrenzt die Festplatte, beim Rendern dagegen der Prozessor.

Flugmodus

Smartphone & Mobilgeräte

Der Flugmodus deaktiviert bestimmte Funkverbindungen des Geräts. WLAN und Bluetooth können je nach System anschließend separat wieder eingeschaltet werden. Die Einstellung ist deshalb kein verlässlicher Nachweis, dass jede Funkfunktion dauerhaft aus ist; die einzelnen Symbole und Regeln sind entscheidend.

Im Alltag: Im Flugzeug nutzt du bei erlaubter Freigabe WLAN trotz aktiviertem Flugmodus.

Fokusmodus

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Fokusmodus bündelt Einstellungen für konzentrierte Arbeit oder andere Situationen. Er kann Apps, Benachrichtigungen und Startbildschirme beeinflussen. Umfang und Name unterscheiden sich nach Betriebssystem; automatische Zeitpläne müssen zu den eigenen Ausnahmen passen, damit wichtige Hinweise nicht übersehen werden.

Im Alltag: Während einer Aufnahme stören nur vorher festgelegte Kontakte.

Formatieren

Computer & Windows

Formatieren legt ein Dateisystem auf einem Speicherbereich an beziehungsweise erneuert dessen Verwaltungsstruktur. Dabei können vorhandene Dateien unzugänglich werden. Eine Schnellformatierung ist nicht dasselbe wie sichere Datenvernichtung; bei wichtigen Daten muss vor dem Vorgang eine überprüfte Sicherung vorhanden sein.

Im Alltag: Du bereitest einen leeren USB-Stick für ein bestimmtes Zielgerät vor.

Freeware

Software & Dateien

Freeware ist kostenlos nutzbare Software unter den jeweiligen Bedingungen des Anbieters. Der Quellcode muss dabei nicht offen sein. Kostenlose Privatnutzung bedeutet nicht automatisch kostenlose gewerbliche Nutzung oder freie Weiterverteilung; die Lizenz ist vor dem geplanten Einsatz zu prüfen.

Im Alltag: Ein Programm ist zu Hause gratis, benötigt im Betrieb aber eine andere Lizenz.

Freigabeberechtigung

Netzwerk & Internet

Freigabeberechtigungen regeln den Zugriff auf veröffentlichte Netzwerkressourcen. Sie können mit darunterliegenden Dateirechten zusammenwirken. Ein erlaubter Zugriff auf die Freigabe garantiert deshalb nicht automatisch Zugriff auf jede enthaltene Datei; wirksame Rechte sollten mit einem normalen betroffenen Konto überprüft werden.

Im Alltag: Ein Besucher darf den gemeinsamen Bilderordner lesen, aber keine Fotos löschen.

FRITZ!NAS

Netzwerk & Internet

FRITZ!NAS bezeichnet die Speicherfreigabefunktion geeigneter FRITZ!Boxen. Darüber können angeschlossene Speicher im Netzwerk erreichbar werden. Leistung, Dateisystemunterstützung und Zugriffsarten sind modellabhängig; die Funktion ersetzt nicht automatisch die Möglichkeiten eines eigenständigen NAS-Servers.

Im Alltag: Du greifst am PC auf einen USB-Speicher am Router zu.

FRITZ!OS

Netzwerk & Internet

FRITZ!OS ist das Betriebssystem vieler FRITZ!Boxen und weiterer FRITZ!-Geräte. Es stellt Funktionen wie WLAN, Telefonie, VPN und Geräteeinstellungen bereit.

Im Alltag: Neue FRITZ!OS-Versionen können zusätzliche Funktionen und Sicherheitskorrekturen mitbringen.

FTP

Netzwerk & Internet

File Transfer Protocol dient der Dateiübertragung zwischen Client und Server. In seiner klassischen Form überträgt es auch Zugangsdaten unverschlüsselt. Für Internetübertragungen sollten sichere Alternativen genutzt werden; SFTP ist dabei ein anderes Protokoll und keine einfache FTP-Einstellung.

Im Alltag: Ein älteres Gerät lädt Aufnahmen auf einen lokalen FTP-Server.

FTPS

Netzwerk & Internet

FTPS ergänzt FTP um TLS-Verschlüsselung. Im Unterschied zu SFTP verwendet es weiterhin das FTP-Protokoll mit zusätzlichen Verbindungen. Servermodus, Zertifikat und Firewallregeln müssen zusammenpassen, damit Anmeldung und eigentliche Datenübertragung gleichermaßen funktionieren.

Im Alltag: Ein Dateiclient verbindet sich verschlüsselt mit einem FTPS-Server.

FTTB

Netzwerk & Internet

Fiber to the Building bedeutet Glasfaser bis ins Gebäude. Innerhalb des Hauses können andere Leitungen die Daten weitertransportieren. Deshalb lohnt sich die Nachfrage, welche Technik zwischen Hausanschluss und eigener Wohnung verwendet wird.

Im Alltag: Die Glasfaser endet im Keller, oben nutzt du eine vorhandene Kupferleitung.

FTTC

Netzwerk & Internet

Fiber to the Curb bezeichnet Glasfaser bis zu einem Verteiler in der Nähe der Gebäude. Die letzte Strecke läuft typischerweise über Kupfer. Dadurch bleiben Entfernung und Qualität dieser Kupferstrecke für die Leistung relevant.

Im Alltag: Dein VDSL-Anschluss hängt am glasfaserangebundenen Straßenverteiler.

FTTH

Netzwerk & Internet

Fiber to the Home bedeutet, dass die Glasfaser bis in die Wohnung oder das Haus reicht. Das beschreibt den Leitungsweg, nicht automatisch die gebuchte Geschwindigkeit. Für den Anschluss werden passende optische Geräte benötigt.

Im Alltag: Der Techniker montiert eine Glasfaserdose direkt in deiner Wohnung.

G

28 Begriffe

Gast-WLAN

Netzwerk & Internet

Ein Gast-WLAN bietet Besuchern eine separate WLAN-Verbindung. Je nach Routereinstellung ist der Zugriff auf Geräte deines privaten Heimnetzes eingeschränkt.

Im Alltag: Besucher können ins Internet, ohne automatisch auf dein NAS oder deinen Drucker zugreifen zu dürfen.

Gastzugang einrichten ↗

G-Code

Software & Dateien

G-Code enthält Steueranweisungen für geeignete Maschinen, etwa Bewegungen und Prozessparameter. Befehle und Bedeutung können je nach Firmware abweichen. Fremde Dateien sollten nicht ungeprüft ausgeführt werden; Arbeitsraum, Werkzeug und Leistung müssen exakt zur Maschine und zum Material passen.

Im Alltag: Ein Laser fährt ein vorbereitetes Motiv nach den erzeugten Maschinenanweisungen ab.

Generative KI

KI & Digitales

Generative KI erzeugt neue Inhalte wie Texte, Bilder, Musik oder Programmcode auf Grundlage erlernter Muster. Die Ergebnisse müssen nicht immer korrekt oder frei von Fehlern sein.

Im Alltag: Du lässt dir von einer KI einen Entwurf für eine E-Mail formulieren.

Geofencing

Smartphone & Mobilgeräte

Geofencing löst Aktionen aus, wenn ein Gerät einen virtuell definierten Bereich betritt oder verlässt. Die Erkennung hängt von Standortdaten und Systemregeln ab. Sie ist nicht millimetergenau oder garantiert sofortig; Datenschutz und mögliche Fehlalarme sollten bei Automationen berücksichtigt werden.

Im Alltag: Eine Erinnerung erscheint ungefähr beim Ankommen am Arbeitsplatz.

Geräte-Manager

Computer & Windows

Der Geräte-Manager zeigt unter Windows erkannte Hardware und zugehörige Treiber. Warnsymbole und Fehlercodes helfen bei der Diagnose. Ein unbekanntes Gerät muss nicht defekt sein; häufig fehlen passende Treiber oder eine aktivierte Verbindung zur Hardware.

Im Alltag: Du prüfst den Fehlercode eines nicht funktionierenden WLAN-Adapters.

Gerätesperre

Sicherheit & Datenschutz

Eine Gerätesperre begrenzt den direkten Zugriff durch Code, Passwort oder geeignete Biometrie. Sie wirkt zusammen mit Verschlüsselung und Systemschutz. Ein gesperrtes Display allein garantiert nicht, dass alle extern erreichbaren Dienste oder Benachrichtigungen ebenfalls geschützt sind; Einstellungen müssen zusammenpassen.

Im Alltag: Der Computer sperrt nach kurzer Abwesenheit automatisch die Sitzung.

Gerätesuche

Smartphone & Mobilgeräte

Gerätesuche hilft, ein registriertes Gerät zu lokalisieren, klingeln zu lassen oder zu sperren. Unterstützung und Aktualität hängen von Einrichtung, Verbindung und gegebenenfalls Suchnetzwerken ab. Der angezeigte Standort ist nicht immer aktuell; sensible Fernaktionen sollten bewusst ausgelöst werden.

Im Alltag: Du lässt ein verlegtes Handy über den verifizierten Kontodienst klingeln.

Geräteverschlüsselung

Computer & Windows

Geräteverschlüsselung schützt gespeicherte Daten eines geeigneten Systems vor unberechtigtem Offlinezugriff. Welche Funktionen automatisch eingerichtet werden, hängt von Hardware, Betriebssystem und Konto ab. Der Wiederherstellungsschlüssel muss sicher verfügbar sein; Verschlüsselung ersetzt keine Sicherung gegen Löschen oder Laufwerksdefekte.

Im Alltag: Ein verlorenes verschlüsseltes Notebook gibt seine Dateien nicht ohne Weiteres beim Ausbau der SSD preis.

Gesichtserkennung

Smartphone & Mobilgeräte

Gesichtserkennung vergleicht erfasste Gesichtsmerkmale mit einer hinterlegten Referenz. Einfache Kameralösungen und aufwendige Tiefensensoren bieten unterschiedliche Schutzmöglichkeiten. Die Funktion ist deshalb nicht bei jedem Gerät für dieselben sicherheitsrelevanten Aufgaben zugelassen oder gleichermaßen schwer zu täuschen.

Im Alltag: Ein geeignetes System bestätigt die Entsperrung nach einem Blick aufs Display.

Gestennavigation

Smartphone & Mobilgeräte

Gestennavigation steuert häufige Systemaktionen über Wischbewegungen statt sichtbarer Navigationstasten. Gesten und Empfindlichkeit unterscheiden sich nach Betriebssystem. Hüllenränder oder Appgesten können die Bedienung beeinflussen; bei Problemen lässt sich je nach Gerät eine alternative Navigation einstellen.

Im Alltag: Du wechselst durch Wischen zwischen zuletzt geöffneten Apps.

Geteilter Bildschirm

Smartphone & Mobilgeräte

Ein geteilter Bildschirm zeigt mehrere unterstützte Apps gleichzeitig auf einer Arbeitsfläche. Fenstergrößen und Kombinationen hängen vom Gerät ab. Die Funktion benötigt passende Appunterstützung und kann auf kleinen Displays unpraktisch sein; sie entspricht keiner vollständigen getrennten Benutzerumgebung.

Im Alltag: Du liest eine Anleitung neben der geöffneten Einstellungs-App auf einem Tablet.

Gewichte (KI)

KI & Digitales

Gewichte sind Modellparameter, die den Einfluss von Rechenschritten innerhalb eines neuronalen Netzes steuern. Sie werden während des Trainings angepasst. Veröffentlichte Gewichte machen ein Modell nutzbar, enthalten aber nicht automatisch vollständige Trainingsdaten, Quellcode oder uneingeschränkte Nutzungsrechte für jeden Zweck.

Im Alltag: Ein lokal betriebenes Modell lädt seine Gewichtsdateien in den verfügbaren Speicher.

G.fast

Netzwerk & Internet

G.fast überträgt hohe Datenraten über sehr kurze Kupferstrecken. Meist kommt Glasfaser bis ins Gebäude und vorhandene Telefonverkabelung übernimmt die letzten Meter. Ein gewöhnliches VDSL-Modem unterstützt diese Anschlussart nicht automatisch. Die genauen Voraussetzungen nennt der jeweilige Anbieter beziehungsweise Hersteller.

Im Alltag: Im Mehrfamilienhaus bleibt die Telefonleitung zwischen Keller und Wohnung erhalten.

GIF

Software & Dateien

Graphics Interchange Format speichert Rasterbilder mit begrenzter Farbpalette und kann kurze Animationen enthalten. Für Fotos ist es meist ungeeignet. Moderne Videoformate sind bei längeren Animationen häufig effizienter; GIF bleibt dennoch für einfache grafische Bewegungsabläufe verbreitet.

Im Alltag: Ein kurzes animiertes Symbol wiederholt wenige einfache Bilder.

Gigabyte (GB)

Software & Dateien

Gigabyte ist eine Einheit für Datenmengen und Speicherplatz. Hersteller verwenden bei Laufwerken meist 1 GB = 1 Milliarde Byte; Betriebssysteme zeigen Werte teils in anderen Einheiten an.

Im Alltag: Ein Film benötigt häufig mehrere Gigabyte Speicherplatz.

Glasfaser

Netzwerk & Internet

Bei Glasfaser werden Informationen mithilfe von Lichtsignalen übertragen. Solche Anschlüsse ermöglichen hohe Übertragungsraten, benötigen aber passende Netztechnik und einen entsprechend ausgebauten Anschluss.

Im Alltag: Ein Glasfasermodem oder eine geeignete FRITZ!Box stellt die Verbindung zwischen Glasfaseranschluss und Heimnetz her.

Glasfaser-Abschlusspunkt (Gf-TA)

Netzwerk & Internet

Der Glasfaser-Teilnehmeranschluss ist die passive Glasfaserdose beim Kunden. Von dort führt ein geeignetes Glasfaserkabel zum Modem oder Router. Die Dose erzeugt selbst kein WLAN und ersetzt kein aktives Anschlussgerät. Die genauen Voraussetzungen nennt der jeweilige Anbieter beziehungsweise Hersteller.

Im Alltag: Du verbindest die Gf-TA mit dem optischen Eingang deines Routers.

Global Privacy Control

Sicherheit & Datenschutz

Global Privacy Control übermittelt ein maschinenlesbares Datenschutzsignal des Browsers. Welche rechtliche und praktische Wirkung es hat, hängt vom Kontext und der unterstützenden Umsetzung ab. Es blockiert nicht selbst jeden Datenfluss und ersetzt keine technische Prüfung der tatsächlich geladenen Websiteinhalte.

Im Alltag: Ein unterstützter Browser signalisiert zentral eine Datenschutzpräferenz an Websites.

GNSS

Smartphone & Mobilgeräte

Global Navigation Satellite System ist der Oberbegriff für Satellitennavigationssysteme wie GPS und Galileo. Geräte können mehrere Systeme kombinieren. Genauigkeit hängt von Sichtbedingungen, Empfänger und Auswertung ab; viele unterstützte Satellitensysteme garantieren nicht in jeder Umgebung eine präzise Position.

Im Alltag: Dein Smartphone nutzt Signale mehrerer Satellitensysteme zur Positionsbestimmung.

Google Cast

Smartphone & Mobilgeräte

Google Cast ermöglicht unterstützten Apps die Wiedergabe auf kompatiblen Empfängern. Häufig lädt der Empfänger den Inhalt selbst aus dem Internet. Das ist von einer einfachen Bildschirmspiegelung zu unterscheiden; Gerät, App und Netzkonfiguration müssen die gewünschte Funktion unterstützen.

Im Alltag: Du wählst den Fernseher im Cast-Menü einer Video-App aus.

GPON

Netzwerk & Internet

Gigabit Passive Optical Network ist eine Glasfasertechnik, bei der sich mehrere Anschlüsse eine passive Verteilstruktur teilen. Der Anbieter steuert die Übertragung. Anschlussgeräte müssen zum verwendeten Netz und dessen Freischaltung passen, unabhängig vom beworbenen Tarif.

Im Alltag: Der Anbieter verlangt ein für sein GPON-Netz geeignetes Glasfasermodem.

GPS

Smartphone & Mobilgeräte

Global Positioning System ist ein satellitengestütztes Ortungssystem. Ein Empfänger berechnet seine Position aus Funksignalen mehrerer Satelliten. Es benötigt für die grundlegende Ortung keinen Mobilfunkvertrag, kann in Gebäuden aber eingeschränkt sein; Karten und Zusatzdaten müssen separat verfügbar sein.

Im Alltag: Eine offline gespeicherte Wanderkarte zeigt draußen deine Position an.

GPT

Computer & Windows

GUID Partition Table ist ein modernes Partitionsschema mit Unterstützung für große Datenträger und viele Partitionen. Es wird häufig zusammen mit UEFI genutzt. Eine Umstellung muss zum Startmodus des Systems passen; unvorbereitete Änderungen können Windows am Starten hindern.

Im Alltag: Ein neuer Windows-PC verwendet eine GPT-formatierte System-SSD.

GPU (Grafikprozessor)

Computer & Windows

Die GPU ist auf die Verarbeitung vieler Grafik- und Rechenschritte spezialisiert. Sie hilft vor allem bei Spielen, Bildbearbeitung, Videoschnitt und bestimmten KI-Anwendungen.

Im Alltag: Beim Schneiden und Exportieren eines Videos kann die Grafikkarte die Verarbeitung beschleunigen.

GPX

Software & Dateien

GPS Exchange Format speichert geografische Daten wie Wegepunkte und Tracks in XML-Struktur. Programme können die Informationen für Karten und Navigation verwenden. Ein Track enthält nicht automatisch aktuelle Karten oder rechtlich nutzbare Wege; vor einer Tour sollten Route und örtliche Bedingungen geprüft werden.

Im Alltag: Du lädst einen aufgezeichneten Wanderweg in eine Karten-App.

Grounding

KI & Digitales

Grounding bindet KI-Ausgaben an konkrete Daten, Werkzeuge oder Quellen. Das kann die Nachprüfbarkeit verbessern. Ein beigefügter Link beweist jedoch nicht, dass die Aussage tatsächlich daraus folgt; Quelle und Behauptung müssen inhaltlich übereinstimmen und im richtigen Kontext verwendet werden.

Im Alltag: Eine Antwort nennt die konkrete Stelle in einer bereitgestellten Anleitung.

Gyroskop

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Gyroskop misst Drehbewegungen und ergänzt andere Bewegungssensoren. Es hilft bei Spielen, Stabilisierung und räumlicher Orientierung. Messungen können driften und werden häufig mit anderen Daten kombiniert; der Sensor allein liefert keine dauerhaft exakte Position im Raum.

Im Alltag: Ein Spiel reagiert auf die Drehung deines Smartphones.

Gzip

Software & Dateien

Gzip ist ein Verfahren und Dateiformat zur verlustfreien Kompression eines Datenstroms. Es wird häufig mit TAR kombiniert oder für Webübertragung verwendet. Die Kompression spart je nach Inhalt unterschiedlich viel; bereits stark komprimierte Bilder oder Videos lassen sich oft kaum weiter verkleinern.

Im Alltag: Ein Webserver überträgt geeignete Textinhalte komprimiert an den Browser.

H

32 Begriffe

H.264 (AVC)

Software & Dateien

H.264 ist ein verbreiteter Videokompressionsstandard. Er bietet bei passenden Einstellungen gute Kompatibilität mit vielen Geräten. Qualität hängt von Bitrate, Profil, Auflösung und Encoder ab; die bloße Auswahl von H.264 erzeugt nicht automatisch ein kleines oder scharfes Video.

Im Alltag: Du exportierst einen gut kompatiblen Produktclip als H.264 in MP4.

H.265 (HEVC)

Software & Dateien

H.265 ist ein Videokompressionsstandard, der gegenüber H.264 bei passenden Bedingungen effizienter arbeiten kann. Er benötigt entsprechende Wiedergabeunterstützung und kann aufwendiger zu kodieren sein. Auflösung und Dateiendung allein verraten nicht, ob ein älteres Gerät die konkrete Datei flüssig abspielt.

Im Alltag: Ein hochauflösendes Video ist kleiner, läuft aber nicht in jedem älteren Programm.

Halluzination (KI)

KI & Digitales

Eine KI-Halluzination ist eine überzeugend klingende, aber falsche oder erfundene Ausgabe eines KI-Systems. Besonders konkrete Zahlen, Zitate und Quellen sollten deshalb überprüft werden.

Im Alltag: Ein Chatbot nennt ein Buch oder eine Studie, die tatsächlich gar nicht existiert.

Haptisches Feedback

Smartphone & Mobilgeräte

Haptisches Feedback gibt eine fühlbare Rückmeldung, meist durch gezielte Vibrationen. Stärke und Präzision hängen vom eingebauten Antrieb ab. Es kann die Bedienung unterstützen, benötigt aber Energie; eine Abschaltung verändert nicht automatisch die tatsächliche Ausführung der ausgelösten Aktion.

Im Alltag: Eine kurze Vibration bestätigt einen Tastendruck auf der Bildschirmtastatur.

Hardware

Computer & Windows

Hardware bezeichnet die physischen Teile eines technischen Geräts. Software sind dagegen die Programme und Daten, die darauf ausgeführt werden.

Im Alltag: Bildschirm, Prozessor, Arbeitsspeicher und SSD sind Hardware.

Hardwarebeschleunigung

Computer & Windows

Hardwarebeschleunigung verlagert geeignete Aufgaben von allgemeiner Softwareberechnung auf spezialisierte Komponenten. Das kann Leistung und Effizienz verbessern. Unterstützung und Treiber müssen passen; bei Darstellungsfehlern kann vorübergehendes Abschalten zur Diagnose dienen, ist aber keine allgemeine Empfehlung.

Im Alltag: Der Browser lässt Videos von einer passenden Grafikeinheit dekodieren.

Hashwert

Sicherheit & Datenschutz

Ein Hashwert ist eine aus Daten berechnete Prüfsumme fester Länge für ein bestimmtes Verfahren. Er kann Veränderungen erkennbar machen. Ein Hash verschlüsselt den Inhalt nicht und beweist ohne vertrauenswürdigen Vergleichswert weder Herkunft noch Unschädlichkeit einer heruntergeladenen Datei.

Im Alltag: Du vergleichst den SHA-256-Wert einer Installationsdatei mit der offiziellen Herstellerangabe.

Hausübergabepunkt (HÜP)

Netzwerk & Internet

Am Hausübergabepunkt endet die ankommende Leitung des Netzbetreibers im Gebäude. Von dort geht es über die Hausverkabelung weiter. Die genaue Ausführung unterscheidet sich bei Glasfaser und Kabelanschlüssen; es handelt sich nicht automatisch um die Anschlussdose der Wohnung.

Im Alltag: Im Keller befindet sich der Übergang vom Straßennetz zur Hausinstallation.

HDD (Festplatte)

Computer & Windows

Eine HDD speichert Daten auf rotierenden Magnetscheiben. Sie ist oft günstig für große Datenmengen, aber mechanisch und meist deutlich langsamer als eine SSD.

Im Alltag: Große Filmarchive können auf einer HDD liegen, während Windows auf einer SSD installiert ist.

HDMI

Computer & Windows

HDMI ist eine digitale Schnittstelle zur Übertragung von Bild und Ton, etwa vom PC zum Monitor oder Fernseher. Welche Auflösung und Bildwiederholrate möglich sind, hängt von Geräten und Kabel ab.

Im Alltag: Du schließt den Laptop per HDMI an den Fernseher an.

HDR

Computer & Windows

High Dynamic Range beschreibt Bildinhalte und Wiedergabeverfahren mit erweitertem Helligkeitsumfang. Ein HDR-Eingang allein garantiert keine eindrucksvolle Darstellung. Entscheidend sind unter anderem tatsächliche Spitzenhelligkeit, Schwarzwert, Farbraum und die richtige Verarbeitung des Bildmaterials durch das Anzeigegerät.

Im Alltag: Ein kompatibler Bildschirm zeigt in einer Szene helle Reflexe neben dunklen Bereichen differenzierter.

HEIC

Smartphone & Mobilgeräte

HEIC ist eine häufige Dateiendung für HEIF-Bilddateien mit HEVC-codierten Bilddaten. Das spart oft Speicher bei guter Qualität. Unterstützung hängt von Betriebssystem und Software ab; die Endung allein garantiert nicht, dass jeder Bildbetrachter alle enthaltenen Informationen korrekt verarbeitet.

Im Alltag: Du exportierst ein iPhonefoto als JPEG für ein älteres Programm.

HEIF

Smartphone & Mobilgeräte

High Efficiency Image File Format ist ein Containerformat für Bilder und zusätzliche Informationen. Es kann verschiedene Bildcodierungen enthalten. Gute Kompression spart Speicher, aber ältere Programme unterstützen nicht jede Variante; für die Weitergabe kann eine kompatible Exportdatei sinnvoll sein.

Im Alltag: Ein Smartphonefoto muss vor dem Öffnen in älterer Software umgewandelt werden.

Heuristik

Sicherheit & Datenschutz

Heuristik verwendet Regeln und typische Merkmale, um mögliche Probleme oder Schadsoftware zu erkennen. Sie kann unbekannte Varianten finden, erzeugt aber auch Fehlalarme. Ein heuristischer Treffer muss deshalb genauer geprüft werden; er benennt nicht immer eine eindeutig identifizierte Schadsoftwarefamilie.

Im Alltag: Ein unbekannter Installer wird wegen verdächtiger Eigenschaften vorsorglich blockiert.

Hintergrundaktivität

Smartphone & Mobilgeräte

Hintergrundaktivität umfasst Arbeit einer App, die gerade nicht sichtbar im Vordergrund läuft. Dazu gehören Synchronisierung und bestimmte Benachrichtigungen. Einschränkungen können Strom sparen, aber auch wichtige Aktualisierungen verzögern; die Wirkung hängt von App und Betriebssystemregeln ab.

Im Alltag: Ein Messenger meldet Nachrichten verspätet, wenn seine Hintergrundarbeit stark begrenzt ist.

Hintergrunddaten

Smartphone & Mobilgeräte

Hintergrunddaten sind Netzwerkübertragungen von Apps außerhalb ihrer unmittelbaren Vordergrundnutzung. Eine Beschränkung kann mobiles Datenvolumen sparen. Sie stoppt nicht automatisch jede Hintergrundfunktion und kann Aktualisierungen verzögern; WLAN und Mobilfunk werden je nach System unterschiedlich behandelt.

Im Alltag: Eine Foto-App lädt neue Bilder unterwegs nicht mehr automatisch hoch.

Hintergrundprozess

Computer & Windows

Ein Hintergrundprozess arbeitet ohne ständig sichtbares Programmfenster. Er kann Updates, Synchronisierung oder Systemfunktionen übernehmen. Nicht jeder unbekannte Prozess ist schädlich; Name, Speicherort und Herausgeber sind hilfreicher als vorschnelles Beenden aufgrund einer momentanen Auslastung.

Im Alltag: Die Cloudsoftware lädt neue Fotos hoch, während du an einem Dokument arbeitest.

Histogramm

Software & Dateien

Ein Histogramm zeigt die Verteilung von Helligkeits- oder Farbwerten einer Aufnahme. Es hilft, starke Häufungen an Grenzen zu erkennen. Die richtige Form hängt vom Motiv ab; eine dunkle Nachtaufnahme muss nicht dieselbe Verteilung wie ein helles Schneebild besitzen.

Im Alltag: Du prüfst, ob viele helle Bildwerte am rechten Rand abgeschnitten werden.

Home Assistant

KI & Digitales

Home Assistant ist eine Plattform für Heimautomatisierung mit zahlreichen Integrationen. Viele Abläufe können lokal ausgeführt werden, manche angebundenen Dienste brauchen jedoch Internet. Updates, Backups und sichere Erreichbarkeit bleiben notwendig; nicht jede Integration bietet denselben Funktionsumfang oder dieselbe Pflegequalität.

Im Alltag: Eine Oberfläche zeigt passende Sensoren unterschiedlicher Hersteller gemeinsam an.

Host-Key

Sicherheit & Datenschutz

Ein Host-Key identifiziert eine SSH-Gegenstelle kryptografisch. Der Client kann Änderungen gegenüber früher gespeicherten Schlüsseln melden. Eine Warnung sollte nicht reflexartig entfernt werden; zuerst muss über einen vertrauenswürdigen Weg geklärt werden, ob eine legitime Änderung oder ein falsches Ziel vorliegt.

Im Alltag: Nach einem Serveraustausch vergleichst du den neuen Schlüssel-Fingerabdruck.

HOTP

Sicherheit & Datenschutz

HMAC-based One-Time Password erzeugt Einmalcodes anhand eines gemeinsamen Geheimnisses und eines Zählers. Anders als TOTP hängt der Code nicht unmittelbar von der Uhrzeit ab. Zählerstände müssen ausreichend übereinstimmen; mehrfaches ungenutztes Weiterklicken kann eine erneute Synchronisierung nötig machen.

Im Alltag: Ein Hardwaretoken zeigt nach Tastendruck den nächsten Anmeldecode an.

Hot Spare

Netzwerk & Internet

Ein Hot Spare ist ein bereitgehaltenes Ersatzlaufwerk, das ein geeignetes Speichersystem bei einem Ausfall automatisch übernehmen kann. Es verkürzt möglicherweise die Reaktionszeit. Der eigentliche Wiederaufbau benötigt weiterhin Zeit; ein Ersatzlaufwerk verhindert nicht jeden Datenverlust und ersetzt keine unabhängige Sicherung.

Im Alltag: Ein NAS beginnt nach Plattenausfall selbstständig mit dem Wiederaufbau auf der Reserveplatte.

Hotspot

Smartphone & Mobilgeräte

Ein mobiler Hotspot teilt die Internetverbindung eines Smartphones mit anderen Geräten, meist über WLAN. Das kann Datenvolumen und Akku beanspruchen.

Im Alltag: Wenn das Heim-Internet ausfällt, verbindest du den Laptop vorübergehend mit dem Handy-Hotspot.

Hot Swap

Computer & Windows

Hot Swap bezeichnet den vorgesehenen Austausch einer Komponente im laufenden Betrieb. Gehäuse, Controller und Software müssen dafür ausgelegt sein. Ein herausziehbarer Laufwerksschlitten allein genügt nicht; bei RAID-Systemen müssen das richtige Laufwerk und der Wiederaufbauplan geprüft werden.

Im Alltag: Ein NAS ersetzt eine ausgefallene Festplatte bei weiterlaufendem Dienst.

HTML

Software & Dateien

Hypertext Markup Language strukturiert Inhalte einer Webseite mit Elementen wie Überschriften, Absätzen und Links. Gestaltung und Interaktion werden meist durch CSS und JavaScript ergänzt. Gut ausgezeichnetes HTML unterstützt Suchmaschinen und Bedienungshilfen; es ist keine Programmiersprache für allgemeine Berechnungen.

Im Alltag: Dieses Lexikon verwendet HTML-Artikel für seine Begriffskarten.

HTTP

Netzwerk & Internet

Hypertext Transfer Protocol regelt den Austausch zwischen Browser und Webserver. Die unverschlüsselte Variante schützt Inhalte unterwegs nicht vor Mitlesen oder Veränderung. Für Logins und andere sensible Daten sollte die Verbindung daher über das verschlüsselte HTTPS erfolgen.

Im Alltag: Ein alter lokaler Geräteserver öffnet sich unter einer Adresse mit http.

HTTP/2

Netzwerk & Internet

HTTP/2 ermöglicht unter anderem mehrere parallele Datenströme innerhalb einer Verbindung und komprimierte Kopfzeilen. Das kann Webseiten effizienter laden lassen. Die tatsächliche Geschwindigkeit hängt zusätzlich von Server, Inhalten und Verbindung ab; große Bilder werden dadurch nicht automatisch klein.

Im Alltag: Der Browser lädt viele Seitenelemente über eine gemeinsame Verbindung.

HTTP/3

Netzwerk & Internet

HTTP/3 ist eine HTTP-Version auf Basis von QUIC statt TCP. Sie kann bei Paketverlust Vorteile bieten und verbindet Transport mit Verschlüsselung. Browser und Server müssen sie unterstützen; bei blockiertem UDP kann eine ältere HTTP-Version verwendet werden.

Im Alltag: Eine Website nutzt automatisch HTTP/2, wenn HTTP/3 im Netz nicht erreichbar ist.

HTTPS

Sicherheit & Datenschutz

HTTPS schützt die Übertragung zwischen Browser und Webseite durch Verschlüsselung und überprüfte Verbindungsinformationen. Ein Schloss-Symbol allein beweist aber nicht, dass der Webseitenbetreiber seriös ist.

Im Alltag: Bei einer Anmeldung auf einer Webseite solltest du auf die korrekte Adresse und HTTPS achten.

HTTPS-Only-Modus

Sicherheit & Datenschutz

Ein HTTPS-Only-Modus versucht Webverbindungen grundsätzlich verschlüsselt aufzubauen und warnt bei unverschlüsselten Ausnahmen. Er verbessert den Transportschutz, bestätigt aber nicht die Ehrlichkeit der besuchten Seite. Lokale Altgeräte oder ältere Webseiten können eine bewusst zu prüfende Ausnahme benötigen.

Im Alltag: Der Browser warnt, bevor er eine reine HTTP-Seite öffnet.

Human in the Loop

KI & Digitales

Human in the Loop bezieht Menschen in einen automatisierten Ablauf ein, etwa für Prüfung oder Freigabe. Der genaue Kontrollpunkt muss sinnvoll gewählt sein. Eine oberflächliche Bestätigung ohne verständliche Informationen bietet wenig Schutz; wichtige Entscheidungen brauchen nachvollziehbare Grundlage und echte Eingriffsmöglichkeiten.

Im Alltag: Ein automatisch erstellter Entwurf wird vor der Veröffentlichung fachlich geprüft.

Hysterese

KI & Digitales

Hysterese verwendet unterschiedliche Schwellen für das Ein- und Ausschalten eines Zustands. Dadurch wird ständiges Umschalten nahe einer Grenze vermieden. Die gewählten Abstände müssen zur Aufgabe passen; zu große Unterschiede können die Reaktion träge machen und ungewünschte Zustände unnötig lange erhalten.

Im Alltag: Eine Lüftungsanzeige schaltet bei höherer Feuchte ein und erst bei deutlich niedrigerer wieder aus.

I

31 Begriffe

ICMP

Netzwerk & Internet

Internet Control Message Protocol transportiert Kontroll- und Fehlermeldungen für IP-Netze. Dazu gehören Erreichbarkeitstests und Hinweise auf zu große Pakete. Pauschales Blockieren kann die Fehlersuche und bestimmte Verbindungen beeinträchtigen; notwendige Meldungen sollten gezielt berücksichtigt werden.

Im Alltag: Ein Router meldet dem Absender, dass ein Ziel nicht erreichbar ist.

ICS (iCalendar)

Software & Dateien

iCalendar ist ein Austauschformat für Kalenderdaten mit der häufigen Endung ICS. Es kann Termine, Wiederholungen und Zeitzonen enthalten. Ein einmaliger Import ist nicht automatisch eine dauerhafte Synchronisierung; doppelte Importe können außerdem zu mehrfach angelegten Terminen führen.

Im Alltag: Du importierst einen heruntergeladenen Veranstaltungstermin in deinen Kalender.

Idempotenz

KI & Digitales

Idempotenz bedeutet, dass wiederholtes Ausführen derselben vorgesehenen Operation keinen zusätzlichen Zustandswechsel gegenüber einmaliger Ausführung erzeugt. Das ist bei automatischen Wiederholungen wichtig. Nicht jede Aktion besitzt diese Eigenschaft; Zahlungs- oder Sendevorgänge brauchen eigene Mechanismen zur Vermeidung versehentlicher Doppelaktionen.

Im Alltag: Eine wiederholte Anforderung setzt eine Lampe auf eingeschaltet, statt sie jedes Mal umzuschalten.

IMAP

Software & Dateien

Internet Message Access Protocol synchronisiert den Zugriff auf Nachrichten und Ordner eines Mailservers. Änderungen können auf mehreren Geräten sichtbar werden. Das ist kein unabhängiges Backup; wenn Löschungen synchronisiert werden, verschwinden Nachrichten möglicherweise überall, sofern keine separate Aufbewahrung oder Sicherung vorhanden ist.

Im Alltag: Gelesene Nachrichten erscheinen auf Smartphone und Computer mit demselben Status.

IMEI

Smartphone & Mobilgeräte

Die International Mobile Equipment Identity kennzeichnet Mobilfunkgeräte beziehungsweise deren Mobilfunkeinheiten. Bei mehreren SIM-Funktionen können mehrere Kennungen existieren. Sie ist keine Telefonnummer und sollte nicht unnötig öffentlich geteilt werden, weil sie bei Verwaltung und Identifikation des Geräts verwendet wird.

Im Alltag: Du notierst die Gerätekennung für Unterlagen und einen möglichen Verlustfall.

IMG-Datei

Software & Dateien

Eine IMG-Datei ist häufig ein Datenträgerabbild, die genaue Struktur ist aber nicht allein durch die Endung festgelegt. Sie kann Partitionen oder andere Rohdaten enthalten. Beim Schreiben auf ein Laufwerk wird dessen Inhalt möglicherweise überschrieben; Ziel und Format müssen vorher geprüft werden.

Im Alltag: Ein Einplatinencomputer erhält sein System über ein passend geschriebenes Kartenabbild.

Immutable Backup

Sicherheit & Datenschutz

Ein unveränderliches Backup verhindert innerhalb einer festgelegten Aufbewahrungszeit bestimmte Änderungen oder Löschungen. Die Stärke hängt von Technik und Verwaltungsrechten ab. Es ist nicht automatisch gegen jede Form von Kontokompromittierung geschützt; Regeln und Wiederherstellung müssen passend getestet werden.

Im Alltag: Eine Sicherungsablage verweigert das vorzeitige Löschen festgeschriebener Sicherungsstände.

Inferenz

KI & Digitales

Inferenz ist die Anwendung eines bereits trainierten Modells auf neue Eingaben. Dabei wird etwa eine Antwort oder Vorhersage berechnet. Normale Nutzung bedeutet nicht automatisch, dass sich die Modellgewichte bei jeder Anfrage verändern; mögliche spätere Datennutzung ist eine separate Frage des Dienstes.

Im Alltag: Ein lokales Sprachmodell erzeugt aus deinem Prompt einen Antworttext.

Inkognito-Modus

Sicherheit & Datenschutz

Der private Browsermodus speichert bestimmte Verlaufsdaten und Cookies nach der Sitzung normalerweise nicht dauerhaft auf dem verwendeten Gerät. Er macht dich aber nicht anonym gegenüber Websites, Arbeitgebern oder dem Internetanbieter.

Im Alltag: An einem fremden PC kann ein privates Fenster lokale Verlaufsspuren reduzieren.

Inkrementelles Backup

Sicherheit & Datenschutz

Ein inkrementelles Backup speichert die Änderungen seit dem vorherigen passenden Sicherungslauf. Das spart häufig Zeit und Platz. Für eine Wiederherstellung können mehrere zusammenhängende Stände nötig sein; fehlende oder beschädigte Teile einer Sicherungskette müssen daher rechtzeitig erkannt werden.

Im Alltag: Jeden Abend werden nur seit der letzten Sicherung veränderte Dateien gesichert.

Inpainting

KI & Digitales

Inpainting ersetzt oder ergänzt einen ausgewählten Bereich eines Bildes. Der übrige Bildinhalt dient als Zusammenhang. Die erzeugte Ergänzung ist eine Schätzung und keine Wiederherstellung gesicherter verborgener Realität; bei dokumentarischen Bildern sollte eine solche Änderung entsprechend erkennbar behandelt werden.

Im Alltag: Ein störender Gegenstand wird aus einer bewusst bearbeiteten Illustration entfernt.

Inplace-Upgrade

Computer & Windows

Ein Inplace-Upgrade installiert eine passende Betriebssystemversion innerhalb der vorhandenen Installation und kann dabei Programme und Daten erhalten. Das hängt vom unterstützten Upgradepfad ab. Eine Sicherung bleibt nötig; nicht jede Kombination von Sprache, Edition und Version erlaubt dieselben Übernahmeoptionen.

Im Alltag: Du reparierst eine geeignete Windows-Installation über ein passendes Setup.

Input Lag

Computer & Windows

Input Lag ist die Verzögerung zwischen einer Eingabe und der sichtbaren Reaktion. Controller, Anwendung, Bildverarbeitung und Display tragen dazu bei. Die Pixelreaktionszeit allein beschreibt diese Gesamtlatenz nicht; zusätzliche Bildverbesserer eines Fernsehers können sie beispielsweise erhöhen.

Im Alltag: Im Spielemodus reagiert der Fernseher schneller auf Tastendrücke.

Installer

Software & Dateien

Ein Installer richtet Software ein und kann Dateien, Dienste sowie Systemeinstellungen anlegen. Umfang und benötigte Rechte unterscheiden sich. Quelle und Herausgeber sollten vor dem Start geprüft werden; ein bekannt wirkendes Installationsfenster oder eine erfolgreiche Ausführung beweist keine vertrauenswürdige Herkunft.

Im Alltag: Du installierst ein Programm mit dem Paket von der offiziellen Herstellerseite.

Integrierte Grafik (iGPU)

Computer & Windows

Eine integrierte Grafikeinheit steckt im Prozessor oder Systemchip und verwendet häufig einen Teil des Arbeitsspeichers. Sie kann für Büroarbeit, Video und manche Spiele ausreichen. Leistung und Anschlüsse hängen von der gesamten Geräteausstattung ab, nicht nur vom Prozessornamen.

Im Alltag: Ein Büro-PC zeigt das Bild ohne zusätzliche Grafikkarte an.

Internet der Dinge (IoT)

Smartphone & Mobilgeräte

Zum Internet der Dinge zählen vernetzte Alltagsgeräte wie smarte Lampen, Steckdosen oder Thermostate. Auch solche Geräte sollten regelmäßig aktualisiert und sicher konfiguriert werden.

Im Alltag: Eine smarte Steckdose lässt sich per App schalten und kann den Stromverbrauch messen.

Internetprovider

Netzwerk & Internet

Ein Internetprovider stellt Internetzugang oder verwandte Dienste bereit. Vertragsgeschwindigkeit und tatsächlich nutzbare Leistung hängen von Anschluss, Netz und Bedingungen ab. Für die Fehlersuche sollte die eigene lokale Verbindung vom eigentlichen Anschluss getrennt geprüft werden, weil der Anbieter nicht jedes WLAN-Problem verursacht.

Im Alltag: Bei einer bestätigten Leitungsstörung wendest du dich an deinen Anschlussanbieter.

iOS

Smartphone & Mobilgeräte

iOS ist Apples Betriebssystem für das iPhone. Es verwaltet Apps, Geräteeinstellungen und Sicherheitsfunktionen. Welche Möglichkeiten vorhanden sind, hängt von Modell und Systemversion ab; eine Anleitung für ein anderes Gerät kann deshalb abweichende Menübezeichnungen zeigen.

Im Alltag: Du prüfst in den Einstellungen, welche iOS-Version installiert ist.

iPadOS

Smartphone & Mobilgeräte

iPadOS ist Apples Betriebssystem für das iPad. Es bietet eine für Tablets angepasste Oberfläche und zusätzliche Arbeitsfunktionen. Verfügbare Möglichkeiten hängen von Gerät und Version ab; eine App muss nicht auf jedem iPad dieselben Funktionen bereitstellen.

Im Alltag: Auf dem Tablet verwendest du mehrere unterstützte Apps nebeneinander.

IP-Adresse

Netzwerk & Internet

Eine IP-Adresse ist eine Adresse, über die Geräte in IP-Netzwerken erreichbar sind. Man unterscheidet unter anderem lokale Adressen im Heimnetz und öffentliche Adressen im Internet.

Im Alltag: Dein Drucker könnte intern unter einer Adresse wie 192.168.178.30 erreichbar sein.

IP-Client

Netzwerk & Internet

Ein IP-Client-Modus bindet einen Router als Teilnehmer in ein vorhandenes Netz ein, ohne ein weiteres geroutetes Heimnetz aufzubauen. DHCP und Internetzugang übernimmt typischerweise der Hauptrouter. Verfügbare Zusatzfunktionen hängen vom konkreten Gerät ab.

Im Alltag: Eine zweite FRITZ!Box bietet im Obergeschoss WLAN und Telefonie im bestehenden Netz.

ipconfig

Netzwerk & Internet

ipconfig zeigt unter Windows die Netzwerkkonfiguration der Schnittstellen an. Mit zusätzlichen Optionen lassen sich etwa DHCP-Daten erneuern oder DNS-Caches leeren. Das Werkzeug verändert nicht automatisch Routereinstellungen und sollte passend zur vermuteten Fehlerursache eingesetzt werden.

Im Alltag: Mit ipconfig prüfst du IP-Adresse und Standardgateway des PCs.

IP-Kamera

KI & Digitales

Eine IP-Kamera überträgt Bilder über ein Netzwerk. Stromversorgung und Speicherung können lokal oder über zusätzliche Dienste erfolgen. Sichere Zugangsdaten, Updates und begrenzte Erreichbarkeit sind wichtig; ein Kamerabild im Browser rechtfertigt keine ungeschützte direkte Freigabe der Verwaltung ins Internet.

Im Alltag: Eine geeignete Kamera speichert ihre Aufnahmen auf einem lokalen Rekorder.

IP-Schutzart

Smartphone & Mobilgeräte

Eine IP-Schutzart beschreibt geprüften Schutz gegen Fremdkörper und Wasser unter definierten Bedingungen. Die Ziffern stehen für unterschiedliche Prüfbereiche. Eine hohe Angabe bedeutet nicht unbegrenzte Wasserdichtigkeit; Alterung, Schäden und andere Flüssigkeiten können den Schutz beeinträchtigen.

Im Alltag: Du prüfst die Herstellerhinweise, bevor du ein geschütztes Handy am Wasser nutzt.

IPS-Display

Computer & Windows

IPS ist eine Bauart von Flüssigkristalldisplays mit meist guten Blickwinkeln. Kontrast, Helligkeit und Farbwiedergabe unterscheiden sich trotzdem stark zwischen Modellen. Der Paneltyp allein sagt nichts Sicheres über Farbgenauigkeit, Reaktionszeit oder Eignung für professionelle Bildbearbeitung aus.

Im Alltag: Beim seitlichen Blick auf den Monitor bleiben Farben vergleichsweise stabil.

IPsec

Netzwerk & Internet

IPsec ist eine Protokollfamilie zur Absicherung von IP-Verkehr. Sie kann Daten verschlüsseln und die Kommunikationspartner authentifizieren. Verschiedene Betriebsarten und Schlüsselaustauschverfahren müssen auf beiden Seiten passen; der Name allein beschreibt noch keine konkrete sichere VPN-Konfiguration.

Im Alltag: Ein Router baut einen IPsec-Tunnel zu einem zweiten Standort auf.

IPv4

Netzwerk & Internet

IPv4 verwendet 32-Bit-Adressen und ist seit Jahrzehnten weit verbreitet. Weil öffentliche IPv4-Adressen knapp sind, teilen sich im Alltag oft mehrere Geräte eine solche Adresse über einen Router.

Im Alltag: 192.168.178.1 ist eine typische lokale IPv4-Adresse für eine FRITZ!Box.

IPv6

Netzwerk & Internet

IPv6 ist der modernere Internetprotokollstandard mit einem erheblich größeren Adressraum als IPv4. Trotz eigener IPv6-Adressen werden Geräte weiterhin durch Firewalls und Zugriffsregeln geschützt.

Im Alltag: Ein moderner Anschluss kann gleichzeitig IPv4 und IPv6 bereitstellen.

iSCSI

Netzwerk & Internet

iSCSI stellt blockorientierten Speicher über ein IP-Netz bereit. Ein Client kann ihn ähnlich einem angeschlossenen Laufwerk behandeln. Das ist keine gewöhnliche gemeinsame Dateifreigabe; gleichzeitige Nutzung durch mehrere Systeme benötigt passende Koordination und ein dafür geeignetes Dateisystem, um Schäden zu vermeiden.

Im Alltag: Ein Server bindet einen vorgesehenen NAS-Speicherbereich als eigenes Laufwerk ein.

ISO

Software & Dateien

ISO beschreibt bei Digitalkameras eine Einstellung der Signalverstärkung beziehungsweise Ausgabehelligkeit nach einem definierten System. Höhere Werte helfen bei dunkler Darstellung, schaffen aber kein zusätzliches einfallendes Licht. Rauschen und Dynamikumfang hängen vom Sensor und der konkreten Aufnahme ab.

Im Alltag: Bei wenig Licht erscheint ein hoch eingestelltes Bild heller, aber möglicherweise körniger.

ISO-Datei

Software & Dateien

Eine ISO-Datei bildet den Inhalt eines optischen Datenträgers in einer Datei ab. Betriebssysteme können sie oft als virtuelles Laufwerk einbinden. Zum Erstellen eines startfähigen USB-Sticks reicht einfaches Kopieren der Datei nicht immer; ein geeignetes Installationsverfahren muss verwendet werden.

Im Alltag: Du bindest ein offizielles Installationsabbild zum Öffnen seiner enthaltenen Dateien ein.

J

8 Begriffe

Jailbreak

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Jailbreak hebt bestimmte Beschränkungen eines Apple-Geräts durch technische Eingriffe auf. Er ist nicht mit dem normalen Installieren einer App gleichzusetzen. Sicherheit, Stabilität und Kompatibilität können beeinträchtigt werden; die Möglichkeiten hängen stark von Gerät und Systemversion ab.

Im Alltag: Ein verändertes Gerät erlaubt Anpassungen außerhalb der vorgesehenen Systemfunktionen.

Jailbreak (KI)

KI & Digitales

Ein KI-Jailbreak versucht, vorgesehene Verhaltensgrenzen eines Modells durch gezielte Eingaben zu umgehen. Das ist vom Jailbreak eines Smartphones zu unterscheiden. Erfolg bei einer einzelnen Antwort sagt nicht automatisch etwas über sämtliche Schutzebenen oder technischen Berechtigungen der gesamten Anwendung aus.

Im Alltag: Ein manipulierter Prompt verlangt, übergeordnete Anwendungsregeln zu ignorieren.

JavaScript

Software & Dateien

JavaScript ist eine Programmiersprache, die Webseiten interaktiv machen kann. Sie wird auch außerhalb des Browsers eingesetzt und ist nicht mit Java gleichzusetzen.

Im Alltag: Ein Suchfeld, das Ergebnisse ohne Neuladen filtert, kann mit JavaScript umgesetzt sein.

JBOD

Netzwerk & Internet

Just a Bunch of Disks bezeichnet je nach Umsetzung einzeln bereitgestellte Laufwerke oder eine zusammengefasste Kapazität ohne RAID-Redundanz. Die konkrete Betriebsart muss geprüft werden. Ausfallfolgen unterscheiden sich; eine große angezeigte Gesamtkapazität bedeutet deshalb nicht automatisch Schutz vor einem Defekt.

Im Alltag: Ein Gehäuse reicht mehrere Festplatten ohne Spiegelung an den Computer durch.

Jitter

Netzwerk & Internet

Jitter beschreibt die Schwankung der Laufzeiten von Datenpaketen. Selbst bei gutem durchschnittlichem Ping können starke Schwankungen Echtzeitanwendungen stören. Sprach- und Videoprogramme puffern deshalb oft etwas Daten, was Aussetzer mindern, aber die Verzögerung erhöhen kann.

Im Alltag: Ein Videoanruf klingt abgehackt, obwohl der mittlere Ping niedrig ist.

JPEG (JPG)

Software & Dateien

JPEG ist ein weit verbreitetes Bildformat, das Fotos meist verlustbehaftet komprimiert. Bei wiederholtem starken Komprimieren können sichtbare Qualitätsverluste entstehen.

Im Alltag: Viele Smartphone-Fotos und Website-Bilder werden als JPG gespeichert.

JSON

Software & Dateien

JavaScript Object Notation ist ein Textformat für strukturierte Daten. Es verwendet Objekte, Listen und einfache Werttypen. Es ist unabhängig von einem JavaScript-Programm nutzbar; genaue Schreibregeln und korrektes Maskieren sind wichtig, damit ein Parser den Inhalt zuverlässig lesen kann.

Im Alltag: Eine Webschnittstelle liefert Wetterdaten als JSON zurück.

Jugendschutzfilter

Sicherheit & Datenschutz

Ein Jugendschutzfilter begrenzt Inhalte oder Nutzungszeiten nach festgelegten Regeln. Er kann die Begleitung unterstützen, erkennt aber nicht jede ungeeignete Situation. Verschlüsselte Inhalte, alternative Verbindungen und falsch eingestufte Seiten begrenzen die Wirkung; Regeln sollten verständlich erklärt und regelmäßig überprüft werden.

Im Alltag: Ein Kindergerät erhält abends nur die vereinbarte Internetzeit.

K

21 Begriffe

Kalender-Synchronisierung

Smartphone & Mobilgeräte

Kalender-Synchronisierung gleicht Termine über ein verbundenes Konto ab. Berechtigungen und ausgewählte Kalender bestimmen, welche Daten sichtbar sind. Ein ausgeblendeter Kalender ist nicht automatisch gelöscht; bei fehlenden Terminen sollten Konto, Ansicht und Synchronisationsstatus vor weiteren Änderungen geprüft werden.

Im Alltag: Ein am Computer erstellter Termin erscheint auch auf dem Smartphone.

Kanalbreite

Netzwerk & Internet

Die Kanalbreite gibt an, wie viel Frequenzspektrum eine WLAN-Verbindung verwendet. Breitere Kanäle ermöglichen höhere theoretische Datenraten, benötigen aber mehr freien Funkraum. In dicht belegten Umgebungen kann eine schmalere Einstellung stabiler und insgesamt zweckmäßiger sein.

Im Alltag: Du reduzierst im überfüllten Wohnhaus die Kanalbreite für weniger Störungen.

Keyframe (Video)

Software & Dateien

Ein Keyframe beziehungsweise Schlüsselbild enthält je nach Videokompression ein eigenständig rekonstruierbares Bild. Weitere Bilder können auf andere Bildinformationen verweisen. Abstand und Codierstruktur beeinflussen Suche, Schnitt und Datenrate; häufiger gesetzte Schlüsselbilder machen eine Datei nicht automatisch insgesamt hochwertiger.

Im Alltag: Ein Player springt beim Suchen zu einem geeigneten Schlüsselbild.

Keylogger

Sicherheit & Datenschutz

Ein Keylogger zeichnet Tastatureingaben auf. Er kann als Software oder Hardware umgesetzt sein. Dadurch können Passwörter und Texte gefährdet sein; verschlüsselte Webseiten schützen nicht vor einer bereits kompromittierten Eingabestelle auf dem eigenen Gerät.

Im Alltag: Ein Schadprogramm erfasst eingegebene Zugangsdaten vor ihrer verschlüsselten Übertragung.

KI-Agent

KI & Digitales

Ein KI-Agent kombiniert Modellentscheidungen mit Schritten und gegebenenfalls Werkzeugzugriffen zur Bearbeitung einer Aufgabe. Der Grad der Selbstständigkeit unterscheidet sich. Zugriffsbeschränkungen und überprüfbare Ergebnisse bleiben nötig; eine sprachliche Zielbeschreibung garantiert keine fehlerfreie Planung oder sichere Ausführung aller Zwischenschritte.

Im Alltag: Ein Assistent liest Daten ein, prüft sie und erstellt daraus einen Bericht.

KI-Benchmark

KI & Digitales

Ein KI-Benchmark ist ein festgelegter Test zur vergleichenden Bewertung von Modellen. Ergebnis und Aussagekraft hängen von Aufgaben und Durchführung ab. Hohe Punktzahlen garantieren keine Überlegenheit bei jeder eigenen Anfrage; mögliche Trainingsüberschneidungen und die Auswahl der Messgrößen müssen berücksichtigt werden.

Im Alltag: Du vergleichst Modelle zusätzlich mit eigenen typischen Anwendungsfällen.

KI-Evaluation

KI & Digitales

KI-Evaluation bewertet ein System anhand definierter Aufgaben und Kriterien. Sie kann Richtigkeit, Robustheit und andere Eigenschaften prüfen. Ein guter Durchschnittswert verbirgt möglicherweise kritische Einzelfehler; Tests müssen zur späteren Nutzung passen und dürfen nicht nur bekannte gut funktionierende Beispiele enthalten.

Im Alltag: Ein Lexikonassistent wird mit fachlichen Fragen und bewusst mehrdeutigen Eingaben getestet.

KI-Gedächtnis

KI & Digitales

Ein KI-Gedächtnis speichert ausgewählte Informationen über mehrere Sitzungen oder Arbeitsschritte hinweg, wenn die Anwendung dies vorsieht. Das ist von den trainierten Modellgewichten zu unterscheiden. Umfang, Löschung und Zuverlässigkeit hängen vom Dienst ab; gespeicherte Zusammenfassungen können veraltet oder unvollständig sein.

Im Alltag: Ein Assistent berücksichtigt eine hinterlegte Stilvorgabe bei einem späteren Entwurf.

KI (Künstliche Intelligenz)

KI & Digitales

Künstliche Intelligenz bezeichnet Computersysteme, die bestimmte Aufgaben lösen, für die sonst oft menschliche Fähigkeiten gebraucht werden. Dazu gehören beispielsweise Mustererkennung, Übersetzung oder Textgenerierung.

Im Alltag: Ein KI-Assistent kann einen Brief umformulieren, aber auch überzeugend falsche Angaben machen.

Kill Switch (VPN)

Sicherheit & Datenschutz

Ein VPN-Kill-Switch blockiert ausgewählten Netzwerkverkehr, wenn der vorgesehene Tunnel ausfällt. Die genaue Abdeckung unterscheidet sich nach Umsetzung. Lokale Netze, DNS und Systemstart sollten mitgeprüft werden; eine aktivierte Schaltfläche garantiert nicht unter allen Fehlerbedingungen dieselbe Sperrwirkung.

Im Alltag: Nach einem VPN-Abbruch stoppt die Anwendung den sonst direkt abfließenden Internetverkehr.

Kilowattstunde (kWh)

Computer & Windows

Eine Kilowattstunde ist eine Einheit für Energie. Ein Gerät mit 1.000 Watt Leistung verbraucht bei einer Stunde Betrieb rechnerisch 1 kWh, wenn die Leistung konstant bleibt.

Im Alltag: Ein Gerät mit 100 Watt benötigt bei vier Stunden Nutzung 0,4 kWh.

Kindersicherungsprofil

Sicherheit & Datenschutz

Ein Kindersicherungsprofil bündelt Regeln für zugeordnete Geräte oder Konten, beispielsweise Zeitbudget und erlaubte Inhalte. Die Erkennung muss zuverlässig sein. Wechselnde Gerätekennungen oder gemeinsame Konten können Zuordnungen beeinflussen; ein Profil ist keine automatische vollständige Aufsicht über alle Kommunikationswege.

Im Alltag: Der Router wendet dasselbe Zeitbudget auf die zugewiesenen Kindergeräte an.

Koaxialkabel

Netzwerk & Internet

Ein Koaxialkabel besitzt einen Innenleiter und eine umgebende Abschirmung. Es transportiert unter anderem Fernseh- und Kabelinternetsignale. Passende Stecker, Schirmung und Dämpfung sind wichtig; ein beschädigtes Kabel kann Störungen verursachen, obwohl die Verbindung äußerlich besteht.

Im Alltag: Ein kurzes Koaxialkabel verbindet die Kabeldose mit dem Kabelmodem.

Komprimierung

Software & Dateien

Bei der Komprimierung werden Daten so gespeichert, dass sie weniger Platz benötigen. Das kann verlustfrei erfolgen, etwa bei ZIP-Dateien, oder verlustbehaftet, wie häufig bei Fotos und Videos.

Im Alltag: Mehrere Dokumente lassen sich in einem ZIP-Archiv zusammenfassen.

Konfidenzwert

KI & Digitales

Ein Konfidenzwert beschreibt je nach System eine geschätzte Sicherheit einer Zuordnung oder Vorhersage. Seine Bedeutung hängt von Kalibrierung und Verfahren ab. Ein überzeugender Text oder frei genannter Prozentwert eines Chatbots ist keine verlässliche messbare Wahrscheinlichkeit für die Wahrheit einer Aussage.

Im Alltag: Ein Erkennungssystem markiert unsichere Fälle für menschliche Nachprüfung.

Konstante Bitrate (CBR)

Software & Dateien

Konstante Bitrate hält die zugewiesene Datenrate möglichst gleichmäßig. Das erleichtert manche Übertragungs- und Speicherplanungen. Einfachere Inhalte bekommen dabei nicht automatisch weniger Platz; für reine Dateiexporte kann eine qualitätsorientierte variable Codierung je nach Aufgabe effizienter sein.

Im Alltag: Ein Livestream nutzt eine für die Uploadleitung passende gleichmäßige Datenrate.

Kontaktloses Bezahlen

Smartphone & Mobilgeräte

Kontaktloses Bezahlen überträgt Zahlungsinformationen per Nahfunk an ein Terminal. Smartphonezahlungen verwenden häufig geschützte gerätebezogene Zahlungsdaten. Bestätigung und Betragsgrenzen hängen vom Verfahren ab; ein NFC-fähiges Gerät benötigt zusätzlich einen unterstützten Zahlungsdienst und eine passende Einrichtung.

Im Alltag: Du bestätigst eine Zahlung am Smartphone und hältst es ans Kartenterminal.

Kontakt-Synchronisierung

Smartphone & Mobilgeräte

Kontakt-Synchronisierung gleicht Adressbuchdaten zwischen Geräten und einem eingerichteten Konto ab. Änderungen und Löschungen können weitergegeben werden. Sie ist deshalb kein unabhängiges Archiv; vor Kontowechsel oder Massenbearbeitung sollte ein separater Export wichtiger Kontakte vorhanden sein.

Im Alltag: Eine neue Telefonnummer erscheint nach dem Abgleich auch auf dem Tablet.

Kontextfenster

KI & Digitales

Das Kontextfenster begrenzt, wie viele Token ein Modell bei einer Verarbeitung berücksichtigen kann. Dazu können Eingabe, bereitgestellte Inhalte und Ausgabe gehören. Ein großes Fenster bedeutet nicht, dass jedes Detail gleich zuverlässig genutzt wird; wichtige Informationen sollten klar strukturiert und gezielt benannt werden.

Im Alltag: Ein sehr langes Dokument passt nicht vollständig in eine einzelne Modellanfrage.

Kontextkomprimierung

KI & Digitales

Kontextkomprimierung verdichtet längere Inhalte zu einer kleineren Arbeitsgrundlage. Das spart Platz im begrenzten Kontextfenster. Dabei können Details, Unsicherheiten oder ursprüngliche Formulierungen verloren gehen; wichtige Zahlen und verbindliche Anforderungen sollten deshalb explizit erhalten und bei Bedarf mit der Quelle verglichen werden.

Im Alltag: Ein Assistent fasst frühere Projektschritte für die weitere Bearbeitung zusammen.

Kryptografisches Löschen

Sicherheit & Datenschutz

Kryptografisches Löschen macht verschlüsselte Daten durch sichere Vernichtung der notwendigen Schlüssel unlesbar. Das setzt wirksame vorherige Verschlüsselung und kontrollierte Schlüsselkopien voraus. Existieren weitere Schlüssel oder unverschlüsselte Kopien, bleiben diese unabhängig davon zugänglich und müssen separat berücksichtigt werden.

Im Alltag: Ein verschlüsselter Speicher verliert nach geprüfter Schlüsselvernichtung den Zugang zu seinen Nutzdaten.

L

36 Begriffe

Ladelimit

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Ladelimit beendet oder begrenzt das Nachladen bei einem festgelegten Akkustand. Das kann bei dauerhafter Stromversorgung die Belastung verringern. Verfügbarkeit und Verhalten sind geräteabhängig; das Limit verlängert nicht jede einzelne Laufzeit, sondern reduziert bewusst die bereitgehaltene Ladung.

Im Alltag: Ein hauptsächlich stationär genutztes Notebook lädt nur bis zu einer eingestellten Grenze.

Ladezyklus

Smartphone & Mobilgeräte

Ein vollständiger Ladezyklus entspricht insgesamt einer Nutzung von 100 Prozent der Akkukapazität, auch wenn das über mehrere Teilentladungen geschieht. Akkus altern unter anderem durch solche Zyklen, Temperatur und Zeit.

Im Alltag: Zweimal von 100 auf 50 Prozent entladen ergibt zusammen ungefähr einen Zyklus.

LAN

Netzwerk & Internet

LAN steht für ein lokales Netzwerk, etwa bei dir zu Hause. Im Alltag meint man mit „LAN-Anschluss“ meistens eine kabelgebundene Ethernet-Verbindung.

Im Alltag: PC, NAS und Drucker kommunizieren über den Router innerhalb desselben Heimnetzes.

LAN-Brücke

Netzwerk & Internet

Bei einer LAN-Brücke verbindet ein Repeater oder Access Point sein WLAN über ein Netzwerkkabel mit dem Heimnetz. Dadurch wird kein Funkkanal für die Verbindung zum Hauptrouter benötigt. Geschwindigkeit und Stabilität hängen trotzdem von Verkabelung und Geräten ab.

Im Alltag: Der Repeater im Arbeitszimmer nutzt die vorhandene Netzwerkdose als Verbindung zum Router.

Laserdrucker

Computer & Windows

Ein Laserdrucker erzeugt ein elektrostatisches Bild und überträgt Tonerpulver auf Papier, das anschließend fixiert wird. Er eignet sich häufig gut für Text. Verbrauchsmaterial, Aufwärmverhalten und Wartung unterscheiden sich nach Modell; auch andere elektrofotografische Drucker arbeiten ähnlich ohne echten Laser.

Im Alltag: Du druckst größere Mengen Textdokumente mit einem Tonergerät.

Latenz (KI-Ausgabe)

KI & Digitales

Die Ausgabelatenz beschreibt die Wartezeit einer KI-Anwendung, etwa bis zum ersten sichtbaren Antwortteil. Modellgröße, Serverlast und Werkzeugaufrufe wirken mit. Schneller Beginn bedeutet nicht automatisch schnelle Gesamtausgabe oder höhere Richtigkeit; für die Bewertung sollte der gesamte Arbeitsablauf betrachtet werden.

Im Alltag: Ein Assistent zeigt erste Textteile früh, benötigt für die vollständige Antwort aber länger.

Latenz (Ping)

Netzwerk & Internet

Latenz beschreibt eine zeitliche Verzögerung bei der Übertragung oder Verarbeitung. Ein Ping misst üblicherweise die Hin- und Rücklaufzeit einer Anfrage samt Antwort, nicht nur den einfachen Übertragungsweg. Niedrige und gleichmäßige Verzögerungen sind besonders bei Videotelefonie und Onlinespielen hilfreich.

Im Alltag: Ein Ping von 15 Millisekunden wirkt bei schnellen Spielen meist direkter als 150 Millisekunden.

Laufwerksbuchstabe

Computer & Windows

Ein Laufwerksbuchstabe kennzeichnet in Windows einen eingebundenen Speicherort, etwa C oder D. Die Zuordnung kann sich bei Wechseldatenträgern ändern. Fehlt ein Buchstabe, sind Daten nicht zwangsläufig verloren; zuerst sollte die Datenträgerverwaltung ohne vorschnelles Formatieren geprüft werden.

Im Alltag: Eine externe Festplatte erscheint nach dem Zuweisen eines freien Buchstabens im Explorer.

Laufwerksklon

Computer & Windows

Ein Laufwerksklon überträgt Struktur und Inhalte eines Datenträgers auf einen anderen. Dadurch lässt sich ein Systemlaufwerk austauschen. Startmodus, Partitionsgrößen und Verschlüsselung müssen berücksichtigt werden; ein angeschlossener Klon ist kein Ersatz für mehrere unabhängige Sicherungsstände.

Im Alltag: Du ziehst Windows von einer alten SATA-SSD auf ein neues Laufwerk um.

Laufzeitumgebung

Software & Dateien

Eine Laufzeitumgebung stellt Funktionen bereit, die bestimmte Programme beim Ausführen benötigen. Sie ist von Entwicklungswerkzeugen zu unterscheiden. Version und Architektur müssen passen; mehrere notwendige Versionen können parallel existieren, weshalb pauschales Entfernen älterer Einträge Probleme verursachen kann.

Im Alltag: Eine Anwendung fordert eine passende .NET-Laufzeit an.

Launcher

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Launcher stellt unter Android den Startbildschirm und den Zugriff auf Apps bereit. Zusätzliche Launcher können das Aussehen und bestimmte Bedienfunktionen ändern. Sie ersetzen nicht das gesamte Betriebssystem und benötigen nur die für ihre Funktionen nachvollziehbaren Berechtigungen.

Im Alltag: Du änderst die Anordnung der Startbildschirme mit einem anderen Launcher.

Lazy Loading

Software & Dateien

Lazy Loading lädt bestimmte Inhalte erst kurz vor ihrer Nutzung oder Sichtbarkeit. Das kann den Anfangsaufwand einer Seite verringern. Für wichtige Textinhalte muss Zugänglichkeit bedacht werden; vollständig fehlende Inhalte ohne JavaScript sind nicht dasselbe wie bereits vorhandenes später dargestelltes HTML.

Im Alltag: Bilder weiter unten auf einer langen Anleitung werden erst beim Annähern geladen.

Least Privilege

Sicherheit & Datenschutz

Least Privilege vergibt nur die Rechte, die für eine Aufgabe tatsächlich benötigt werden. Das begrenzt Folgen von Fehlern oder kompromittierten Konten. Die Umsetzung muss regelmäßig überprüft werden, weil Aufgaben sich ändern; minimale Rechte bedeuten nicht unbenutzbar strenge Einschränkung aller Arbeitsabläufe.

Im Alltag: Ein Benutzer darf Dokumente bearbeiten, aber keine Systemtreiber installieren.

LE Audio

Smartphone & Mobilgeräte

LE Audio beschreibt Bluetooth-Audiofunktionen auf Basis von Bluetooth Low Energy. Dazu gehören neue Übertragungsmöglichkeiten und der LC3-Codec. Endgerät und Kopfhörer müssen passende Funktionen unterstützen; die Bluetooth-Versionsnummer allein garantiert keine vollständige LE-Audio-Kompatibilität aller Geräte.

Im Alltag: Ein kompatibles Handy verbindet sich mit passenden LE-Audio-Kopfhörern.

Leitungsdämpfung

Netzwerk & Internet

Leitungsdämpfung beschreibt, wie stark ein Signal auf seinem Übertragungsweg abgeschwächt wird. Bei DSL beeinflussen unter anderem Leitungslänge, Frequenz und Kabelzustand den Wert. Eine einzelne Zahl erklärt jedoch nicht jede mögliche Störung oder erreichbare Datenrate.

Im Alltag: Eine lange Telefonleitung ermöglicht weniger DSL-Geschwindigkeit als eine kurze.

Limiter

Software & Dateien

Ein Limiter begrenzt Signalspitzen nach definierten Einstellungen. Er wird häufig am Ende einer Audiokette eingesetzt. Er kann keine bereits verzerrte Aufnahme reparieren und verändert bei zu starker Beanspruchung den Klang; Zielpegel und mögliche Zwischenabtastspitzen sollten berücksichtigt werden.

Im Alltag: Ein fertiger Sprecherclip überschreitet die festgelegte obere Pegelgrenze nicht.

Link Aggregation

Netzwerk & Internet

Link Aggregation bündelt mehrere physische Netzwerkverbindungen zu einer logischen Verbindung. Das kann Ausfallsicherheit und Gesamtdurchsatz über mehrere Datenströme verbessern. Ein einzelner Datenstrom wird dadurch häufig nicht schneller als eine der beteiligten Leitungen; beide Seiten müssen passend konfiguriert sein.

Im Alltag: Mehrere PCs greifen parallel auf ein NAS mit zwei gebündelten LAN-Ports zu.

Link-Local-Adresse

Netzwerk & Internet

Eine Link-Local-Adresse gilt nur auf der direkt angeschlossenen Verbindung und wird nicht über Router weitergeleitet. Bei IPv6 beginnt sie typischerweise mit fe80. Bei mehreren Schnittstellen kann zusätzlich eine Zonenkennung nötig sein, um die richtige Verbindung auszuwählen.

Im Alltag: Ein IPv6-Gerät bleibt lokal ansprechbar, obwohl keine globale Adresse eingerichtet ist.

Linux

Computer & Windows

Linux bezeichnet einen freien Betriebssystemkern und im Alltag oft darauf aufbauende komplette Systeme. Solche Distributionen kombinieren Kernel, Werkzeuge und Anwendungen. Hardware- und Programmunterstützung unterscheiden sich; eine vertraute Windows-Anwendung läuft nicht automatisch unverändert, nur weil ähnliche Aufgaben unter Linux möglich sind.

Im Alltag: Du testest ein Linux-System zunächst von einem geeigneten Startmedium.

Linux-Distribution

Computer & Windows

Eine Linux-Distribution stellt Kernel, Anwendungen und Paketverwaltung als nutzbares System zusammen. Varianten unterscheiden sich etwa in Updateverfahren und Voreinstellungen. Für Einsteiger sind Unterstützung und verständliche Dokumentation wichtig; die passendste Auswahl hängt von Hardware und Aufgaben ab, nicht nur vom Aussehen.

Im Alltag: Ein älterer PC wird mit einer für ihn geeigneten Distribution getestet.

Lithium-Ionen-Akku

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Lithium-Ionen-Akku speichert elektrische Energie in wiederaufladbaren Zellen. Wärme, Alter und Nutzung beeinflussen seine Kapazität. Häufiges kurzes Nachladen ist nicht grundsätzlich schädlich; vollständiges Entladen ist für die normale Pflege nicht erforderlich und sollte nicht erzwungen werden.

Im Alltag: Dein Smartphone verliert nach mehreren Jahren einen Teil seiner ursprünglichen Laufzeit.

Lithium-Polymer-Akku

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Lithium-Polymer-Akku ist eine Bauform innerhalb der Lithium-Ionen-Technik, häufig mit flexibler Zellverpackung. Die Bezeichnung bedeutet nicht automatisch höhere Sicherheit oder längere Lebensdauer. Auch diese Akkus altern und reagieren empfindlich auf Hitze sowie mechanische Beschädigung.

Im Alltag: Ein flaches Mobilgerät verwendet eine platzsparende Akkuzelle.

LLM (großes Sprachmodell)

KI & Digitales

Ein Large Language Model ist ein KI-Modell, das auf sehr vielen Texten trainiert wurde und sprachliche Muster verarbeitet. Es kann Texte erzeugen und Aufgaben bearbeiten, besitzt aber keine Garantie auf Wahrheit.

Im Alltag: ChatGPT nutzt Sprachmodelle, um Fragen zu beantworten oder Texte zu verbessern.

Load Balancing

Netzwerk & Internet

Load Balancing verteilt Verbindungen oder Anfragen auf mehrere Ressourcen. Bei mehreren Internetzugängen verbessert es oft die Gesamtauslastung für verschiedene Nutzer. Eine einzelne Übertragung wird dadurch nicht automatisch so schnell wie die Summe aller Anschlüsse.

Im Alltag: Ein Router verteilt neue Downloads auf zwei verfügbare Internetleitungen.

Logging

KI & Digitales

Logging protokolliert Ereignisse eines Systems oder Programms für Diagnose und Nachvollziehbarkeit. Umfang und Speicherfrist sollten zum Zweck passen. Protokolle können persönliche Daten oder Geheimnisse enthalten; Zugriffsschutz und das Vermeiden ungeschützter Zugangstoken sind deshalb ebenso wichtig wie die technische Aufzeichnung selbst.

Im Alltag: Ein Automationsprotokoll zeigt, warum eine Regel zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgelöst wurde.

Login-Benachrichtigung

Sicherheit & Datenschutz

Eine Login-Benachrichtigung weist auf eine Anmeldung oder ein neues erkanntes Gerät hin. Ortsangaben können wegen Netzwegen ungenau sein. Unerwartete Hinweise sollten direkt im bekannten Dienst geprüft werden, statt unkritisch einen enthaltenen Link zu öffnen; aktive Sitzungen lassen sich dort oft kontrollieren.

Im Alltag: Du prüfst einen fremden Anmeldehinweis über die selbst geöffnete Kontoseite.

Lokale KI

KI & Digitales

Lokale KI führt Modellberechnungen auf dem eigenen Gerät oder im eigenen Netz aus. Das kann Datenübertragung an externe Dienste begrenzen. Softwareupdates, Telemetrie und Zusatzfunktionen müssen trotzdem geprüft werden; lokal bedeutet weder automatisch offline noch frei von Datenschutz- und Sicherheitsfragen.

Im Alltag: Ein Rechner transkribiert eine Audiodatei ohne notwendigen externen Verarbeitungsdienst.

Lokales Benutzerkonto

Computer & Windows

Ein lokales Benutzerkonto ist auf einem bestimmten Gerät eingerichtet und benötigt für die normale Anmeldung kein zugeordnetes Onlinekonto. Bestimmte Cloudfunktionen brauchen zusätzliche Anmeldungen. Kennwortwiederherstellung und Datensicherung sollten bewusst vorbereitet werden, weil kein universeller Onlinedienst alle Zugänge ersetzt.

Im Alltag: Ein Familien-PC wird mit einem gerätebezogenen Windows-Konto verwendet.

LoRA

KI & Digitales

Low-Rank Adaptation ist ein Verfahren zur ressourcensparenden Anpassung geeigneter Modelle. Statt alle Gewichte vollständig neu zu trainieren, werden zusätzliche kompakte Anpassungen gelernt. Sie müssen zum Basismodell passen; eine LoRA-Datei ist nicht automatisch ein eigenständig vollständig lauffähiges Modell.

Im Alltag: Eine passende Zusatzanpassung verändert den Stil eines lokal verwendeten Bildmodells.

Low-Code

KI & Digitales

Low-Code kombiniert grafische Bausteine mit begrenzten eigenen Codeanteilen. Dadurch können Anwendungen schneller zusammengestellt werden. Komplexe Anforderungen brauchen trotzdem Fachkenntnisse; Sicherheit, Wartung und die Unterstützung der Plattform sind ebenso wichtig wie die Geschwindigkeit des ersten sichtbaren Prototyps.

Im Alltag: Ein Formularworkflow ergänzt vorgefertigte Schritte um eine kleine eigene Prüfregel.

LTE (4G)

Smartphone & Mobilgeräte

LTE ist eine Mobilfunktechnik der vierten Generation, die Internetzugang über das Mobilfunknetz ermöglicht. Die tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit hängt von Netz, Empfang und Auslastung ab.

Im Alltag: Unterwegs lädt dein Smartphone eine Webseite über LTE, wenn kein WLAN verbunden ist.

LTPO

Smartphone & Mobilgeräte

Low-Temperature Polycrystalline Oxide bezeichnet eine Display-Backplane-Technik, die unter anderem flexible Bildwiederholraten unterstützen kann. Sie ist nicht mit OLED als Leuchttechnik gleichzusetzen. Der tatsächliche Stromvorteil hängt von Display, Steuerung und angezeigten Inhalten ab, nicht nur vom Kürzel.

Im Alltag: Ein geeignetes Smartphone senkt die Aktualisierungsrate bei einem ruhenden Bild stark ab.

LUFS

Software & Dateien

Loudness Units relative to Full Scale ist eine Maßeinheit für wahrgenommene Programmlautheit nach definierten Messverfahren. Messdauer und Verfahren spielen eine Rolle. Ein einzelner LUFS-Wert beschreibt nicht Klangqualität oder Spitzenpegel; das passende Ziel hängt vom vorgesehenen Ausgabedienst ab.

Im Alltag: Du misst die integrierte Lautheit eines gesamten Produktvideos.

Luftfeuchtigkeitssensor

KI & Digitales

Ein Luftfeuchtigkeitssensor misst meist die relative Feuchte der Umgebungsluft. Der Wert hängt auch von der Temperatur ab. Geräte haben Messabweichungen und brauchen geeignete Platzierung; eine einzelne Anzeige beweist keine bestimmte Schadensursache und ersetzt bei baulichen Problemen keine fachliche Untersuchung.

Im Alltag: Eine Anzeige unterstützt die Entscheidung, wann ein Raum gelüftet werden sollte.

LUKS

Sicherheit & Datenschutz

Linux Unified Key Setup ist ein verbreitetes Format zur Verwaltung verschlüsselter Linux-Datenträger. Es organisiert unter anderem die Schlüsselverwaltung. Schutz und Wiederherstellbarkeit hängen von Passphrase und intakten Metadaten ab; wichtige Headerinformationen sollten nach geeigneter Anleitung zusätzlich gesichert werden.

Im Alltag: Ein Linux-Notebook verlangt vor dem Systemstart eine Passphrase für den Datenträger.

LUT

Software & Dateien

Eine Look-Up Table ordnet Farb- beziehungsweise Helligkeitswerte anderen Werten zu. Sie wird für technische Umwandlungen und kreative Looks genutzt. Eingangsfarbraum und Belichtung müssen passen; eine beliebige LUT macht unpassendes Material nicht automatisch korrekt oder professionell farbkorrigiert.

Im Alltag: Du verwendest eine passende Umwandlung für die Log-Aufnahme deiner Kamera.

M

57 Begriffe

M.2

Computer & Windows

M.2 bezeichnet eine kompakte Steck- und Modulbauform, unter anderem für SSDs und Funkkarten. Sie legt nicht allein das Übertragungsprotokoll fest. Bei SSDs müssen Länge, Steckerkodierung und Unterstützung für SATA beziehungsweise PCIe zum Steckplatz passen.

Im Alltag: Eine M.2-SATA-SSD funktioniert nicht automatisch in einem reinen NVMe-Steckplatz.

M4A

Software & Dateien

M4A ist eine Dateiendung für Audio im MPEG-4-Container. Darin kann etwa AAC oder verlustfreies ALAC stecken. Die Endung allein unterscheidet diese Eigenschaften nicht; für Bearbeitung oder Archivierung sollten die tatsächlich verwendete Codierung und die Quelldatei geprüft werden.

Im Alltag: Zwei M4A-Dateien können trotz gleicher Endung unterschiedlich komprimiert sein.

MAC-Adresse

Netzwerk & Internet

Eine MAC-Adresse kennzeichnet eine Netzwerkschnittstelle auf der lokalen Verbindungsebene. Geräte können verschiedene Adressen für WLAN und LAN haben. Moderne Systeme verwenden teilweise wechselnde private WLAN-Adressen, weshalb eine MAC-Adresse keine verlässliche dauerhafte Personenkennung ist.

Im Alltag: Der Router erkennt dein Handy nach aktivierter Adressrotation als neues Gerät.

macOS

Computer & Windows

macOS ist Apples Betriebssystem für Mac-Computer. Es verwaltet Anwendungen, Gerätefunktionen und Benutzerkonten. Verfügbare Systemversionen und Programme hängen vom Modell und dessen Prozessorarchitektur ab; eine ähnlich benannte Windows-Anwendung ist deshalb nicht automatisch dieselbe installierbare Datei oder unterstützt identische Erweiterungen.

Im Alltag: Du wählst beim Download ausdrücklich die passende Mac-Ausgabe eines Programms.

Magic Packet

Netzwerk & Internet

Ein Magic Packet ist die spezielle Nachricht für klassisches Wake on LAN. Es enthält wiederholt die Ziel-MAC-Adresse. Es ist keine verschlüsselte Anmeldung und sollte nicht unbedacht aus dem Internet erreichbar gemacht werden; für Fernzugriff eignet sich oft ein VPN.

Im Alltag: Dein Router sendet einen Weckimpuls an die Netzwerkkarte des PCs.

Mainboard

Computer & Windows

Das Mainboard ist die zentrale Leiterplatte eines Computers. Es verbindet Prozessor, Arbeitsspeicher, Laufwerke und Erweiterungskarten. Sockel, Chipsatz, Anschlüsse und Firmware bestimmen gemeinsam, welche Komponenten verwendet werden können; ein passender Steckplatz allein garantiert noch keine vollständige Kompatibilität.

Im Alltag: Beim Aufrüsten prüfst du vor dem Prozessorkauf die Unterstützungsliste des Mainboards.

Malware

Sicherheit & Datenschutz

Malware ist ein Sammelbegriff für schädliche Software, etwa Trojaner, Spyware oder Erpressungsprogramme. Sie kann Daten ausspähen, verändern oder Geräte stören.

Im Alltag: Verdächtige Anhänge und manipulierte Downloads können Schadsoftware einschleusen.

Managed Switch

Netzwerk & Internet

Ein Managed Switch bietet konfigurierbare Funktionen wie VLANs, Portüberwachung oder Priorisierung. Dafür sind passende Einstellungen nötig; eine falsche Konfiguration kann Geräte voneinander trennen. Der Funktionsumfang unterscheidet sich deutlich zwischen einfachen und professionellen Modellen.

Im Alltag: Du trennst Kameras und Arbeitsplatzrechner über VLANs auf demselben Switch.

Man-in-the-Middle-Angriff

Sicherheit & Datenschutz

Bei einem Man-in-the-Middle-Angriff sitzt eine angreifende Stelle zwischen Kommunikationspartnern und versucht Daten mitzulesen oder zu verändern. Korrekt geprüfte Verschlüsselung erschwert das. Zertifikatswarnungen dürfen deshalb nicht leichtfertig übergangen werden, auch wenn eine Seite ansonsten vertraut aussieht.

Im Alltag: Ein manipuliertes Netz versucht, eine falsche Gegenstelle für eine sichere Webseite einzuschleusen.

Markdown

Software & Dateien

Markdown ist eine einfache Textauszeichnung für Elemente wie Überschriften, Listen und Links. Programme wandeln sie in eine formatierte Darstellung um. Varianten unterstützen unterschiedliche Erweiterungen; eine Tabelle oder Sonderfunktion funktioniert deshalb nicht zwingend in jedem Markdown-Renderer identisch.

Im Alltag: Eine README-Datei verwendet Zeichen für Überschriften und Aufzählungen.

Maschinelles Lernen

KI & Digitales

Maschinelles Lernen erstellt Modelle, die aus Beispieldaten Muster ableiten. Das Modell wird nicht für jede einzelne Antwort mit einer festen Regel programmiert. Ergebnisse hängen von Daten und Aufgabe ab; erkannte Zusammenhänge sind keine automatische Erklärung ihrer Ursache und nicht zwangsläufig auf neue Situationen übertragbar.

Im Alltag: Ein Programm lernt typische Merkmale zur Einordnung von Bildern.

Maske

Software & Dateien

Eine Maske steuert, welche Bereiche einer Ebene oder eines Effekts sichtbar beziehungsweise wirksam sind. Sie kann weiche Übergänge enthalten. Gute Masken ermöglichen reversible Anpassungen; nach einer endgültigen Zusammenrechnung oder einem flachen Export ist diese Bearbeitungsstruktur aber nicht automatisch weiter vorhanden.

Im Alltag: Du blendest einen Hintergrund aus, ohne die Originalpixel dauerhaft zu löschen.

Masterpasswort

Sicherheit & Datenschutz

Ein Masterpasswort schützt den Zugang zu einem Passworttresor oder einer übergeordneten Schlüsselfunktion. Es sollte stark, einzigartig und sicher wiederherstellbar sein. Vergessen kann je nach System den Zugriff dauerhaft verhindern; ein Notfallplan gehört deshalb zur Einrichtung eines solchen Tresors.

Im Alltag: Du verwahrst eine geeignete Notfallinformation getrennt vom gesperrten Tresor.

Matter

KI & Digitales

Matter ist ein standardisiertes Anwendungsprotokoll für kompatible Smart-Home-Geräte. Es kann unter anderem über WLAN oder Thread arbeiten. Unterstützte Gerätetypen und Funktionen hängen von Version und Plattform ab; Matter garantiert nicht, dass jede Hersteller-Sonderfunktion in jeder App verfügbar ist.

Im Alltag: Eine geeignete Lampe wird in einer unterstützten Smart-Home-Plattform eingerichtet.

MBR

Computer & Windows

Master Boot Record bezeichnet ein älteres Partitionsschema und den zugehörigen Startbereich. Es hat gegenüber GPT Einschränkungen, unter anderem bei großen Datenträgern. Bei einer Umstellung sollten Datensicherung und kompatibler Startmodus berücksichtigt werden; bloßes Formatieren ist nicht dasselbe.

Im Alltag: Eine alte Systemfestplatte stammt noch aus einem BIOS-basierten Rechner.

mDNS

Netzwerk & Internet

Multicast DNS ermöglicht Namensauflösung im lokalen Netz ohne zentralen DNS-Server. Geräte senden dazu Multicast-Anfragen. Häufig werden Namen mit .local verwendet; über getrennte Netze oder Gastnetze funktioniert die Erkennung ohne zusätzliche Weiterleitung meist nicht.

Im Alltag: Ein Netzwerkdrucker wird unter seinem lokalen Namen gefunden.

Mechanische Tastatur

Computer & Windows

Eine mechanische Tastatur verwendet einzelne mechanische Schalter unter den Tasten. Schaltgefühl, Lautstärke und Betätigungskraft unterscheiden sich nach Schaltertyp. Sie ist nicht automatisch ergonomischer oder zuverlässiger als jede andere Tastatur; Verarbeitung und persönliche Nutzung sind entscheidend.

Im Alltag: Du wählst leisere Schalter für einen gemeinsam genutzten Arbeitsraum.

Megabit pro Sekunde (Mbit/s)

Netzwerk & Internet

Mbit/s bezeichnet eine Datenübertragungsrate, häufig bei Internetverträgen. Ein Byte besteht aus acht Bit, daher ist die Zahl in MB/s deutlich kleiner als in Mbit/s.

Im Alltag: Bei 80 Mbit/s sind rechnerisch höchstens 10 MB Daten pro Sekunde möglich, bevor Protokollaufwand berücksichtigt wird.

Mesh-WLAN

Netzwerk & Internet

Bei Mesh-WLAN arbeiten mehrere WLAN-Geräte koordiniert zusammen, damit Endgeräte im Haus möglichst gut versorgt werden. Das verbessert die Verwaltung und kann den Wechsel zwischen Zugangspunkten erleichtern, garantiert aber nicht überall volle Geschwindigkeit.

Im Alltag: FRITZ!Box und kompatible Repeater können ein gemeinsames WLAN mit abgestimmten Einstellungen bilden.

Metadaten

Sicherheit & Datenschutz

Metadaten beschreiben andere Daten, etwa Aufnahmezeit, Autor oder Dateiformat. Sie können bei Verwaltung helfen und zugleich persönliche Informationen verraten. Nicht jedes Entfernen sichtbarer Eigenschaften löscht sämtliche eingebetteten Daten; das verwendete Format und Exportverfahren müssen berücksichtigt werden.

Im Alltag: Ein Foto enthält zusätzlich zum Bild die gespeicherte GPS-Position.

MicroSD

Smartphone & Mobilgeräte

microSD ist ein kleines Format für austauschbare Speicherkarten. Ob ein Smartphone oder Tablet solche Karten unterstützt, hängt vom jeweiligen Gerät ab.

Im Alltag: Auf kompatiblen Geräten lassen sich Fotos oder Medien auf eine microSD-Karte speichern.

MicroSDXC

Smartphone & Mobilgeräte

MicroSDXC bezeichnet eine Speicherkartenklasse mit größerem Kapazitätsbereich als ältere microSDHC-Karten. Das Zielgerät muss diese Klasse und das Dateisystem unterstützen. Die Kapazitätsangabe allein verrät nicht die Schreibgeschwindigkeit oder Eignung für dauerhafte Videoaufzeichnung.

Im Alltag: Vor dem Kauf einer großen Karte prüfst du die Freigabe deiner Kamera.

Microsoft-Konto

Computer & Windows

Ein Microsoft-Konto ist ein Onlinekonto für verschiedene Microsoft-Dienste. Es kann auch zur Windows-Anmeldung und Synchronisierung dienen. Die verfügbaren Funktionen hängen vom Dienst ab; ein Onlinekonto ersetzt weder ein lokales Backup noch die gesonderte Sicherung wichtiger Wiederherstellungsschlüssel.

Im Alltag: Du meldest dich für die Synchronisierung bestimmter Einstellungen an.

Milliamperestunde (mAh)

Smartphone & Mobilgeräte

Milliamperestunden geben eine elektrische Ladungsmenge an. Bei Akkus wird damit häufig die Kapazität beschrieben. Zum Vergleich der gespeicherten Energie muss auch die Spannung bekannt sein; dieselbe mAh-Zahl bedeutet bei unterschiedlichen Spannungen nicht dieselbe Energiemenge.

Im Alltag: Eine Powerbank und ein Notebookakku lassen sich nicht allein anhand ihrer mAh-Angaben vergleichen.

Millimeterwellenradar

KI & Digitales

Millimeterwellenradar verwendet hochfrequente Funksignale zur Erkennung von Bewegungen und je nach Auswertung Anwesenheit. Es kann feine Bewegungen erfassen. Reflektionen, Ventilatoren und Raumgrenzen beeinflussen Ergebnisse; eine sorgfältige Empfindlichkeitseinstellung ist nötig, damit nicht jede technische Bewegung als Person gezählt wird.

Im Alltag: Ein Präsenzsensor erkennt kleine Bewegungen am Schreibtisch.

MIME-Typ

Software & Dateien

Ein MIME-Typ beschreibt die Art von übertragenen oder gespeicherten Inhalten, etwa Text, Bild oder PDF. Server und Anwendungen verwenden ihn zur Verarbeitung. Falsche Angaben können Anzeigeprobleme oder Sicherheitsrisiken verursachen; die Dateiendung allein ersetzt keine passende Typprüfung durch das Programm.

Im Alltag: Ein Webserver liefert ein Bild mit dem passenden Inhaltstyp aus.

MIMO

Netzwerk & Internet

Multiple Input Multiple Output nutzt mehrere Sende- und Empfangspfade für Funkverbindungen. Das kann Datenrate oder Robustheit verbessern. Beide Seiten und die Funkumgebung bestimmen die nutzbare Anzahl der Datenströme; viele Routerantennen garantieren deshalb allein keine bestimmte Geschwindigkeit.

Im Alltag: Ein Notebook mit zwei Antennen nutzt weniger Datenströme als ein entsprechend ausgestatteter Router anbietet.

Mini-LED

Computer & Windows

Mini-LED bezeichnet bei Bildschirmen eine Hintergrundbeleuchtung mit vielen kleinen LEDs. Mit lokaler Dimmung kann sie Kontrast verbessern. Das Display bleibt meist ein LCD; die Zahl und Steuerung der Dimmzonen beeinflussen unter anderem sichtbare Lichthöfe um helle Objekte.

Im Alltag: Weiße Untertitel erzeugen auf dunklem Hintergrund je nach Dimmsteuerung einen leichten Lichtsaum.

Mini-PC

Computer & Windows

Ein Mini-PC ist ein besonders kleiner stationärer Computer. Ausstattung und Leistungsreserven unterscheiden sich stark zwischen Modellen. Die Baugröße kann Aufrüstbarkeit, Kühlung und Laufwerksplätze begrenzen; für die Eignung zählen konkrete Anschlüsse und die geplante Arbeitslast.

Im Alltag: Ein kompakter Rechner erledigt Büroaufgaben auf dem Schreibtisch hinter dem Monitor.

Miracast

Smartphone & Mobilgeräte

Miracast überträgt Bild und Ton zwischen geeigneten Geräten über eine drahtlose Direktverbindung. Unterstützung hängt von Hardware, Treibern und Betriebssystem ab. Nicht jedes Smartphone oder jeder Fernseher beherrscht es; geschützte Inhalte können zusätzliche Anforderungen stellen oder die Übertragung verhindern.

Im Alltag: Ein unterstütztes Notebook spiegelt seinen Bildschirm drahtlos auf einen passenden Empfänger.

MKV

Software & Dateien

Matroska Video ist ein Containerformat für verschiedene Video-, Audio- und Untertitelspuren. Es ist flexibel, wird aber nicht von jedem Gerät vollständig unterstützt. Entscheidend bleiben die enthaltenen Codecs und Zusatzfunktionen; bloßes Umbenennen in MP4 erzeugt keinen kompatiblen neuen Container.

Im Alltag: Eine Videodatei enthält mehrere Tonsprachen und auswählbare Untertitel.

MLO

Netzwerk & Internet

Multi-Link Operation ermöglicht Wi-Fi-7-Geräten die Nutzung mehrerer Funkverbindungen zwischen denselben Teilnehmern. Die konkrete Arbeitsweise hängt vom Gerät ab. Nicht jede Umsetzung sendet gleichzeitig auf allen Bändern; Stabilität und Verzögerung können ebenso wichtig sein wie Maximalgeschwindigkeit.

Im Alltag: Ein geeignetes Gerät wechselt flexibel zwischen zwei verfügbaren WLAN-Verbindungen.

Mobilfunk (5G)

Smartphone & Mobilgeräte

5G ist eine Mobilfunkgeneration nach LTE, die unter passenden Bedingungen höhere Kapazitäten und niedrigere Verzögerungen ermöglicht. Empfang und Tarif bestimmen mit, welche Leistung du tatsächlich bekommst.

Im Alltag: Ein 5G-Symbol bedeutet nicht automatisch, dass jede Verbindung schneller ist als LTE.

Mobilfunkband

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Mobilfunkband bezeichnet einen definierten Frequenzbereich für Funkverbindungen. Reichweite und Ausbau unterscheiden sich je nach Bereich. Für verlässliche Nutzung müssen Gerät und Netz passende Bänder unterstützen; Importgeräte können trotz grundsätzlicher LTE- oder 5G-Fähigkeit Einschränkungen haben.

Im Alltag: Vor dem Kauf prüfst du die benötigten Frequenzbänder deines Anbieters.

Mobilfunkzelle

Smartphone & Mobilgeräte

Eine Mobilfunkzelle ist der Versorgungsbereich einer Funkanlage beziehungsweise eines Sektors im Netz. Viele Geräte teilen sich verfügbare Kapazität. Die Entfernung zum Standort allein erklärt die Leistung nicht, denn Frequenz, Gebäude, Ausrichtung und gleichzeitige Nutzung wirken mit.

Im Alltag: Bei einer Großveranstaltung wird mobiles Internet trotz gutem Empfang langsamer.

Mobilgeräteverwaltung (MDM)

Smartphone & Mobilgeräte

Mobile Device Management verwaltet Geräte oder geschäftliche Bereiche zentral. Es kann Einstellungen, Apps und Sicherheitsregeln durchsetzen. Befugnisse hängen vom Verwaltungsmodell ab; private und vollständig verwaltete Geräte sind zu unterscheiden, besonders bei Löschfunktionen und Einsicht in Geräteeigenschaften.

Im Alltag: Ein Unternehmen verteilt WLAN-Einstellungen automatisch auf seine Diensthandys.

Modellkarte

KI & Digitales

Eine Modellkarte dokumentiert Eigenschaften, Einsatzbereiche und mögliche Grenzen eines KI-Modells. Der Umfang unterscheidet sich. Sie hilft bei der Bewertung, ersetzt aber keine eigenen Tests; Angaben sollten zusammen mit Lizenz, Version und tatsächlich verwendeter Modellvariante betrachtet werden, besonders bei sensiblen Anwendungen.

Im Alltag: Vor lokalem Einsatz liest du die dokumentierten Grenzen eines Sprachmodells.

Modem

Netzwerk & Internet

Ein Modem setzt Signale für eine bestimmte Übertragungsstrecke in eine nutzbare Datenverbindung um. DSL-, Kabel- und Glasfaserzugänge benötigen passende Technik. Es ist nicht automatisch ein WLAN-Router; kombinierte Heimgeräte vereinen beide Aufgaben, während getrennte Geräte per Netzwerk verbunden werden.

Im Alltag: Ein separates Anschlussgerät gibt die Internetverbindung an deinen eigenen Router weiter.

Modem-ID

Netzwerk & Internet

Eine Modem-ID kennzeichnet ein Anschlussgerät gegenüber dem Anbieter. Bei Glasfaser kann sie für die Registrierung benötigt werden. Welche Kennung verlangt wird, ist netzabhängig; Seriennummer und Modem-ID sind deshalb nicht ohne Prüfung austauschbar.

Im Alltag: Vor der Freischaltung trägst du die Kennung vom Geräteaufkleber beim Anbieter ein.

Monitorauflösung

Computer & Windows

Die Monitorauflösung gibt die Anzahl der dargestellten Bildpunkte in Breite und Höhe an. Für eine scharfe Darstellung ist die native Panelauflösung meist sinnvoll. Physische Größe und Skalierung beeinflussen die Lesbarkeit; mehr Pixel allein garantieren keine besseren Farben oder größere sichtbare Bedienelemente.

Im Alltag: Du betreibst einen 4K-Monitor nativ und vergrößerst die Schrift über Skalierung.

Monitoring

KI & Digitales

Monitoring beobachtet technische Zustände über einen Zeitraum und meldet definierte Auffälligkeiten. Es kann Verfügbarkeit, Temperaturen und Kapazität erfassen. Gute Alarme brauchen sinnvolle Schwellen und eine zuständige Reaktion; bloßes Sammeln vieler Werte verhindert noch keinen Ausfall oder Datenverlust.

Im Alltag: Du erhältst frühzeitig einen Hinweis auf knappen NAS-Speicherplatz.

Mono

Software & Dateien

Mono enthält einen einzelnen Audiokanal beziehungsweise eine einkanalige Darstellung. Es eignet sich oft für einzelne Sprachaufnahmen. Eine Datei mit zwei identischen Kanälen enthält dadurch keine echte räumliche Stereoinformation; beim Export sollten Kanäle und Wiedergabeposition bewusst gewählt werden.

Im Alltag: Ein einzelnes Sprechermikrofon wird als mittig wiedergegebene Monospur aufgenommen.

MOV

Software & Dateien

MOV ist ein Multimedia-Container aus dem QuickTime-Umfeld. Er kann unterschiedliche Video- und Audiocodecs enthalten. Große oder schlecht abspielbare Dateien liegen daher nicht allein an der Endung; für den Austausch sollten Container und konkrete Codec-Einstellungen gemeinsam abgestimmt werden.

Im Alltag: Eine Kamera speichert Aufnahmen im MOV-Container mit einem bestimmten Schnittcodec.

MP3

Software & Dateien

MP3 ist ein verlustbehaftetes Audiokompressionsformat. Es verringert die Dateigröße, indem bestimmte Signalanteile vereinfacht werden. Wiederholtes Umkodieren kann Qualität kosten; für die Bearbeitung ist ein hochwertiges Original sinnvoll, während MP3 für kompakte Weitergabe oft ausreichend sein kann.

Im Alltag: Ein fertiger Sprechertext wird als gut kompatible Audiodatei weitergegeben.

MP4

Software & Dateien

MP4 ist ein Multimedia-Container, der unter anderem Video, Audio und Zusatzdaten aufnehmen kann. Die enthaltenen Codecs bestimmen die tatsächliche Abspielbarkeit. Zwei MP4-Dateien können deshalb auf demselben Gerät unterschiedlich funktionieren, obwohl beide dieselbe Endung und ein ähnliches Symbol besitzen.

Im Alltag: Ein Fernseher spielt eine H.264-MP4-Datei, aber nicht jede andere MP4-Variante.

MQTT

KI & Digitales

Message Queuing Telemetry Transport ist ein Nachrichtenprotokoll mit Veröffentlichungs- und Abonnementprinzip. Geräte senden an einen Broker, der passende Empfänger versorgt. Zugangsschutz und Verschlüsselung müssen bewusst eingerichtet werden; ein erreichbarer Broker sollte nicht unkontrolliert fremde Veröffentlichungen oder Abfragen erlauben.

Im Alltag: Ein Sensor veröffentlicht Messwerte, die eine lokale Hausautomation abonniert.

MQTT-Broker

KI & Digitales

Ein MQTT-Broker nimmt Nachrichten entgegen und verteilt sie nach Themen an angemeldete Empfänger. Er ist der zentrale Vermittler und nicht selbst der Sensor. Berechtigungen sollten pro Anwendung begrenzt werden; Verfügbarkeit und sichere Konfiguration beeinflussen alle davon abhängigen Automationen.

Im Alltag: Ein lokaler Server verteilt Temperaturmeldungen an das Dashboard.

MQTT-Topic

KI & Digitales

Ein MQTT-Topic ist der thematische Adressname für veröffentlichte Nachrichten. Abonnenten wählen passende Themen oder zulässige Muster aus. Eine klare Namensstruktur erleichtert Verwaltung; sie schützt Inhalte nicht automatisch, weshalb der Broker zusätzlich geeignete Zugriffsregeln für Lesen und Schreiben benötigt.

Im Alltag: Der Sensor veröffentlicht seinen Wert unter einem strukturierten Raum- und Gerätenamen.

MSI-Paket

Software & Dateien

Ein MSI-Paket enthält Installationsinformationen für den Windows Installer. Es ermöglicht strukturierte Einrichtung und je nach Paket auch Reparatur oder Entfernung. Das Format garantiert keine sichere Herkunft; Herausgeber und Downloadquelle sollten genauso geprüft werden wie bei anderen ausführbaren Installationsdateien.

Im Alltag: Eine verwaltete Software wird mit einem passenden Installationspaket verteilt.

MTP

Smartphone & Mobilgeräte

Media Transfer Protocol ermöglicht den Austausch von Dateien mit mobilen Geräten, ohne deren Speicher als gewöhnlichen Rohdatenträger einzubinden. Zugriff setzt oft eine entsperrte und bestätigte Verbindung voraus. Verhalten und Geschwindigkeit unterscheiden sich von einem direkt angeschlossenen USB-Laufwerk.

Im Alltag: Du wählst am Android-Handy die Dateiübertragung für den verbundenen PC.

MTU

Netzwerk & Internet

Maximum Transmission Unit ist die größte Paketgröße, die über eine bestimmte Verbindung ohne passende Aufteilung übertragen werden kann. Tunnel können den nutzbaren Platz verkleinern. Unpassende Werte oder blockierte Fehlermeldungen führen mitunter dazu, dass einzelne Dienste hängen bleiben.

Im Alltag: Nach einer VPN-Einrichtung laden kleine Seiten, große Übertragungen stocken jedoch.

Multicast

Netzwerk & Internet

Multicast sendet Daten gezielt an eine Gruppe interessierter Empfänger statt getrennt an jeden Teilnehmer. Dafür sind passende Protokolle und Netzkomponenten nötig. Im Heimnetz begegnet Multicast unter anderem bei Geräteerkennung und bestimmten Fernsehangeboten; Filter können diese Funktionen beeinflussen.

Im Alltag: Ein IPTV-Dienst verteilt denselben Sender an mehrere angemeldete Empfänger.

Multigigabit-Ethernet

Netzwerk & Internet

Multigigabit-Ethernet bezeichnet häufig Kupferverbindungen mit 2,5 oder 5 Gigabit pro Sekunde. Geeignete Anschlüsse können vorhandene Verkabelung besser nutzen. Beide Geräte und die gesamte Kabelstrecke müssen passen; ein schneller Port erhöht nicht automatisch den Datendurchsatz eines langsamen Speichers.

Im Alltag: Ein PC kopiert schneller zum passenden NAS über einen 2,5-Gigabit-Switch.

Multimodales Modell

KI & Digitales

Ein multimodales Modell verarbeitet mehrere Arten von Eingaben oder Ausgaben, etwa Text und Bilder. Fähigkeiten unterscheiden sich nach System. Ein sichtbares Bild bedeutet nicht automatisch präzise Messung oder fehlerfreie Texterkennung; kritische Angaben sollten mit geeigneten Werkzeugen oder direkten Quellen überprüft werden.

Im Alltag: Du fragst anhand eines Fotos nach einer sichtbaren Geräteeinstellung.

MU-MIMO

Netzwerk & Internet

Multi-User MIMO ermöglicht geeigneten WLAN-Geräten, mehrere Teilnehmer räumlich parallel zu bedienen. Die Unterstützung unterscheidet sich nach WLAN-Generation und Übertragungsrichtung. Vorteile hängen von Clients und Signalverhältnissen ab und entstehen nicht allein durch Aktivieren einer Option.

Im Alltag: Ein Zugangspunkt bedient mehrere kompatible Geräte gleichzeitig über getrennte räumliche Datenströme.

MX-Record

Netzwerk & Internet

Ein MX-Record legt fest, welche Mailserver E-Mails für eine Domain annehmen. Prioritätswerte bestimmen die bevorzugte Reihenfolge. Dieser Eintrag richtet kein Postfach ein und ersetzt weder die Serverkonfiguration noch die Anmeldung zum Abrufen der Nachrichten.

Im Alltag: Nach einem Mailanbieterwechsel werden die MX-Einträge deiner Domain angepasst.

MyFRITZ!

Netzwerk & Internet

MyFRITZ! ist ein Dienst für geeignete FRITZ!Boxen, der unter anderem beim Auffinden eines Anschlusses über wechselnde Internetadressen hilft. Er ersetzt weder die eigentliche Freigabe noch eine sichere Anmeldung. Verfügbarkeit und Funktionen hängen von Router und Anschluss ab.

Im Alltag: Du verwendest den zugewiesenen Namen für den sicheren Fernzugriff auf dein Heimnetz.

N

29 Begriffe

Nachtmodus

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Nachtmodus verarbeitet Aufnahmen bei wenig Licht mit längerer Belichtung oder mehreren Bildern. Das kann Helligkeit und Detail verbessern. Bewegung im Motiv und in der Hand kann trotzdem Unschärfe oder Doppelkonturen erzeugen; mehr Verarbeitung ersetzt keine beliebige Lichtmenge.

Im Alltag: Du hältst das Smartphone einige Sekunden ruhig für ein dunkles Stadtmotiv.

Näherungssensor

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Näherungssensor erkennt ein Objekt in geringer Entfernung, beispielsweise das Gesicht beim Telefonieren. Das Gerät kann daraufhin das Display abschalten. Hülle, Schutzglas oder Software können die Erkennung beeinflussen; falsches Verhalten bedeutet deshalb nicht zwingend einen defekten Sensor.

Im Alltag: Beim Halten ans Ohr wird der Touchscreen gegen unbeabsichtigte Eingaben gesperrt.

NAS

Netzwerk & Internet

NAS steht für Network Attached Storage und bezeichnet einen Speicher, der über das Netzwerk genutzt wird. Ein NAS ist praktisch für gemeinsame Dateien und Medien, ersetzt aber kein zusätzliches Backup.

Im Alltag: Familienmitglieder können Fotos auf einem zentralen Netzwerkspeicher ablegen.

NAS-Benutzer

Netzwerk & Internet

Ein NAS-Benutzer ist ein Konto für Zugriff und Funktionen des Netzwerkspeichers. Persönliche Konten erleichtern nachvollziehbare Berechtigungen. Administratorrechte sollten nicht für jede gewöhnliche Freigabe nötig sein; auch Anwendungen und Sicherungsaufgaben können eigene begrenzte Konten für ihren jeweiligen Zweck erhalten.

Im Alltag: Jedes Familienmitglied bekommt nur Zugriff auf die vorgesehenen Ordner.

NAS-Freigabelink

Netzwerk & Internet

Ein NAS-Freigabelink gibt ausgewählte Dateien über einen dafür eingerichteten Webdienst frei. Berechtigungen, Ablaufdatum und Kennwort hängen vom System ab. Der Link kann weitergegeben werden; vertrauliche Inhalte sollten deshalb nicht allein durch eine schwer erratbare Adresse unbegrenzt geschützt werden.

Im Alltag: Du teilst eine ausgewählte Datei mit zeitlich begrenztem und geschützt geprüftem Zugriff.

NAT

Netzwerk & Internet

Network Address Translation setzt Netzwerkadressen beim Weiterleiten um. Bei Heimroutern wird damit häufig ermöglicht, dass mehrere Geräte eine gemeinsame öffentliche IPv4-Adresse verwenden.

Im Alltag: Laptop und Smartphone können gleichzeitig über denselben Internetanschluss online sein.

NDP

Netzwerk & Internet

Neighbor Discovery Protocol übernimmt bei IPv6 Aufgaben wie Nachbarerkennung und Routerermittlung. Es verwendet ICMPv6-Nachrichten statt ARP. Werden diese Nachrichten pauschal blockiert, kann eine IPv6-Verbindung trotz scheinbar korrekter Adresse nicht zuverlässig funktionieren.

Im Alltag: Ein neuer Rechner entdeckt den zuständigen IPv6-Router automatisch.

Netzlaufwerk

Computer & Windows

Ein Netzlaufwerk bindet eine entfernte Freigabe als Laufwerk in die lokale Oberfläche ein. Die Dateien bleiben normalerweise auf dem Server. Bei fehlender Netzwerkverbindung oder abgelaufenen Anmeldedaten kann das Laufwerk unerreichbar sein, obwohl der Eintrag weiterhin angezeigt wird.

Im Alltag: Der gemeinsame Büroordner erscheint unter dem Laufwerksbuchstaben Z.

Netzteil

Computer & Windows

Ein Netzteil wandelt die vorhandene Versorgung in die für Geräte benötigten Spannungen um. Leistung, Anschlüsse und Qualität müssen zur Hardware passen. Die aufgedruckte Maximalleistung entspricht nicht dem ständigen Verbrauch; ein Computer nimmt nur die aktuell benötigte Leistung auf.

Im Alltag: Eine neue Grafikkarte benötigt passende Stromanschlüsse und ausreichende Netzteilreserve.

Netzwerkfreigabe

Netzwerk & Internet

Eine Netzwerkfreigabe stellt Ordner oder andere Ressourcen für Zugriffe über das Netz bereit. Sichtbarkeit und Zugriffsberechtigung sind verschiedene Dinge. Ein angezeigter Ordner kann weiterhin eine Anmeldung verlangen; eine unsichtbare Freigabe ist nicht automatisch vor Zugriff geschützt.

Im Alltag: Du öffnest einen gemeinsamen Familienordner auf dem NAS.

Netzwerk-Papierkorb

Netzwerk & Internet

Ein Netzwerk-Papierkorb hält gelöschte Dateien auf geeigneten Serverfreigaben vorübergehend bereit. Die Funktion ist systemabhängig und muss oft pro Freigabe aktiviert werden. Sie ist kein unabhängiges Backup; Aufbewahrungsfristen, Speicherbedarf und Berechtigungen bestimmen, was tatsächlich wiederhergestellt werden kann.

Im Alltag: Ein NAS-Benutzer holt eine versehentlich über die Freigabe gelöschte Datei zurück.

Netzwerkschleife

Netzwerk & Internet

Eine Netzwerkschleife entsteht, wenn mehrere aktive Ethernet-Wege einen Kreis bilden und nicht passend kontrolliert werden. Daten können sich vervielfachen und das Netz stark belasten. Geeignete Switchprotokolle verhindern solche Schleifen, einfache Heimgeräte aber nicht immer.

Im Alltag: Ein versehentlich doppelt verbundenes Switchpaar legt das Heimnetz lahm.

Netzwerktopologie

Netzwerk & Internet

Die Netzwerktopologie beschreibt, wie Geräte und Verbindungen in einem Netz angeordnet sind. Physische Kabelwege und logische Verbindungen können sich unterscheiden. Eine verständliche Darstellung erleichtert Fehlersuche und Umbauten, sollte aber tatsächliche Anschlüsse statt vermuteter Wege zeigen.

Im Alltag: Ein Plan hält fest, an welchem Switchport der Drucker angeschlossen ist.

Netzwerk vergessen

Smartphone & Mobilgeräte

Netzwerk vergessen entfernt die gespeicherte Verbindungskonfiguration eines WLANs auf dem Gerät. Danach muss es meist neu angemeldet werden. Das löscht keine Routerdaten und behebt nicht jede Funkstörung; bei speziellen Netzen sollten erforderliche Zugangsdaten vorher verfügbar sein.

Im Alltag: Nach einer Passwortänderung richtest du die WLAN-Verbindung frisch ein.

Neuronales Netz

KI & Digitales

Ein neuronales Netz verarbeitet Eingaben mit miteinander verbundenen rechnerischen Einheiten und anpassbaren Gewichten. Es ist ein mathematisches Modell und kein biologisches Gehirn. Aufbau und Training bestimmen seine Möglichkeiten; eine hohe Zahl von Verbindungen allein garantiert keine korrekten oder verlässlichen Ergebnisse.

Im Alltag: Ein trainiertes Netz ordnet ein Foto einer passenden Bildklasse zu.

NFC

Smartphone & Mobilgeräte

NFC ist eine Funktechnik für den Datenaustausch über sehr kurze Entfernungen. Sie wird unter anderem für kontaktloses Bezahlen und das schnelle Auslesen kompatibler Tags verwendet.

Im Alltag: Beim Bezahlen hältst du das Smartphone an das Kartenlesegerät.

NFC-Tag

Smartphone & Mobilgeräte

Ein NFC-Tag speichert kleine Datenmengen, die ein nahes geeignetes Lesegerät auslesen kann. Er kann etwa eine Adresse oder Automationsinformation enthalten. Ein unbekannter Tag sollte nicht blind Aktionen auslösen; der gespeicherte Inhalt ist nicht automatisch vertrauenswürdig.

Im Alltag: Ein Aufkleber öffnet nach Bestätigung eine hinterlegte WLAN-Einrichtung oder Webseite.

NFS

Netzwerk & Internet

Network File System stellt Dateien über das Netzwerk bereit und ist besonders im Unix- und Linux-Umfeld verbreitet. Zugriff und Berechtigungen hängen von Version und Konfiguration ab. Unterschiedliche Benutzerkennungen können dazu führen, dass Dateien unerwartet dem falschen Nutzer zugeordnet erscheinen.

Im Alltag: Ein Linux-Rechner bindet ein NAS-Verzeichnis als lokalen Ordner ein.

Nichtdestruktive Bearbeitung

Software & Dateien

Nichtdestruktive Bearbeitung speichert Anpassungen so, dass ursprüngliche Daten möglichst erhalten bleiben. Das erleichtert spätere Korrekturen. Die Reversibilität hängt vom Projektformat und Ablauf ab; ein fertiger Export enthält häufig nur das berechnete Ergebnis und nicht alle vorherigen Einstellungen.

Im Alltag: Eine Einstellungsebene verändert Farben, während das darunterliegende Original unangetastet bleibt.

Nicht stören

Smartphone & Mobilgeräte

Nicht stören unterdrückt ausgewählte akustische oder sichtbare Unterbrechungen. Ausnahmen für Kontakte, Wecker oder wiederholte Anrufe lassen sich je nach System einstellen. Nachrichten werden dadurch normalerweise nicht gelöscht, sondern lediglich weniger auffällig angekündigt; Ausnahmen sollten bewusst kontrolliert werden.

Im Alltag: Nachts bleiben nur festgelegte wichtige Anrufe hörbar.

No-Code

KI & Digitales

No-Code-Werkzeuge erstellen Abläufe oder Anwendungen weitgehend über grafische Oberflächen statt manuell geschriebenen Programmcode. Technische Planung bleibt nötig. Datenmodell, Rechte und Fehlerfälle verschwinden nicht durch das Werkzeug; außerdem können Exportmöglichkeiten und Anbieterabhängigkeit die spätere Weiterentwicklung begrenzen.

Im Alltag: Du baust ein einfaches Formular mit einem visuellen Editor.

Noise Gate

Software & Dateien

Ein Noise Gate dämpft ein Signal, wenn es unter eine eingestellte Schwelle fällt. Es kann Pausen ruhiger machen. Während des Sprechens bleiben überlagerte Geräusche jedoch bestehen; falsche Schwellen oder Zeiten schneiden leise Silben ab und erzeugen hörbares Ein- und Ausschalten.

Im Alltag: Lüfterrauschen wird zwischen Sätzen leiser, ohne die Wortanfänge abzuschneiden.

Notfallzugriff

Sicherheit & Datenschutz

Ein Notfallzugriff regelt, wie eine berechtigte Person bei Ausfall des normalen Zugangs auf wichtige Konten oder Daten zugreifen kann. Umfang und Auslösebedingungen müssen klar sein. Zu weitgehende Dauerfreigaben erhöhen Risiken; der geplante Ablauf sollte sicher dokumentiert und gelegentlich überprüft werden.

Im Alltag: Eine vertraute Person kennt den geregelten Zugang zu wichtigen Familienunterlagen im Notfall.

NPU

Computer & Windows

Eine Neural Processing Unit ist eine spezialisierte Recheneinheit für geeignete KI-Aufgaben. Sie kann solche Berechnungen energieeffizient ausführen. Die Software muss sie unterstützen; eine hohe beworbene Rechenzahl bedeutet nicht, dass jedes Sprachmodell lokal oder schneller als auf einer GPU läuft.

Im Alltag: Eine unterstützte Videofunktion berechnet Hintergrundeffekte auf der NPU.

nslookup

Netzwerk & Internet

nslookup fragt DNS-Server gezielt nach Namensinformationen. Es hilft, Antworten verschiedener Resolver zu vergleichen. Ein erfolgreicher DNS-Test beweist noch keine funktionierende Verbindung zum gefundenen Server, weil Erreichbarkeit, Zertifikat und Anwendungsdienst getrennte Voraussetzungen sind.

Im Alltag: Du prüfst, welche IP-Adresse ein bestimmter DNS-Server für deine Domain zurückgibt.

NTFS

Computer & Windows

NTFS ist ein Dateisystem, das Windows häufig für System- und Datenlaufwerke verwendet. Es unterstützt unter anderem Zugriffsrechte und große Dateien. Andere Geräte können es unterschiedlich gut lesen oder beschreiben, weshalb die Kompatibilität vor dem Austausch wichtig ist.

Im Alltag: Deine Windows-Systempartition verwendet NTFS für Dateien und Berechtigungen.

NTFS-Vererbung

Computer & Windows

NTFS-Vererbung überträgt Berechtigungsregeln eines übergeordneten Ordners auf untergeordnete Objekte. Das erleichtert Verwaltung, kann aber unerwartete Zugriffe bewirken. Beim Kopieren oder Verschieben gelten je nach Ziel unterschiedliche Regeln; effektive Berechtigungen sollten deshalb gezielt geprüft werden.

Im Alltag: Neue Dateien im Teamordner erhalten automatisch die vorgesehenen Gruppenrechte.

NVMe

Computer & Windows

NVMe ist ein Protokoll, das schnelle SSDs üblicherweise über PCI Express anbindet. Nicht jede SSD im M.2-Format nutzt deshalb automatisch NVMe.

Im Alltag: Eine moderne interne SSD kann über NVMe schneller mit dem Prozessor kommunizieren als eine ältere SATA-SSD.

NVR

KI & Digitales

Ein Network Video Recorder speichert Videodaten von Netzwerkkameras. Kameraunterstützung, Anzahl gleichzeitiger Streams und Speicherplanung begrenzen die Nutzung. Ein Rekorder ist kein unbegrenztes Archiv; Aufbewahrung, Zugriffsrechte und Auswirkungen eines Laufwerksausfalls müssen bewusst festgelegt und regelmäßig geprüft werden.

Im Alltag: Ein lokaler Rekorder speichert Ereignisaufnahmen mehrerer passender Kameras.

O

23 Begriffe

OAuth

Sicherheit & Datenschutz

OAuth ist ein Rahmenwerk zur delegierten Zugriffsfreigabe. Eine Anwendung kann begrenzte Berechtigungen erhalten, ohne das eigentliche Kontopasswort zu kennen. OAuth allein ist kein vollständiges Identitätsprotokoll; angeforderte Rechte und die Identität der zugreifenden Anwendung sollten vor Zustimmung geprüft werden.

Im Alltag: Eine Kalender-App erhält gezielt Zugriff auf einen verbundenen Kalenderdienst.

OCR

Software & Dateien

Optical Character Recognition erkennt Text in Bildern und Scans. Sie macht daraus durchsuchbaren oder bearbeitbaren Inhalt. Druckqualität, Sprache und Layout beeinflussen das Ergebnis; Zahlen und Namen sollten geprüft werden, bevor erkannte Daten ungeprüft in Rechnungen oder andere wichtige Unterlagen übernommen werden.

Im Alltag: Ein gescannter Brief lässt sich nach der Texterkennung durchsuchen.

ODS

Software & Dateien

OpenDocument Spreadsheet ist ein offenes Arbeitsmappenformat für Tabellenkalkulation. Es speichert Werte, Formeln und Gestaltung. Beim Austausch zwischen Programmen können Spezialfunktionen und Diagramme abweichen; wichtige Berechnungen sollten nach dem Öffnen kontrolliert und nicht nur anhand des Dateinamens als korrekt angenommen werden.

Im Alltag: Du speicherst eine bearbeitbare Tabelle im nativen offenen Format deiner Bürosoftware.

ODT

Software & Dateien

OpenDocument Text ist ein offenes Dokumentformat für Textverarbeitung. Viele Programme können es lesen und schreiben. Komplexe Layouts und bestimmte Spezialfunktionen werden nicht überall identisch umgesetzt; für eine verlässliche feste Darstellung ist ein zusätzlicher kontrollierter PDF-Export häufig sinnvoll.

Im Alltag: Ein LibreOffice-Dokument bleibt im ODT-Format weiter bearbeitbar.

OFDMA

Netzwerk & Internet

OFDMA teilt einen Funkkanal in kleinere Frequenzbereiche auf, die verschiedenen Geräten zugewiesen werden können. Das verbessert bei passenden Bedingungen die gemeinsame Nutzung. Es erhöht nicht die gebuchte Internetgeschwindigkeit und erfordert Unterstützung durch WLAN-Geräte und Zugangspunkt.

Im Alltag: Viele kleine Smart-Home-Datenübertragungen teilen den Funkkanal effizienter.

Offene Modellgewichte

KI & Digitales

Offene Modellgewichte sind zugängliche trainierte Parameter eines Modells. Das ermöglicht je nach Lizenz lokale Nutzung oder Anpassungen. Es bedeutet nicht automatisch vollständige Open-Source-Freigabe; Trainingsdaten, Entwicklungsverfahren und Nutzungsrechte können eingeschränkt oder nicht veröffentlicht sein und müssen separat geprüft werden.

Im Alltag: Du lädst ein Modell erst nach Prüfung seiner konkreten Nutzungsbedingungen herunter.

Öffentliche IP-Adresse

Netzwerk & Internet

Eine öffentliche IP-Adresse ist im Internet grundsätzlich routbar. Ob ein Gerät darüber erreichbar ist, hängt zusätzlich von Firewall, Anbieter und Konfiguration ab. Bei manchen Anschlüssen teilen sich mehrere Kunden eine öffentliche IPv4-Adresse über den Anbieter.

Im Alltag: Dein Router zeigt nach einer Neueinwahl eine andere Internetadresse an.

Öffentlicher Schlüssel

Sicherheit & Datenschutz

Ein öffentlicher Schlüssel darf in einem asymmetrischen Verfahren weitergegeben werden. Er dient je nach Verfahren etwa zur Prüfung einer Signatur oder zum Schutz einer Nachricht. Die Echtheit der Zuordnung zur Person muss trotzdem geprüft werden; öffentlich bedeutet nicht automatisch vertrauenswürdig.

Im Alltag: Du prüfst den Fingerabdruck eines erhaltenen Schlüssels über einen unabhängigen Weg.

Offline-Backup

Sicherheit & Datenschutz

Ein Offline-Backup ist während der normalen Nutzung nicht dauerhaft mit dem System verbunden. Das kann es vor bestimmten Lösch- und Verschlüsselungsangriffen schützen. Regelmäßige Aktualisierung und sichere Lagerung bleiben erforderlich; ein jahrelang abgestecktes Laufwerk enthält möglicherweise keine aktuellen wichtigen Daten.

Im Alltag: Eine geprüfte Sicherungsfestplatte wird nach dem Backup getrennt verwahrt.

Offsite-Backup

Sicherheit & Datenschutz

Ein Offsite-Backup liegt an einem anderen Ort als die Originaldaten. Es schützt gegen gemeinsame Schäden durch Brand, Diebstahl oder andere lokale Ereignisse. Der entfernte Speicher braucht trotzdem Verschlüsselung und kontrollierten Zugriff; räumliche Trennung allein garantiert weder Aktualität noch erfolgreiche Wiederherstellung.

Im Alltag: Eine zusätzliche verschlüsselte Datensicherung liegt außerhalb der eigenen Wohnung.

OLED

Smartphone & Mobilgeräte

OLED-Displays erzeugen Licht direkt in den einzelnen Bildpunkten. Deshalb können vollständig schwarze Bildpunkte ausgeschaltet bleiben, was sehr hohe Kontraste ermöglicht.

Im Alltag: Ein dunkles Design kann auf OLED-Bildschirmen bei bestimmten Inhalten Strom sparen.

ONT

Netzwerk & Internet

Ein Optical Network Terminal wandelt bei einem Glasfaseranschluss zwischen optischen Signalen und einer elektrischen Netzwerkschnittstelle um. Es arbeitet häufig vor dem Router. Je nach Anbieter muss das Gerät für den Anschluss registriert werden.

Im Alltag: Vom Glasfasermodem führt ein Netzwerkkabel zum WAN-Anschluss deines Routers.

ONVIF

KI & Digitales

ONVIF entwickelt Schnittstellenprofile für die Zusammenarbeit geeigneter Netzwerkvideogeräte. Entscheidend ist das konkret unterstützte Profil. Die Bezeichnung allein garantiert nicht alle Sonderfunktionen oder perfekte Kompatibilität; Kamera und Rekorder sollten für benötigte Ereignisse, Bildformate und Steuerungen gemeinsam geprüft werden.

Im Alltag: Ein passender Rekorder bindet eine Kamera eines anderen Herstellers ein.

OpenID Connect

Sicherheit & Datenschutz

OpenID Connect ergänzt OAuth um ein standardisiertes Identitätsverfahren. Anwendungen können damit eine Anmeldung über einen Identitätsanbieter verwenden. Sicherheit hängt von korrekter Prüfung und Konfiguration ab; eine bekannte Anmeldemaske schützt nicht, wenn ein betrügerischer Dienst anschließend zu viele Zugriffe erhält.

Im Alltag: Eine Website bietet die Anmeldung über einen bereits vorhandenen Identitätsanbieter an.

Open Source

Software & Dateien

Open Source bedeutet, dass der Quellcode einer Software unter einer entsprechenden Lizenz einsehbar und nutzbar ist. Die genauen Rechte und Pflichten stehen in der jeweiligen Lizenz.

Im Alltag: Bei Projekten wie LibreOffice kann die Entwicklung öffentlich nachvollzogen werden.

Open-Source-Lizenz

Software & Dateien

Eine Open-Source-Lizenz legt fest, unter welchen Bedingungen Quellcode genutzt, verändert und weitergegeben werden darf. Die Pflichten unterscheiden sich deutlich. Öffentlich einsehbarer Code allein macht ein Projekt nicht automatisch frei verwendbar; vor einer Weitergabe müssen die konkreten Lizenzbedingungen geprüft werden.

Im Alltag: Ein Projekt erlaubt Änderungen, verlangt bei Verteilung aber bestimmte Hinweise.

OpenVPN

Netzwerk & Internet

OpenVPN ist eine Software und ein VPN-Protokoll für verschlüsselte Netzverbindungen. Es kann je nach Einrichtung UDP oder TCP verwenden. Zertifikate, Zugangsdaten und Servereinstellungen bestimmen den Schutz; ein importiertes Profil sollte aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen.

Im Alltag: Du importierst das VPN-Profil deines eigenen Servers auf dem Notebook.

Optimiertes Laden

Smartphone & Mobilgeräte

Optimiertes Laden verzögert oder begrenzt bestimmte Ladephasen anhand von Nutzungsmustern oder Vorgaben. Das kann die Zeit bei hohem Ladezustand verringern. Die Funktion verhindert Alterung nicht vollständig und kann vor einer ungeplanten langen Nutzung weniger als volle Ladung bereitstellen.

Im Alltag: Das Smartphone lädt nachts erst kurz vor dem üblichen Aufstehen vollständig.

Optische Bildstabilisierung (OIS)

Smartphone & Mobilgeräte

Optische Bildstabilisierung gleicht bestimmte Kamerabewegungen durch bewegliche optische Elemente oder den Sensor aus. Sie kann Verwacklung mindern. Bewegte Motive werden dadurch nicht automatisch scharf, und nicht jedes Kameramodul eines Smartphones besitzt dieselbe Stabilisierung.

Im Alltag: Ein Foto aus der Hand gelingt bei wenig Licht ruhiger.

Optischer Zoom

Smartphone & Mobilgeräte

Optischer Zoom verändert den Bildausschnitt durch die Optik statt nur durch rechnerisches Beschneiden. Bei Smartphones wird der Begriff teilweise für Wechsel zwischen unterschiedlichen Kameramodulen verwendet. Brennweite, Lichtstärke und Sensorgröße beeinflussen die Qualität zusätzlich zur angegebenen Zoomstufe.

Im Alltag: Du fotografierst ein entferntes Motiv mit einer passenden Telekamera.

Opus

Software & Dateien

Opus ist ein Audiocodec für effiziente Sprach- und Musikübertragung bei unterschiedlichen Datenraten. Er eignet sich auch für niedrige Latenzen. Container und Geräteunterstützung müssen passen; ein hochwertiges Ergebnis hängt weiterhin von Quelle, Einstellungen und möglicher mehrfacher Kompression ab.

Im Alltag: Eine Sprachkonferenz überträgt Stimmen mit Opus.

Outpainting

KI & Digitales

Outpainting erweitert ein Bild über seine bisherigen Ränder hinaus. Eine KI erzeugt passende vermutete Inhalte. Das vergrößert die Bildfläche, liefert aber keine tatsächlich ursprünglich aufgenommenen Details; Perspektive und Gegenstände können falsch ergänzt werden und sollten sichtbar kontrolliert werden.

Im Alltag: Ein querformatiger Hintergrund wird für eine bewusst gestaltete Hochkantgrafik erweitert.

Overfitting

KI & Digitales

Overfitting bedeutet, dass ein Modell sich zu stark an Besonderheiten der Trainingsdaten anpasst. Auf bekannten Beispielen wirkt es dann gut, bei neuen Daten schlechter. Getrennte Prüfdatensätze und geeignete Trainingsverfahren helfen; reine Trainingsgenauigkeit reicht nicht zur Bewertung praktischer Verlässlichkeit.

Im Alltag: Ein Bildmodell erkennt Trainingsfotos, scheitert aber an neuen Aufnahmen derselben Objektart.

P

58 Begriffe

Paketmanager

Software & Dateien

Ein Paketmanager installiert, aktualisiert und entfernt Software aus verwalteten Quellen. Er kann Abhängigkeiten berücksichtigen. Vertrauenswürdige Paketquellen und eindeutige Paketnamen sind wichtig; nicht jedes ähnlich benannte Paket stammt vom erwarteten Herausgeber oder enthält dieselben Funktionen wie ein anderes Angebot.

Im Alltag: Du aktualisierst mehrere Programme über ein geprüftes Paketverzeichnis.

Paketverlust

Netzwerk & Internet

Paketverlust bedeutet, dass gesendete Datenpakete ihr Ziel nicht erreichen. Ursachen reichen von Überlastung über Funkstörungen bis zu Leitungsfehlern. Manche Protokolle senden erneut, andere Anwendungen müssen fehlende Inhalte überspringen; die Auswirkungen hängen daher vom Dienst ab.

Im Alltag: Ein Onlinespiel ruckelt bei gestörter WLAN-Verbindung trotz hoher angezeigter Datenrate.

Papierkorb

Computer & Windows

Der Papierkorb bewahrt viele lokal gelöschte Dateien vorübergehend für eine einfache Wiederherstellung auf. Nicht jeder Löschvorgang verwendet ihn, etwa bei bestimmten Netzlaufwerken oder Anwendungen. Nach dem Leeren hängt eine mögliche Rettung von Speichermedium und weiteren Schreibvorgängen ab.

Im Alltag: Du holst ein versehentlich gelöschtes Dokument aus dem Papierkorb zurück.

Parameter (KI)

KI & Digitales

Parameter sind beim Training angepasste Zahlenwerte eines Modells. Sie beeinflussen, wie Eingaben in Ausgaben umgesetzt werden. Mehr Parameter bedeuten nicht automatisch bessere Qualität für jede Aufgabe; Training, Architektur und benötigte Ressourcen spielen eine ebenso wichtige Rolle bei der Bewertung.

Im Alltag: Zwei unterschiedlich große Modelle liefern je nach Aufgabe verschieden gute Ergebnisse.

Partition

Computer & Windows

Eine Partition ist ein abgegrenzter Bereich eines Datenträgers. Ein Laufwerk kann mehrere Partitionen für System, Wiederherstellung und persönliche Daten enthalten. Eine separate Datenpartition schützt nicht vor einem Defekt desselben physischen Laufwerks und ist daher kein Backup.

Im Alltag: Auf derselben SSD liegen Windows auf C und persönliche Daten auf D.

Passkey

Sicherheit & Datenschutz

Ein Passkey ist ein moderner Anmeldeschlüssel, mit dem du dich ohne klassisches Passwort anmelden kannst. Die Bestätigung erfolgt häufig per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Gerätesperre; der private Schlüssel verlässt das Gerät beziehungsweise den sicheren Schlüsselspeicher normalerweise nicht.

Im Alltag: Ein unterstützter Onlinedienst lässt dich mit dem Smartphone statt mit einem Passwort anmelden.

Passphrase

Sicherheit & Datenschutz

Eine Passphrase ist ein längerer Anmeldenachweis, häufig aus mehreren Wörtern. Gute Auswahl und Einzigartigkeit sind wichtiger als ein vorhersehbarer Satz. Zufällig gewählte Wörter können merkbar und widerstandsfähig sein; bekannte Zitate oder persönliche Details bleiben trotz Länge oft leicht erratbar.

Im Alltag: Du verwendest für eine Sicherung mehrere unabhängig zufällig ausgewählte Wörter.

Passwortmanager

Sicherheit & Datenschutz

Ein Passwortmanager speichert Zugangsdaten in einem geschützten Tresor und kann einzigartige Kennwörter erzeugen. Sicherheit hängt von Masterzugang, Geräteschutz und Wiederherstellung ab. Er ersetzt keine Aufmerksamkeit bei Phishing; die automatische Zuordnung zur richtigen Domain kann jedoch beim Erkennen falscher Seiten helfen.

Im Alltag: Jeder Onlinedienst bekommt ein anderes zufälliges Passwort.

Patch

Sicherheit & Datenschutz

Ein Patch ist eine gezielte Softwarekorrektur, die Fehler oder Sicherheitslücken behebt. Manche Patches werden über größere Updates verteilt.

Im Alltag: Ein Sicherheitsupdate schließt eine Schwachstelle, über die Angreifer Daten auslesen könnten.

Patchkabel

Netzwerk & Internet

Ein Patchkabel ist ein flexibles Netzwerkkabel zum Verbinden von Geräten oder Anschlussfeldern. Kategorie, Steckermontage und Zustand beeinflussen die Eignung. Ein höherer Aufdruck allein beschleunigt keine Verbindung, deren Geräteanschlüsse nur eine geringere Datenrate unterstützen.

Im Alltag: Du verbindest die Netzwerkdose am Schreibtisch mit dem PC.

Patchpanel

Netzwerk & Internet

Ein Patchpanel ist ein passives Anschlussfeld, auf dem fest verlegte Netzwerkkabel enden. Kurze Patchkabel verbinden diese Ports mit einem Switch. Das Feld schaltet keine Daten selbst weiter, macht die Verkabelung aber übersichtlicher und leichter umsteckbar.

Im Alltag: Im Netzwerkschrank ordnest du die Zimmeranschlüsse den Switchports zu.

PCIe-Lanes

Computer & Windows

PCIe-Lanes sind die einzelnen Datenverbindungen einer PCIe-Anbindung. Mehr Lanes können die verfügbare Bandbreite erhöhen. Prozessor und Chipsatz stellen nur eine begrenzte Anzahl bereit; manche Mainboards teilen Ressourcen zwischen Steckplätzen oder schalten bestimmte Anschlüsse bei Belegung ab.

Im Alltag: Eine zusätzliche Karte verändert die Anbindung eines anderen Steckplatzes.

PCI Express (PCIe)

Computer & Windows

PCI Express ist eine schnelle Punkt-zu-Punkt-Schnittstelle für Komponenten wie Grafikkarten und SSDs. Generation und Anzahl der Datenleitungen bestimmen die mögliche Bandbreite. Mechanische Steckplatzgröße und elektrische Anbindung können voneinander abweichen, weshalb Mainboardangaben wichtig sind.

Im Alltag: Eine SSD steckt in einem M.2-Slot mit vier PCIe-Datenleitungen.

PCM

Software & Dateien

Pulse Code Modulation stellt analoge Signalwerte als digitale Abtastwerte dar. Abtastrate und Wortbreite bestimmen wichtige Eigenschaften der digitalen Darstellung. PCM ist nicht automatisch eine Aussage über gute Aufnahmequalität; Mikrofon, Pegel und Raum bleiben für hörbare Ergebnisse entscheidend.

Im Alltag: Ein Audiointerface zeichnet Sprache mit festgelegter Abtastrate und Wortbreite auf.

PDF

Software & Dateien

PDF ist ein Dateiformat, das Dokumente auf unterschiedlichen Geräten möglichst gleich aussehen lässt. Nicht jedes PDF enthält echten auswählbaren Text, denn es kann auch nur aus eingescannten Bildern bestehen.

Im Alltag: Eine Bedienungsanleitung oder Rechnung wird häufig als PDF bereitgestellt.

PDF/A

Software & Dateien

PDF/A ist eine auf Langzeitarchivierung ausgerichtete PDF-Normenfamilie. Sie beschränkt bestimmte Funktionen und verlangt je nach Variante definierte Eigenschaften. Die passende Variante und echte Konformität müssen geprüft werden; eine bloß umbenannte Datei oder ein beliebiger PDF-Export erfüllt die Anforderungen nicht automatisch.

Im Alltag: Ein Archivworkflow erzeugt geprüfte PDFs mit eingebetteten benötigten Schriften.

Peering

Netzwerk & Internet

Peering bezeichnet den direkten Datenaustausch zwischen eigenständigen Netzen. Kapazität und Vereinbarungen können beeinflussen, wie gut bestimmte Dienste erreichbar sind. Ein schneller Anschluss zum eigenen Anbieter garantiert deshalb nicht dieselbe Geschwindigkeit zu jedem Ziel im Internet.

Im Alltag: Ein Videodienst läuft abends schlechter, obwohl ein lokaler Geschwindigkeitstest gut ausfällt.

Perfect Forward Secrecy

Sicherheit & Datenschutz

Perfect Forward Secrecy begrenzt bei geeigneten Protokollen den Schaden einer späteren Offenlegung langfristiger Schlüssel. Frühere aufgezeichnete Sitzungen sollen dadurch nicht allein mit diesem Schlüssel entschlüsselbar sein. Voraussetzung sind passende Schlüsselaustauschverfahren und eine korrekte Umsetzung; kompromittierte Endgeräte bleiben ein anderes Problem.

Im Alltag: Ein später gestohlener Serverlangzeitschlüssel entschlüsselt nicht automatisch frühere passend gesicherte Verbindungen.

Permalink

Software & Dateien

Ein Permalink ist eine möglichst dauerhafte Webadresse für einen bestimmten Inhalt. Ein Wechsel kann alte Verlinkungen ungültig machen. Wenn Adressen geändert werden, sollten geeignete Weiterleitungen eingerichtet und interne Links aktualisiert werden; ein hübscher URL-Name allein verbessert keine inhaltliche Qualität.

Im Alltag: Eine Anleitung bleibt unter derselben Adresse langfristig verlinkbar.

Phishing

Sicherheit & Datenschutz

Beim Phishing versuchen Betrüger, durch gefälschte Nachrichten oder Webseiten an Passwörter, Zahlungsdaten oder andere Informationen zu gelangen. Oft erzeugen sie dabei künstlichen Zeitdruck.

Im Alltag: Eine vermeintliche Bank-SMS fordert dich auf, über einen verdächtigen Link deine Kontodaten zu bestätigen.

Ping-Befehl

Netzwerk & Internet

Der Ping-Befehl sendet üblicherweise ICMP-Echo-Anfragen und misst die Antwortzeit. Er hilft bei grundlegenden Erreichbarkeitstests. Eine fehlende Antwort kann auch an Filterregeln liegen; ein erfolgreicher Ping beweist umgekehrt nicht, dass ein bestimmter Webdienst funktioniert.

Im Alltag: Du testest zuerst die Routeradresse und anschließend ein Ziel im Internet.

PIR-Sensor

KI & Digitales

Ein passiver Infrarotsensor erkennt Änderungen der Wärmestrahlung in seinem Erfassungsbereich. Er sendet selbst keine Radarwellen aus. Gleichförmig ruhende Objekte werden schlecht erkannt; Montage, Temperaturunterschied und Sichtfeld bestimmen, ob Bewegungen zuverlässig gemeldet werden, beispielsweise an Türen oder in Fluren.

Im Alltag: Ein Melder reagiert auf eine vorbeigehende Person, aber nicht dauerhaft auf stilles Sitzen.

Pixel

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Pixel ist ein einzelner Bildpunkt eines digitalen Bildes oder Displays. Mehr Pixel können feinere Details ermöglichen, entscheiden aber nicht allein über die Bildqualität.

Im Alltag: Full HD entspricht typischerweise 1920 × 1080 Bildpunkten.

Pixel-Binning

Smartphone & Mobilgeräte

Pixel-Binning kombiniert Informationen mehrerer Sensorpixel zu einem ausgegebenen Bildpunkt. Das kann bei passenden Bedingungen Rauschen mindern und Empfindlichkeit unterstützen. Die Ergebnisauflösung sinkt dabei; eine hohe beworbene Sensorpixelzahl entspricht deshalb nicht automatisch der Standardauflösung jeder aufgenommenen Datei.

Im Alltag: Ein Smartphone mit hochauflösendem Sensor speichert im Normalmodus kleinere Bilder.

Pixeldichte (ppi)

Computer & Windows

Pixel pro Zoll beschreibt, wie dicht Bildpunkte auf einem Bildschirm oder in einer Bilddarstellung liegen. Mehr Pixel bei gleicher Größe ermöglichen feinere Details. Die wahrgenommene Schärfe hängt zusätzlich von Betrachtungsabstand, Skalierung und Qualität des Ausgangsmaterials ab.

Im Alltag: Ein kleines hochauflösendes Display zeigt Schrift feiner als ein großer Bildschirm gleicher Auflösung.

Plugin

Software & Dateien

Ein Plugin erweitert die Funktionen eines übergeordneten Programms. Es läuft je nach System mit weitreichenden Zugriffsrechten. Quelle, Aktualität und Kompatibilität sind wichtig; zu viele oder schlecht gepflegte Erweiterungen können Leistung und Sicherheit beeinträchtigen, auch wenn jede einzeln praktisch erscheint.

Im Alltag: Ein WordPress-Plugin ergänzt eine benötigte Formularfunktion.

PNG

Software & Dateien

Portable Network Graphics ist ein verlustfreies Rasterbildformat mit Transparenzunterstützung. Es eignet sich häufig für Grafiken und Screenshots. Fotografien können darin deutlich größer werden als in geeigneten komprimierten Fotoformaten; die beste Wahl hängt vom Inhalt und Einsatzzweck ab.

Im Alltag: Ein transparent freigestelltes Symbol wird als PNG gespeichert.

PoE

Netzwerk & Internet

Power over Ethernet versorgt geeignete Netzwerkgeräte über das Datenkabel mit Strom. Stromquelle, Empfänger und Leistungsbedarf müssen zusammenpassen. Standardkonformes PoE handelt die Versorgung aus; passive Lösungen mit fester Spannung sind damit nicht gleichzusetzen und können ungeeignete Geräte beschädigen.

Im Alltag: Eine Netzwerkkamera erhält Daten und Strom über ein einziges LAN-Kabel.

PoE-Injektor

Netzwerk & Internet

Ein PoE-Injektor ergänzt eine Netzwerkverbindung um Stromversorgung für ein geeignetes Endgerät. Er hilft, wenn der vorhandene Switch kein passendes PoE liefert. Standard und Leistungsbudget müssen zum Verbraucher passen; der Injektor erhöht nicht die Datenrate.

Im Alltag: Ein vorhandener Router versorgt über einen zusätzlichen Injektor einen Access Point.

POP3

Software & Dateien

Post Office Protocol Version 3 ruft E-Mails vom Server ab. Ob Kopien dort bleiben, hängt von den Einstellungen ab. Es synchronisiert Ordner und Zustände nicht wie IMAP; bei mehreren Geräten können deshalb unterschiedliche lokale Bestände entstehen und zusätzliche Sicherungen erforderlich sein.

Im Alltag: Ein älteres Mailprogramm speichert abgerufene Nachrichten nur auf dem eigenen PC.

Portable Software

Software & Dateien

Portable Software lässt sich meist ohne klassische Systeminstallation starten und speichert viele Einstellungen in ihrem eigenen Bereich. Das ist keine allgemeine Sicherheitsgarantie. Rechte, Laufzeitbibliotheken und externe Spuren können trotzdem relevant sein; auch portable Programme sollten aus vertrauenswürdiger Quelle stammen.

Im Alltag: Ein Diagnoseprogramm läuft von einem vorbereiteten USB-Stick.

Portfreigabe

Netzwerk & Internet

Eine Portfreigabe erlaubt bestimmte eingehende Verbindungen aus dem Internet zu einem Gerät im Heimnetz. Falsch eingerichtet kann sie unnötige Angriffsflächen öffnen.

Im Alltag: Für den Fernzugriff auf eigene Heimnetzgeräte ist ein korrekt eingerichtetes VPN oft die bessere Wahl.

Port (Netzwerk)

Netzwerk & Internet

Ein Netzwerkport ist eine Nummer, über die Transportprotokolle Daten verschiedenen Diensten und Verbindungen zuordnen. Er ist kein physischer Anschluss. Dieselbe Portnummer kann bei TCP und UDP getrennt verwendet werden; offen bedeutet nicht automatisch sicher oder unsicher.

Im Alltag: Ein Webserver nimmt HTTPS-Verbindungen gewöhnlich auf TCP-Port 443 an.

Porträtmodus

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Porträtmodus trennt Motiv und Hintergrund rechnerisch und simuliert häufig eine geringe Schärfentiefe. Die Erkennung kann an Haaren oder transparenten Gegenständen scheitern. Das ist nicht identisch mit rein optischer Hintergrundunschärfe; geeignete Entfernung und Licht helfen bei der Berechnung.

Im Alltag: Das Handy zeichnet den Hintergrund hinter einer Person weich.

POST

Computer & Windows

Power-On Self-Test bezeichnet grundlegende Prüfungen beim Einschalten eines Computers. Firmware kann dabei Hardware initialisieren und Fehler melden. Signaltöne oder Diagnoseleuchten sind modellabhängig; ihre Bedeutung sollte im Gerätehandbuch statt anhand einer beliebigen allgemeinen Tabelle geprüft werden.

Im Alltag: Das Mainboard signalisiert einen nicht korrekt eingesetzten Arbeitsspeicher.

Powerbank

Smartphone & Mobilgeräte

Eine Powerbank ist ein tragbarer Energiespeicher zum Nachladen anderer Geräte. Nutzbare Kapazität und Ladeleistung hängen von Zellen, Spannungswandlung und Anschlüssen ab. Die beworbene mAh-Angabe entspricht deshalb nicht direkt der Ladungsmenge, die am Smartphoneakku tatsächlich ankommt.

Im Alltag: Unterwegs lädst du das Handy an einem externen Akku nach.

Powerline

Netzwerk & Internet

Powerline überträgt Netzwerkdaten über Stromleitungen im Gebäude. Die Leistung hängt stark von Verkabelung, Störquellen und angeschlossenen Geräten ab. Beworbene Maximalwerte sind keine zugesicherten Nutzdatenraten; außerdem können manche Installationen andere Funk- oder DSL-Verbindungen beeinträchtigen.

Im Alltag: Ein Adapterpaar bringt Netzwerk in einen Raum ohne verlegtes LAN-Kabel.

PowerShell

Computer & Windows

PowerShell ist eine Kommandozeilenumgebung und Skriptsprache für Verwaltung und Automatisierung. Befehle können weitreichende Änderungen ausführen. Skripte sollten verstanden und aus vertrauenswürdigen Quellen stammen; erhöhte Rechte sind nur nötig, wenn die jeweilige Aufgabe sie tatsächlich verlangt.

Im Alltag: Du lässt dir mehrere Systeminformationen mit einem nachvollziehbaren Befehl anzeigen.

PPPoE

Netzwerk & Internet

Point-to-Point Protocol over Ethernet transportiert eine Einwahlverbindung über Ethernet. Manche Internetanbieter nutzen es für Anmeldung und Verbindungsverwaltung. Zugangsdaten, VLAN und gegebenenfalls Paketgröße müssen zum Anschluss passen; nicht jeder Internetzugang benötigt PPPoE.

Im Alltag: In der Routereinrichtung gibst du den Benutzernamen deines DSL-Anbieters ein.

PPS

Smartphone & Mobilgeräte

Programmable Power Supply ist eine Erweiterung von USB Power Delivery zur feineren Anpassung der Versorgungsspannung. Geeignete Smartphones können damit ihre Laderegelung optimieren. Das Netzteil muss den benötigten Bereich unterstützen; eine hohe Gesamtwattzahl allein garantiert kein passendes Schnellladeverfahren.

Im Alltag: Ein Handy nutzt seine bevorzugte Ladeleistung nur an einem passenden PPS-Netzteil.

PPTX

Software & Dateien

PPTX ist ein Präsentationsformat auf Grundlage von Office Open XML. Es enthält Folien, Gestaltung und gegebenenfalls Medien. Schriften und Spezialeffekte können auf anderen Geräten anders aussehen; für Vorführungen sollte die Datei auf dem Zielsystem getestet werden, insbesondere mit eingebetteten Videos.

Im Alltag: Eine Schulungspräsentation wird vor dem Termin am Vorführrechner kontrolliert.

Präfixdelegation

Netzwerk & Internet

Bei der Präfixdelegation erhält ein Router einen IPv6-Adressbereich, aus dem er eigene lokale Netze bilden kann. Das geschieht häufig über DHCPv6. Die Größe des delegierten Präfixes bestimmt, wie viele getrennte Subnetze daraus sinnvoll entstehen können.

Im Alltag: Der Internetanbieter weist deinem Router ein IPv6-Präfix für das Heimnetz zu.

Präsenzsensor

KI & Digitales

Ein Präsenzsensor versucht Anwesenheit auch bei geringer Bewegung zu erkennen. Je nach Technik kann er empfindlicher als ein einfacher Bewegungsmelder sein. Einrichtung, Störquellen und Raumgrenzen sind wichtig; Radar kann unter Umständen Bewegungen außerhalb des gewünschten Bereichs erfassen und Fehlmeldungen auslösen.

Im Alltag: Das Arbeitszimmerlicht bleibt bei ruhigem Sitzen länger passend eingeschaltet.

Private IP-Adresse

Netzwerk & Internet

Private IPv4-Adressen sind für interne Netze reserviert und werden im öffentlichen Internet nicht direkt geroutet. Viele Heimgeräte verwenden solche Adressen. Beim Internetzugriff übersetzt der Router sie meist über NAT in eine öffentliche Adresse.

Im Alltag: Der Drucker hat zu Hause die Adresse 192.168.178.30.

Privater Schlüssel

Sicherheit & Datenschutz

Ein privater Schlüssel muss geheim bleiben und ermöglicht bestimmte kryptografische Aktionen wie Entschlüsselung oder Signieren. Wer ihn kontrolliert, kann entsprechende Rechte ausüben. Sichere Speicherung und Wiederherstellungsplanung sind daher wichtig; die Weitergabe lässt sich nicht durch bloßes Umbenennen rückgängig machen.

Im Alltag: Ein Server schützt seine privaten Zertifikatsschlüssel vor unberechtigtem Zugriff.

Privates WLAN-Adressieren

Smartphone & Mobilgeräte

Private WLAN-Adressen verringern die Wiedererkennung eines Geräts anhand einer festen MAC-Adresse. Je nach System werden pro Netz oder zeitabhängig andere Kennungen verwendet. Das ist kein vollständiger Anonymitätsschutz und kann Reservierungen oder Zugangsregeln beeinflussen, die an eine MAC-Adresse gebunden sind.

Im Alltag: Der Router zeigt dein Handy nach einer Adressänderung als neuen Teilnehmer.

Progressive Enhancement

KI & Digitales

Progressive Enhancement baut eine nutzbare Grundfunktion mit robustem HTML auf und ergänzt Komfort durch weitere Technik. Dadurch bleiben Inhalte bei fehlendem JavaScript lesbar. Die Erweiterung darf die Basis nicht versehentlich verstecken; ein fehlerhafter Start sollte grundlegende Inhalte weiterhin zugänglich lassen.

Im Alltag: Alle Lexikonbegriffe sind sichtbar, während JavaScript lediglich Suche und Filter ergänzt.

Progressive Web App (PWA)

Software & Dateien

Eine PWA nutzt Webtechnik mit zusätzlichen appähnlichen Möglichkeiten wie Installation oder Offlinefunktionen. Der konkrete Umfang hängt von Browser und Umsetzung ab. Eine installierbare Website ist nicht automatisch vollständig offline nutzbar oder funktional identisch mit einer nativen App desselben Anbieters.

Im Alltag: Eine unterstützte Webanwendung erscheint als eigenes Symbol auf dem Startbildschirm.

Projektdatei

Software & Dateien

Eine Projektdatei speichert Arbeitsanweisungen und Verweise eines Programms, etwa Schnittpunkte und Effekte. Originalmedien sind nicht immer enthalten. Für einen Gerätewechsel müssen deshalb oft zusätzliche Dateien gesammelt werden; die Projektdatei allein ist keine vollständige Sicherung des gesamten Vorhabens.

Im Alltag: Ein Videoprojekt öffnet sich, meldet aber fehlende externe Aufnahmen.

Prompt

KI & Digitales

Ein Prompt ist eine Frage oder Anweisung, die du an eine KI richtest. Je klarer du Aufgabe, Hintergrund und gewünschtes Ergebnis beschreibst, desto besser kann die KI darauf eingehen.

Im Alltag: „Erkläre mir IPv6 einfach mit einem Alltagsbeispiel“ ist ein Prompt.

Prompt-Injection

KI & Digitales

Prompt-Injection versucht, eine KI-Anwendung durch eingeschleuste Anweisungen in fremden Inhalten umzulenken. Das kann etwa in Dokumenten oder Webseiten geschehen. Externe Texte müssen als Daten behandelt werden; besonders bei Werkzeugzugriffen sind technische Begrenzungen wichtiger als bloße höfliche Gegenanweisungen.

Im Alltag: Ein fremdes Dokument fordert den Assistenten auf, vertrauliche Daten weiterzugeben.

ProRes

Software & Dateien

ProRes ist eine Familie von Videocodecs für Produktions- und Schnittabläufe. Verschiedene Varianten haben unterschiedliche Datenraten und Eigenschaften. Die Dateien sind oft größer als typische Auslieferungsformate; sie sparen nicht automatisch Speicher, können aber die weitere Bearbeitung erleichtern.

Im Alltag: Ein Schnittprojekt verwendet ProRes-Zwischendateien statt stark komprimierter Originale.

Proxy-Datei

Software & Dateien

Eine Proxy-Datei ist eine leichter verarbeitbare Ersatzversion von Medien für den Schnitt. Beim endgültigen Export kann das Programm auf die Originale zurückgreifen. Zuordnung und Projekteinstellungen müssen stimmen; ein versehentlicher Export nur aus stark reduzierten Proxys kann die Qualität begrenzen.

Im Alltag: Du schneidest hochauflösende Aufnahmen flüssig mit kleineren Vorschauversionen.

Prozessorkern

Computer & Windows

Ein Prozessorkern ist eine Recheneinheit innerhalb einer CPU. Mehrere Kerne können verschiedene Aufgaben parallel bearbeiten. Ob ein Programm davon profitiert, hängt von seiner Arbeitsweise ab; mehr Kerne bedeuten deshalb nicht automatisch kürzere Wartezeiten in jeder Anwendung.

Im Alltag: Ein Videoschnittprogramm verteilt die Berechnung auf mehrere Kerne.

PSD

Software & Dateien

PSD ist ein Arbeitsformat von Adobe Photoshop und kann Ebenen sowie Bearbeitungsinformationen speichern. Der Funktionsumfang hängt von Inhalt und Programmversion ab. Andere Programme öffnen nicht immer alle Eigenschaften vollständig; für die Weitergabe ist häufig ein zusätzlicher kompatibler Export sinnvoll.

Im Alltag: Ein Bildprojekt bleibt mit getrennten Text- und Bildebenen bearbeitbar.

Pseudonymisierung

Sicherheit & Datenschutz

Pseudonymisierung ersetzt direkte Kennungen durch andere Bezeichnungen. Eine Zuordnung bleibt mit zusätzlichen Informationen weiterhin möglich. Die Daten sind deshalb nicht automatisch anonym; die Zuordnungstabelle muss getrennt geschützt werden, und weitere Merkmale können ebenfalls eine Wiedererkennung ermöglichen.

Im Alltag: Teilnehmer werden in einer Arbeitsliste mit Kennnummern statt Namen geführt.

PUK

Smartphone & Mobilgeräte

Der Personal Unblocking Key entsperrt eine nach falschen PIN-Eingaben blockierte SIM, sofern der Anbieter dieses Verfahren verwendet. Er steht meist in Vertragsunterlagen oder im Kundenbereich. Wiederholte falsche Eingaben können die SIM dauerhaft sperren; Raten ist deshalb keine gute Strategie.

Im Alltag: Du holst den korrekten PUK aus dem verifizierten Kundenkonto.

Push-Benachrichtigung

Smartphone & Mobilgeräte

Eine Push-Benachrichtigung wird über einen Dienst an ein Gerät angestoßen, statt nur beim manuellen Öffnen der App abgeholt zu werden. Zustellung hängt von Verbindung, Systemregeln und Berechtigungen ab. Eine sofortige Anzeige ist deshalb nicht in jeder Situation garantiert.

Im Alltag: Ein Messenger meldet eine neue Nachricht auf dem gesperrten Display.

Q

11 Begriffe

Qi

Smartphone & Mobilgeräte

Qi ist ein Standard für drahtlose Energieübertragung über kurze Abstände. Smartphone und Ladefläche müssen kompatibel und richtig positioniert sein. Hüllen, Fremdkörper und Wärme können Leistung oder Funktion beeinflussen; die Steckdosenaufnahme liegt wegen Verlusten über der am Akku ankommenden Leistung.

Im Alltag: Du legst ein geeignetes Smartphone zum Laden auf eine Ladeschale.

Qi2

Smartphone & Mobilgeräte

Qi2 ist eine Weiterentwicklung des Qi-Standards mit magnetischer Ausrichtung bei entsprechenden Profilen. Das erleichtert die passende Positionierung. Ladeleistung und Funktionsumfang hängen von Version und Zertifizierung ab; ein magnetischer Ring allein macht Zubehör nicht zu einem vollständig kompatiblen Qi2-Gerät.

Im Alltag: Ein geeignetes Ladegerät richtet das Smartphone magnetisch auf seiner Ladefläche aus.

QLC-Flash

Computer & Windows

QLC speichert vier Bit pro Flash-Speicherzelle und erhöht so die Speicherdichte. Die Schreibgeschwindigkeit außerhalb des Caches kann begrenzt sein. Für die Eignung zählen dennoch konkrete Modellwerte, Kapazität und Arbeitslast, nicht nur die Bezeichnung der Zelltechnik.

Im Alltag: Ein großer günstiger Datenspeicher ist beim dauerhaften Schreiben langsamer als beim Lesen.

QoS (Priorisierung)

Netzwerk & Internet

Quality of Service bezeichnet Verfahren, die bestimmte Datenübertragungen bevorzugen oder verwalten. Zuhause kann Priorisierung helfen, wichtige Anwendungen bei überlasteter Verbindung stabiler zu halten.

Im Alltag: Ein Router kann Videokonferenzen gegenüber großen Hintergrunddownloads bevorzugen.

FRITZ!Box-Priorisierung einrichten ↗

QR-Code

Smartphone & Mobilgeräte

Ein QR-Code ist ein zweidimensionaler Code, der zum Beispiel eine Webadresse oder Verbindungsdaten enthalten kann. Ein QR-Code ist nicht automatisch vertrauenswürdig.

Im Alltag: Bevor du einem eingescannten Link folgst, prüfe die angezeigte Zieladresse.

Quantisierung (KI)

KI & Digitales

Quantisierung speichert oder berechnet Modellwerte mit geringerer numerischer Genauigkeit. Das kann Speicherbedarf und Rechenaufwand reduzieren. Je nach Verfahren und Modell können Genauigkeit oder Qualität leiden; weniger Speicherverbrauch bedeutet nicht automatisch höhere Geschwindigkeit auf jeder verfügbaren Hardware.

Im Alltag: Ein komprimiertes Sprachmodell passt in den Grafikspeicher eines Heim-PCs.

Quarantäne

Sicherheit & Datenschutz

Eine Quarantäne isoliert verdächtige Dateien, damit sie nicht normal verwendet werden. Das ermöglicht Prüfung oder spätere Entfernung. Ein Fund kann auch ein Fehlalarm sein; Wiederherstellung sollte erst nach nachvollziehbarer Prüfung erfolgen, nicht allein weil ein Programm anschließend nicht mehr startet.

Im Alltag: Der Virenschutz verschiebt einen auffälligen Download in einen gesperrten Bereich.

QUIC

Netzwerk & Internet

QUIC ist ein verschlüsseltes Transportprotokoll auf UDP-Basis. Es verwaltet zuverlässige Datenströme und kann Verbindungswechsel erleichtern. HTTP/3 verwendet QUIC; ein Router muss deshalb UDP-Verkehr zulassen, damit diese Übertragungsart tatsächlich genutzt werden kann.

Im Alltag: Eine unterstützende Webseite lädt im Browser über HTTP/3.

Quick Share

Smartphone & Mobilgeräte

Quick Share ist eine Freigabefunktion für geeignete Geräte, besonders im Android-Umfeld und mit unterstützten Computern. Sie nutzt passende lokale Verbindungen. Verfügbarkeit und Einrichtung unterscheiden sich; Sichtbarkeitsregeln und Bestätigungen helfen, unerwartete Übertragungen von fremden Geräten zu vermeiden.

Im Alltag: Du sendest eine Datei vom Handy an einen kompatiblen Windows-PC.

Quishing

Sicherheit & Datenschutz

Quishing verwendet QR-Codes als Einstieg in Phishing oder andere Täuschungen. Der Code verbirgt die Zieladresse zunächst vor dem Blick. Vor dem Öffnen und besonders vor einer Dateneingabe sollte die angezeigte Domain geprüft werden; überklebte öffentliche Codes sind verdächtig.

Im Alltag: Ein gefälschter Parkplatz-QR-Code führt auf eine nachgeahmte Zahlungsseite.

Quotas

Netzwerk & Internet

Speicherquoten begrenzen den nutzbaren Platz für Konten oder Bereiche. Sie helfen bei gemeinsamer Nutzung und Kapazitätsplanung. Eine erreichte Quote kann Schreibvorgänge stoppen, obwohl der Datenträger insgesamt noch frei wirkt; Überwachung und verständliche Warnungen verhindern überraschende Arbeitsunterbrechungen.

Im Alltag: Ein Benutzer darf auf dem NAS nur den vereinbarten Speicherumfang belegen.

R

47 Begriffe

RAG

KI & Digitales

Retrieval-Augmented Generation ergänzt eine Modellanfrage mit zuvor gefundenen Quelleninhalten. Das kann Antworten auf eigene Dokumente stützen. Es verhindert Halluzinationen nicht automatisch; Auswahl, Qualität und Aktualität der gefundenen Ausschnitte müssen stimmen, und Aussagen sollten anhand der genannten Quellen überprüfbar sein.

Im Alltag: Ein Assistent beantwortet Fragen anhand passender Absätze aus einer Geräteanleitung.

RAID

Computer & Windows

RAID kombiniert mehrere Laufwerke für bestimmte Ziele wie Ausfallsicherheit oder Geschwindigkeit. Je nach RAID-Level können Daten bei Ausfall eines Laufwerks weiter verfügbar sein; RAID ersetzt trotzdem kein unabhängiges Backup gegen Löschen, Schadsoftware oder gemeinsame Schäden.

Im Alltag: Ein NAS mit Spiegelung schützt vor dem Defekt einer einzelnen Platte, aber nicht vor versehentlichem Löschen.

RAID 0

Netzwerk & Internet

RAID 0 verteilt Daten auf mehrere Laufwerke ohne Redundanz. Das kann Kapazität und bestimmte Datenraten erhöhen. Fällt ein beteiligtes Laufwerk aus, ist gewöhnlich der gesamte Verbund betroffen; es eignet sich deshalb nicht als Schutz vor Laufwerksdefekten und benötigt unabhängige Sicherungen.

Im Alltag: Ein Arbeitslaufwerk für ersetzbare Zwischendateien verteilt Daten über zwei SSDs.

RAID 1

Netzwerk & Internet

RAID 1 spiegelt Daten auf mehrere Laufwerke. Es kann bei einem Laufwerksausfall den Weiterbetrieb ermöglichen. Löschen, Verschlüsselung und andere Änderungen werden jedoch ebenfalls gespiegelt; für frühere Datenstände und Schutz vor gemeinsamen Schäden bleibt ein unabhängiges Backup erforderlich.

Im Alltag: Ein NAS mit zwei Laufwerken bleibt nach Ausfall einer Platte unter geeigneten Bedingungen erreichbar.

RAID 10

Netzwerk & Internet

RAID 10 kombiniert gespiegelte Laufwerkspaare mit verteilter Speicherung und benötigt gewöhnlich mindestens vier Laufwerke. Es bietet Redundanz und gute Eigenschaften für manche Lasten. Welche mehreren Ausfälle tolerierbar sind, hängt von ihrer Verteilung auf die Spiegelpaare ab; Backups bleiben notwendig.

Im Alltag: Ein Server nutzt vier Laufwerke als zwei gespiegelte Paare mit verteilter Datenablage.

RAID 5

Netzwerk & Internet

RAID 5 verteilt Daten und Paritätsinformationen über mindestens drei Laufwerke. Ein Laufwerksausfall kann rechnerisch ausgeglichen werden. Während eines Wiederaufbaus besteht erhöhte Belastung; ein weiterer Ausfall kann Daten kosten, und ein Backup bleibt für unabhängige Wiederherstellung weiterhin notwendig.

Im Alltag: Ein NAS nutzt drei Laufwerke mit der Kapazität von rechnerisch zwei gleich großen Platten.

RAID 6

Netzwerk & Internet

RAID 6 speichert zwei unabhängige Paritätsinformationen und benötigt mindestens vier Laufwerke. Es kann den Ausfall zweier beteiligter Laufwerke verkraften. Nutzkapazität und Schreibverhalten unterscheiden sich von RAID 5; Schutz gegen versehentliches Löschen oder gemeinsame Schäden liefert der Verbund trotzdem nicht.

Im Alltag: Ein größerer Speicherverbund plant Reserve für zwei gleichzeitig ausgefallene Festplatten ein.

RAID-Controller

Netzwerk & Internet

Ein RAID-Controller verwaltet mehrere Laufwerke als vorgesehenen Speicherverbund. Er kann als Hardware oder mit Softwareunterstützung arbeiten. Kompatibilität und Konfigurationssicherung sind wichtig; bei Ausfall des Controllers kann für den Zugriff ein passender Ersatz nötig sein, selbst wenn die Festplatten intakt sind.

Im Alltag: Ein Server nutzt eine definierte Controllerkonfiguration für seinen Laufwerksverbund.

RAID-Rebuild

Netzwerk & Internet

Ein Rebuild rekonstruiert nach einem Laufwerkswechsel die fehlenden Daten eines redundanten Speicherverbunds. Das kann lange dauern und verbleibende Laufwerke belasten. Der richtige Datenträger und ein aktuelles Backup sind wichtig; während des Vorgangs besteht nicht immer die volle vorgesehene Ausfallreserve.

Im Alltag: Nach dem Plattentausch baut das NAS die Spiegelung erneut auf.

Ransomware

Sicherheit & Datenschutz

Ransomware ist Schadsoftware, die Daten oder Systeme sperrt, häufig durch Verschlüsselung, und anschließend Geld fordert. Getrennte Backups sind ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge.

Im Alltag: Auch ein NAS kann betroffen sein, wenn infizierte Geräte darauf zugreifen und Dateien verändern können.

RAR

Software & Dateien

RAR ist ein Archivformat, das Dateien komprimieren und in mehrere Teile aufteilen kann. Unterstützung zum Erstellen und Entpacken unterscheidet sich nach Programm. Bei mehrteiligen Archiven müssen alle benötigten Teile vollständig vorhanden sein; eine einzelne Teil-Datei reicht meist nicht zum Wiederherstellen.

Im Alltag: Ein großer Datensatz wird als zusammengehörige Folge mehrerer Archivdateien geliefert.

Rastergrafik

Software & Dateien

Eine Rastergrafik besteht aus einem festen Raster von Bildpunkten. Sie eignet sich für Fotos und pixelgenaue Bearbeitung. Beim starken Vergrößern müssen Werte ergänzt werden; dadurch entstehen nicht automatisch zusätzliche echte Motivdetails, auch wenn Interpolation die Kanten optisch glätten kann.

Im Alltag: Ein kleines Foto wirkt auf einem großen Druck weniger scharf.

Rate Limit

KI & Digitales

Ein Rate Limit begrenzt die Anzahl oder Menge von Anfragen innerhalb eines Zeitfensters. Es schützt Ressourcen und kann tarifabhängig sein. Anwendungen sollten Wartezeiten und Wiederholungsregeln beachten; sofortige endlose Wiederholungen machen eine Sperre häufig schlimmer, statt die gewünschte Verarbeitung zu beschleunigen.

Im Alltag: Eine Schnittstelle meldet, dass weitere Anfragen erst nach einer Pause erlaubt sind.

Rauschreduzierung

Software & Dateien

Rauschreduzierung verringert unerwünschte zufällige Schwankungen in Bild oder Ton. Sie kann die Wahrnehmung verbessern, entfernt bei starker Einstellung aber auch echte Details. Die passende Intensität hängt vom Material ab; eine saubere Aufnahme bleibt meist besser als eine extreme nachträgliche Korrektur.

Im Alltag: Du reduzierst leises Hintergrundrauschen, ohne die Stimme metallisch klingen zu lassen.

RAW

Software & Dateien

RAW bezeichnet weitgehend unverarbeitete Bilddaten eines Kamerasensors in herstellerspezifischen oder standardisierten Formaten. Das ermöglicht flexible Entwicklung von Helligkeit und Farbe. Die Datei ist nicht automatisch ein fertiges Bild; passende Software und Kameraprofil sind für eine sinnvolle Darstellung erforderlich.

Im Alltag: Du korrigierst den Weißabgleich einer Kameraaufnahme nachträglich im RAW-Entwickler.

Raytracing

Computer & Windows

Raytracing berechnet Lichtwege für realistischere Spiegelungen, Schatten und Beleuchtung. In Echtzeitanwendungen ist das rechenintensiv. Geeignete Grafikhardware kann helfen, doch Bildqualität und Geschwindigkeit hängen von Auflösung, Szene und konkreter Umsetzung im Programm ab.

Im Alltag: In einem Spiel spiegeln sich sichtbare Objekte genauer auf glänzenden Flächen.

RCS

Smartphone & Mobilgeräte

Rich Communication Services erweitert herkömmliche Nachrichten um Funktionen wie Medien und Lesebestätigungen. Unterstützung hängt von App, Gerät, Anbieter und Kommunikationspartner ab. Verschlüsselung ist nicht für jede Kombination identisch; sie sollte anhand der tatsächlich angezeigten Gesprächseigenschaften beurteilt werden.

Im Alltag: Ein Chat sendet Bilder über eine Datenverbindung statt als klassische MMS.

Recovery-Modus

Smartphone & Mobilgeräte

Der Recovery-Modus ist eine separate Wartungsumgebung eines Geräts. Er bietet je nach Modell Funktionen für Updates oder Zurücksetzen. Die Aktionen unterscheiden sich und können Daten löschen; deshalb sollten Modellanleitung, Sicherung und erforderliche Kontozugänge vorab geprüft werden.

Im Alltag: Ein nicht normal startendes Smartphone öffnet seine vorgesehenen Wiederherstellungsoptionen.

Registry

Computer & Windows

Die Registry ist eine zentrale Konfigurationsdatenbank von Windows und vielen Programmen. Sie speichert zahlreiche System- und Benutzereinstellungen. Ungeprüfte Änderungen können Funktionen beschädigen; sogenannte Registry-Reiniger sind keine notwendige allgemeine Wartungsmaßnahme und ersetzen keine gezielte Fehleranalyse.

Im Alltag: Eine dokumentierte Reparatur ändert einen bestimmten Wert nach vorheriger Sicherung.

Remotedesktop

Computer & Windows

Remotedesktop erlaubt die Bedienung eines entfernten Computers über eine Netzwerkverbindung. Der entfernte Rechner führt die Programme aus. Geeignete Authentifizierung und sichere Erreichbarkeit sind wichtig; ein direkt ins Internet freigegebener Verwaltungszugang erhöht die Angriffsfläche und sollte vermieden werden.

Im Alltag: Du bedienst deinen eingeschalteten Büro-PC über eine geschützte Verbindung.

Remuxing

Software & Dateien

Remuxing überträgt vorhandene Medienströme in einen anderen Container, ohne sie neu zu kodieren. Dadurch entstehen normalerweise keine zusätzlichen Kompressionsverluste. Der Zielcontainer muss die enthaltenen Formate unterstützen; Remuxing macht einen vom Gerät nicht unterstützten Videocodec nicht automatisch kompatibel.

Im Alltag: Eine Aufnahme wechselt von MKV zu MP4 mit unveränderten passenden Medienströmen.

Rendering

Software & Dateien

Rendering berechnet aus Projektinformationen ein Bild, eine Bildfolge oder andere fertige Ausgabedaten. Die Dauer hängt von Effekten, Auflösung und Hardwareunterstützung ab. Es ist von einfachem Kopieren zu unterscheiden; mehr Prozessorleistung hilft nicht bei jeder Aufgabe im selben Maß.

Im Alltag: Das Schnittprogramm berechnet Übergänge und Titel für das fertige Video.

Repeater

Netzwerk & Internet

Ein WLAN-Repeater empfängt ein bestehendes WLAN und sendet es weiter, um weitere Bereiche zu versorgen. Die tatsächliche Leistung hängt von Position und Verbindung zum Router ab.

Im Alltag: Ein Repeater auf halbem Weg zwischen Router und entferntem Zimmer ist oft sinnvoller als direkt im Funkloch.

Replay-Angriff

Sicherheit & Datenschutz

Ein Replay-Angriff wiederholt zuvor aufgezeichnete gültige Nachrichten, um eine Aktion erneut auszulösen. Verschlüsselung allein verhindert das nicht immer. Geeignete Protokolle nutzen deshalb Einmalwerte, Zeitbezug oder Zähler; eine sichere Umsetzung muss Wiederholungen erkennen und zurückweisen können.

Im Alltag: Ein altes aufgezeichnetes Anmeldesignal wird vom Server als bereits verwendet abgelehnt.

Responsive Design

Software & Dateien

Responsive Design passt die Darstellung an verschiedene verfügbare Bildschirmgrößen an. Flexible Raster und geeignete Umbruchregeln helfen dabei. Es reicht nicht, Inhalte nur kleiner zu skalieren; Lesbarkeit, Bedienflächen und horizontale Überläufe müssen auf echten schmalen Ansichten ebenfalls geprüft werden.

Im Alltag: Die zwei Lexikonspalten werden auf dem Smartphone zu einer einzigen Spalte.

Ressourcenmonitor

Computer & Windows

Der Ressourcenmonitor zeigt detaillierte Informationen zu Prozessor, Speicher, Datenträger und Netzwerk unter Windows. Er ergänzt den Task-Manager um feinere Zusammenhänge. Einzelne hohe Werte müssen über einen passenden Zeitraum betrachtet werden, um normale Aktivität von anhaltenden Engpässen zu unterscheiden.

Im Alltag: Du prüfst, welcher Prozess ständig auf die Festplatte zugreift.

Reverse Charging

Smartphone & Mobilgeräte

Reverse Charging erlaubt einem Gerät, andere Geräte mit Energie zu versorgen. Das kann kabelgebunden oder drahtlos umgesetzt sein. Leistung und unterstützte Geräte sind begrenzt; das spendende Gerät verliert dabei eigene Akkuladung und zusätzliche Energie durch Umwandlungsverluste.

Im Alltag: Du lädst kleine Kopfhörer kurz mit der Rückseite eines geeigneten Smartphones.

Reverse DNS

Netzwerk & Internet

Reverse DNS löst eine IP-Adresse zu einem Namen auf. Dafür dienen spezielle PTR-Einträge, die meist vom Netzbetreiber verwaltet werden. Die Rückwärtsauflösung ist unabhängig von einer normalen Domainzuordnung und spielt unter anderem bei Mailserverprüfungen eine Rolle.

Im Alltag: Ein Mailserver prüft den hinterlegten Namen einer sendenden IP-Adresse.

RJ45

Netzwerk & Internet

RJ45 ist die gebräuchliche Bezeichnung für den achtpoligen Modularanschluss an vielen Ethernet-Geräten. Die Steckerform allein verrät weder Datenrate noch Kabelqualität. Auch andere Anwendungen können ähnliche Steckverbinder verwenden, weshalb Beschriftung und Gerätebeschreibung wichtig bleiben.

Im Alltag: Ein Netzwerkkabel rastet mit seiner Kunststofflasche im LAN-Port ein.

Roaming

Smartphone & Mobilgeräte

Roaming nutzt ein fremdes Mobilfunknetz mit dem eigenen Vertrag. Kosten und Leistungsumfang hängen von Land, Tarif und Dienst ab. Eine sichtbare Netzverbindung bedeutet nicht automatisch kostenlose Datennutzung; besonders außerhalb vereinbarter Regionen oder auf Schiffen können andere Bedingungen gelten.

Im Alltag: Im Urlaub verbindet sich dein Smartphone mit einem Partnernetz des Anbieters.

robots.txt

KI & Digitales

robots.txt teilt kooperierenden Crawlern Regeln für den Abruf bestimmter Bereiche mit. Sie ist keine Zugriffssperre für Menschen oder böswillige Programme. Vertrauliche Daten brauchen echte Authentifizierung; ein gesperrter Abruf verhindert außerdem nicht in jedem Fall, dass eine URL in Suchergebnissen bekannt wird.

Im Alltag: Eine Website steuert, welche technischen Bereiche Suchcrawler abrufen sollen.

Rootkit

Sicherheit & Datenschutz

Ein Rootkit versteckt Komponenten oder Zugriffe tief im System und erschwert deren Erkennung. Es kann verschiedene Systemebenen betreffen. Normale Prüfergebnisse allein geben dann keine sichere Entwarnung; bei begründetem Verdacht sind fachkundige Analyse und eine vertrauenswürdige Wiederherstellung des Systems wichtig.

Im Alltag: Ein kompromittiertes System verbirgt bestimmte Dateien vor gewöhnlichen Verwaltungswerkzeugen.

Root-Zugriff

Smartphone & Mobilgeräte

Root-Zugriff gewährt sehr weitreichende Systemrechte auf einem Android- oder Unix-basierten Gerät. Damit sind tiefgreifende Änderungen möglich. Gleichzeitig können Schutzmechanismen beeinträchtigt werden und Apps ihren Dienst verweigern; Updates und Datenintegrität müssen gesondert berücksichtigt werden.

Im Alltag: Eine Spezialanwendung fordert Zugriff auf normalerweise geschützte Systembereiche.

Router

Netzwerk & Internet

Ein Router verbindet Netzwerke und leitet Daten zwischen ihnen weiter. Zuhause übernimmt er häufig auch WLAN, Firewall, Adressvergabe und Telefoniefunktionen.

Im Alltag: Deine FRITZ!Box verbindet das Heimnetz mit dem Internetanschluss.

Routingtabelle

Netzwerk & Internet

Eine Routingtabelle enthält Regeln darüber, über welche Schnittstelle und gegebenenfalls welchen nächsten Router ein Zielnetz erreicht wird. Spezifischere passende Routen haben gewöhnlich Vorrang. Falsche Einträge können Verkehr fehlleiten, auch wenn die lokale Netzwerkadresse korrekt ist.

Im Alltag: Eine VPN-Verbindung ergänzt eine Route zum entfernten Firmennetz.

RPA

KI & Digitales

Robotic Process Automation automatisiert wiederkehrende Bedienungsschritte in Softwareoberflächen oder Geschäftsabläufen. Sie verwendet keine physischen Roboter. Änderungen an Masken oder Daten können Abläufe stören; stabile Schnittstellen sind häufig robuster, sofern sie für dieselbe Aufgabe verfügbar und geeignet sind.

Im Alltag: Ein Softwareablauf überträgt freigegebene Werte zwischen zwei vorhandenen Anwendungen.

RPO

Sicherheit & Datenschutz

Recovery Point Objective beschreibt den maximal tolerierbaren Datenverlust als Zeitspanne. Daraus lässt sich eine passende Sicherungshäufigkeit ableiten. Es ist ein Planungsziel, keine Garantie; tatsächliche Wiederherstellungsmöglichkeiten müssen anhand erfolgreicher Sicherungen, Aufbewahrung und Tests geprüft werden.

Im Alltag: Ein Betrieb möchte höchstens die Änderungen der letzten Stunde verlieren.

RSA

Sicherheit & Datenschutz

RSA ist ein asymmetrisches Verfahren mit öffentlichem und privatem Schlüssel. Es wird in geeigneten Protokollen etwa für Signaturen oder Schlüsselaufgaben verwendet. Schlüsselgröße und sichere Umsetzung sind entscheidend; RSA ist nicht einfach ein schneller Ersatz für symmetrische Dateiverschlüsselung.

Im Alltag: Eine digitale Signatur wird mit dem privaten Schlüssel erstellt und öffentlich überprüft.

RSRP

Smartphone & Mobilgeräte

Reference Signal Received Power ist ein Mobilfunkmesswert für die Leistung bestimmter Referenzsignale. Er hilft bei der Bewertung des Empfangs. Datenrate und Stabilität hängen zusätzlich von Signalqualität, Störungen und Auslastung ab; ein einzelner guter Pegel reicht nicht als Leistungsnachweis.

Im Alltag: Du vergleichst den Empfang eines Mobilfunkrouters an zwei Fensterpositionen.

RSSI

Netzwerk & Internet

Received Signal Strength Indicator beschreibt die gemessene Stärke eines empfangenen Funksignals. Die Darstellung und Skalierung hängen vom Gerät ab. Eine gute Signalstärke allein garantiert keine schnelle Verbindung, wenn Störungen, Auslastung oder eine langsame Gegenstelle hinzukommen.

Im Alltag: Die WLAN-App zeigt beim Wechsel ins Nebenzimmer einen schwächeren Empfang.

Rsync

Netzwerk & Internet

Rsync gleicht Dateien zwischen Speicherorten ab und kann nur veränderte Datenanteile übertragen. Optionen entscheiden über Löschungen, Rechte und Übertragungsweg. Ein Spiegelabgleich ist nicht automatisch eine versionierte Sicherung; versehentlich gelöschte Quelldaten können mit ungeeigneten Regeln auch am Ziel verschwinden.

Im Alltag: Ein geplanter Abgleich kopiert neue Dokumente zu einem zweiten System.

RTO

Sicherheit & Datenschutz

Recovery Time Objective beschreibt die angestrebte maximale Dauer bis zur Wiederaufnahme eines Dienstes nach einem Ausfall. Hardwareersatz, Datenmenge und Personal beeinflussen die Erreichbarkeit des Ziels. Eine vorhandene Sicherung allein garantiert daher noch keinen schnellen Wiederanlauf aller benötigten Anwendungen.

Im Alltag: Ein Büro plant, nach einem Serverausfall innerhalb eines Arbeitstags wieder arbeiten zu können.

RTP

Netzwerk & Internet

Real-time Transport Protocol transportiert zeitabhängige Daten wie Sprache oder Video. Es liefert Informationen zu Reihenfolge und Zeitbezug, garantiert aber nicht selbst die rechtzeitige Zustellung. Schutz der Inhalte erfordert eine geeignete sichere Variante oder zusätzliche Verschlüsselung.

Im Alltag: Während eines Internetanrufs werden Sprachpakete zwischen den Gesprächspartnern übertragen.

RTSP

KI & Digitales

Real Time Streaming Protocol steuert den Abruf und die Sitzung von Medienstreams. Die eigentlichen Mediendaten können über weitere Verfahren laufen. Eine RTSP-Adresse ist nicht automatisch geschützt; Zugangsdaten, Netztrennung und das verwendete Übertragungsverfahren müssen zur Sicherheitsanforderung passen.

Im Alltag: Ein lokaler Player öffnet den vorgesehenen Kamerastream im Heimnetz.

Rufsperre

Netzwerk & Internet

Eine Rufsperre blockiert bestimmte eingehende oder ausgehende Telefonverbindungen nach festgelegten Regeln. Das kann unerwünschte Nummern oder teure Ziele betreffen. Gefälschte und wechselnde Anrufernummern begrenzen die Wirkung; eine Sperrliste erkennt nicht jeden betrügerischen Anruf automatisch.

Im Alltag: Du sperrst ausgehende Anrufe zu bestimmten kostenpflichtigen Rufnummernbereichen.

Rufumleitung

Netzwerk & Internet

Eine Rufumleitung leitet eingehende Anrufe an eine andere Nummer oder ein anderes Ziel weiter. Sie kann ständig oder abhängig von Bedingungen gelten. Je nach Anbieter und Ziel entstehen Kosten; auch die ursprüngliche Rufnummer wird nicht in jeder Konfiguration gleich angezeigt.

Im Alltag: Anrufe auf das Bürofestnetz werden bei Abwesenheit zum Handy geleitet.

Ruhezustand

Computer & Windows

Im Ruhezustand speichert ein Computer den Arbeitsspeicherinhalt auf dem Laufwerk und schaltet weitgehend aus. Nach dem Einschalten kann die Sitzung fortgesetzt werden. Die gespeicherten Daten benötigen Platz; Sicherheit und Wiederaufnahme hängen von System- und Verschlüsselungseinstellungen ab.

Im Alltag: Du setzt die Arbeit nach einer längeren Zugfahrt ohne offene Programme neu zu starten fort.

S

111 Begriffe

Salt

Sicherheit & Datenschutz

Ein Salt ist ein zusätzlicher, normalerweise nicht geheimer Zufallswert für die Ableitung gespeicherter Passwortprüfwerte. Er verhindert insbesondere identische Ergebnisse für gleiche Passwörter. Schutz gegen schnelles Durchprobieren braucht zusätzlich ein geeignetes Passwort-Hashverfahren und angemessene Rechen- oder Speicherparameter.

Im Alltag: Zwei Nutzer mit demselben Passwort erhalten unterschiedliche gespeicherte Prüfwerte.

Sandbox

Sicherheit & Datenschutz

Eine Sandbox beschränkt die Möglichkeiten eines Programms auf eine vorgesehene Umgebung. Sie kann Risiken begrenzen, ist aber keine absolute Garantie. Freigegebene Dateien, Netzwerkzugriff und mögliche Sicherheitslücken bestimmen die tatsächliche Trennung; wichtige Daten sollten nicht leichtfertig als gemeinsame Ordner eingebunden werden.

Im Alltag: Ein Browser führt Webinhalte in eingeschränkten Prozessen aus.

SATA

Computer & Windows

Serial ATA verbindet Laufwerke wie Festplatten und bestimmte SSDs mit dem Computer. Die Schnittstelle hat eigene Datenratenbegrenzungen. Eine SATA-SSD kann mechanische Festplatten deutlich übertreffen, erreicht aber nicht automatisch die Geschwindigkeiten aktueller PCIe-SSDs bei großen Übertragungen.

Im Alltag: Eine 2,5-Zoll-SSD verwendet ein SATA-Datenkabel und einen separaten Stromanschluss.

Satellitenkommunikation (Smartphone)

Smartphone & Mobilgeräte

Satellitenkommunikation verbindet geeignete Mobilgeräte für bestimmte Dienste mit Satelliten. Umfang, Regionen und Anbieterunterstützung sind begrenzt und unterschiedlich. Sie ist nicht automatisch ein vollwertiger Internetzugang; freie Sicht zum Himmel und passende Freischaltung können erforderlich sein.

Im Alltag: Ein unterstütztes Gerät bietet außerhalb des Mobilfunknetzes eine begrenzte Nachrichtenfunktion.

Saubere Neuinstallation

Computer & Windows

Eine saubere Neuinstallation richtet ein Betriebssystem neu ein, häufig ohne Übernahme der bisherigen Programminstallation. Dabei können Daten und Partitionen gelöscht werden. Vorher sind überprüfte Backups, passende Installationsmedien, Treiber und Zugangsdaten nötig; sie ist keine bloße Reparatur mit garantierter Datenerhaltung.

Im Alltag: Ein neuer PC erhält Windows von einem vertrauenswürdigen Installationsmedium.

Sauberer Neustart

Computer & Windows

Ein sauberer Neustart startet Windows mit gezielt deaktivierten nicht benötigten Diensten und Autostarteinträgen. Dadurch lassen sich Softwarekonflikte schrittweise eingrenzen. Er ist vom Zurücksetzen oder Neuinstallieren zu unterscheiden; die ursprünglichen Einstellungen sollten dokumentiert und anschließend wiederhergestellt werden.

Im Alltag: Du prüfst, ob ein Hintergrundprogramm den Start einer Anwendung verhindert.

Schlüssel-Fingerabdruck

Sicherheit & Datenschutz

Ein Schlüssel-Fingerabdruck ist ein kompakter Prüfwert eines kryptografischen Schlüssels. Er erleichtert den Vergleich über einen unabhängigen Kanal. Der Prüfwert schützt nur, wenn der Vergleichswert vertrauenswürdig ist; beide Angaben aus derselben manipulierten Quelle bieten keinen wirksamen Identitätsnachweis.

Im Alltag: Du bestätigst einen Serverfingerabdruck anhand der gesicherten Verwaltungsunterlagen.

Schnellformatierung

Computer & Windows

Eine Schnellformatierung erneuert hauptsächlich die Verwaltungsstrukturen eines Dateisystems, statt jeden Speicherbereich vollständig zu prüfen oder zu überschreiben. Die Wirkung unterscheidet sich je nach Medium. Sie ist weder eine umfassende Defektprüfung noch eine verlässliche Löschmethode für vertrauliche Daten.

Im Alltag: Ein leerer Datenträger bekommt in kurzer Zeit ein neues Dateisystem.

Schnellladen

Smartphone & Mobilgeräte

Schnellladen nutzt passende Ladeverfahren für höhere Ladeleistung. Netzteil, Kabel und Gerät müssen zusammenarbeiten. Die Höchstleistung wird meist nur unter bestimmten Bedingungen erreicht; Temperatur und Ladezustand können sie reduzieren, sodass doppelte Wattzahl nicht automatisch halbierte Gesamtladezeit bedeutet.

Im Alltag: Das Handy lädt anfangs schnell und kurz vor voll deutlich langsamer.

Schnellstart (Windows)

Computer & Windows

Der Windows-Schnellstart speichert beim Herunterfahren Teile des Systemzustands, um den nächsten Start zu verkürzen. Ein Neustart führt normalerweise einen vollständigeren Systemneustart aus. Bei Treiberproblemen oder parallelen Betriebssystemen kann die Funktion unerwartete Auswirkungen auf Laufwerkszustände haben.

Im Alltag: Ein Fehler verschwindet nach Neustarten, aber nicht nach gewöhnlichem Aus- und Einschalten.

Schreibschutz

Sicherheit & Datenschutz

Schreibschutz verhindert bestimmte Änderungen an Daten oder Medien. Er kann mechanisch, im Dateisystem oder über Zugriffsregeln umgesetzt sein. Nicht jede Form schützt gegen privilegierte Programme; für verlässliche unveränderliche Archivierung müssen die tatsächlichen technischen Möglichkeiten und Verwaltungsrechte geprüft werden.

Im Alltag: Ein Dokumentenordner erlaubt normalen Nutzern nur Lesezugriff.

Screenreader

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Screenreader gibt Inhalte einer Benutzeroberfläche über Sprache oder Braille aus. Er benötigt sinnvoll ausgezeichnete Elemente und Beschriftungen. Ein rein optisch erkennbarer Knopf ohne zugänglichen Namen ist deshalb problematisch; gute Struktur hilft auch bei der Navigation per Tastatur oder Gesten.

Im Alltag: Ein sehbehinderter Nutzer lässt sich Formularfelder und Schaltflächen vorlesen.

Screenshot

Software & Dateien

Ein Screenshot ist ein Bildschirmfoto, also eine Aufnahme dessen, was auf einem Display zu sehen ist. Vor dem Teilen sollten persönliche Daten und Zugangsinformationen unkenntlich gemacht werden.

Im Alltag: Du fotografierst eine Fehlermeldung auf dem Bildschirm, um sie genauer untersuchen zu lassen.

Scrubbing

Netzwerk & Internet

Scrubbing prüft gespeicherte Daten systematisch auf Integritätsprobleme. Bei geeigneter Redundanz können manche Fehler korrigiert werden. Umfang und Wirkung hängen vom Dateisystem und Verbund ab; ein erfolgreicher Prüflauf garantiert nicht, dass ein Laufwerk später nicht ausfällt oder Dateien nie versehentlich gelöscht werden.

Im Alltag: Das NAS liest regelmäßig Daten und Prüfinformationen zur vorbeugenden Kontrolle.

Secure Boot

Computer & Windows

Secure Boot prüft beim UEFI-Start digitale Signaturen bestimmter Startkomponenten. Es erschwert das Einschleusen nicht vertrauenswürdiger Startsoftware. Es verschlüsselt keine persönlichen Dateien und ersetzt weder Betriebssystemupdates noch sicheren Umgang mit Programmen; Änderungen können alternative Betriebssysteme beeinflussen.

Im Alltag: Ein nicht passend signiertes Startmedium wird von der Firmware zurückgewiesen.

Secure Erase

Sicherheit & Datenschutz

Secure Erase bezeichnet gerätebezogene Löschfunktionen geeigneter Laufwerke. Umsetzung und Wirkung hängen vom Standard und Hersteller ab. Vorher müssen Zielgerät und Sicherung zweifelsfrei feststehen; die Funktion ist nicht rückgängig zu machen und sollte nicht mit gewöhnlichem Dateilöschen verwechselt werden.

Im Alltag: Ein ausgemustertes geeignetes Laufwerk wird vor der Weitergabe vollständig bereinigt.

Seitenverhältnis

Software & Dateien

Das Seitenverhältnis beschreibt das Verhältnis von Breite zu Höhe eines Bilds. Es ist unabhängig von der absoluten Pixelzahl. Ein Hochkantformat wie 9:16 kann deshalb unterschiedliche Auflösungen haben; Anpassungen durch Beschneiden oder Balken verändern die sichtbare Gestaltung auf unterschiedliche Weise.

Im Alltag: 1080 mal 1920 Pixel ergeben ein Hochkantvideo im Verhältnis 9:16.

Semantische Suche

KI & Digitales

Semantische Suche berücksichtigt die inhaltliche Nähe einer Anfrage statt nur identische Wörter zu vergleichen. Häufig verwendet sie Embeddings oder Sprachmodelle. Das kann passende Ergebnisse trotz anderer Begriffe liefern, aber auch scheinbar ähnliche falsche Treffer; sichtbare Quellen helfen bei der Kontrolle.

Im Alltag: Die Suche nach Stromsparen findet einen Abschnitt über geringeren Energieverbrauch.

SEO

KI & Digitales

Search Engine Optimization verbessert die technische und inhaltliche Zugänglichkeit für Suchmaschinen und Nutzer. Verständliche Inhalte, stabile Adressen und saubere Struktur sind wichtig. Es gibt keine seriöse Garantie für eine bestimmte Position; übertriebene Wiederholung von Suchwörtern ersetzt keinen tatsächlichen Nutzen der Seite.

Im Alltag: Jede Begriffskarte bekommt eine eindeutige Überschrift und eine stabile Sprungmarke.

Server

Netzwerk & Internet

Ein Server stellt anderen Programmen oder Geräten Dienste bereit. Der Begriff kann die Software oder den dafür verwendeten Rechner meinen. Auch ein normaler Heimcomputer kann Serveraufgaben übernehmen; entscheidend sind laufender Dienst, Erreichbarkeit und Berechtigungen, nicht allein Größe oder Bauform des Geräts.

Im Alltag: Dein NAS stellt Dateien für mehrere Familiengeräte bereit.

Session-Cookie

Sicherheit & Datenschutz

Ein Session-Cookie ordnet Browseranfragen einer Sitzung zu, häufig nach einer Anmeldung. Wer ein gültiges Sitzungstoken erlangt, kann unter Umständen Zugriff erhalten. Schutzattribute und kurze Gültigkeit helfen, ersetzen aber weder sichere Endgeräte noch den bewussten Umgang mit angemeldeten Sitzungen.

Im Alltag: Nach dem Login bleibst du beim Wechsel zwischen Seiten desselben Dienstes angemeldet.

Session-Hijacking

Sicherheit & Datenschutz

Session-Hijacking übernimmt eine gültige Sitzung, etwa durch gestohlene Sitzungstoken. Der Angreifer benötigt dann nicht zwingend erneut Passwort und zweiten Faktor. Sichere Verbindungen, geschützte Endgeräte und das Beenden verdächtiger Sitzungen sind deshalb zusätzlich zu starken Anmeldedaten wichtig.

Im Alltag: Ein kompromittiertes Browserprofil gefährdet bereits angemeldete Konten.

SFC

Computer & Windows

System File Checker prüft geschützte Windows-Systemdateien und versucht passende beschädigte Dateien zu reparieren. Das Werkzeug behebt nicht jede Fehlerursache. Datenträgerdefekte, Fremdprogramme oder persönliche Dateien werden damit nicht umfassend geprüft; Meldungen sollten als Diagnoseergebnis ausgewertet werden.

Im Alltag: Ein dokumentierter Reparaturversuch prüft die Integrität zentraler Windows-Dateien.

SFP-Modul

Netzwerk & Internet

Ein SFP-Modul ist ein austauschbarer Transceiver für Netzwerkgeräte. Es setzt elektrische Signale beispielsweise in Licht für Glasfaser um. Steckplatz, Datenrate, Wellenlänge und Gegenstelle müssen zusammenpassen; nicht jedes Modul funktioniert in jedem Gerät.

Im Alltag: Ein Switch bekommt über ein passendes SFP-Modul einen Glasfaseranschluss.

SFTP

Netzwerk & Internet

SSH File Transfer Protocol überträgt Dateien über eine SSH-Verbindung. Es schützt Daten und Anmeldung bei korrekt geprüfter Gegenstelle. Trotz ähnlichem Namen ist es nicht mit FTP oder FTPS identisch; ein Server muss SFTP ausdrücklich unterstützen.

Im Alltag: Du überträgst Website-Dateien verschlüsselt zu deinem Webhosting.

SHA-256

Sicherheit & Datenschutz

SHA-256 ist eine kryptografische Hashfunktion mit einem 256 Bit langen Ergebnis. Sie wird unter anderem für Integritätsprüfungen eingesetzt. Für Passwörter reicht schnelles einfaches Hashen allein nicht aus; dort sind speziell aufwendige Ableitungsverfahren mit geeigneten Parametern erforderlich.

Im Alltag: Ein Download wird anhand seines veröffentlichten SHA-256-Prüfwerts kontrolliert.

Sicheres Löschen

Sicherheit & Datenschutz

Sicheres Löschen soll Daten so entfernen, dass sie nicht mit üblichen Mitteln wiederherstellbar sind. Geeignete Verfahren hängen vom Medium und vorhandener Verschlüsselung ab. Mehrfaches Überschreiben einzelner Dateien ist bei SSDs nicht allgemein zuverlässig, weil interne Speicherverwaltung andere Bereiche verwenden kann.

Im Alltag: Vor einer Laufwerksweitergabe nutzt du ein passend geprüftes Herstellerverfahren.

Sicherheitsfrage

Sicherheit & Datenschutz

Eine Sicherheitsfrage verwendet eine persönliche Antwort als zusätzlichen oder alternativen Nachweis. Öffentlich bekannte oder leicht erratbare Fakten bieten wenig Schutz. Wo das Verfahren nötig ist, können einzigartige gespeicherte Zufallsantworten sinnvoller sein; der Wiederherstellungsweg darf den Hauptschutz nicht leicht aushebeln.

Im Alltag: Der Geburtsort allein ist kein starkes Geheimnis zur Kontowiederherstellung.

Sicherheits-Härtung

Sicherheit & Datenschutz

Härtung passt ein System so an, dass unnötige Funktionen und riskante Voreinstellungen reduziert werden. Sie ist auf den Einsatzzweck abzustimmen. Pauschale Skripte können benötigte Funktionen beschädigen; Änderungen sollten nachvollziehbar dokumentiert und auf Wirksamkeit sowie Nebenwirkungen geprüft werden.

Im Alltag: Du deaktivierst einen nicht benötigten Fernzugriff und kontrollierst die verbleibenden Dienste.

Sicherheitskopie des Schlüssels

Sicherheit & Datenschutz

Eine Schlüsselsicherung bewahrt notwendige Entschlüsselungs- oder Wiederherstellungsinformationen unabhängig vom geschützten Gerät auf. Sie muss sowohl verfügbar als auch vor fremdem Zugriff geschützt sein. Nur dieselbe gesperrte Festplatte als Ablage zu verwenden hilft bei deren Ausfall oder Sperre nicht.

Im Alltag: Der Wiederherstellungsschlüssel liegt zusätzlich in einer geschützten separaten Notfallablage.

Sicherheitsschlüssel

Sicherheit & Datenschutz

Ein Sicherheitsschlüssel ist ein Hardwaregerät für unterstützte kryptografische Anmeldungen. Er kann über USB, NFC oder andere geeignete Verbindungen arbeiten. Ein Ersatzschlüssel oder vorbereiteter Wiederherstellungsweg verhindert Aussperren; nicht jeder Schlüssel unterstützt alle Protokolle oder jede gewünschte Kontofunktion.

Im Alltag: Du bestätigst die Anmeldung durch Berühren deines registrierten USB-Schlüssels.

Sicherheitsupdate

Sicherheit & Datenschutz

Ein Sicherheitsupdate behebt bekannte Schutzlücken oder verbessert sicherheitsrelevante Komponenten. Es ist nicht dasselbe wie eine neue Funktionsversion. Updates sollten aus verifizierten Quellen stammen; nach kritischen Änderungen können Neustart und eine kurze Funktionsprüfung erforderlich sein.

Im Alltag: Du installierst eine Herstellerkorrektur für einen verwundbaren Browser.

Sideloading

Smartphone & Mobilgeräte

Sideloading installiert Software außerhalb des üblichen vorgegebenen App-Vertriebswegs. Möglichkeiten und Beschränkungen hängen vom System ab. Die alternative Quelle muss sorgfältig geprüft werden; eine erfolgreich installierbare Datei ist kein Beleg für Unverändertheit, Sicherheit oder die Echtheit der App.

Im Alltag: Du installierst eine App direkt vom nachvollziehbar verifizierten Entwickler.

Signatur (Virenschutz)

Sicherheit & Datenschutz

Eine Virenschutzsignatur beschreibt bekannte Merkmale schädlicher Dateien oder Inhalte. Aktualisierungen erweitern die Erkennung. Reine Signaturprüfung erkennt nicht jede neue oder veränderte Bedrohung; moderne Schutzlösungen kombinieren sie deshalb häufig mit Verhaltensanalyse und weiteren Prüfverfahren für unterschiedliche Angriffsmuster.

Im Alltag: Ein aktualisierter Scanner erkennt eine neu dokumentierte Schadsoftwarevariante.

SIM-PIN

Smartphone & Mobilgeräte

Die SIM-PIN schützt die Nutzung eines SIM-Profils vor unberechtigter Freischaltung. Sie ist von der Bildschirmsperre zu unterscheiden. Wiederholte falsche Eingaben können eine Entsperrung mit PUK nötig machen; die PIN schützt nicht automatisch alle lokal gespeicherten Telefondaten.

Im Alltag: Nach dem Neustart verlangt das Handy zusätzlich zur Gerätesperre die SIM-PIN.

SIM-Swapping

Sicherheit & Datenschutz

SIM-Swapping verlagert einen Mobilfunkanschluss unberechtigt auf eine andere SIM oder ein anderes Profil. Dadurch können Anrufe und SMS umgeleitet werden. Anbieterseitiger Kontoschutz und robustere Anmeldeverfahren helfen; plötzlicher unerklärlicher Netzausfall sollte insbesondere zusammen mit Kontowarnungen ernst genommen werden.

Im Alltag: Dein Handy verliert Empfang, während ein fremdes Gerät SMS für deine Nummer erhält.

Simultaneous Multithreading (SMT)

Computer & Windows

SMT lässt einen physischen Prozessorkern mehrere Ausführungsstränge gleichzeitig verwalten. Das nutzt freie Recheneinheiten besser aus, verdoppelt aber nicht automatisch die Leistung. Je nach Anwendung, Architektur und Auslastung können die Vorteile klein oder deutlich sein.

Im Alltag: Ein Achtkernprozessor stellt dem Betriebssystem sechzehn logische Prozessoren bereit.

SIM und eSIM

Smartphone & Mobilgeräte

Eine SIM weist ein Gerät im Mobilfunknetz einem Anschluss zu. Eine eSIM ist eine integrierte, digital verwaltbare SIM-Funktion ohne klassische herausnehmbare Plastikkarte.

Im Alltag: Bei einem Anbieterwechsel lädst du das eSIM-Profil häufig über einen Aktivierungscode.

Single Sign-on (SSO)

Sicherheit & Datenschutz

Single Sign-on ermöglicht den Zugriff auf mehrere Dienste über eine gemeinsame Anmeldung. Das verringert separate Passworteingaben. Der zentrale Zugang wird dadurch besonders wichtig; Sitzungsdauer, Wiederherstellung und zusätzliche Faktoren sollten passend abgesichert werden, statt sich allein auf Bequemlichkeit zu verlassen.

Im Alltag: Nach der Firmenanmeldung öffnen sich mehrere freigegebene Arbeitsdienste ohne erneuten Login.

SINR

Smartphone & Mobilgeräte

Signal to Interference plus Noise Ratio setzt ein Nutzsignal ins Verhältnis zu Störungen und Rauschen. Ein besseres Verhältnis ermöglicht häufig robustere oder leistungsfähigere Übertragung. Es ist jedoch kein direkter Geschwindigkeitstest; Netzbelegung und andere Grenzen bleiben zusätzlich relevant.

Im Alltag: Eine Außenantenne verbessert die Signalqualität, obwohl der Empfangspegel kaum steigt.

SIP

Netzwerk & Internet

Session Initiation Protocol steuert den Aufbau, die Änderung und das Ende von Kommunikationssitzungen, häufig bei Internettelefonie. Die eigentlichen Sprachdaten laufen normalerweise über zusätzliche Protokolle. SIP-Zugangsdaten sind schützenswert, weil sie für unberechtigte Telefonate missbraucht werden können.

Im Alltag: Ein Softphone meldet sich als IP-Telefon an deiner FRITZ!Box an.

Sitemap

KI & Digitales

Eine Sitemap listet relevante URLs einer Website für Suchmaschinen oder Besucher auf. Sie kann das Entdecken unterstützen. Sie erzwingt keine Indexierung und ersetzt keine erreichbare Navigation; gelöschte oder gesperrte Inhalte sollten nicht fälschlich als aktuelle reguläre Seiten angeboten werden.

Im Alltag: Neue Anleitungen werden in der gepflegten XML-Sitemap aufgeführt.

Site-to-Site-VPN

Netzwerk & Internet

Ein Site-to-Site-VPN verbindet ganze Netzwerke miteinander. Geeignete Router übernehmen den Tunnel, statt jedes Endgerät einzeln anzumelden. Die verbundenen Netze sollten unterschiedliche Adressbereiche verwenden; Freigaben und Firewallregeln bestimmen weiterhin, welche Geräte sich tatsächlich erreichen dürfen.

Im Alltag: Zwei Standorte greifen über ihre Router auf freigegebene interne Dienste zu.

Skript

KI & Digitales

Ein Skript ist eine Datei mit Anweisungen für eine geeignete Ausführungsumgebung. Es kann wiederkehrende Aufgaben vereinfachen. Rechte und Eingaben begrenzen seine Wirkung nicht automatisch; fremde Skripte sollten verstanden und zuerst mit ungefährlichen Testdaten statt wichtigen Originalen verwendet werden.

Im Alltag: Ein nachvollziehbares Skript benennt kopierte Bilddateien nach einem festen Muster um.

SLAAC

Netzwerk & Internet

Stateless Address Autoconfiguration ermöglicht IPv6-Geräten, aus Routerankündigungen eigene Adressen abzuleiten. Dafür ist kein klassischer DHCP-Server zur Adressvergabe nötig. Weitere Einstellungen können je nach Netz zusätzlich über andere Verfahren bereitgestellt werden; mehrere IPv6-Adressen pro Gerät sind normal.

Im Alltag: Dein Laptop erhält automatisch eine globale IPv6-Adresse im Heimnetz.

SLC-Cache

Computer & Windows

Ein SLC-Cache nutzt einen Teil des SSD-Flashspeichers vorübergehend mit geringerer Bitbelegung für schnelle Schreibvorgänge. Seine Größe kann vom freien Platz abhängen. Nach längeren Übertragungen kann die Datenrate sinken, wenn direkt in den langsameren Hauptspeicher geschrieben werden muss.

Im Alltag: Ein großer Videotransfer startet schnell und wird nach einiger Zeit deutlich langsamer.

S.M.A.R.T.

Computer & Windows

Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology stellt Zustandsdaten vieler Laufwerke bereit. Werte und Interpretation unterscheiden sich nach Hersteller. Warnungen können auf Probleme hinweisen, aber unauffällige Werte garantieren keinen bevorstehenden störungsfreien Betrieb und ersetzen keine regelmäßigen Backups.

Im Alltag: Ein Diagnoseprogramm meldet auffällige Sektoren einer Festplatte.

Smarte Steckdose

KI & Digitales

Eine smarte Steckdose lässt sich über geeignete Funk- oder Netzwerkverbindungen steuern. Sie kann fest installiert oder als Zwischenstecker ausgeführt sein. Belastbarkeit und gewünschte lokale Steuerung sind wichtig; die Fernbedienbarkeit allein sagt nichts darüber aus, ob angeschlossene Geräte unbeaufsichtigt betrieben werden dürfen.

Im Alltag: Eine geeignete Leuchte wird zeitgesteuert ein- und ausgeschaltet.

Smartes Thermostat

KI & Digitales

Ein smartes Thermostat regelt eine Heizungsfunktion anhand von Messwerten und Vorgaben. Montage und Kompatibilität müssen zur Anlage passen. Es erzeugt nicht selbst Heizenergie; Temperaturort, Zeitpläne und Zusammenspiel mit der zentralen Heizungsregelung beeinflussen den tatsächlichen Nutzen und Energiebedarf.

Im Alltag: Die gewünschte Raumtemperatur wird nach einem Wochenplan verändert.

Smarte Türklingel

KI & Digitales

Eine smarte Türklingel übermittelt Ereignisse und je nach Gerät Audio oder Video an geeignete Empfänger. Stromversorgung, Netz und Datenschutz sind wichtige Planungsfragen. Cloudabhängigkeit und Speicherorte unterscheiden sich; eine vorhandene Kamera erlaubt nicht automatisch jede Aufnahme öffentlicher oder fremder Bereiche.

Im Alltag: Du erhältst einen Hinweis, wenn jemand an der eingerichteten Haustür klingelt.

Smart Home

KI & Digitales

Smart Home vernetzt Geräte im Wohnbereich für Steuerung und Automationen. Dazu können Licht, Heizung und Sensoren gehören. Kompatibilität und lokale Funktionsfähigkeit unterscheiden sich stark; eine gemeinsame App bedeutet nicht automatisch, dass alle Geräte ohne Internet oder nach einem Anbieterwechsel weiterarbeiten.

Im Alltag: Ein Fensterkontakt beeinflusst eine passende Heizungsregelung.

Smart-Home-Bridge

KI & Digitales

Eine Bridge verbindet Geräte oder Protokolle mit einer anderen Plattform. Welche Funktionen übersetzt werden, hängt vom Produkt ab. Sie ist nicht immer dasselbe wie ein Router; spezielle Geräteeigenschaften können fehlen, obwohl Grundfunktionen wie Ein- und Ausschalten erfolgreich übertragen werden.

Im Alltag: Eine passende Bridge macht vorhandene Lampen einer weiteren Plattform zugänglich.

Smart-Home-Zentrale

KI & Digitales

Eine Smart-Home-Zentrale verbindet Geräte und verwaltet Regeln oder Steuerung. Sie kann lokal arbeiten oder Cloudfunktionen einbeziehen. Unterstützte Funkstandards und Integrationen bestimmen die Auswahl; ein Gerät mit ähnlicher Produktbezeichnung ist nicht automatisch mit jeder Zentrale vollständig kompatibel.

Im Alltag: Eine lokale Zentrale führt mehrere Lichtsensoren und Schalter in einer Automation zusammen.

Smartwatch

Smartphone & Mobilgeräte

Eine Smartwatch ist eine vernetzte Uhr mit Apps, Sensoren und Benachrichtigungen. Manche Funktionen benötigen ein gekoppeltes Smartphone oder einen eigenen Mobilfunkvertrag. Gesundheitswerte sind je nach Funktion unterschiedlich validiert; eine Uhr ersetzt keine umfassende medizinische Untersuchung.

Im Alltag: Du liest eingehende Nachrichten am Handgelenk, ohne das Handy herauszunehmen.

SMB

Netzwerk & Internet

Server Message Block ist ein Protokoll für Datei- und Druckerfreigaben im Netzwerk. Moderne Versionen bieten zusätzliche Sicherheitsfunktionen. Sehr alte Varianten wie SMB1 sollten möglichst vermieden werden; Kompatibilität mit Altgeräten ist kein guter Grund für eine unkontrollierte netzweite Freigabe.

Im Alltag: Windows öffnet einen NAS-Ordner über einen UNC-Pfad.

SMB-Multichannel

Netzwerk & Internet

SMB-Multichannel kann bei geeigneten Clients und Servern mehrere Netzwerkverbindungen für SMB nutzen. Das kann Durchsatz und Ausfallsicherheit verbessern. Hardware, Betriebssystem und Konfiguration müssen zusammenpassen; mehrere LAN-Ports allein garantieren weder Bündelung noch eine höhere Geschwindigkeit jeder Dateiübertragung.

Im Alltag: Ein passender PC greift über mehrere verfügbare SMB-Verbindungen auf einen Server zu.

SMB-Signierung

Netzwerk & Internet

SMB-Signierung schützt bei geeigneten SMB-Verbindungen die Unverändertheit und Herkunftszuordnung der Nachrichten innerhalb der Sitzung. Sie verschlüsselt die Dateiinhalte nicht automatisch. Unterstützung und Vorgaben hängen von Client und Server ab; für Vertraulichkeit ist eine zusätzliche geeignete Verschlüsselungsfunktion erforderlich.

Im Alltag: Ein Server verlangt signierte Dateifreigabeverbindungen seiner Clients.

SMB-Verschlüsselung

Netzwerk & Internet

SMB-Verschlüsselung schützt bei unterstützten Versionen den Inhalt der Freigabekommunikation auf dem Übertragungsweg. Sie ist von bloßer SMB-Signierung zu unterscheiden. Der Schutz endet an den beteiligten Geräten; Dateien auf Datenträgern und Benutzerrechte müssen unabhängig davon passend abgesichert werden.

Im Alltag: Eine Dateiübertragung zum unterstützenden Server ist im Netz nicht im Klartext lesbar.

Smishing

Sicherheit & Datenschutz

Smishing bezeichnet Phishing über SMS oder ähnliche kurze Mobilnachrichten. Gefälschte Zustellhinweise und Kontowarnungen sollen zu schädlichen Links oder Dateneingaben verleiten. Die angezeigte Absenderkennung ist kein sicherer Identitätsnachweis; echte Vorgänge lassen sich direkt beim bekannten Anbieter prüfen.

Im Alltag: Eine angebliche Paketnachricht verlangt über einen Link eine kleine Nachzahlung.

SMR-Festplatte

Netzwerk & Internet

Shingled Magnetic Recording speichert Spuren teilweise überlappend, um die Speicherdichte zu erhöhen. Bestimmte Schreibmuster können dadurch langsamer werden. Eignung für NAS oder RAID muss anhand der konkreten Herstellerfreigabe geprüft werden; dieselbe Kapazität bedeutet nicht dieselben Eigenschaften unter Dauerlast.

Im Alltag: Beim Laufwerkskauf prüfst du, ob die Platte für den geplanten Verbund geeignet ist.

SMS

Smartphone & Mobilgeräte

Short Message Service überträgt kurze Textnachrichten über Mobilfunkdienste. Eine Datenflat ist dafür nicht automatisch erforderlich. Kosten und Zustellung sind tarifabhängig; SMS sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt und sollten nicht als vertraulicher Kommunikationskanal für sensible Inhalte betrachtet werden.

Im Alltag: Ein Dienst schickt einen einmaligen Bestätigungscode als Textnachricht.

SMTP

Software & Dateien

Simple Mail Transfer Protocol überträgt E-Mails zwischen Systemen beziehungsweise vom Mailprogramm zum Versandserver. Es ist vom Abrufprotokoll zu unterscheiden. Anmeldung und geschützte Übertragung müssen passend eingerichtet werden; ein funktionierender Empfang beweist deshalb nicht, dass auch der Nachrichtenversand korrekt konfiguriert ist.

Im Alltag: Dein Mailprogramm nutzt den vorgesehenen Ausgangsserver des Anbieters.

Snapshot

Sicherheit & Datenschutz

Ein Snapshot hält einen logischen Zustand von Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt fest. Er kann schnelle Rücksetzungen ermöglichen und nutzt oft gemeinsame Speicherblöcke. Liegt er nur auf demselben Datenträger, schützt er nicht vor dessen vollständigem Ausfall und ist kein unabhängiges Backup.

Im Alltag: Ein NAS stellt eine versehentlich geänderte Datei aus einem lokalen Snapshot wieder her.

SoC

Computer & Windows

Ein System on a Chip vereint mehrere Funktionen wie Prozessor, Grafik und Schnittstellen auf einem Chip. Das spart Platz und kann Energieeffizienz verbessern. Welche Teile integriert sind, unterscheidet sich nach Modell; ein SoC ist deshalb keine feste Zusage über Leistung oder Aufrüstbarkeit.

Im Alltag: Ein Smartphone enthält viele zentrale Rechenfunktionen in einem gemeinsamen Systemchip.

Social Engineering

Sicherheit & Datenschutz

Social Engineering manipuliert Menschen, um Informationen oder Handlungen zu erlangen. Angreifer nutzen etwa Zeitdruck, Autorität oder Hilfsbereitschaft. Technischer Schutz allein reicht deshalb nicht; ungewöhnliche Forderungen sollten über einen unabhängig bekannten Kontaktweg geprüft werden, bevor Zugang oder Geld freigegeben wird.

Im Alltag: Ein angeblicher Supportmitarbeiter drängt dich zur Installation einer Fernwartungssoftware.

SO-DIMM

Computer & Windows

SO-DIMM bezeichnet kompakte Arbeitsspeichermodule, wie sie oft in Notebooks und Mini-PCs vorkommen. Sie sind kleiner als übliche Desktop-DIMMs. Viele Mobilgeräte haben jedoch verlöteten Speicher; vor einer Aufrüstung müssen Bauform, Generation und vorhandene Steckplätze geprüft werden.

Im Alltag: Du öffnest die Wartungsklappe und prüfst, ob der Notebook-RAM austauschbar ist.

Softphone

Netzwerk & Internet

Ein Softphone ist ein Programm, das einen Computer oder ein Mobilgerät als Telefon nutzbar macht. Für Festnetztelefonie wird häufig ein SIP-Konto eingerichtet. Rufnummern, Audiogeräte und Netzverbindung müssen passen; ein Mikrofon allein stellt noch keinen Telefonanschluss her.

Im Alltag: Du führst Festnetzgespräche am PC mit einem Headset.

Spam

Sicherheit & Datenschutz

Spam sind unerwünschte Nachrichten, meist massenhaft versandte E-Mails oder andere Mitteilungen. Sie können bloß lästig sein, aber auch Phishing oder Schadsoftware enthalten.

Im Alltag: Viele E-Mail-Anbieter sortieren verdächtige Nachrichten automatisch in einen Spam-Ordner.

Spamfilter

Sicherheit & Datenschutz

Ein Spamfilter bewertet Nachrichten nach Merkmalen, Absenderinformationen und gegebenenfalls Lernverfahren. Er kann unerwünschte Mail reduzieren, aber auch echte Nachrichten aussortieren. Wichtige fehlende Nachrichten sollten deshalb im Spamordner geprüft werden; eine akzeptierte Mail ist umgekehrt nicht automatisch vertrauenswürdig.

Im Alltag: Du findest eine versehentlich aussortierte Rechnung im Spamordner.

Spear-Phishing

Sicherheit & Datenschutz

Spear-Phishing ist ein gezielt auf bestimmte Personen oder Organisationen zugeschnittener Täuschungsversuch. Bekannte Namen und passende Projektdetails können Glaubwürdigkeit vortäuschen. Gerade persönliche Ansprache ist kein Echtheitsbeweis; sensible Anfragen sollten unabhängig über verifizierte Kommunikationswege bestätigt werden.

Im Alltag: Eine gefälschte Nachricht bezieht sich auf ein tatsächlich laufendes Projekt.

Speech-to-Text (STT)

KI & Digitales

Speech-to-Text wandelt gesprochene Sprache in Text um. Es wird für Diktate, Transkripte und Untertitel verwendet. Aufnahmequalität, Sprache und Fachwörter beeinflussen Fehler; vor Veröffentlichung sollten Namen und Zahlen kontrolliert werden, auch wenn der restliche Text sehr überzeugend aussieht.

Im Alltag: Eine Videoaufnahme erhält ein anschließend manuell geprüftes Transkript.

Speedtest

Netzwerk & Internet

Ein Speedtest misst die Übertragungsleistung zu einem bestimmten Testserver unter aktuellen Bedingungen. WLAN, Endgerät und parallele Nutzung beeinflussen das Ergebnis. Für die Anschlussprüfung ist ein geeigneter kabelgebundener Test oft aussagekräftiger als eine einzelne Messung am weit entfernten Handy.

Im Alltag: Du vergleichst mehrere Messungen per LAN zu unterschiedlichen Tageszeiten.

Speicherpool

Netzwerk & Internet

Ein Speicherpool fasst physische Speicherressourcen zu einer verwalteten Grundlage zusammen. Darauf können je nach System Volumes oder weitere logische Bereiche entstehen. Redundanz und Erweiterbarkeit hängen von der gewählten Konfiguration ab; ein Poolname allein sagt nichts über vorhandenen Schutz aus.

Im Alltag: Du legst aus mehreren NAS-Laufwerken einen Pool mit geplanter Ausfallreserve an.

Sperrbildschirm

Smartphone & Mobilgeräte

Der Sperrbildschirm begrenzt den Zugriff auf ein Gerät vor der Entsperrung. Welche Benachrichtigungen und Funktionen sichtbar bleiben, lässt sich häufig anpassen. Eine aktive Sperre verhindert nicht jede Datenanzeige; Vorschauen und Schnellzugriffe sollten zu den eigenen Datenschutzbedürfnissen passen.

Im Alltag: Du blendest Nachrichteninhalte auf dem gesperrten Smartphone aus.

SPF

Sicherheit & Datenschutz

Sender Policy Framework hinterlegt im DNS, welche Server für bestimmte Mailabsenderadressen senden dürfen. Es prüft nicht jede sichtbare Absenderangabe und kann bei Weiterleitungen Besonderheiten haben. Für wirksamen Schutz wird es mit anderen Verfahren und geeigneten Auswertungsregeln kombiniert.

Im Alltag: Ein empfangender Mailserver prüft, ob der sendende Server laut Domainrichtlinie erlaubt ist.

Spindown

Netzwerk & Internet

Spindown stoppt bei geeigneten Festplatten die Drehung nach einer Ruhezeit. Das kann Energie und Geräusch reduzieren. Häufiges Aufwecken, verzögerte Zugriffe und systemeigene Hintergrundaufgaben beeinflussen den Nutzen; eine kurze Wartezeit ist nicht für jede Arbeitslast oder jedes NAS sinnvoll.

Im Alltag: Eine selten genutzte Archivplatte läuft erst beim nächsten Dateizugriff wieder an.

Split Tunneling

Netzwerk & Internet

Split Tunneling leitet nur ausgewählten Verkehr durch ein VPN. Andere Verbindungen verwenden den normalen Internetzugang. Das kann Bandbreite sparen, verlangt aber klare Regeln für Zielnetze und DNS; nicht jeder Nutzer erwartet dieselbe Aufteilung seines Datenverkehrs.

Im Alltag: Nur NAS-Zugriffe gehen durchs Heim-VPN, Videostreams nutzen die lokale Internetleitung.

Spoofing

Sicherheit & Datenschutz

Spoofing fälscht eine Identität oder Absenderangabe innerhalb einer Kommunikation. Das kann E-Mail-Adressen, Rufnummern oder Netzwerkdaten betreffen. Die Gegenmaßnahme hängt vom Verfahren ab; ein vertrauter Anzeigename allein sollte nie als sichere Bestätigung der tatsächlichen Herkunft gelten.

Im Alltag: Eine Nachricht zeigt den Namen einer bekannten Person, stammt aber aus einer fremden Quelle.

Sprachmodell

KI & Digitales

Ein Sprachmodell verarbeitet sprachliche Eingaben und berechnet wahrscheinliche sprachliche Ausgaben. Es kann erklären oder zusammenfassen, macht aber auch Fehler und sollte nicht als automatische Faktenquelle gelten.

Im Alltag: Du lässt dir mit einem Sprachmodell eine komplizierte Anleitung vereinfacht erklären.

Sprachsteuerung

Smartphone & Mobilgeräte

Sprachsteuerung bedient Geräte und Programme über gesprochene Befehle. Verarbeitung kann lokal oder über Onlinedienste erfolgen. Umfang, Genauigkeit und Datenschutz hängen vom System ab; für sensible Aktionen sind Bestätigung und klare Berechtigungen wichtig, weil Erkennung Fehler machen kann.

Im Alltag: Du öffnest eine App per gesprochenem Befehl.

Spyware

Sicherheit & Datenschutz

Spyware sammelt unerwünscht Informationen über Nutzung, Eingaben oder andere persönliche Daten. Sie kann mit anderer Software eingeschleust werden. Auffällige Berechtigungen und unbekannte Programme sollten geprüft werden; ein langsames Gerät allein beweist weder das Vorhandensein noch das Fehlen solcher Überwachung.

Im Alltag: Ein manipuliertes Programm übermittelt unbemerkt Nutzungsdaten an Dritte.

SQL-Injection

Sicherheit & Datenschutz

SQL-Injection verändert Datenbankanfragen über unsicher behandelte Eingaben. Das kann Daten offenlegen oder verändern. Parametrisierte Abfragen und passende Rechte helfen bei der Vermeidung; ein Filter für einzelne verdächtige Wörter reicht nicht als verlässlicher Schutz gegen alle Varianten aus.

Im Alltag: Ein sicher programmiertes Suchformular behandelt Benutzereingaben ausschließlich als Daten.

sRGB

Software & Dateien

sRGB ist ein verbreiteter Farbraum für allgemeine Bilddarstellung und Webinhalte. Viele Geräte und Programme orientieren sich daran. Für verlässliche Darstellung sollten Farbprofile korrekt eingebettet oder zugeordnet sein; ein unkalibrierter Bildschirm kann Farben trotzdem sichtbar anders zeigen.

Im Alltag: Du verwendest sRGB für ein Bild, das auf vielen Geräten ähnlich erscheinen soll.

SRT

Software & Dateien

SubRip Text ist ein einfaches Untertitelformat mit nummerierten Textblöcken und Zeitangaben. Es enthält nur begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten. Zeichencodierung und korrekte Zeitwerte sind wichtig; ein Video braucht passende Playerunterstützung oder einen gesonderten Einbrennvorgang, damit die Untertitel sichtbar werden.

Im Alltag: Du lädst eine korrigierte SRT-Datei zusätzlich zum Video hoch.

SSD

Computer & Windows

Eine SSD ist ein Speichermedium ohne rotierende Magnetscheiben. Gegenüber HDDs startet sie Programme und Betriebssysteme in vielen Situationen deutlich schneller.

Im Alltag: Windows bootet von einer SSD oft spürbar schneller als von einer alten Festplatte.

SSH

Sicherheit & Datenschutz

Secure Shell ermöglicht geschützte Fernzugriffe und weitere sichere Verbindungen zu geeigneten Systemen. Neben Passwörtern können Schlüssel verwendet werden. Der Schlüssel der Gegenstelle muss geprüft werden; unerwartete Änderungen können auf Neuinstallation, falsches Ziel oder einen Angriff hinweisen.

Im Alltag: Du verwaltest einen eigenen Linux-Server über eine verschlüsselte Konsole.

SSID

Netzwerk & Internet

SSID ist der Name, unter dem ein WLAN-Netz erscheint. Ein WLAN-Name ist kein Passwort und macht das Netzwerk für sich genommen nicht sicher.

Im Alltag: „MeinZuhause“ könnte der SSID-Name deines privaten WLANs sein.

Standard-App

Smartphone & Mobilgeräte

Eine Standard-App öffnet bestimmte Links oder Dateitypen automatisch. Auswahlmöglichkeiten unterscheiden sich nach System und Funktion. Eine geänderte Zuordnung verändert nicht das Dateiformat; bei unerwartetem Öffnen sollte zuerst die Zuordnung statt die Datei selbst korrigiert werden.

Im Alltag: Du wählst, welcher Browser normale Weblinks auf dem Smartphone öffnet.

Standardgateway

Netzwerk & Internet

Das Standardgateway ist die Adresse des Routers, an den ein Gerät Daten für unbekannte externe Netze sendet. Im Heimnetz übernimmt das meist der Internetrouter. Eine richtige lokale IP-Adresse allein genügt deshalb nicht für funktionierenden Internetzugang.

Im Alltag: Der PC erreicht den Drucker, aber wegen eines falschen Gateways keine Webseiten.

Standby

Computer & Windows

Standby hält eine Sitzung mit reduziertem Energieverbrauch bereit, damit das Gerät schnell weiterarbeiten kann. Die konkrete Umsetzung unterscheidet sich nach Hardware und Betriebssystem. Restverbrauch und Hintergrundaktivitäten sind möglich; für längere Transporte ist die passende Energieeinstellung wichtig.

Im Alltag: Nach kurzem Zuklappen ist dein Notebook sofort wieder arbeitsbereit.

Standortdienste

Smartphone & Mobilgeräte

Standortdienste kombinieren je nach Gerät Satelliten, WLAN, Mobilfunk und Sensoren zur Positionsbestimmung. Die Genauigkeit hängt von Umgebung und Freigaben ab. Standortzugriff für eine App bedeutet nicht automatisch dauerhafte Hintergrundortung; die jeweiligen Berechtigungsstufen sollten getrennt geprüft werden.

Im Alltag: Eine Wetter-App erhält nur einen ungefähren statt deines exakten Standorts.

Statische IP-Adresse

Netzwerk & Internet

Eine statische IP-Adresse bleibt einem Gerät fest zugewiesen, solange die Konfiguration nicht geändert wird. Sie kann lokal oder öffentlich sein. Die Adresse muss zum Netz passen und darf nicht versehentlich einem zweiten Gerät zugewiesen werden.

Im Alltag: Ein Server behält seine Adresse für verlässliche Zugriffe im Heimnetz.

Statische Route

Netzwerk & Internet

Eine statische Route wird bewusst in einem Router oder Betriebssystem eingetragen. Sie legt den Weg zu einem bestimmten Netz fest. Damit Antworten zurückkommen, muss auch die Gegenseite einen passenden Rückweg kennen; ein einzelner Eintrag löst nicht jedes Verbindungsproblem.

Im Alltag: Dein Hauptrouter erfährt, über welchen zweiten Router ein Testnetz erreichbar ist.

Stereo

Software & Dateien

Stereo verwendet zwei Kanäle zur räumlichen Audiowiedergabe. Unterschiede zwischen links und rechts können eine Bühne erzeugen. Zwei Kanäle allein garantieren keine hochwertige Räumlichkeit; Phasenfehler und unpassende Mikrofonierung können bei Zusammenmischung in Mono sogar wichtige Signalteile abschwächen.

Im Alltag: Eine Musikaufnahme verteilt Instrumente unterschiedlich auf den linken und rechten Kanal.

STL

Software & Dateien

STL beschreibt Oberflächen meist als Dreiecksnetz und wird häufig für 3D-Druckmodelle verwendet. Farben und eindeutige Maßeinheiten sind nicht im selben Umfang wie in moderneren Formaten festgelegt. Vor dem Druck müssen Größe und geschlossene Geometrie geprüft werden.

Im Alltag: Ein Modell wird im Slicer versehentlich zu klein angezeigt und vor dem Druck korrigiert.

Störabstandsmarge

Netzwerk & Internet

Die Störabstandsmarge beschreibt die zusätzliche Signalreserve einer DSL-Verbindung gegenüber dem benötigten Mindestabstand zum Rauschen. Mehr Reserve kann die Stabilität verbessern. Der Wert ist nur zusammen mit Leitungsprofil, Datenrate und zeitlichem Verlauf sinnvoll zu beurteilen.

Im Alltag: Im Routerprotokoll fallen abends gleichzeitig Reserve und Verbindungsstabilität.

Streaming

Software & Dateien

Beim Streaming werden Audio- oder Videodaten laufend übertragen und wiedergegeben, statt dass zuerst die vollständige Datei heruntergeladen werden muss. Häufig werden kleine Teile zwischengespeichert.

Im Alltag: Du schaust ein YouTube-Video, während weitere Abschnitte noch übertragen werden.

Strukturierte Ausgabe

KI & Digitales

Strukturierte Ausgabe erzeugt Antworten in einem vorgegebenen Datenschema, beispielsweise JSON. Das erleichtert automatische Weiterverarbeitung. Formale Gültigkeit ist keine inhaltliche Wahrheitsgarantie; Zahlen, Kategorien und erforderliche Felder sollten zusätzlich geprüft werden, bevor daraus automatische Entscheidungen oder Veröffentlichungen entstehen.

Im Alltag: Ein Modell liefert Lexikondaten mit getrennten Feldern für Begriff, Erklärung und Kategorie.

Subnetz

Netzwerk & Internet

Ein Subnetz ist ein logisch abgegrenzter Bereich eines IP-Netzes. Geräte entscheiden anhand ihrer Adresse und Netzmaske, welche Ziele direkt erreichbar sind. Für Ziele außerhalb des eigenen Subnetzes benötigen sie normalerweise einen passenden Router.

Im Alltag: PC und Drucker liegen im selben Subnetz und erreichen sich direkt.

Subnetzmaske

Netzwerk & Internet

Die Subnetzmaske kennzeichnet bei IPv4, welcher Teil einer Adresse das Netz beschreibt. Sie bestimmt gemeinsam mit der IP-Adresse den lokalen Adressbereich. Unterschiedliche Masken können dazu führen, dass Geräte die Erreichbarkeit ihrer Nachbarn verschieden beurteilen.

Im Alltag: 255.255.255.0 fasst bei einem üblichen Heimnetz die ersten drei Adressblöcke als Netzteil auf.

Suchmaschine

Software & Dateien

Eine Suchmaschine durchsucht einen aufgebauten Index oder andere verfügbare Datenbestände nach passenden Ergebnissen. Die Reihenfolge hängt von vielen Kriterien ab. Ein hoher Treffer ist kein Wahrheitsbeweis; bei technischen und aktuellen Aussagen sind offizielle Quellen, Datum und inhaltlicher Zusammenhang besonders wichtig.

Im Alltag: Du suchst gezielt auf der Herstellerseite nach der Anleitung deines Gerätemodells.

Suchmaschinenindex

KI & Digitales

Ein Suchmaschinenindex ist eine aufbereitete Sammlung von Informationen über gefundene Inhalte. Aufnahme und Aktualisierung erfolgen nach Regeln der Suchmaschine. Eine öffentlich erreichbare Seite muss nicht sofort enthalten sein; gute Struktur und crawlbare Inhalte erleichtern die Verarbeitung, garantieren aber keine bestimmte Platzierung.

Im Alltag: Eine neue Lexikonseite erscheint erst nach Verarbeitung in Suchergebnissen.

Suchnetzwerk

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Suchnetzwerk verwendet teilnehmende Geräte, um Signale kompatibler verlorener Gegenstände weiterzumelden. Verfahren und Datenschutz unterscheiden sich. Es liefert keine garantierte Echtzeitortung überall; Reichweite, Beteiligung anderer Geräte und Batteriezustand des Suchanhängers beeinflussen die Erkennung.

Im Alltag: Ein verlorener Anhänger wird von einem vorbeikommenden kompatiblen Gerät erkannt.

Supervectoring

Netzwerk & Internet

Supervectoring erweitert VDSL um einen größeren Frequenzbereich und eine abgestimmte Störunterdrückung. Dafür müssen Anschluss und Modem geeignet sein. Welche Datenrate tatsächlich ankommt, hängt weiterhin von der Leitung und dem gebuchten Tarif ab.

Im Alltag: Ein älteres DSL-Modem erreicht am neuen Anschluss nicht die volle Geschwindigkeit.

SVG

Software & Dateien

Scalable Vector Graphics beschreibt Vektorgrafiken in einem XML-basierten Format. Linien und Formen bleiben beim Skalieren scharf. SVG kann auch aktive Inhalte enthalten; fremde Dateien sollten bei Einbindung sicher behandelt werden, besonders wenn eine Website Uploads erlaubt.

Im Alltag: Ein einfaches Website-Logo bleibt auf großen Bildschirmen sauber scharf.

Switch

Netzwerk & Internet

Ein Switch verbindet Geräte innerhalb eines lokalen Netzes und leitet Ethernet-Daten gezielt zu passenden Anschlüssen weiter. Er ersetzt normalerweise keinen Internetrouter. Portgeschwindigkeit, Ausstattung und Verbindung zum übrigen Netz bestimmen, welche Datenraten zwischen den Geräten möglich sind.

Im Alltag: Ein kleiner Switch erweitert die verfügbaren LAN-Anschlüsse hinter dem Router.

Synchronisation

Software & Dateien

Synchronisation hält Daten auf mehreren Geräten oder an mehreren Orten auf einem abgestimmten Stand. Sie ist kein Ersatz für ein Backup, weil versehentliches Löschen ebenfalls übertragen werden kann.

Im Alltag: Löschst du eine synchronisierte Datei auf dem Laptop, kann sie auch auf anderen Geräten verschwinden.

Synthetische Daten

KI & Digitales

Synthetische Daten werden künstlich erzeugt statt unmittelbar aus realen Vorgängen übernommen. Sie können Training und Tests ergänzen. Ihre Qualität hängt vom Erzeugungsverfahren ab; Fehler, Verzerrungen und zu einfache Situationen können weitergegeben werden, weshalb reale unabhängige Prüfungen weiterhin wichtig bleiben.

Im Alltag: Eine Simulation erzeugt zusätzliche Testbilder unter unterschiedlichen Lichtbedingungen.

Systemabbild

Computer & Windows

Ein Systemabbild sichert ausgewählte Partitionen beziehungsweise einen Systemzustand für eine umfassende Wiederherstellung. Es kann Betriebssystem, Programme und Daten enthalten. Wiederherstellungsmedium und Lesbarkeit der Sicherung sollten getestet werden; ein vorhandenes Abbild garantiert allein noch keinen erfolgreichen Wiederanlauf.

Im Alltag: Nach einem SSD-Defekt stellst du den gesicherten Rechnerstand auf einem Ersatzlaufwerk wieder her.

Systemanweisung

KI & Digitales

Eine Systemanweisung legt in einer KI-Anwendung grundlegende Verhaltensregeln fest. Sie ist von Benutzereingaben und externen Inhalten zu unterscheiden. Die genaue Priorisierung hängt vom System ab; Schutz braucht zusätzlich technische Berechtigungen, weil sprachliche Regeln allein keine sichere Zugriffskontrolle ersetzen.

Im Alltag: Ein Assistent soll bei fehlenden Quellen Unsicherheit offen benennen.

Szene (Smart Home)

KI & Digitales

Eine Szene setzt mehrere Gerätezustände gemeinsam auf vorbereitete Werte. Sie kann manuell oder durch eine Automation ausgelöst werden. Ob alle Geräte gleichzeitig reagieren, hängt von Verbindungen und Plattform ab; einzelne nicht erreichbare Geräte sollten in wichtigen Abläufen erkannt werden.

Im Alltag: Eine Filmszene dimmt die Beleuchtung und schaltet ausgewählte Lampen aus.

T

48 Begriffe

Taktfrequenz

Computer & Windows

Die Taktfrequenz gibt an, wie viele Taktzyklen eine Komponente pro Sekunde ausführt. Sie wird häufig in Gigahertz angegeben. Leistung hängt zusätzlich von Architektur, Kernzahl und Aufgabe ab; Taktraten unterschiedlicher Prozessorfamilien lassen sich deshalb nicht isoliert vergleichen.

Im Alltag: Ein neuerer Prozessor erledigt trotz geringerer GHz-Angabe dieselbe Aufgabe schneller.

TAR

Software & Dateien

TAR fasst Dateien mit Metadaten in einem Archiv zusammen. Es komprimiert den Inhalt nicht grundsätzlich selbst. Zusätzliche Verfahren wie gzip können die Datei anschließend verkleinern; deshalb beschreiben Endungen wie tar.gz zwei verschiedene Verarbeitungsschritte statt eines einzelnen Dateiformats.

Im Alltag: Ein Linux-Projekt wird mit Verzeichnisstruktur in einem TAR-Archiv weitergegeben.

Task-Manager

Computer & Windows

Der Task-Manager zeigt laufende Prozesse und die Auslastung wichtiger Ressourcen. Er hilft, auffällige Programme zu erkennen. Hohe Auslastung ist nicht automatisch ein Fehler; laufende Updates, Berechnungen oder Datentransfers können eine nachvollziehbare Ursache haben.

Im Alltag: Du findest heraus, welches Programm den Arbeitsspeicher stark belegt.

Tastaturfokus

KI & Digitales

Der Tastaturfokus bezeichnet das Element, das Eingaben über die Tastatur erhält. Eine sichtbare Markierung hilft bei der Orientierung. Die Reihenfolge sollte zur inhaltlichen Struktur passen; ausgeblendete Bedienelemente dürfen nicht unverständlich im Weg bleiben oder einen Nutzer ohne sinnvolle Rückkehrmöglichkeit festhalten.

Im Alltag: Mit Tab wechselst du von der Suche zum Zurücksetzen-Knopf.

TBW

Computer & Windows

Terabytes Written ist eine Herstellerangabe zur Schreibmenge einer SSD, häufig im Zusammenhang mit Garantiebedingungen. Sie ist kein fester Ausfallzeitpunkt. Arbeitslast, Controller und Speicherzustand beeinflussen die Lebensdauer; auch eine wenig beschriebene SSD kann plötzlich defekt werden.

Im Alltag: Beim Vergleich zweier SSDs prüfst du Kapazität, Garantie und Schreibmengenangabe.

TCP

Netzwerk & Internet

Transmission Control Protocol überträgt Daten als geordneten, zuverlässigen Datenstrom. Verlorene Daten werden erneut gesendet. Das erleichtert vielen Anwendungen die Übertragung, kann bei Störungen aber Verzögerungen verursachen; Verschlüsselung ist keine eingebaute Eigenschaft von TCP.

Im Alltag: Ein Dateidownload setzt auf korrekte Reihenfolge und erneute Übertragung fehlender Daten.

TDP

Computer & Windows

Thermal Design Power ist eine herstellerabhängig definierte Kenngröße für die Auslegung der Kühlung. Sie ist nicht einfach der maximale Stromverbrauch eines gesamten Computers. Für Stromversorgung und Kühlung sind zusätzlich konkrete Leistungsgrenzen und Angaben zum jeweiligen Modell wichtig.

Im Alltag: Du wählst einen CPU-Kühler anhand der Herstellerfreigabe statt nur einer Wattzahl.

Telekamera

Smartphone & Mobilgeräte

Eine Telekamera bildet entfernte Motive mit engerem Bildwinkel ab. Bei Smartphones ist sie meist ein eigenes Kameramodul. Die Qualität hängt von Sensor, Optik und Licht ab; das Gerät kann unter schlechten Bedingungen stattdessen einen Ausschnitt der Hauptkamera verwenden.

Im Alltag: Du fotografierst ein Detail an einem entfernten Gebäude ohne direkt heranzugehen.

Telemetrie

KI & Digitales

Telemetrie übermittelt Mess- oder Nutzungsdaten zur Auswertung. Sie kann bei Diagnose und Produktpflege helfen, hat aber je nach Datenumfang Datenschutzfolgen. Erfasste Inhalte, Empfänger und Einstellmöglichkeiten sollten nachvollziehbar sein; ein allgemeiner Begriff sagt noch nicht, ob persönliche Informationen enthalten sind.

Im Alltag: Eine Anwendung bietet eine separat steuerbare Übermittlung von Diagnosewerten an.

Temperatur (Sprachmodell)

KI & Digitales

Die Temperatur beeinflusst bei geeigneten Sprachmodellen, wie zufällig aus möglichen Ausgaben ausgewählt wird. Niedrige Werte können Ergebnisse gleichförmiger machen. Sie garantieren keine sachliche Richtigkeit; eine falsche Antwort kann auch sehr stabil erzeugt werden, wenn Modell und Kontext dieselbe Richtung nahelegen.

Im Alltag: Eine Anwendung verwendet eine zurückhaltende Einstellung für konsistente strukturierte Ausgaben.

Testdatensatz

KI & Digitales

Ein Testdatensatz prüft ein Modell möglichst unabhängig nach der Entwicklung. Seine Aussagekraft hängt von passender Auswahl und echter Trennung ab. Wurden Testbeispiele bereits beim Training oder bei vielen Anpassungen genutzt, können Ergebnisse besser aussehen, als sie im späteren Alltag tatsächlich sind.

Im Alltag: Ein fertiges Erkennungssystem wird an bisher ungenutzten Bildern bewertet.

Tethering

Netzwerk & Internet

Tethering gibt die Internetverbindung eines Mobilgeräts an andere Geräte weiter. Das kann per WLAN, USB oder Bluetooth geschehen. Dabei wird normalerweise das Mobilfunkdatenvolumen genutzt; Tarifbedingungen, Empfang und Stromverbrauch sollten besonders bei längerer Nutzung berücksichtigt werden.

Im Alltag: Ein Laptop nutzt unterwegs das Internet des Smartphones über ein USB-Kabel.

Texteditor

Software & Dateien

Ein Texteditor bearbeitet reine Textdateien und häufig Programmcode. Er speichert normalerweise keine vollständigen Textverarbeitungslayouts wie Word. Zeichenkodierung und Zeilenenden können wichtig sein; für Konfigurationsänderungen sollte eine Kopie vorhanden sein, damit unabsichtliche Änderungen zuverlässig rückgängig gemacht werden können.

Im Alltag: Du öffnest eine HTML-Datei im Editor statt in der Textverarbeitung.

Text-to-Speech (TTS)

KI & Digitales

Text-to-Speech wandelt geschriebenen Text in synthetische Sprache um. Stimme, Aussprache und Steuerungsmöglichkeiten hängen vom System ab. Namen, Abkürzungen und Zahlen brauchen häufig Nachkontrolle; ein natürlicher Klang beweist nicht, dass Betonung und inhaltliche Wiedergabe vollständig korrekt sind.

Im Alltag: Ein geprüfter Sprechertext wird als künstliche Stimme für einen Produktclip ausgegeben.

Theme

Software & Dateien

Ein Theme legt die Gestaltung und je nach System zusätzliche Darstellungsfunktionen einer Website fest. Inhalte und Design sind dabei teilweise getrennt. Ein Wechsel kann Menüs, Vorlagen und Spezialbereiche verändern; eigene Anpassungen sollten deshalb vorab gesichert und in einer geeigneten Vorschau geprüft werden.

Im Alltag: Dein WordPress-Theme bestimmt den Hintergrund rund um dieses Lexikon.

Thermal Throttling

Computer & Windows

Thermal Throttling reduziert die Leistung einer Komponente, um eine Temperaturgrenze einzuhalten. Das schützt vor Überhitzung, kann aber Rechenaufgaben verlangsamen. Staub, Kühlung und Umgebung spielen eine Rolle; sinkender Takt allein beweist noch keinen thermischen Fehler.

Im Alltag: Ein verstaubter Laptop wird beim langen Export immer langsamer.

Thread (Ausführungsstrang)

Computer & Windows

Ein Thread ist ein Ausführungsstrang eines Programms, den das Betriebssystem auf Prozessorressourcen einplant. Mehrere Threads können parallel arbeiten oder sich Rechenzeit teilen. Die angezeigte Anzahl logischer Prozessoren ist daher nicht immer gleich der Anzahl physischer Kerne.

Im Alltag: Der Task-Manager zeigt für eine CPU mehr logische Prozessoren als Kerne an.

Thread Border Router

KI & Digitales

Ein Thread Border Router verbindet ein Thread-Netz mit anderen IP-Netzen. Er ist keine pauschale Zentrale für alle Smart-Home-Protokolle. Geeignete Geräte können diese Rolle zusätzlich übernehmen; Einrichtung, Netzzugehörigkeit und unterstützte Plattform müssen für eine funktionierende Verbindung zusammenpassen.

Im Alltag: Ein passendes Gerät vermittelt zwischen Thread-Sensoren und dem Heimnetz.

Thread (Smart Home)

KI & Digitales

Thread ist eine IPv6-basierte stromsparende Mesh-Netzwerktechnik für geeignete Geräte. Für die Verbindung zu anderen IP-Netzen wird ein Thread Border Router benötigt. Thread allein definiert nicht sämtliche Anwendungsfunktionen; darüber kann beispielsweise Matter als zusätzliche Anwendungsschicht verwendet werden.

Im Alltag: Ein batteriebetriebener Sensor kommuniziert über ein geeignetes Thread-Netz.

Thunderbolt

Computer & Windows

Thunderbolt bündelt schnelle Datenübertragung und weitere Schnittstellenfunktionen über geeignete Verbindungen. Neuere Generationen verwenden USB-C-Stecker. Dennoch sind nicht alle USB-C-Geräte Thunderbolt-fähig; Generation, Kabel und Gerätespezifikation bestimmen die tatsächlich unterstützten Funktionen. Die genauen Voraussetzungen nennt der jeweilige Anbieter beziehungsweise Hersteller.

Im Alltag: Ein geeignetes Dock verbindet externe SSD, Monitor und Netzwerk mit dem Notebook.

Tiefentladung

Smartphone & Mobilgeräte

Tiefentladung bedeutet, dass eine Zelle unter ihren vorgesehenen sicheren Spannungsbereich fällt. Schutzschaltungen versuchen das zu verhindern. Ein vollständig angezeigter leerer Akku ist nicht automatisch tiefentladen; lange ungeladene Lagerung kann aber problematisch werden und den Akku dauerhaft schädigen.

Im Alltag: Ein monatelang leer gelagertes Gerät lässt sich nicht mehr normal aufladen.

TIFF

Software & Dateien

Tagged Image File Format ist ein flexibles Rasterbildformat mit unterschiedlichen Kompressions- und Metadatenmöglichkeiten. Es wird häufig bei Scan und Bildbearbeitung verwendet. Nicht jede Software unterstützt jede Variante; große Dateien und spezielle Farbräume müssen beim Austausch berücksichtigt werden.

Im Alltag: Ein hochwertiger Scan wird für die weitere Bearbeitung als TIFF archiviert.

Timeline

Software & Dateien

Die Timeline ist die zeitliche Anordnung von Clips, Ton und Effekten in einem Schnittprogramm. Spuren und Überlagerungen bestimmen den Ablauf. Projekteinstellungen wie Auflösung und Bildrate sollten passen; sichtbare Vorschauen bedeuten nicht, dass alle verwendeten Originaldateien im Projekt selbst eingebettet sind.

Im Alltag: Du legst Sprechertext und passende Produktaufnahmen auf getrennte Spuren.

Tintenstrahldrucker

Computer & Windows

Ein Tintenstrahldrucker bringt feine Tintentröpfchen auf das Papier. Er kann für Dokumente und Fotos geeignet sein, benötigt aber passende Medien und Einstellungen. Längere Standzeiten können je nach Gerät Düsenprobleme begünstigen; Druckkosten hängen auch von Reinigungsvorgängen und Nutzung ab.

Im Alltag: Für Fotodruck verwendest du das vom Gerät unterstützte Fotopapier.

TLC-Flash

Computer & Windows

TLC speichert drei Bit pro Flash-Speicherzelle. Das ermöglicht hohe Kapazitäten zu überschaubaren Kosten. Leistung und Haltbarkeit hängen zusätzlich von Controller, Cache, Fertigung und Nutzung ab; allein die Zellart entscheidet deshalb nicht über die Qualität einer SSD.

Im Alltag: Eine Alltags-SSD kombiniert TLC-Speicher mit einem schnellen Schreibcache.

TLS

Sicherheit & Datenschutz

Transport Layer Security schützt Verbindungen durch Verschlüsselung, Integritätsprüfung und meist Serverauthentifizierung. Es bildet die Grundlage von HTTPS und weiteren sicheren Diensten. Veraltete Versionen oder falsche Zertifikatsprüfung können den Schutz schwächen; TLS macht den Inhalt einer Webseite nicht automatisch vertrauenswürdig.

Im Alltag: Dein Browser überträgt Formulardaten über eine korrekt geprüfte HTTPS-Verbindung.

Tokenisierung

KI & Digitales

Tokenisierung zerlegt Inhalte in die Einheiten, die ein Modell verarbeitet. Ein Token ist nicht grundsätzlich ein Wort; Zerlegung und Länge hängen vom verwendeten Verfahren ab. Das beeinflusst Kontextgrenzen und gegebenenfalls Kosten, weshalb reine Wortzählungen nur grobe Schätzungen liefern.

Im Alltag: Ein deutsches zusammengesetztes Wort wird in mehrere Modellteile zerlegt.

Token (KI)

KI & Digitales

Token sind kleine Einheiten, in die ein Sprachmodell Text zur Verarbeitung zerlegt. Ein Token ist nicht immer ein vollständiges Wort; die Anzahl beeinflusst unter anderem die Länge von Eingaben und Antworten.

Im Alltag: Ein langer Text besteht aus vielen Tokens und beansprucht mehr Kontext als ein kurzer Satz.

Tool Calling

KI & Digitales

Tool Calling lässt ein Modell strukturierte Aufrufe für bereitgestellte Werkzeuge erzeugen. Die Anwendung führt sie nach ihren Regeln aus. Das Modell erhält dadurch keine beliebigen Systemrechte; Parameterprüfung und Zugriffssteuerung müssen außerhalb bloßer Textanweisungen zuverlässig umgesetzt und kontrolliert werden.

Im Alltag: Ein Assistent ruft eine freigegebene Suchfunktion für aktuelle Informationen auf.

Top-p

KI & Digitales

Top-p begrenzt bei geeigneter Textgenerierung die Auswahl auf eine Wahrscheinlichkeitsmasse möglicher nächster Token. Es steuert damit die Variation der Ausgabe. Der Wert ist kein Faktenfilter; Änderungen sollten im Zusammenhang mit anderen Generierungseinstellungen und der konkreten Aufgabe beurteilt werden.

Im Alltag: Ein Entwickler passt die Variation automatisch erzeugter Kurztexte an.

Tor

Sicherheit & Datenschutz

Tor leitet Verbindungen über mehrere freiwillig betriebene Knoten, um Zuordnungen zu erschweren. Es garantiert keine vollständige Anonymität gegen jedes Verhalten oder jeden Angreifer. Persönliche Logins, zusätzliche Programme und kompromittierte Endgeräte können den Schutz begrenzen; HTTPS bleibt für den Zielabschnitt wichtig.

Im Alltag: Ein geeigneter Browser nutzt das Tor-Netz für eine abgeschirmtere Webverbindung.

TOTP

Sicherheit & Datenschutz

Time-based One-Time Password erzeugt kurzzeitig gültige Codes aus einem gemeinsamen Geheimnis und der Uhrzeit. Abweichende Gerätezeiten können die Anmeldung stören. Codes lassen sich weiterhin durch Phishing abfangen; TOTP ist deshalb nicht so phishingresistent wie eine passend umgesetzte origin-gebundene Anmeldung.

Im Alltag: Ein sechsstelliger Code wechselt regelmäßig in deiner Authenticator-App.

Touchpad

Computer & Windows

Ein Touchpad steuert den Mauszeiger über eine berührungsempfindliche Fläche. Gesten und Handballenerkennung hängen von Hardware und Treibern ab. Eine versehentlich deaktivierte Funktion oder verschmutzte Oberfläche kann wie ein Defekt wirken, weshalb zunächst die Geräteeinstellungen geprüft werden sollten.

Im Alltag: Mit zwei Fingern scrollst du durch ein Dokument auf dem Notebook.

Touchscreen

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Touchscreen kombiniert Anzeige und Erkennung von Berührungen für direkte Bedienung. Verschiedene Sensorverfahren reagieren unterschiedlich auf Finger, Stifte und Handschuhe. Ein sichtbares intaktes Bild garantiert keine funktionierende Berührungsebene; Schutzfolien, Feuchtigkeit und Geräteeinstellungen können die Eingabe ebenfalls beeinflussen.

Im Alltag: Du öffnest eine Einstellung durch Antippen direkt auf dem Smartphonebildschirm.

TPM

Sicherheit & Datenschutz

Das Trusted Platform Module ist ein Sicherheitsbaustein beziehungsweise eine entsprechende geschützte Funktion zur Verwaltung kryptografischer Schlüssel. Unter Windows kann es etwa Sicherheitsfunktionen wie BitLocker unterstützen.

Im Alltag: Ein TPM hilft dabei, bestimmte Schlüssel geschützt im Gerät zu verwenden.

Traceroute

Netzwerk & Internet

Traceroute untersucht den Weg von Datenpaketen durch mehrere Router bis zu einem Ziel. Die Antworten zeigen nicht zwingend den Rückweg. Ausbleibende Antworten einzelner Zwischenstationen beweisen keinen Fehler, weil Router Diagnosepakete auch begrenzen oder unbeantwortet lassen können.

Im Alltag: Du prüfst, an welcher Stelle ein entfernter Server nicht mehr antwortet.

Tracking

Sicherheit & Datenschutz

Tracking bezeichnet das Erfassen und Zuordnen von Nutzeraktivitäten, beispielsweise über Webseiten hinweg. Dazu können Cookies, Kennungen und andere technische Merkmale eingesetzt werden.

Im Alltag: Werbetracker versuchen unter Umständen nachzuvollziehen, welche Seiten du besuchst.

Training (KI)

KI & Digitales

Training passt ein Modell anhand von Daten und einem Optimierungsziel an. Dabei entstehen statistische Fähigkeiten statt einer verlässlich gespeicherten Faktenliste. Datenqualität, Auswahl und Verfahren beeinflussen Fehler und Verzerrungen; späteres Antworten ist von diesem aufwendigen Anpassungsprozess technisch zu unterscheiden.

Im Alltag: Ein Modell verbessert seine Zuordnung nach vielen geeigneten Trainingsbeispielen.

Trainingsdaten

KI & Digitales

Trainingsdaten sind Beispiele, aus denen KI-Systeme während der Entwicklung statistische Zusammenhänge lernen. Qualität, Auswahl und Aktualität dieser Daten können sich auf die Ergebnisse auswirken.

Im Alltag: Ein Sprachmodell kann veraltete Informationen wiedergeben, wenn ihm aktuelle Grundlagen fehlen.

Transformer

KI & Digitales

Ein Transformer ist eine Modellarchitektur, die Beziehungen zwischen Teilen einer Eingabe über Aufmerksamkeitsmechanismen verarbeitet. Viele moderne Sprachmodelle bauen darauf auf. Die Architektur allein bestimmt noch keine konkrete Fähigkeit; Training, Daten und Größe beeinflussen Verhalten, Kosten und mögliche Fehler des Modells.

Im Alltag: Ein Sprachmodell berücksichtigt den Zusammenhang mehrerer Wörter einer Eingabe.

Transkodierung

Software & Dateien

Transkodierung wandelt Medien in eine andere Codierung um. Das kann Kompatibilität verbessern oder Bearbeitung erleichtern. Bei verlustbehafteter Neucodierung können Details verloren gehen; wenn nur der Container wechseln soll, ist eine geeignete Übernahme der vorhandenen Daten oft schonender und schneller.

Im Alltag: Ein schwer abspielbares Video wird in ein unterstütztes Format umgerechnet.

Treiber

Computer & Windows

Ein Treiber ist Software, mit der das Betriebssystem bestimmte Hardware ansteuern kann. Probleme mit Treibern können etwa Drucker, Grafikkarten oder Netzwerkadapter betreffen.

Im Alltag: Ein veralteter WLAN-Treiber kann Verbindungsprobleme auf einem Notebook verursachen.

Treiber-Rollback

Computer & Windows

Ein Treiber-Rollback stellt eine vorherige Treiberversion wieder her, wenn diese noch verfügbar ist. Das kann nach neu entstandenen Problemen helfen. Es beseitigt nicht automatisch die Ursache jedes Gerätefehlers; anschließend sollte geprüft werden, welche Version zuverlässig und sicher unterstützt wird.

Im Alltag: Nach einem fehlerhaften Update kehrst du zum zuvor funktionierenden Grafiktreiber zurück.

Trigger

KI & Digitales

Ein Trigger ist ein Ereignis oder Zustand, der einen Ablauf auslöst. Das kann ein Zeitplan, Sensorwert oder neuer Datensatz sein. Mehrfache oder verspätete Ereignisse müssen berücksichtigt werden; ein guter Ablauf verhindert ungewollte Wiederholungen und prüft Bedingungen vor folgenreichen Aktionen.

Im Alltag: Ein Bewegungsmelder startet eine Lichtautomation nur während der eingestellten Zeit.

TRIM

Computer & Windows

TRIM informiert eine SSD darüber, welche logischen Datenbereiche nicht mehr benötigt werden. Das unterstützt die interne Speicherverwaltung. Es ist keine sichere Löschmethode für jede Situation und kann die spätere Wiederherstellung gelöschter Dateien erschweren oder verhindern.

Im Alltag: Nach dem Leeren des Papierkorbs erhält die SSD Hinweise auf freigegebene Bereiche.

Trojaner

Sicherheit & Datenschutz

Ein Trojaner tarnt schädliche Funktionen als nützliche oder harmlose Software. Er muss sich nicht wie ein Virus selbst vermehren. Herkunft und tatsächliches Verhalten sind wichtiger als das Dateisymbol; besonders vermeintliche Gratisversionen kostenpflichtiger Software können ein entsprechendes Risiko enthalten.

Im Alltag: Ein angeblicher Installer lädt heimlich weitere Schadsoftware nach.

TTL (DNS)

Netzwerk & Internet

Time to Live legt bei DNS fest, wie lange ein Eintrag zwischengespeichert werden darf. Kleine Werte erlauben schnellere Änderungen, verursachen aber mehr Anfragen. Bereits gespeicherte frühere Werte verschwinden durch nachträgliches Herabsetzen nicht sofort aus allen Caches.

Im Alltag: Vor einem geplanten Serverumzug verkürzt der Administrator rechtzeitig die DNS-TTL.

TXT-Record

Netzwerk & Internet

Ein TXT-Record hinterlegt Textinformationen im DNS. Dienste nutzen ihn etwa für Domainbestätigungen und Mailrichtlinien. Der Inhalt muss exakt zur jeweiligen Anforderung passen; ein beliebiger Textwert schaltet weder einen Dienst noch dessen Sicherheit automatisch frei.

Im Alltag: Ein Anbieter fordert einen TXT-Eintrag zum Nachweis deiner Domaininhaberschaft.

U

29 Begriffe

Übertakten

Computer & Windows

Übertakten betreibt Komponenten oberhalb bestimmter vorgesehener Standardwerte. Das kann mehr Leistung liefern, erhöht aber Anforderungen an Kühlung und Stabilität. Auswirkungen auf Garantie und Lebensdauer sind herstellerabhängig; ein höherer angezeigter Takt ist kein Beweis für zuverlässige Mehrleistung.

Im Alltag: Ein System stürzt erst bei längerer Last mit zu aggressiven Takteinstellungen ab.

UDP

Netzwerk & Internet

User Datagram Protocol verschickt einzelne Datenpakete ohne eingebaute Zustell- oder Reihenfolgegarantie. Anwendungen können bei Bedarf eigene Sicherungen ergänzen. Dadurch eignet sich UDP beispielsweise für zeitkritische Übertragung, ist aber weder automatisch schneller noch grundsätzlich unzuverlässig auf Anwendungsebene.

Im Alltag: Ein Sprachgespräch verwirft verspätete Audiopakete, statt lange darauf zu warten.

UEFI

Computer & Windows

UEFI ist eine moderne Firmware-Schnittstelle, die beim Start eines Computers wichtige Hardware initialisiert und den Start des Betriebssystems vorbereitet. Es hat das klassische BIOS weitgehend ersetzt.

Im Alltag: Die Boot-Reihenfolge oder bestimmte Sicherheitsfunktionen lassen sich im UEFI-Menü einstellen.

Ultraweitwinkelkamera

Smartphone & Mobilgeräte

Eine Ultraweitwinkelkamera erfasst einen besonders großen Bildwinkel. Das hilft bei engen Räumen und Landschaften. Ränder können verzerrt wirken und die Qualität unterscheidet sich häufig von der Hauptkamera; bei wenig Licht ist das größere Sichtfeld kein automatischer Vorteil.

Im Alltag: Du bekommst im kleinen Zimmer mehr von der Einrichtung aufs Bild.

UNC-Pfad

Computer & Windows

Ein UNC-Pfad bezeichnet unter Windows eine Netzwerkressource mit Server- und Freigabenamen. Er beginnt typischerweise mit zwei umgekehrten Schrägstrichen. Ein solcher Pfad benötigt weiterhin Erreichbarkeit und passende Zugriffsrechte; ein Laufwerksbuchstabe ist für den Zugriff nicht zwingend erforderlich.

Im Alltag: Du öffnest einen freigegebenen Ordner direkt über den Namen deines NAS.

Underfitting

KI & Digitales

Underfitting bedeutet, dass ein Modell wichtige Muster der Aufgabe nicht ausreichend erfasst. Es kann dann sowohl auf Trainingsdaten als auch auf neuen Beispielen schwach arbeiten. Ursachen liegen etwa in ungeeigneter Modellkapazität, Datenaufbereitung oder Training; einfach mehr Daten lösen nicht jede Grundbegrenzung.

Im Alltag: Ein zu einfaches Modell kann einen komplexen Zusammenhang nicht sinnvoll vorhersagen.

Unicast

Netzwerk & Internet

Unicast ist eine Datenübertragung von einem Sender zu einem bestimmten Empfänger. Für weitere Empfänger sind normalerweise weitere Übertragungen nötig. Das ist im Alltag die häufigste Kommunikationsform und unterscheidet sich von Broadcast an alle oder Multicast an Gruppen.

Im Alltag: Dein Notebook lädt eine Datei direkt vom NAS herunter.

Unicode

Software & Dateien

Unicode ordnet Schriftzeichen und vielen Symbolen einheitliche Codes zu. Konkrete Kodierungen wie UTF-8 speichern diese Codes als Bytes. Die richtige Darstellung braucht zusätzlich passende Schriftzeichen im verwendeten Font; Unicode allein garantiert daher nicht, dass jedes Symbol auf jedem Gerät sichtbar ist.

Im Alltag: Ein Dokument enthält deutsche, japanische und griechische Zeichen gemeinsam.

Unmanaged Switch

Netzwerk & Internet

Ein Unmanaged Switch arbeitet ohne übliche Benutzerkonfiguration und verbindet Ethernet-Geräte direkt miteinander. Er ist für einfache Erweiterungen praktisch. Für gezielte VLAN-Verwaltung, Portkontrolle oder detaillierte Diagnose bietet er normalerweise weniger Möglichkeiten als ein verwaltbarer Switch.

Im Alltag: Du steckst Fernseher und Konsole an einen kleinen Schreibtischswitch.

Untertitel

Software & Dateien

Untertitel geben gesprochene Inhalte und gegebenenfalls weitere akustische Informationen als Text wieder. Sie können eingebrannt oder separat auswählbar sein. Automatische Erkennung braucht Kontrolle; Namen, Zahlen und zeitliche Zuordnung können falsch sein, selbst wenn der übrige Text plausibel aussieht.

Im Alltag: Du korrigierst automatisch erstellte Untertitel vor der Veröffentlichung einer Anleitung.

Update

Computer & Windows

Ein Update bringt bestehende Software auf einen neueren Stand und kann Fehler korrigieren, Sicherheitslücken schließen oder Funktionen ergänzen. Besonders Sicherheitsupdates sollten nicht unnötig aufgeschoben werden.

Im Alltag: Windows Update lädt und installiert verfügbare Sicherheitskorrekturen.

Upload

Software & Dateien

Beim Upload überträgst du Daten von deinem Gerät zu einem anderen Gerät oder Dienst, oft ins Internet. Das Gegenstück ist der Download.

Im Alltag: Du lädst Fotos vom Smartphone in einen Cloud-Speicher hoch.

UPnP

Netzwerk & Internet

Universal Plug and Play hilft Geräten, Dienste im lokalen Netz automatisch zu entdecken und anzusprechen. Manche Router erlauben darüber auch automatische Portfreigaben. Diese Funktion sollte bewusst konfiguriert werden, weil Programme dadurch die Erreichbarkeit aus dem Internet verändern können.

Im Alltag: Eine Spielekonsole bittet den Router automatisch um eine Portfreigabe.

Upscaling

KI & Digitales

Upscaling vergrößert Bilder oder Videos durch Berechnung zusätzlicher Pixel. KI-Verfahren können plausible Details ergänzen. Diese sind nicht automatisch echte ursprüngliche Informationen; für Beweisbilder oder präzise Beschriftungen kann eine scheinbar schärfere Darstellung deshalb irreführend sein und braucht sorgfältige Kontrolle.

Im Alltag: Ein kleines Bild wird für eine größere Illustration aufbereitet.

URL

Software & Dateien

Eine URL ist die Adresse einer Ressource im Internet, beispielsweise einer Webseite. Achte auf den tatsächlichen Domainnamen, gerade bei Anmeldeseiten.

Im Alltag: https://technik-ohne-stress.com/ ist eine URL.

USB 2.0

Computer & Windows

USB 2.0 ist eine USB-Generation mit nominell bis zu 480 Megabit pro Sekunde bei High Speed. Die praktische Datenrate liegt darunter. Die Bezeichnung beschreibt nicht automatisch die Steckerform oder Ladeleistung; USB-C-Kabel können ebenfalls nur USB-2.0-Daten unterstützen.

Im Alltag: Ein einfaches Ladekabel überträgt Fotos deutlich langsamer als ein geeignetes schnelles Datenkabel.

USB 3.2

Computer & Windows

USB 3.2 umfasst verschiedene USB-Datenraten und Betriebsarten. Die Zahl allein nennt deshalb noch keine eindeutige Geschwindigkeit. Für einen Kauf sind konkrete Angaben in Gigabit pro Sekunde und die Unterstützung durch beide Geräte sowie das Kabel hilfreicher.

Im Alltag: Du prüfst beim SSD-Gehäuse ausdrücklich, ob es fünf oder zehn Gigabit unterstützt.

USB4

Computer & Windows

USB4 ist eine Schnittstellenspezifikation für geeignete USB-C-Verbindungen und kann verschiedene Daten- und Bildprotokolle transportieren. Nicht jede mögliche Funktion ist bei jedem Gerät gleich umgesetzt. Konkrete Bandbreite, Displayunterstützung und Kompatibilität sollten anhand der Herstellerangaben geprüft werden.

Im Alltag: Du vergleichst zwei USB4-Docks nach den tatsächlich unterstützten Monitoranschlüssen.

USB-A

Computer & Windows

USB-A ist die bekannte rechteckige USB-Steckerform. Sie sagt allein wenig über Datenrate und Stromversorgung aus. Anschlüsse mit gleicher Form können unterschiedliche USB-Generationen unterstützen; für schnelle Laufwerke und Ladung zählen die Spezifikationen von Gerät, Kabel und Anschluss.

Im Alltag: Ein älterer USB-A-Port überträgt deine SSD langsamer als ein neuerer.

USB-C

Computer & Windows

USB-C beschreibt die Form eines modernen, beidseitig steckbaren USB-Anschlusses. Ob darüber geladen, besonders schnell übertragen oder ein Monitor angeschlossen werden kann, hängt von Gerät, Kabel und unterstützten Standards ab.

Im Alltag: Zwei äußerlich gleiche USB-C-Buchsen können unterschiedliche Funktionen besitzen.

USB-Debugging

Smartphone & Mobilgeräte

USB-Debugging erlaubt eine weitergehende Entwicklungsverbindung zu einem Android-Gerät. Ein Computer muss normalerweise autorisiert werden. Die Funktion sollte bewusst verwendet und nach Bedarf eingeschränkt werden; eine Bestätigung auf einem fremden Rechner kann weitreichende Zugriffe ermöglichen.

Im Alltag: Du genehmigst nur dem eigenen Entwicklungscomputer eine Debugging-Verbindung.

USB-Hub

Computer & Windows

Ein USB-Hub erweitert einen USB-Anschluss um zusätzliche Anschlüsse. Die angeschlossenen Geräte teilen sich die Bandbreite der übergeordneten Verbindung. Für stromhungrige Geräte kann eine eigene Stromversorgung nötig sein; zusätzliche Buchsen erhöhen nicht die Gesamtleistung des Computerports.

Im Alltag: Tastatur, Maus und ein USB-Stick hängen an einem gemeinsamen Hub.

USB OTG

Smartphone & Mobilgeräte

USB On-The-Go ermöglicht geeigneten Mobilgeräten die Übernahme einer USB-Hostrolle für Zubehör. Gerät, Adapter und Stromversorgung müssen passen. Nicht jedes angeschlossene Laufwerk oder Audiogerät funktioniert automatisch; Dateisystem, Leistungsbedarf und Betriebssystemunterstützung sind zusätzliche Voraussetzungen.

Im Alltag: Du schließt einen USB-Stick über einen geeigneten Adapter ans Smartphone an.

USB Power Delivery

Smartphone & Mobilgeräte

USB Power Delivery handelt passende Spannungen und Ströme zwischen geeigneten Geräten aus. Damit kann USB-C auch leistungsstarke Geräte versorgen. Der erreichbare Wert hängt von Netzteil, Kabel und Verbraucher ab; ein USB-C-Stecker allein garantiert keine bestimmte Ladeleistung.

Im Alltag: Ein geeignetes Netzteil lädt sowohl Smartphone als auch Notebook mit ausgehandelter Leistung.

USB-Stick

Computer & Windows

Ein USB-Stick ist ein kompakter tragbarer Flashspeicher. Kapazität und Geschwindigkeit unterscheiden sich stark zwischen Modellen und Anschlüssen. Er sollte nicht die einzige Kopie wichtiger Daten enthalten; sicherer Umgang, passende Dateisysteme und geschützter Transport sind wichtiger als ein besonders kleines Gehäuse.

Im Alltag: Du überträgst eine zusätzliche Kopie von Dokumenten auf einen anderen Rechner.

USB-Über-IP

Computer & Windows

USB-Über-IP überträgt die Kommunikation eines USB-Geräts über ein Netzwerk zu einem entfernten Rechner. Dafür sind Server und geeignete Clientsoftware nötig. Zeitkritische Geräte, Kameras und bestimmte Kopierschutzmodule funktionieren nicht mit jeder Lösung, auch wenn einfache Speicher erkannt werden.

Im Alltag: Ein USB-Gerät im Keller wird über einen Netzwerkserver am Büro-PC eingebunden.

USV

Computer & Windows

Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung überbrückt Stromausfälle für eine begrenzte Zeit. Sie kann Geräten einen geordneten Shutdown ermöglichen. Leistung, Batteriezustand und Last bestimmen die Laufzeit; eine USV ersetzt weder Datensicherung noch eine passende Schutzplanung für sämtliche Störfälle.

Im Alltag: Das NAS fährt bei Stromausfall automatisch kontrolliert herunter.

UTF-8

Software & Dateien

UTF-8 ist eine verbreitete Zeichenkodierung für Unicode. Sie kann deutsche Umlaute und viele weitere Schriftsysteme darstellen. Werden Daten mit einer anderen erwarteten Kodierung gelesen, entstehen fehlerhafte Zeichen; korrektes Speichern und passende Angaben im Dokument oder Übertragungsprotokoll helfen dagegen.

Im Alltag: Eine Webseite zeigt ä, ö und ü korrekt mit UTF-8 an.

UWB

Smartphone & Mobilgeräte

Ultra Wideband ist eine Kurzstreckenfunktechnik, die unter anderem präzise Entfernungs- und Richtungsbestimmung ermöglichen kann. Beide Geräte müssen geeignete Funktionen unterstützen. UWB ist weder gewöhnliches Bluetooth noch GPS und ersetzt keine weltweite Ortungsverbindung für einen verlorenen Gegenstand.

Im Alltag: Ein kompatibles Handy zeigt die Richtung zu einem nahen Suchanhänger an.

V

31 Begriffe

VA-Display

Computer & Windows

VA ist eine Flüssigkristalldisplaytechnik, die oft einen hohen nativen Kontrast bietet. Reaktionsverhalten und Blickwinkel sind modellabhängig. Besonders dunkle Übergänge können bei manchen Geräten langsamer ausfallen; eine einzelne Technikbezeichnung ersetzt daher keine Prüfung des konkreten Bildschirms.

Im Alltag: Ein Monitor zeigt kräftige Schwarztöne, wirkt bei dunklen Bewegungen aber etwas nachziehend.

Validierungsdatensatz

KI & Digitales

Ein Validierungsdatensatz unterstützt die Auswahl von Modelleinstellungen während der Entwicklung. Er sollte angemessen von den Trainingsdaten getrennt sein. Häufige Anpassung allein auf diese Beispiele kann wiederum Überanpassung erzeugen; eine unabhängige abschließende Prüfung bleibt für belastbare Ergebnisse wichtig.

Im Alltag: Ein Entwickler vergleicht Modellvarianten an zurückgehaltenen Beispielen.

Variable Bildrate

Software & Dateien

Variable Bildrate bedeutet wechselnde Abstände oder Anzahl von Videobildern über die Zeit. Manche Bildschirm- und Smartphoneaufnahmen verwenden sie. Bestimmte Schnittprogramme können damit Schwierigkeiten bei Synchronität bekommen; eine geeignete Umwandlung kann helfen, ohne automatisch neue echte Aufnahmedetails zu schaffen.

Im Alltag: Eine Bildschirmaufnahme läuft im Schnittprogramm mit versetztem Ton.

Variable Bitrate (VBR)

Software & Dateien

Variable Bitrate passt die Datenmenge an die Komplexität des Inhalts an. Aufwendige Stellen erhalten mehr, einfache weniger Daten. Das kann Qualität und Größe sinnvoll ausgleichen; exakte Dateigröße und maximale Spitzen hängen vom gewählten Encoderverfahren und seinen Grenzen ab.

Im Alltag: Eine ruhige Folie benötigt weniger Videodaten als schnelle Kamerabewegungen.

Variable Refresh Rate (VRR)

Computer & Windows

VRR passt die Bildwiederholung eines Displays an die Lieferung neuer Bilder durch die Grafikquelle an. Das kann Tearing und ungleichmäßige Darstellung verringern. Geräte, Verbindung und unterstützter Frequenzbereich müssen passen; VRR erzeugt selbst keine zusätzlichen berechneten Bilder.

Im Alltag: Ein Spiel wirkt bei schwankender Bildrate auf dem passenden Monitor gleichmäßiger.

VCF (vCard)

Software & Dateien

vCard speichert Kontaktinformationen in einem verbreiteten Austauschformat, häufig mit der Endung VCF. Unterstützte Felder unterscheiden sich zwischen Programmen. Nach einem Import sollten Namen, Nummern und Dopplungen kontrolliert werden; ein Export kann persönliche Daten enthalten und gehört entsprechend geschützt.

Im Alltag: Du überträgst ein Adressbuch zwischen zwei Kontaktdiensten.

VDSL

Netzwerk & Internet

VDSL ist eine DSL-Technik für höhere Datenraten über vergleichsweise kurze Kupferleitungen. Häufig reicht Glasfaser bis zum Straßenverteiler, während die letzte Strecke ins Haus weiter über Telefonkabel läuft. Leitungslänge und Tarif begrenzen die Geschwindigkeit.

Im Alltag: Der Verteiler steht in deiner Straße, die Wohnung nutzt weiterhin die Telefondose.

Vectoring

Netzwerk & Internet

Vectoring verringert gegenseitige Störungen zwischen DSL-Leitungen innerhalb eines Kabelbündels. Dafür stimmt die Technik Signale am Verteiler aufeinander ab. Das kann höhere Datenraten ermöglichen, beseitigt aber weder große Leitungslängen noch sämtliche Störquellen im Haus.

Im Alltag: Nach der Umstellung kann ein geeigneter Router einen schnelleren DSL-Tarif nutzen.

Vektordatenbank

KI & Digitales

Eine Vektordatenbank speichert und durchsucht Zahlenvektoren, häufig Embeddings von Texten oder Bildern. Sie kann ähnliche Inhalte auffinden. Die Treffer sind keine automatisch geprüften Fakten; Aktualität, Zugriffsrechte und Qualität der gespeicherten Quellen bleiben für eine verlässliche Anwendung entscheidend.

Im Alltag: Eine Dokumentensuche findet thematisch passende Abschnitte in einer größeren Sammlung.

Vektorgrafik

Software & Dateien

Eine Vektorgrafik beschreibt Formen über geometrische Informationen statt ein festes Pixelraster. Das ermöglicht sauberes Skalieren geeigneter Elemente. Fotos werden dadurch nicht automatisch zu echten detailreichen Vektoren; automatische Nachzeichnung vereinfacht Inhalte und benötigt oft manuelle Kontrolle der Konturen.

Im Alltag: Ein Schriftzug wird als Pfad für einen Laser vorbereitet.

Verfügbarkeit

Sicherheit & Datenschutz

Verfügbarkeit beschreibt, ob Informationen oder Dienste bei Bedarf nutzbar sind. Redundanz, Wartung und Wiederherstellungsplanung können sie verbessern. Sie ist kein automatisches Ergebnis von Verschlüsselung; ein sicher gesperrter, aber ausgefallener Server bleibt für berechtigte Nutzer trotzdem nicht erreichbar.

Im Alltag: Eine Ersatzstromversorgung hält wichtige Netzwerkgeräte bei kurzen Ausfällen betriebsbereit.

Verhaltensanalyse

Sicherheit & Datenschutz

Verhaltensanalyse bewertet Aktionen von Programmen auf verdächtige Muster statt nur bekannte Dateisignaturen. Das kann neue Bedrohungen erkennen. Auch legitime Programme können ungewöhnlich arbeiten; Warnungen müssen im Kontext beurteilt werden und sind weder automatisch Beweis noch beliebig ignorierbare Störung.

Im Alltag: Ein Schutzprogramm meldet auffällig massenhafte Dateiumbenennungen.

Verknüpfung

Computer & Windows

Eine Verknüpfung verweist auf eine andere Datei, einen Ordner oder ein Programm. Sie enthält normalerweise nicht dessen vollständigen Inhalt. Wird das Ziel verschoben oder ein externes Laufwerk entfernt, kann die Verknüpfung ungültig werden, obwohl sie weiterhin sichtbar ist.

Im Alltag: Ein Desktop-Symbol funktioniert erst wieder, wenn die externe Festplatte angeschlossen ist.

Verschlüsselung

Sicherheit & Datenschutz

Verschlüsselung wandelt Daten so um, dass sie ohne passenden Schlüssel nicht sinnvoll gelesen werden können. Sie schützt beispielsweise gespeicherte Dateien oder übertragene Verbindungen.

Im Alltag: Eine verschlüsselte SSD kann Daten bei Diebstahl vor einfachem Auslesen schützen.

Versionierung

Sicherheit & Datenschutz

Versionierung bewahrt mehrere Stände einer Datei oder eines Datenbestands. Dadurch lassen sich frühere Änderungen nachvollziehen oder zurücknehmen. Sie ersetzt keine unabhängige Sicherung, wenn alle Versionen durch denselben Defekt oder kompromittierten Zugang verloren gehen können; Aufbewahrung und Löschrechte sind wichtig.

Im Alltag: Du stellst den Stand eines Dokuments von gestern wieder her.

Versionsnummer

Software & Dateien

Eine Versionsnummer kennzeichnet einen bestimmten Entwicklungsstand einer Software. Die Bedeutung einzelner Zahlenblöcke hängt vom Projekt ab. Höhere Nummern sind nicht zwischen verschiedenen Programmen vergleichbar; für Fehlerdiagnose sollte die vollständige Angabe einschließlich Ausgabe und gegebenenfalls Build festgehalten werden.

Im Alltag: Der Support fragt nach der genauen installierten Programmversion.

Vertraulichkeit

Sicherheit & Datenschutz

Vertraulichkeit begrenzt den Zugang zu Informationen auf berechtigte Personen oder Systeme. Verschlüsselung und Zugriffsrechte unterstützen sie. Sie ist von Verfügbarkeit und Integrität zu unterscheiden; perfekt geschützte Daten helfen wenig, wenn kein berechtigter Nutzer sie bei Bedarf noch entschlüsseln kann.

Im Alltag: Nur freigegebene Familienkonten können einen privaten Dokumentenordner öffnen.

Video Speed Class

Smartphone & Mobilgeräte

Die Video Speed Class beschreibt eine garantierte Mindestschreibrate geeigneter Speicherkarten unter definierten Bedingungen. Klassen wie V30 beziehen sich auf Megabyte pro Sekunde. Der Kartenleser und die Kamera müssen ebenfalls geeignet sein; Alterung und defekte Karten bleiben mögliche Fehlerquellen.

Im Alltag: Für hohe Video-Datenraten wählst du eine freigegebene Karte mit passender V-Klasse.

Virtualisierung

Computer & Windows

Virtualisierung stellt technische Ressourcen als logisch getrennte Umgebungen bereit. Ein Rechner kann beispielsweise mehrere Betriebssysteme als virtuelle Maschinen ausführen. Die Trennung benötigt passende Software und Ressourcen; virtuelle Systeme sind nicht automatisch gegen jede Form von Datenverlust oder Angriff geschützt.

Im Alltag: Ein Testsystem läuft getrennt vom normalen Desktop in einer virtuellen Maschine.

Virtuelle Maschine (VM)

Computer & Windows

Eine virtuelle Maschine bildet einen Computer mit zugewiesenen Ressourcen in Software ab. Darin kann ein eigenes Betriebssystem laufen. Sie benötigt Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Updates; gemeinsame Ordner oder Zwischenablagen können die Trennung zum Hauptsystem bewusst durchlässig machen.

Im Alltag: Du testest eine Linux-Installation, ohne die Windows-Partition zu verändern.

Virtueller Desktop

Computer & Windows

Ein virtueller Desktop gruppiert geöffnete Fenster in einer zusätzlichen Arbeitsfläche innerhalb derselben Sitzung. Er ist keine getrennte virtuelle Maschine. Programme und Benutzerrechte bleiben gemeinsam, sodass diese Funktion vor allem Ordnung statt zusätzlicher Sicherheitsisolation bietet.

Im Alltag: Du trennst private Browserfenster und Arbeitsprogramme auf zwei Arbeitsflächen.

Vishing

Sicherheit & Datenschutz

Vishing ist eine Täuschung per Sprachanruf mit dem Ziel, Informationen, Geld oder Zugriffsrechte zu erhalten. Anrufernummern können gefälscht sein. Unabhängiges Zurückrufen über eine bekannte offizielle Nummer hilft mehr als die bloße Frage nach Namen oder angeblicher Mitarbeiterkennung.

Im Alltag: Ein Anrufer behauptet, dein Bankkonto müsse sofort entsperrt werden.

VLAN

Netzwerk & Internet

Ein Virtual Local Area Network trennt logische Netzwerke auf gemeinsamer physischer Infrastruktur. Geeignete Switches und Router ordnen den Verkehr unterschiedlichen VLANs zu. Eine sichere Trennung hängt zusätzlich von Routing- und Firewallregeln ab.

Im Alltag: Büronetz und Kameranetz nutzen denselben Switch, bleiben aber logisch getrennt.

Voice Cloning

KI & Digitales

Voice Cloning erzeugt eine synthetische Stimme mit Merkmalen einer Beispielstimme. Qualität und benötigte Daten hängen vom Verfahren ab. Zustimmung und Nutzungsrechte sind wichtig; eine ähnlich klingende Stimme beweist keine echte Äußerung der betreffenden Person und kann für Täuschungen missbraucht werden.

Im Alltag: Eine Person erstellt mit eigener Zustimmung eine synthetische Variante ihrer Stimme.

VoIP

Netzwerk & Internet

Voice over IP ist Telefonie über ein IP-Netzwerk, meist über den Internetanschluss. Die Sprachverbindung läuft dabei nicht über eine separate klassische Telefonvermittlung.

Im Alltag: Viele Festnetzanschlüsse telefonieren heute über den Internetrouter.

Vollbackup

Sicherheit & Datenschutz

Ein Vollbackup sichert alle ausgewählten Daten eines Sicherungsumfangs erneut. Es benötigt meist mehr Platz und Zeit als veränderte Teilstände. Dafür ist die Wiederherstellung oft weniger von langen Sicherungsketten abhängig; Vollständigkeit und Lesbarkeit sollten trotzdem praktisch geprüft werden.

Im Alltag: Ein wöchentlicher Sicherungslauf erstellt einen kompletten neuen Datenstand.

Vollduplex

Netzwerk & Internet

Vollduplex bedeutet, dass zwei Teilnehmer gleichzeitig senden und empfangen können. Bei modernen Ethernet-Verbindungen ist das üblich. Die Angabe ist nicht mit einer Verdopplung der Internetgeschwindigkeit gleichzusetzen; sie beschreibt die Übertragungsrichtung auf einer bestimmten Verbindung.

Im Alltag: Ein PC lädt über LAN Daten hoch und herunter, ohne sich dafür abzuwechseln.

VoLTE

Smartphone & Mobilgeräte

Voice over LTE ermöglicht Telefonate über das LTE-Datennetz mit entsprechender Mobilfunkunterstützung. Dafür müssen Gerät, SIM und Anbieterprofil zusammenpassen. Die bloße Anzeige von LTE garantiert keine VoLTE-Telefonie; Notruffunktionen und Roamingunterstützung können zusätzlich vom Netz abhängen.

Im Alltag: Während des Telefonats bleibt dein Gerät im LTE-Netz.

Volume

Netzwerk & Internet

Ein Volume ist ein logisch verwalteter Speicherbereich, auf dem häufig ein Dateisystem liegt. Es kann auf einer Partition oder komplexeren Speicherstruktur beruhen. Ein zweites Volume ist nicht automatisch ein unabhängiges physisches Laufwerk und schützt nicht vor dessen gemeinsamem Ausfall.

Im Alltag: Auf einem NAS-Speicherpool werden getrennte logische Bereiche für unterschiedliche Aufgaben eingerichtet.

VPN

Netzwerk & Internet

Ein Virtual Private Network stellt einen verschlüsselten Verbindungstunnel zwischen deinem Gerät und einer Gegenstelle her. Ein Heimnetz-VPN wie WireGuard kann dir unterwegs Zugriff auf Geräte zu Hause ermöglichen.

Im Alltag: Du verbindest dich vom Hotel-WLAN aus sicher mit deinem heimischen NAS.

VRAM

Computer & Windows

Video RAM ist der schnelle Speicher einer Grafikeinheit für Bilddaten, Texturen und Berechnungen. Ausreichende Kapazität verhindert bestimmte Engpässe. Die Menge allein beschreibt jedoch nicht die Grafikleistung; Speicheranbindung, Prozessor und Anwendung sind ebenfalls entscheidend.

Im Alltag: Eine große 3D-Szene benötigt mehr Grafikspeicher als eine einfache Bürooberfläche.

W

51 Begriffe

Wake on LAN

Netzwerk & Internet

Wake on LAN weckt geeignete Geräte über eine spezielle Netzwerknachricht auf. Netzwerkkarte, Firmware, Betriebssystem und Stromzustand müssen es unterstützen. Über WLAN oder aus vollständiger Stromtrennung funktioniert es nicht automatisch; die Konfiguration sollte zunächst im lokalen Netz getestet werden.

Im Alltag: Du startest den ausgeschalteten Büro-PC vom Heimnetz aus.

WAN

Netzwerk & Internet

WAN steht für Wide Area Network und bezeichnet ein Netzwerk über größere Entfernungen. An Routern ist mit WAN oft der Anschluss Richtung Internet beziehungsweise vorgelagertes Modem gemeint.

Im Alltag: Bei einer FRITZ!Box kann ein bestimmter Anschluss für die Verbindung zum Glasfasermodem genutzt werden.

Wärmeleitpaste

Computer & Windows

Wärmeleitpaste verbessert den thermischen Kontakt zwischen Chipoberfläche und Kühler, indem sie kleine Unebenheiten füllt. Sie ersetzt keinen korrekt montierten Kühler. Menge und Verarbeitung richten sich nach Produkt und Bauteil; elektrisch leitende Spezialmittel benötigen besondere Vorsicht.

Im Alltag: Beim Kühlerwechsel wird alte Paste entfernt und geeignete neue Paste aufgetragen.

Watchdog

KI & Digitales

Ein Watchdog überwacht, ob ein System oder Prozess regelmäßig erwartete Lebenszeichen liefert. Bleiben sie aus, kann eine definierte Reaktion folgen. Ein Neustart beseitigt nicht automatisch die Ursache; Protokollierung und sinnvolle Grenzen verhindern, dass eine Dauerschleife den eigentlichen Fehler verdeckt.

Im Alltag: Ein Gerät startet nach einem erkannten Softwarestillstand kontrolliert neu.

Wattstunde (Wh)

Smartphone & Mobilgeräte

Eine Wattstunde ist eine Energieeinheit. Sie beschreibt beispielsweise den Energieinhalt eines Akkus besser vergleichbar als eine Ladungsangabe ohne Spannung. Die tatsächlich nutzbare Energie fällt wegen Umwandlungsverlusten und Betriebsbedingungen geringer aus als ein idealisierter Rechenwert.

Im Alltag: Du vergleichst die Akkugrößen zweier Notebooks über ihre Wh-Angaben.

Watt (W)

Computer & Windows

Watt ist eine Einheit der Leistung und zeigt, wie schnell Energie umgesetzt wird. Für Stromkosten ist zusätzlich entscheidend, wie lange ein Gerät läuft und wie viel der Strom kostet.

Im Alltag: Ein 50-Watt-Gerät verbraucht bei zwei Stunden Betrieb rechnerisch 0,1 Kilowattstunden.

WAV

Software & Dateien

WAV ist ein Audio-Container, der häufig unkomprimierte PCM-Daten enthält. Andere Varianten sind möglich. Die Dateiendung allein garantiert daher keine bestimmte Qualität; Abtastrate, Wortbreite und tatsächliche Codierung bestimmen Größe und Eigenschaften der Aufnahme und sollten passend gewählt werden.

Im Alltag: Ein Mikrofonmitschnitt wird für die Bearbeitung als PCM-WAV gespeichert.

WebAuthn

Sicherheit & Datenschutz

Web Authentication ist eine Webschnittstelle für kryptografische Authentifizierung mit geeigneten Authentikatoren. Sie bindet Anmeldungen an die jeweilige Herkunft. Browser, Dienst und Gerät müssen sie unterstützen; die Benutzererfahrung kann trotzdem zwischen Passkeys, Gerätesperren und externen Sicherheitsschlüsseln variieren.

Im Alltag: Dein Browser fordert für eine unterstützte Anmeldung den passenden Sicherheitsschlüssel an.

Webcam

Computer & Windows

Eine Webcam ist eine Kamera, die Bildmaterial für Videokonferenzen, Aufnahmen oder Live-Übertragungen bereitstellt. Je nach Gerät wird sie per USB oder drahtlos verbunden.

Im Alltag: Für eine Videokonferenz benötigt dein PC Zugriff auf Kamera und Mikrofon.

Webcrawler

KI & Digitales

Ein Webcrawler ruft Webseiten automatisiert auf, etwa für Suchmaschinen oder Archivierung. Er kann Links verfolgen und Inhalte auswerten. Zugriff und Umfang hängen von Regeln und technischer Erreichbarkeit ab; eine aufgerufene Seite ist nicht automatisch indexiert oder später gut auffindbar.

Im Alltag: Eine Suchmaschine entdeckt eine neue veröffentlichte Anleitung über vorhandene Links.

WebDAV

Netzwerk & Internet

WebDAV erweitert HTTP um Funktionen zur Datei- und Ordnerverwaltung. Geeignete Programme können entfernte Speicher ähnlich einem Laufwerk einbinden. Für vertrauliche Daten sollte HTTPS verwendet werden; Geschwindigkeit und unterstützte Funktionen hängen vom Server und Client ab.

Im Alltag: Du bindest einen Onlinespeicher als WebDAV-Verzeichnis am Computer ein.

Webhook

Software & Dateien

Ein Webhook sendet bei einem Ereignis eine Nachricht an eine vereinbarte Webadresse. So entfällt häufiges Nachfragen. Der Empfänger sollte Herkunft und Inhalt prüfen und Wiederholungen berücksichtigen; eine öffentlich erreichbare Adresse allein ist keine ausreichende Absicherung für folgenreiche automatisierte Aktionen.

Im Alltag: Nach einem Upload informiert ein Dienst deine vorbereitete Anwendung.

WebM

Software & Dateien

WebM ist ein offenes Containerformat für Webmedien mit dafür vorgesehenen Video- und Audiocodecs. Es eignet sich für unterstützende Browser. Welche Kombinationen funktionieren, hängt von Software und Gerät ab; für Schnittprogramme kann ein anderes Arbeitsformat besser unterstützt sein.

Im Alltag: Eine Website bindet einen kurzen WebM-Clip ohne externe Videoplattform ein.

WebP

Software & Dateien

WebP ist ein Rasterbildformat mit verlustbehafteter und verlustfreier Kompression sowie Transparenzmöglichkeiten. Es kann Bilder für Websites verkleinern. Die tatsächliche Qualität und Größe hängen von den Einstellungen ab; ein bloßer Formatwechsel garantiert nicht für jedes Motiv die kleinste sinnvolle Datei.

Im Alltag: Du exportierst einen gut lesbaren Anleitungsscreenshot als optimiertes WebP.

WebSocket

Netzwerk & Internet

WebSocket stellt nach einem Verbindungsaufbau einen dauerhaften bidirektionalen Kanal zwischen Anwendung und Server bereit. So können beide Seiten Daten senden, ohne ständig neue Webanfragen zu stellen. Die verschlüsselte Variante verwendet die Adressform wss.

Im Alltag: Ein Browserchat empfängt neue Nachrichten unmittelbar vom Server.

Weißabgleich

Software & Dateien

Weißabgleich passt die Farbdarstellung an die Beleuchtung einer Aufnahme an. Dadurch sollen neutrale Flächen neutral erscheinen. Gemischte Lichtquellen erschweren eine einheitliche Korrektur; bei fertigen stark komprimierten Bildern ist der spätere Spielraum oft begrenzter als bei RAW-Aufnahmen.

Im Alltag: Ein unter warmer Lampe aufgenommenes weißes Blatt wirkt nach der Korrektur weniger gelb.

Werksreset

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Werksreset setzt ein Gerät auf einen definierten Grundzustand zurück und entfernt dabei üblicherweise Benutzerdaten und Einstellungen. Er ist kein garantierter Rückweg auf die ursprüngliche Betriebssystemversion. Kontosperren und externe Speicherkarten müssen gesondert berücksichtigt werden.

Im Alltag: Vor dem Verkauf sicherst du Daten und setzt das Smartphone nach Herstelleranleitung zurück.

Widget

Smartphone & Mobilgeräte

Ein Widget ist ein kleines Bedienelement, das Informationen oder Funktionen direkt auf dem Startbildschirm oder in einer Oberfläche anzeigt. Es muss dafür nicht immer die vollständige App geöffnet werden.

Im Alltag: Ein Wetter-Widget zeigt eine Vorschau auf dem Smartphone-Startbildschirm.

Wiederherstellungscode

Sicherheit & Datenschutz

Ein Wiederherstellungscode ist ein vorbereiteter Ersatznachweis für den Zugang zu einem Konto, beispielsweise bei Verlust des zweiten Faktors. Er sollte geschützt und getrennt vom üblichen Gerät aufbewahrt werden. Verbrauchte Codes sind häufig nicht wiederverwendbar; genaue Regeln hängen vom Dienst ab.

Im Alltag: Nach Verlust des Telefons meldest du dich mit einem sicher verwahrten Notfallcode an.

Wiederherstellungspunkt

Computer & Windows

Ein Wiederherstellungspunkt speichert bestimmte Systemzustände für eine spätere Rückkehr, etwa vor Treiberänderungen. Er ist keine vollständige Sicherung persönlicher Dateien. Verfügbarkeit und Umfang hängen von der aktivierten Systemschutzfunktion ab; wichtige Daten brauchen ein separates Backup.

Im Alltag: Nach einem problematischen Treiberwechsel setzt du Systemänderungen zurück.

Wiederherstellungstest

Sicherheit & Datenschutz

Ein Wiederherstellungstest überprüft, ob gesicherte Daten tatsächlich nutzbar zurückgeholt werden können. Das geht über eine erfolgreiche Backupmeldung hinaus. Zielort, Zugangsrechte und Entschlüsselungsschlüssel gehören dazu; Tests sollten ohne Überschreiben wichtiger Originale und in angemessenen Abständen durchgeführt werden.

Im Alltag: Du öffnest mehrere aus der Sicherung zurückgeholte Fotos und Dokumente.

Wi-Fi 4

Netzwerk & Internet

Wi-Fi 4 ist die vereinfachte Bezeichnung für WLAN nach IEEE 802.11n. Der Standard unterstützt mehrere Antennen und kann auf 2,4 oder 5 GHz arbeiten. Welche Möglichkeiten verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Gerät und dessen Ausstattung ab.

Im Alltag: Ein älterer Drucker verbindet sich weiterhin über Wi-Fi 4.

Wi-Fi 5

Netzwerk & Internet

Wi-Fi 5 bezeichnet WLAN nach IEEE 802.11ac im 5-GHz-Band. Es ermöglicht gegenüber älteren Standards höhere Datenraten bei geeigneten Geräten. Die beworbene Bruttodatenrate liegt über der tatsächlich nutzbaren Übertragungsgeschwindigkeit, weil Funkverwaltung und Protokolle Kapazität benötigen.

Im Alltag: Ein Notebook mit Wi-Fi 5 verbindet sich mit einem neueren abwärtskompatiblen Router.

Wi-Fi 6

Netzwerk & Internet

Wi-Fi 6 bezeichnet IEEE 802.11ax und verbessert unter anderem die effiziente Nutzung des Funkkanals bei vielen Geräten. Es arbeitet bei üblichen Geräten auf 2,4 und 5 GHz. Für Vorteile müssen passende Funktionen auch auf der Gegenseite unterstützt werden.

Im Alltag: Mehrere geeignete Geräte teilen sich das WLAN eines modernen Routers effizienter.

Wi-Fi 6E

Netzwerk & Internet

Wi-Fi 6E erweitert Wi-Fi 6 um die Nutzung des 6-GHz-Bands. Ein Gerät mit gewöhnlichem Wi-Fi 6 unterstützt dieses Band nicht automatisch. Zusätzlicher freier Funkraum kann helfen, benötigt aber kompatible Geräte und eine passende Funkumgebung.

Im Alltag: Beim Laptopkauf prüfst du ausdrücklich die Unterstützung für 6 GHz.

Wi-Fi 7

Netzwerk & Internet

Wi-Fi 7 bezeichnet WLAN nach IEEE 802.11be. Zu den Möglichkeiten gehören breitere Kanäle und die Nutzung mehrerer Funkverbindungen. Welche Funktionen und Datenraten verfügbar sind, hängt von Frequenzband, Region, Router und Endgerät ab.

Im Alltag: Ein geeignetes Notebook nutzt mehrere Funkbänder zu einem Wi-Fi-7-Router.

Windows 10

Computer & Windows

Windows 10 ist eine Generation von Microsofts Betriebssystem für PCs. Es verwaltet Programme, Hardware und Benutzerkonten. Der verfügbare Support hängt von Ausgabe und gegebenenfalls Zusatzprogramm ab; für eine Weiterverwendung sollten Sicherheitsversorgung und Anforderungen der benötigten Software aktuell geprüft werden.

Im Alltag: Auf einem älteren Rechner kontrollierst du die installierte Ausgabe und ihren Updatezustand.

Windows 11

Computer & Windows

Windows 11 ist eine Generation von Microsofts PC-Betriebssystem mit definierten Hardwarevoraussetzungen. Ein grundsätzlich schneller Rechner erfüllt nicht automatisch alle Anforderungen. Für Aufrüstung oder Neukauf sollten Prozessorfreigabe, Firmwarefunktionen und Programmunterstützung gemeinsam geprüft werden, statt nur Arbeitsspeicher und Taktfrequenz zu vergleichen.

Im Alltag: Vor dem Umstieg prüfst du die Kompatibilität des vorhandenen PCs.

Windows-Aktivierung

Computer & Windows

Die Windows-Aktivierung prüft die Nutzungsberechtigung einer Installation anhand vorhandener Lizenzinformationen. Sie ist von Anmeldung und Funktionsupdates zu unterscheiden. Größere Hardwareänderungen können eine erneute Zuordnung nötig machen; ein erfolgreicher Aktivierungsschritt allein erklärt nicht alle Lizenzbedingungen.

Im Alltag: Nach einem Mainboardwechsel wird die vorhandene Windows-Lizenz erneut geprüft.

Windows-Dienst

Computer & Windows

Ein Windows-Dienst führt Aufgaben im Hintergrund aus, häufig unabhängig von angemeldeten Benutzern. Dienste können voneinander abhängen. Pauschale Deaktivierung vermeintlich unnötiger Dienste verursacht leicht neue Probleme; bei der Diagnose sollten Zweck, Starttyp und Abhängigkeiten geprüft werden.

Im Alltag: Der Druckdienst verwaltet Druckaufträge auch ohne geöffnetes Druckprogramm.

Windows Hello

Computer & Windows

Windows Hello ermöglicht geeignete Windows-Anmeldungen per PIN oder unterstützter Biometrie. Die PIN ist an das Gerät gebunden und nicht einfach dasselbe wie das Onlinekennwort. Hardwareunterstützung und Kontokonfiguration bestimmen, welche Anmeldeverfahren angeboten werden.

Im Alltag: Du entsperrst dein Notebook per geeigneter Gesichtserkennung.

Windows Sandbox

Computer & Windows

Windows Sandbox bietet in unterstützten Windows-Ausgaben eine vorübergehende isolierte Desktopumgebung. Beim Schließen werden deren normale Sitzungsänderungen verworfen. Netzwerk und freigegebene Ordner müssen bewusst behandelt werden; eine Sandbox macht das Ausführen beliebiger unbekannter Dateien nicht grundsätzlich risikofrei.

Im Alltag: Du untersuchst eine harmlose Testanwendung in einer frischen separaten Umgebung.

Windows Terminal

Computer & Windows

Windows Terminal ist eine Oberfläche für unterschiedliche Kommandozeilenumgebungen wie PowerShell und Eingabeaufforderung. Tabs und Profile erleichtern den Wechsel. Die tatsächlich ausgeführten Befehle richten sich nach der gewählten Umgebung; Terminal selbst ist keine eigene universelle Befehlssprache.

Im Alltag: Du öffnest PowerShell und cmd in getrennten Registerkarten desselben Fensters.

Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE)

Computer & Windows

WinRE ist eine separate Windows-Umgebung für Reparatur und Wiederherstellung. Sie bietet je nach System Werkzeuge für Startprobleme und andere Wiederherstellungsaufgaben. Bei verschlüsselten Laufwerken kann der Wiederherstellungsschlüssel erforderlich sein; nicht jede angebotene Aktion erhält alle vorhandenen Daten.

Im Alltag: Nach mehreren fehlgeschlagenen Starts öffnest du die erweiterten Reparaturoptionen.

WireGuard

Netzwerk & Internet

WireGuard ist eine moderne VPN-Technologie mit einem vergleichsweise schlanken Aufbau. Sie wird unter anderem von vielen FRITZ!Boxen für verschlüsselte Heimnetzverbindungen unterstützt.

Im Alltag: Mit der WireGuard-App kannst du einen auf deiner FRITZ!Box eingerichteten VPN-Zugang nutzen.

WLAN

Netzwerk & Internet

WLAN verbindet Geräte drahtlos innerhalb eines lokalen Netzwerks. Die tatsächliche Reichweite und Geschwindigkeit hängen unter anderem von Entfernung, Wänden, Funkband und Störungen ab.

Im Alltag: Smartphone und Laptop verbinden sich per WLAN mit deinem Router.

WLAN und Gastzugang einrichten ↗

WLAN 2,4 GHz

Netzwerk & Internet

Das 2,4-GHz-Band bietet WLAN mit vergleichsweise guter Reichweite, teilt sich das Spektrum aber mit vielen Geräten. Es hat weniger breite, störungsarme Kanäle als höhere Bänder. Wände, Nachbarn und Gerätetechnik beeinflussen die tatsächliche Verbindung.

Im Alltag: Ein Smart-Home-Stecker unterstützt ausschließlich das 2,4-GHz-WLAN.

WLAN 5 GHz

Netzwerk & Internet

Das 5-GHz-Band bietet häufig mehr nutzbare Kanäle und höhere WLAN-Datenraten als 2,4 GHz. Die Reichweite durch Wände kann geringer sein. Manche Kanäle unterliegen Radarerkennung; unterstützte Kanäle unterscheiden sich zwischen Geräten und Regionen.

Im Alltag: Im selben Raum erreicht dein Laptop über 5 GHz eine höhere Datenrate.

WLAN 6 GHz

Netzwerk & Internet

Das 6-GHz-Band stellt zusätzlichen Funkraum für geeignete WLAN-Geräte bereit. Router und Endgerät müssen es beide unterstützen, und regionale Regeln gelten. Der zusätzliche Frequenzbereich verbessert nicht automatisch die Reichweite oder die Geschwindigkeit eines langsamen Internetanschlusses.

Im Alltag: Ein geeignetes Notebook nutzt das weniger belegte 6-GHz-Netz des Routers.

WLAN-Anruf (VoWiFi)

Smartphone & Mobilgeräte

WLAN-Anrufe übertragen Mobilfunktelefonate über eine geeignete WLAN-Internetverbindung. Anbieter und Gerät müssen die Funktion unterstützen. Abrechnung und Nutzung im Ausland richten sich nach dem Tarif; ein WLAN-Anruf ist nicht automatisch dasselbe wie ein kostenloses Internetgespräch zwischen Apps.

Im Alltag: Bei schlechtem Mobilfunkempfang telefonierst du zu Hause über WLAN.

WLAN-Brücke

Netzwerk & Internet

Bei einer WLAN-Brücke verbindet ein Gerät Netze beziehungsweise Teilnehmer über Funk. Repeater verwenden diesen Begriff häufig für ihre drahtlose Verbindung zum Router. Die Funkstrecke benötigt selbst ausreichenden Empfang; ein Standort im Funkloch hilft deshalb meist wenig.

Im Alltag: Ein Repeater überbrückt die Entfernung zum Router drahtlos.

WLAN-Kanal

Netzwerk & Internet

Ein WLAN-Kanal ist ein definierter Frequenzbereich innerhalb eines Funkbands. Benachbarte Netze und andere Funkquellen können ihn mitnutzen oder stören. Ein manuell gewählter Kanal ist nicht automatisch besser als die automatische Auswahl; die örtliche Belegung zählt.

Im Alltag: In der Routerübersicht prüfst du, welche Kanäle in der Nachbarschaft belegt sind.

WLAN-Netzwerkschlüssel

Netzwerk & Internet

Der WLAN-Netzwerkschlüssel ist das Kennwort für die Anmeldung an einem geschützten privaten Funknetz. Er ist vom Administrationskennwort des Routers zu unterscheiden. Lange, einzigartige Kennwörter erschweren unberechtigte Zugriffe; nach einer Änderung müssen Geräte häufig neu verbunden werden.

Im Alltag: Ein Besuch nutzt das Gastkennwort statt des Kennworts für die Routereinstellungen.

WLAN-Roaming

Netzwerk & Internet

WLAN-Roaming ist der Wechsel eines Endgeräts zwischen Zugangspunkten eines Funknetzes. Gleiche Zugangsdaten erleichtern das, garantieren aber keine unterbrechungsfreie Übergabe. Unterstützte Standards, Signalqualität und das Endgerät beeinflussen, wie schnell der Wechsel erfolgt.

Im Alltag: Du telefonierst per WLAN und gehst vom Wohnzimmer ins Arbeitszimmer.

WLAN-Unterstützung (Mobilfunk)

Smartphone & Mobilgeräte

WLAN-Unterstützung kann bei schwacher Funknetzverbindung zusätzlich mobile Daten verwenden oder darauf wechseln. Name und Verhalten unterscheiden sich nach System. Dadurch kann Datenvolumen verbraucht werden, obwohl ein WLAN-Symbol sichtbar ist; die jeweilige Einstellung und Verbrauchsanzeige sollten geprüft werden.

Im Alltag: Ein Download läuft bei schlechtem Hotel-WLAN über Mobilfunk weiter.

WordPress

Software & Dateien

WordPress ist ein Content-Management-System zum Erstellen und Verwalten von Websites. Themes steuern Gestaltung, Plugins ergänzen Funktionen. Installation und Erweiterungen brauchen Pflege; ein veröffentlichtes System sollte aktuell, gesichert und mit sinnvollen Zugriffsrechten betrieben werden, unabhängig davon, wie einfach die Oberfläche wirkt.

Im Alltag: Du fügst das Lexikon als eigenen HTML-Inhalt in eine Seite ein.

Workflow

KI & Digitales

Ein Workflow beschreibt eine zusammenhängende Folge von Arbeitsschritten mit Eingaben und Ergebnissen. Er kann manuell oder automatisiert ablaufen. Zuständigkeiten und Fehlerfälle sollten klar sein; ein einzelner erfolgreicher Test beweist nicht, dass auch fehlende Dateien oder Ausfälle korrekt behandelt werden.

Im Alltag: Aufnahme, Schnitt, Kontrolle und Veröffentlichung bilden einen dokumentierten Videoablauf.

WPA2

Netzwerk & Internet

WPA2 ist ein Sicherheitsverfahren für WLAN. Für übliche private Netze sollte eine sichere Konfiguration mit AES beziehungsweise CCMP und einem starken Kennwort verwendet werden. Alte Verfahren wie TKIP schwächen den Schutz und sollten nicht aus Bequemlichkeit aktiviert bleiben.

Im Alltag: Ein älteres Gerät unterstützt WPA2, aber noch kein WPA3.

WLAN-Sicherheit einrichten ↗

WPA3

Sicherheit & Datenschutz

WPA3 ist ein Sicherheitsstandard für WLAN-Verbindungen. Er verbessert bestimmte Schutzmechanismen gegenüber älteren Verfahren, muss aber vom Router und den beteiligten Geräten unterstützt werden.

Im Alltag: Bei aktuellen Geräten ist WPA3 eine sinnvolle Option für die WLAN-Verschlüsselung.

WPS

Netzwerk & Internet

Wi-Fi Protected Setup vereinfacht die Anmeldung eines Geräts im WLAN, beispielsweise durch einen Tastendruck am Router. Die genaue Methode beeinflusst die Sicherheit. Die PIN-Methode ist problematischer als eine kurzzeitig aktivierte Kopplung per Taste und sollte kritisch geprüft werden.

Im Alltag: Du meldest einen Drucker per WPS-Taste am WLAN an.

WSL

Computer & Windows

Windows Subsystem for Linux ermöglicht Linux-Umgebungen innerhalb geeigneter Windows-Systeme. Je nach Version und Einrichtung werden unterschiedliche technische Grundlagen verwendet. Es ersetzt nicht in jeder Hinsicht einen eigenständigen Linux-Rechner; Dateizugriff und Netzwerkintegration sollten für die jeweilige Aufgabe verstanden werden.

Im Alltag: Du verwendest ein Linux-Kommandozeilenwerkzeug auf deinem Windows-PC.

X

5 Begriffe

x86 und x64

Computer & Windows

x86 bezeichnet eine Prozessorfamilie und Softwarearchitektur; x64 steht im Alltag häufig für deren 64-Bit-Variante. Ob ein Programm läuft, hängt auch von Betriebssystem und Prozessorarchitektur ab.

Im Alltag: Ein Windows-Programm für ARM64 ist nicht automatisch dieselbe Version wie eines für x64.

XGS-PON

Netzwerk & Internet

XGS-PON ist eine passive Glasfasertechnik mit nominell zehn Gigabit pro Sekunde in beide Richtungen auf dem gemeinsamen Übertragungsmedium. Das ist keine zugesicherte Einzelkundengeschwindigkeit. Tarif, Auslastung und Endgeräte bestimmen die tatsächlich nutzbare Datenrate.

Im Alltag: Ein neuer Glasfasertarif benötigt ein anderes optisches Anschlussmodul.

XLSX

Software & Dateien

XLSX ist ein Tabellenkalkulationsformat für Arbeitsmappen mit Zellen, Formeln und weiteren Elementen. Unterstützung unterscheidet sich zwischen Programmen. Datenverbindungen und komplexe Formeln können abweichen; für wichtige Ergebnisse sollten Berechnung, Zahlenformate und Anzeige im verwendeten Zielprogramm geprüft werden.

Im Alltag: Eine Stromkostenübersicht enthält Eingaben und berechnete Ergebnisse in einer Arbeitsmappe.

XML

Software & Dateien

Extensible Markup Language beschreibt strukturierte Daten mit benannten Elementen und Attributen. Programme verwenden es unter anderem für Austausch und Konfiguration. Eine XML-Datei braucht eine korrekt geschlossene Struktur; das Format allein legt noch nicht die fachliche Bedeutung aller verwendeten Elemente fest.

Im Alltag: Eine Anwendung importiert Einstellungen aus einer dokumentierten XML-Datei.

XMP

Computer & Windows

Extreme Memory Profile hinterlegt zusätzliche Speichereinstellungen in geeigneten RAM-Modulen. Ein kompatibles Mainboard kann sie übernehmen. Das kann außerhalb garantierter Standardwerte des Prozessors liegen; Stabilität und Kompatibilität müssen deshalb nach dem Aktivieren geprüft werden.

Im Alltag: Du aktivierst ein RAM-Profil statt Takt und Timings einzeln einzugeben.

Y

1 Begriffe

YAML

Software & Dateien

YAML ist ein Textformat für strukturierte Daten, das häufig in Konfigurationsdateien vorkommt. Einrückungen tragen zur Bedeutung bei. Unpassende Leerzeichen oder missverständlich interpretierte Werte können Fehler erzeugen; nach Änderungen sollte die Datei mit der vorgesehenen Anwendung oder einem geeigneten Parser geprüft werden.

Im Alltag: Eine Serverkonfiguration beschreibt Dienste in einer eingerückten YAML-Datei.

Z

14 Begriffe

Zeitplan

KI & Digitales

Ein Zeitplan löst Aufgaben zu definierten Zeitpunkten oder Abständen aus. Zeitzone, Sommerzeit und Geräteverfügbarkeit beeinflussen die Ausführung. Es sollte feststehen, was bei verpassten Terminen geschieht; ein ausgeschaltetes Gerät kann einen lokalen Auftrag nicht pünktlich ausführen, wenn keine Nachholregel existiert.

Im Alltag: Eine Datensicherung startet jede Woche zum festgelegten Zeitpunkt.

Zero-Day-Schwachstelle

Sicherheit & Datenschutz

Eine Zero-Day-Schwachstelle ist eine zuvor unbekannte Sicherheitslücke, für die bei Entdeckung beziehungsweise erster Ausnutzung noch keine reguläre Korrektur bereitsteht. Hersteller und Nutzer hatten damit keine Vorbereitungszeit. Aktuelle Software und zusätzliche Schutzmaßnahmen begrenzen Risiken, können solche Lücken aber nicht vollständig ausschließen.

Im Alltag: Eine neu entdeckte Lücke kann bereits angegriffen werden, bevor Hersteller einen Patch bereitstellen.

Zero-Shot-Prompting

KI & Digitales

Zero-Shot-Prompting beschreibt eine Aufgabe ohne zusätzliche konkrete Beispielpaare in derselben Anfrage. Das Modell nutzt vorhandene gelernte Fähigkeiten. Verständliche Ziele und Rahmenbedingungen bleiben wichtig; ohne Beispiele ist nicht automatisch schlechter, aber spezielle Formate müssen möglicherweise besonders klar beschrieben werden.

Im Alltag: Du bittest direkt um eine verständliche Erklärung eines Technikbegriffs.

Zero Trust

Sicherheit & Datenschutz

Zero Trust ist ein Sicherheitsansatz, der Zugriffe nicht allein wegen ihrer Herkunft aus einem internen Netz vertraut. Identität, Gerätezustand und Berechtigungen werden gezielt geprüft. Es ist kein einzelnes Produkt und bedeutet nicht, dass jede Aktion ohne sinnvollen Kontext ständig manuell bestätigt werden muss.

Im Alltag: Auch im Firmennetz braucht ein Nutzer eine passende Berechtigung für einen Dienst.

Zertifikat

Sicherheit & Datenschutz

Ein digitales Zertifikat verknüpft einen öffentlichen Schlüssel mit geprüften Angaben, etwa einem Domainnamen. Eine vertrauenswürdige Prüfkette hilft bei der Bewertung. Das Zertifikat bestätigt keine allgemeine Seriosität der Website; auch betrügerische Seiten können eine korrekt verschlüsselte Verbindung anbieten.

Im Alltag: Der Browser prüft, ob das Serverzertifikat zum aufgerufenen Namen passt.

Zertifikatswarnung

Sicherheit & Datenschutz

Eine Zertifikatswarnung zeigt, dass eine sichere Verbindung nicht wie erwartet geprüft werden konnte. Gründe reichen von falscher Uhrzeit bis zur falschen Gegenstelle. Bei sensiblen Diensten sollte nicht einfach fortgefahren werden; Adresse, Zeit und vertrauenswürdige Betreiberinformationen helfen bei der Einordnung.

Im Alltag: Der Browser meldet ein Zertifikat, das nicht zum geöffneten Domainnamen passt.

Zertifizierungsstelle (CA)

Sicherheit & Datenschutz

Eine Certificate Authority stellt digitale Zertifikate nach ihren Prüfverfahren aus. Browser und Betriebssysteme vertrauen ausgewählten Stellen. Dieses Vertrauen ist weitreichend; zusätzliche Stammzertifikate sollten nicht ungeprüft installiert werden, weil sie die Anerkennung scheinbar sicherer Gegenstellen beeinflussen können.

Im Alltag: Ein Webserver erhält ein Zertifikat für seine nachgewiesene Domainkontrolle.

ZFS

Netzwerk & Internet

ZFS verbindet Dateisystem- und Speicherverwaltungsfunktionen mit Prüfsummen und weiteren Möglichkeiten. Planung und Konfiguration sind entscheidend für Redundanz und Erweiterung. Korrekt erkannte Fehler lassen sich nur mit geeigneten Datenkopien reparieren; auch ein ZFS-System benötigt unabhängige Backups wichtiger Daten.

Im Alltag: Ein Speicherrechner prüft Datenintegrität und hält verwaltete Snapshots bereit.

Zigbee

KI & Digitales

Zigbee ist eine Funktechnik für stromsparende Gerätekommunikation, häufig im Smart Home. Geeignete dauerhaft versorgte Geräte können ein Mesh bilden. Trotz gemeinsamem Standard sind nicht alle Zusatzfunktionen herstellerübergreifend verfügbar; Zentrale und Gerät sollten für den gewünschten Einsatzzweck ausdrücklich zusammenpassen.

Im Alltag: Eine smarte Lampe erweitert das Funknetz für weitere kompatible Zigbee-Geräte.

ZIP-Datei

Software & Dateien

Eine ZIP-Datei ist ein Archiv, das eine oder mehrere Dateien zusammenfasst und meist verlustfrei komprimiert. Moderne Betriebssysteme können ZIP-Dateien in der Regel direkt öffnen.

Im Alltag: Du packst mehrere Fotos in ein ZIP-Archiv, um sie zusammen weiterzugeben.

Zuverlässigkeitsverlauf

Computer & Windows

Der Zuverlässigkeitsverlauf stellt Abstürze, Installationen und andere Ereignisse unter Windows zeitlich zusammen. Er kann Veränderungen vor einem Problem sichtbar machen. Eine zeitliche Nähe beweist noch keine Ursache, erleichtert aber die Auswahl sinnvoller weiterer Prüfschritte.

Im Alltag: Du erkennst, dass ein Programm seit einem Treiberwechsel regelmäßig abstürzt.

Z-Wave

KI & Digitales

Z-Wave ist eine Funktechnik für vernetzte Steuerungs- und Sensorgeräte. Sie nutzt regional festgelegte Frequenzen, weshalb Geräte für die richtige Region gewählt werden müssen. Kompatibilität und Sicherheit hängen auch von Generation und Einrichtung ab; gleiche Funktechnik garantiert nicht jede erweiterte Funktion.

Im Alltag: Ein geeigneter Schalter sendet Befehle an eine kompatible Smart-Home-Zentrale.

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Sicherheit & Datenschutz

Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung brauchst du für die Anmeldung zwei unterschiedliche Nachweise, beispielsweise ein Passwort und einen zusätzlichen Bestätigungscode. Das verringert das Risiko durch gestohlene Passwörter.

Im Alltag: Nach der Passworteingabe bestätigst du den Login zusätzlich in einer Authenticator-App.

Zwischenablage

Computer & Windows

Die Zwischenablage hält kopierte oder ausgeschnittene Inhalte für das Einfügen bereit. Betriebssysteme können zusätzlich einen Verlauf oder Synchronisierung anbieten. Vertrauliche Inhalte können dabei länger verfügbar bleiben als erwartet; auf gemeinsam genutzten Geräten ist deshalb Aufmerksamkeit sinnvoll.

Im Alltag: Du kopierst eine Adresse und fügst sie in ein Formular ein.

Technik verstehen – und dann selbst ausprobieren

Ein Begriff ist geklärt, aber ihr möchtet wissen, wie ihr die passende Einstellung auf eurem Gerät findet? In unseren Anleitungen erklären wir die nächsten Schritte. Für KI-Themen gibt es außerdem kostenlose, anpassbare ChatGPT-Prompts.

Häufige Fragen zum Technik-Lexikon

Für wen ist die Seite gedacht? Für alle, die technische Begriffe verständlich nachschlagen möchten – ganz ohne besondere Vorkenntnisse.

Sind die Erklärungen auch für aktuelle Geräte gültig? Viele Grundlagen gelten über Jahre hinweg. Menübezeichnungen, Gerätefunktionen und Sicherheitsstandards können sich jedoch ändern. Prüft bei konkreten Einstellungen immer das jeweilige Gerätemodell.

Kann ich ein fehlendes Wort vorschlagen? Ja. Wenn euch ein Begriff fehlt, könnt ihr ihn über unsere Kontaktseite vorschlagen.